Gisbert Bultmann
Rechtsanwalt & Notar

Überblick

18. Oktober 2018

Seele

Sehen und Hören können alle Menschen, aber wahrnehmen, das heißt mit der Seele den Eindruck der Sinne auffassen und denken, das können bei weitem nicht alle.

Sie haben nichts als das tote Auge, und das nimmt das Bild der Natur sowenig wahr wie die Spiegelfläche des Meeres das Bild des Himmels.

Die Seele muß tätig sein, sonst sind doch alle Erscheinungen der Natur verloren.

Heinrich von Kleist, heute vor 241 Jahren geboren


17. Oktober 2018

Wahrheit

Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar.

 

Ingeborg Bachmann, heute vor 44 Jahren verstorben


16. Oktober 2018

Unterhaltung

Man soll nie vergessen, daß die Gesellschaft lieber unterhalten als unterrichtet sein will.

 

Adolf Freiherr von Knigge, heute vor 257 Jahren geboren


15. Oktober 2018

Robe hat Ruh


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15. Oktober 2018

Einkaräter

Kölsche Kraten schlagen sich ums Bettzeug, die Besserverdiener fordern den Einkaräter ein, den ihre Mutter ihnen auf dem Sterbebett versprochen hatte, und die ganz Reichen bezweifeln in getragenem Ton die Testierfähigkeit des seligen Verblichenen.

 

Hans Flick


13. Oktober 2018

Lokomotive

Der Kerl, der Kraftmensch, die Lokomotive, die immer den ganzen Bahnhof zog.

 

Theo Sommer über Henri Nannen, der heute vor 22 Jahren verstarb


12. Oktober 2018

Büblein

Ein Büblein klagte seiner Mutter: "Der Vater hat mir eine Ohrfeige gegeben." Der Vater kam hinzu und sagte: "Lügst du wieder? Willst du noch eine?"

 

Johann Peter Hebel


11. Oktober 2018

Widerspruchslösung

Kanzlerin Angela Merkel

befürwortet eine Neuregelung, um zu mehr Organspenden in Deutschland zu kommen.

"Ich persönlich habe große Sympathie für die doppelte Widerspruchslösung.

Weil ich dann doch aktiv einmal im Leben darüber nachdenken muss, ob ich das möchte oder nicht", sagte sie.

Anne Will dskutierte dieses Thema mit ihren Gästen.

 

Aktuell plane ich für die VHS Recklinghausen mit

Dr. Ulrich Foertsch von der Ärztekammer

eine Veranstaltung zur Widerspruchslösung - voraussichtlich am

14. Februar 2019 um 17 Uhr im Willy-Brandt-Haus.


11. Oktober 2018

Herbstgedicht

Herbstgedicht 

Komm in den totgesagten park und schau:
Der schimmer ferner lächelnder gestade.
Der reinen wolken unverhofftes blau
Erhellt die weiher und die bunten pfade.

Dort nimm das tiefe gelb, das weiche grau
Von birken und von buchs, der wind ist lau.
Die späten rosen welkten noch nicht ganz.
Erlese, küsse sie und flicht den kranz.

Vergiss auch diese letzten astern nicht.
Den purpur um die ranken wilder reben
Und auch was übrig blieb von grünem leben
Verwinde leicht im herbstlichen gesicht.

Stefan George

       


11. Oktober 2018

Mensch

Bin kein ausgeklügelt´ Buch - ein Mensch mit seinem Widerspruch !

 

Conrad Ferdinand Meyer, heute vor 194 Jahren geboren


10. Oktober 2018

Verstand

Der Verstand ist wie ein plappernder Affe.

 

Tao Te King


09. Oktober 2018

Vorsorgevollmacht

. . .  ein Video klärt auf


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09. Oktober 2018

Leben

Leben ist das, was Dir passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

 

John Lennon, heute vor 78 Jahren geboren

             


08. Oktober 2018

Schwebe


Was bringt den Doktor um sein Brot ? / a) die Gesundheit b) der Tod. / Drum hält der Arzt, / auf daß er lebe, / uns zwischen beiden in der Schwebe !

Eugen Roth


08. Oktober 2018

Hochleben

In Wien mußt erst sterben, damit sie dich hochleben lassen; aber dann lebst´  lang.

