Gisbert Bultmann
Rechtsanwalt & Notar

Zehn-Jahres-Frist gem. § 14 ErbstG

§ 14 ErbstG regelt den sogenannten persönlichen Freibetrag beim Vererben und Verschenken:

 

Der Ehegatte hat 307 000 Euro, jedes Kind  - pro Elternteil  - 205 000  Euro frei.

Dieser Freibetrag entsteht alle zehn Jahre neu.

 

Eine Steuerspar -Technik  kann  es also sein, alle zehn Jahre  Teile seines Vermögens auf Ehepartner oder Kinder zu übertragen.

 

"Kann" -   denn das empfiehlt sich nur, wenn man das weggeschenkte Vermögen nicht mehr benötigt.

 

Hier würde ein Vorbehalt  von Wohnungs- oder Nießbrauchrecht nichts an der Wirksamkeit ändern. Dies regelt der § 25 ErbstG.

 

Praktisch bedeutet der § 14 ErbstG also:

 

Die Erwerbe  - gleich ob durch Erbe oder Schenkung , sofern sie von einer Person stammen - eines Zehn-Jahres-Zeitraumes werden zusammenaddiert  und hierauf einmal der Freibetrag in Abzug gebracht.

 

Der überschießende Teil wird je nach Steuersatz versteuert.

 

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