 

Helmut Qualtinger, heute vor 90 Jahren geboren, er liest  . . .

 

            


07. Oktober 2018

Glaube

Es soll auch helfen, wenn man nicht dran glaubt.

 

Niels Bohr, heute vor 133 Jahren geboren, über das Hufeisen an seiner Haustür


06. Oktober 2018, 10:20Uhr

Wünsche

Ich sympathisiere zutiefst mit Menschen, deren Wünsche nicht in den Himmel wachsen.

 

Olli Dittrich


06. Oktober 2018

Hin- und Hergabe


Vor Jahren war hier zu lesen:
                                                                      
Heiratsmuffel ? - war die Frage in dem Buch von Amelie Fried und ihrem Ehemann.
Darin auch die Pointe, dass

"viele Frauen Sex haben, um geheiratet zu werden, und die meisten Männer heiraten, um Sex zu haben."

Aha, was fangen wir jetzt damit an ?

Es scheint ein (akzeptiertes) Grundmodell der (bürgerlichen) Ehe zu sein bzw. eine verbreitete Denkweise.

Lange Zeit galt das Testament eines verheirateten Mannes zugunsten seiner Geliebten als von vornherein unwirksam, weil "sittenwidrig".

Das sogenannte Mätressentestament stigmatisierte also, wenn die "Hergabe für die Hingabe" erfolgte...

                                


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05. Oktober 2018

Guten Morgen !

Ich bin zwar alt, aber immer noch der Alte. Und ich habe noch viel zu tun. Was ich zu tun habe ?

Ich muß dauernd das Testament umschreiben. Warum?

Wenn meine Frau mir nicht "Guten Morgen" sagt, schreibe ich es um...

 

Walter Kempowski, heute vor elf Jahren verstorben


04. Oktober 2018

Utopie

Ich habe die Utopie, dass jeder Mensch zu essen hat, jeder Mensch sich kleiden kann, jeder Mensch eine Wohnung hat, in der es sich leben lässt. Dass die Elendssiedlungen verschwinden.

 

Mercedes Sosa, heute vor neun Jahren verstorben


02. Oktober 2018

Eitel


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01. Oktober 2018

Erbstücke

Vor sieben Jahren war hier zu lesen:

In einem SüddeutscheZeitungsMagazin ging´s um Mode, aber nicht nur:

Wie trägt man ein Erbstück ?

Redakteure - Frauen und Männer - erzählen vor der Kamera von ihrem persönlichen Stück.

Sieht man nicht alle Tage - schauen Sie selbst !


01. Oktober 2018

Berlin

Berlin ist  arm, aber sexy.

 

Klaus Wowereit, heute vor 65 Jahren geboren


30. September 2018

Was für Greise ?

Wer früher stirbt, lebt länger ewig ! (Manfred Lütz)

Sein Testament zu machen ist was für Greise, keinesfalls hip oder cool ! Wer jung ist, mag so denken.

Dieser smarte junge Mann hätte im Februar seinen 83. Geburtstag gefeiert  - wenn ihn nicht -  heute vor 62 Jahren  - mit 34 ein Autounfall das Leben gekostet hätte:

James Dean  würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er erführe, daß sein verhaßter Vater den postmortalen Geldsegen seines Nachruhms erntete. Warum? James Dean starb "untestiert" - ohne Testament.

                                         


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30. September 2018

Geizhals

Geizhälse sind unangenehme Zeitgenossen, aber angenehme Vorfahren.

 

Bernhard Ernst von Bülow


29. September 2018

Früchte

Du feuchtest die Berge von oben her, Du machst das Land voll Früchte, die Du schaffest.

 

Psalm 104, 13


28. September 2018

Verwandte

Es gibt geistige Verwandte, die ebenso wie die leiblichen erben sollten.

 

Ingrid Noll, heute vor 83 Jahren geboren


27. September 2018

Balance

Zwei Seelen, ach in meiner Brust - und im Kopfe erst !


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27. September 2018

Punkt

Kein Eisen vermag mit so glühender Kälte ins menschliche Herz zu dringen wie ein zur rechten Zeit gesetzter Punkt.

 

Isaak Babel

 

Er war aus dem Geschlecht jener, die einen Wald fällen mußten, um ein Streichholz zu produzieren.

 

Marcel Reich Ranicki über Isaak Babel


26. September 2018

Zuwendungsverzicht

Ein juristisches Wortmonstrum macht Schule - der Zuwendungsverzichtsvertrag !


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26. September 2018

Wind



Wir sind inzwischen als Gesellschaft zu so einem windschnittigen Boot geworden, dass jeder, der ein bisschen rausschaut, abrasiert wird, weil der Wind so scharf ist.


Norbert Nedopil, heute vor 71 Jahren geboren


26. September 2018

Irgendwann

Das Alter - irgendwann betrifft es jeden !

Die Vorsorgevollmacht - irgendwann versorgt sie jeden !  


25. September 2018

Streit ums Erbe

Nachdruck meines SPIEGEL-Interviews in der Schweiz


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25. September 2018

Auflage

Der 80-jährige Klaus Staeck im großartigen Interview mit Sven Michaelsen im Süddeutsche-Magazin


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25. September 2018

Auferstanden

Auferstanden vom Schlaf / gesättigt vom Traum / sind wir da / und fordern den Tag. / Schöneres kann uns nicht blühen / als der Baum vor dem Hause des Nachbarn. / Begabter können die Sinne nicht sein / als wahrzunehmen, / was uns gebührt.

Elisabeth Borchers, heute vor fünf Jahren verstorben


24. September 2018

Feld, Wald & Wiese ?

Ich beackere nicht Feld, Wald und Wiese, sondern bestelle das Feld von Erbrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

 . . . mehr als für Rechtsgebiete bin ich für Mandanten da: für Senioren und ihre Familien, Oma, Opa, Kinder und Enkel !


24. September 2018

Balance

Der wahre Test für eine erstklassige Intelligenz besteht darin, ob man zwei Ideen, die sich widersprechen,

gleichzeitig in einem Kopf  balancieren kann, ohne dabei seine Handlungsfähigkeit zu verlieren.

 

F. Scott Fitzgerald, heute vor 122 Jahren geboren         


23. September 2018

Rose

Nun laß´ den Sommer gehen, laß´ Sturm und Winde wehen. Bleibt diese Rose mein, wie könnt´ ich traurig sein.

Joseph von Eichendorff


22. September 2018

80 plus

Studie über die Menschen in NRW jenseits der 80 - sie fühlen sich erstaunlich gut


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22. September 2018

Vernunft

Wenn alle Eltern so vernünftig wären und ihren Kindern, die gleiche Liebe verdienen,

gleiche Liebe bewiesen, wieviel Unfrieden und Unheil könnte dadurch vermieden werden.
 

Johann Peter Hebel, heute vor 192 Jahren verstorben


21. September 2018

Gefühl

Das Land ist trotz Flüchtlingswelle sicherer geworden – aber es fühlt sich für viele nicht so an.


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21. September 2018

Tun

Frage nicht immer nur, was der Staat für dich tun kann, sondern auch, was du für den Staat tun kannst.

 

Vergil, heute vor 2037 Jahren gestorben


20. September 2018

Septembertag

Dies ist des Herbstes leidvoll süße Klarheit, / die dich befreit, zugleich sie dich bedrängt; / wenn das kristallene Gewand der Wahrheit / sein kühler Geist um Wald und Berge hängt.


Christian Morgenstern


20. September 2018

9 Jahre Patientenverfügungsgesetz


Mit dem Gesetz ist eine Rechtssicherheit bezüglich der Verbindlichkeit von Patientenverfügungen erreicht worden, vor allem die Vermeidung einer unnötigen Verrechtlichung des Arzt-Patienten-Verhältnisses am Lebensende.

Begrüßenswert ist die Festlegung, daß Betreuungsgerichte nur im Fall eines Dissenses über den Patientenwillen anzurufen sind . . .

sowie, dass bei fehlender Indikation oder eindeutiger Patientenverfügung die Bestellung eines Betreuers nicht notwendig ist.

Prof. Dr. med. Gian Domenico Borasio


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20. September 2018

Ziel

Man muß es so einrichten, daß einem das Ziel entgegenkommt.

 

Theodor Fontane, heute vor 120 Jahren gestorben


19. September 2018

Gesetz

Fatta la legge, trovato l´ inganno. / Kaum ist das Gesetz gemacht, schon findet man die Umgehung.

 

aus Italien


18. September 2018

Fast, hard & young

Live fast, love hard and die young ! - Lebe schnell, liebe heftig und stirb jung !

 

In memoriam Jimi Hendrix, der heute vor 48 Jahren verstarb


17. September 2018

Letzte Regie

Vor fünfzehn Jahren :

Der Regisseur Ingmar Bergmann ist nach seinen Regie-Anweisungen beerdigt worden.

Laut dpa wurde er auf der Insel Farö in einem schlichten Kiefern-Sarg seiner Wahl zu Grabe getragen und beigesetzt.

Nach seinem Wunsch spielte man Musik von Johann Sebastian Bach und sang schwedische Kirchenlieder.


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14. September 2018

In eigener Sache


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14. September 2018

Fortiter in re



Fortiter in re, suaviter in modo - Mutig in der Sache, überzeugend in der Art !

Claudio Aquaviva, heute vor 475 Jahren geboren

Er war Oberer des Ordens der Jesuiten, der Societas Jesu, abgekürzt SJ.

Sie waren stets die theologische (-idelogische) Speerspitze des Papsttums, gelten bis heute als besonders gebildet und wortgewandt.

Das hängt zusammen mit der Ordensregel der Jesuiten: sie verpflichtet jeden Pater, neben der Theologie mindestens ein zweites akademisches Fach mit Examen studiert zu haben.

Katholische Insider übersetzen SJ daher spöttisch anerkennend mit "schlaue Jungs"...
 


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13. September 2018

Heute: Tandem Vortrag

Wann hat man das schon mal ?

Arzt und Jurist informieren gemeinsam - in einer Veranstaltung


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13. September 2018

Wein

Das Leben muß wie ein kostbarer Wein Schluck für Schluck genossen werden.

 

Ludwig Feuerbach, heute vor 145 Jahren verstorben

 

           


12. September 2018

Dr. Gisbert

Eine 97-jährige schreibt an "Dr. Gisbert Bultmann" - die Alten haben noch Respekt...

dabei bin ich gar kein Dr. - hab´ aber keine Einwände gegen diese Promotion im 

Schnellverfahren: keine Kosten, kein Zeitaufwand, keine lästigen Plagiatsvorwürfe... der ein oder

andere wäre neidisch !


11. September 2018

Nine-Eleven


Mohammed Atta, Testament

"Keine Frauen"

Mohammed Atta (33) war einer der Terroristen, die am 11. September 2001 - heute vor siebzehn Jahren - die Boeing in den Nordturm des World Trade Centers lenkte.

Das FBI meldete alsbald, sein Testament ("Was nach meinem Tod geschehen soll") am Logan-Airport, Boston, Massachusetts, gefunden zu haben.


08. September 2018

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt, / Noch träumen Wald und Wiesen: /  Bald siehst du, wenn der Schleier fällt, / Den blauen Himmel unverstellt,  / Herbstkräftig die gedämpfte Welt /  In warmem Golde fließen. 

Eduard Mörike, heute vor 214 Jahren geboren

              


07. September 2018

Freier Beruf

Freie Berufe sind Berufe, die ohne Verletzung ihres Ethos

nicht rein wirtschaftlich (Anpassung von Leistung und Gegenleistung)

ausgeübt werden und selbständig betrieben werden.


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05. September 2018

Organspende

zu meinem Entsetzen spricht sich Prantl in der Süddeutschen Zeitung vehement gegen die Widerspruchslösung aus.

Das kann nicht unwidersprochen bleiben.

Ich schrieb ihm:


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03. September 2018

Reseda

In einem alten Garten

Resedaduft entschwebt im braunen Grün,
Geflimmer schauert auf den schönen Weiher,
Die Weiden stehn gehüllt in weiße Schleier
Darinnen Falter irre Kreise ziehn.

Verlassen sonnt sich die Terrasse dort,
Goldfische glitzern tief im Wasserspiegel,
Bisweilen schwimmen Wolken übern Hügel,
Und langsam gehn die Fremden wieder fort.

Die Lauben scheinen hell, da junge Frau'n
Am frühen Morgen hier vorbeigegangen,
Ihr Lachen blieb an kleinen Blättern hangen,
In goldenen Dünsten tanzt ein trunkener Faun.

 

Georg Trakl

               


02. September 2018

Wort zum Sonntag

Kommt ein Mann zum Notar:                                                              

Herr Notar, ich möchte ein Testament errichten, aber bitte setzen Sie es so vollständig und klar auf, daß später kein Streit über seine Auslegung entstehen kann.

              


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30. August 2018

Persönlichkeitsrecht


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28. August 2018

Digitaler Nachlaß


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27. August 2018

Tennis-Testament

Heute vor 27 Jahren verstarb Teddy Stauffer, der "Swing-König".

Er komponierte Hits wie "Goody-Goody" und "Good Night Ladies". Die Nazis vertrieben ihn 1938; er leitete die Kapelle eines Luxusdampfers, später eine Jazz-Band,

galt als Lebenskünstler, schuf Luxushotels und Nightclubs in Acapulco, liebte die Frauen und war fünf mal verheiratet.

Mit 66 Jahren machte er ein ungewöhnliches Testament: Falls er bei einem Tennis-Match das Zeitliche segnen sollte, erhielte "sein Partner" - wenn es eine Dame ist - 50 000 $ aus dem Erbe.


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26. August 2018

Wort zum Sonntag


Du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Psalm 31,9

Diese Worte las ich neulich in einer Todesanzeige in der Süddeutschen.

Ich dachte:

Wer daran glaubt, hat festen Boden unter den Füßen, der hat Halt.

Ist doch egal, ob´s stimmt: er  g l a u b t .

Und das gibt ihm, was kein Coach ihm je geben könnte.
                              


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25. August 2018

Spätsommer



Spätsommer

Wenn das Gras der grünen Wiesen / Zeitig ist zur großen Mahd, / Wenn der Sommer seine Sense / Singen lässt durch reife Saat:

Dann soll deine Seele Sonne, / Kraft und Frucht und Ernte sein: / Schneide ruhig deine Ähren, / Führe deine Garben ein !

Otto Bierbaum

     


25. August 2018

Langeweile

Der größte Teil des Lebens ist so langweilig, daß es sich nicht lohnt, darüber zu reden,

und langweilig ist es in allen Lebensaltern.

Wenn wir die Zigarettenmarke wechseln, in ein neues Stadtviertel ziehen, eine andere Zeitung abonnieren, uns ver- und entlieben,

dann protestieren wir auf oberflächliche und auch tiefe Weise gegen die nicht zu mildernde

Langeweile des alltäglichen Lebens.

Bedauerlicherweise ist ein Spiegel so verräterisch wie der andere und zeigt uns in jedem Abenteuer ab einem gewissen Zeitpunkt

dasselbe leere, unzufriedene Gesicht.

 

Truman Capote, heute vor 34 Jahren verstorben


23. August 2018

Abschied


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23. August 2018

Amy Winehouse´ Erbe

Vor sieben Jahren war hier zu lesen:

11 Mio. Pfund soll Amy Winehouse hinterlassen.

Sie starb am 23. Juli im Alter von nur 27 Jahren.

Nun gibt´s - wie meist bei Promis - Spekulationen über das Erbe und wer wieviel bekommt.

Angeblich ist auch der geschiedene Ehemann - er sitzt zur Zeit im Knast - "im Geschäft". 

Nach deutschem Erbrecht geht dies nicht, es sei denn, man hätte z.B. vergessen, ein Bezugsrecht bei einer Lebensversicherung zu ändern.

Zugriff für den Ex ist auch möglich, wenn er das Erbe für die Kinder verwaltet.     

 

                      


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22. August 2018

Dust


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21. August 2018

Himmel


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21. August 2018

Online Testament

Online­dienste versprechen die auto­matisierte Erstellung von rechts­sicheren Testamenten und anderen wichtigen Dokumenten.

So ein Service ist bequem und spart Geld.

Die Stiftung Warentest hat fünf Anbieter von Online-Testamenten getestet.

Der Testbe­richt zeigt, wie der Service funk­tioniert und wo die Juristerei im Netz ihre Grenzen hat.


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21. August 2018

Vortrag SKF


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21. August 2018

In memoriam: Schlingensief

Heute vor acht Jahren: Der Krebs hatte

Christoph Schlingensief

besiegt. Es rührte uns an, daß dieser schöpferisch-umtriebige Mensch im Alter von nur 49 Jahren sterben mußte.

Sympathisch offen hatte er uns alle eingeweiht und dem Schicksal getrotzt - ohne Erfolg.

Sind Krebskranke ein Fall für die Patientenverfügung ?


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19. August 2018

Wiedersehen im Puff

Die Jura-Studentin H. hatte in einer Klausur über Schuldrecht alle in Betracht kommenden Ansprüche fiktiver Streitparteien zu erörtern.

Das tat sie nicht. In ihren handschriftlichen Aufzeichnungen überzog sie den Prof stattdessen mit Schmähungen.

Der reichte Strafanzeige ein. „Frau H. hat mich bei der Bearbeitung einer (auch) von mir gestellten Klausur beleidigt“.

Was war geschehen ?

Der Prof gab die von ihm inkriminierten Äußerungen bekannt:

„Ich möchte mich hiermit bei Ihnen bedanken, dass Sie mich so sehr in den Arsch gefickt haben“, schrieb H. an den Prof und dessen Kollegen.

Die beiden Professoren trieben sie „in die Prostitution, weil ich sonst nichts anderes kann und ein Studium ich mir nicht mehr leisten kann, da im 4. Semester mein Anspruch auf Bafög wegfällt“.

Als Grund für ihren Ausraster gab sie an: Arglistige „Täuschung“ und den für sie offenbaren Willen, sie ruinieren zu wollen. Das Schuldrechtsthema der Prüfung sei in der Vorlesung nur am Rande behandelt und als Klausurthema sogar ausgeschlossen worden.

Ihre Ausführungen enden mit der Äußerung: „Falls wir uns dann in irgendeinem Puff wiedersehen, wissen Sie warum.“

Über den Ausgang der Strafanzeige ist (mir) nicht bekannt; vermutlich ist sie „verpufft“.

http://bit.ly/1fKa8Hd

 


18. August 2018

Härtling Nachlaß


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18. August 2018

Happy Birthday

Ich habe, und das mag pathologisch sein, einfach die Fähigkeit, die zwei positiven Aspekte, die sich in jeder Kritik finden lassen, auf mich zu beziehen.

Harald Schmidt, heute vor 61 Jahren geboren, im Gespräch mit Günter Gaus

                                                          


16. August 2018

Vom Himmel geweht


Vor sechs Jahren war hier zu lesen:


Erzdiözese erbt Rechte an "Vom Winde verweht"

Die Erzdiözese Atlanta hat einen halben Anteil an den Rechten des Bestsellers "Vom Winde verweht" erhalten.

Ein Neffe der verstorbenen Autorin Margaret Mitchell hat der Kirche den Rechte-Anteil vermacht. Diese rechnet nun damit, jährlich mehrere hunderttausend US-Dollar einzunehmen.

"Vom Winde verweht" wurde 1936 veröffentlicht und mit der Verfilmung mit Vivian Leigh und Clark Gable weltberühmt.
            


              


16. August 2018

Erbstück

Die Schachttasche

großvater war mit ihr / zur schicht gegangen / echt leder / instandgehalten / mit ahle und schusterzwirn  / nun ging mit ihr zur schicht / der vater / ein erbstück / das einzige.

Reiner Kunze , wird heute 85


14. August 2018

Wir machen so was !

Wer rechnet Ihnen die Abfindung für den Sohn aus, wenn Sie Ihr Haus auf die Tochter übertragen ?

 

Wir machen so was ! :-)


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06. August 2018

Sommerabende

Sommerabende, ihr lauen,
Bettet mich auf eure Kissen,
Laßt in Fernen, dunkelblauen,
Meiner Träume Wimpel hissen.

Stunden, die am Tag sich placken,
Feiern nächtlich froh verwegen,
Und ich fühl um meinen Nacken
Zärtlich sich zwei Arme legen.

Ist die Seele liebeswund?
Heißren Atem haucht der Flieder,
Und der rote Himmelsmund
Neigt sich üppig zu mir nieder.


Klabund

                  


21. Juni 2018, 09:13Uhr

Zweifel

Meine Herrn, schreiben Sie nie: zweifellos. Zweifellos sagt der Jurist immer dann, wenn er nicht mehr weiter weiß.

 

Franz von Liszt, Strafrechtslehrer, heute vor 99 Jahren verstorben

                  


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18. Juni 2018, 08:39Uhr

Isabella Rossellini

 

Isabella Rossellini, Schauspielerin, Tochter von Ingrid Bergmann und Roberto Rossellini, "Gesicht von Lancome",

wird heute 66 - sorry für die Indiskretion.

Doch die Dame selbst ist realistischer als man denkt:

In ihrer Autobiographie "Some of me" schildert sie auf amüsante Art ihre Trockenübungen in Sachen Testament...


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16. Juni 2018

Schöner sterben !

 

Darf ich Ihnen einen meiner  Lieblings-Cartoons vorstellen ? :-)

             


15. Juni 2018

Gitarre

Und lieg ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Gitarre und gebt sie mir mit in mein Grab.

 

Donald Duck, vor 85 Jahren "geboren", in seinem Testament


14. Juni 2018

Widerspruchslösung

 

In einem dringlichen Aufruf in der Süddeutschen mahnt ein

Experte der Transplantationsmedizin die Widerspruchslösung an !

Hier diskutieren die Leser !

°°°


14. Juni 2018

Älterwerden



Trau keinem über 30 war das Motto unserer Jugend. Heute traut man Leuten über 40, ja über 50. Was bleibt einem übrig, wenn man selbst die 60 überschritten hat. Kaum einer fühlt sich so alt wie er ist, die Kluft zwischen wahrem und "gefühltem" Alter wächst je älter man wird. 60 bis 75-jährige fühlen sich im Schnitt um 8 Jahre jünger, 75-jährige sogar um 10 Jahre. Komisch, wie will ein 85-jähriger wissen, wie man sich mit 75 fühlt, wenn er sich als 75-jähriger wie ein 65-jähriger gefühlt hat. Und dann klagte meine 93-jährige Mutter, keiner könne sich in sie hineinversetzen. Wie auch ? Ich kann mich noch nicht einmal in mich versetzen ! 

:-) 
         


13. Juni 2018

Selbstbestimmung

 
 

Eine Mandantin hat mir erlaubt, die Patientenverfügung ihres Vaters vom 13. Juni 1975, also heute vor 43 Jahren, zu veröffentlichen.

Der Vater ist längst verstorben.

Geblieben ist ein Dokument menschlicher Selbstbestimmung - von Hand geschrieben - eindrucksvoll und berührend in Tonfall, Sprache und Gestus; und das in einer Zeit, als in Deutschland kaum jemand daran dachte, der Medizin Grenzen zu ziehen...


09. Juni 2018

In memoriam: Walter Jens

Nun werden wir oben liegen, am Rande des Friedhofs, dort hat man die ganze Schwäbische Alb vor sich. Ich liebe dieses Land. Außerdem: "Man isch bei de Leut" - bei den Menschen: Studenten gehen durch den Friedhof zur Universität, Gäste der Stadt besuchen hier Hölderlin und Silcher. Eines Tages werden sie feststellen: Ach, da liegt ja auch der Jens.

Walter Jens, mit 90 Jahren - nach langen Jahren der Demenz - heute vor fünf Jahren verstorben, im Interview mit Arno Luik im STERN

              


07. Juni 2018

Herr Doktor

Für Sie gelesen - heute vor 11 Jahren:
 

Wenn Patienten oder Angehörige kommen und sagen, Herr Doktor, hier ist eine Patientenverfügung, dann sage ich:

Die können Sie ruhig in Ihrem Nachtkästchen lassen. Sie interessiert mich nicht !"

Herzchirurg Dr. Bruno Reichart, DIE ZEIT vom 7. Juni 2007

 

Wenn Mandanten zu mir kommen und sagen, Herr Notar, können Sie gewährleisten, daß eine Patientenverfügung auch befolgt wird, dann sage ich:

Die Ärzte müssen sich dafür interessieren, denn seit 1.09.2009 haben wir ein Gesetz, daher umso mehr; besser allerdings, sie ließen sich überzeugen !


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30. Mai 2018

Schlag auf Schlag

Der Frühling drängt, der März beginnt, und Wolfgang Budig wartet darauf, dass ein Mensch stirbt. »Es regnet, das ist schlecht«, sagt er und schaut aus dem Fenster, »bei Regen fahren keine Motorradfahrer.« Er lächelt matt. Wenn sie nicht fahren, verunglücken sie nicht. Krankenhaushumor.
 


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29. Mai 2018

Romy Schneider


Heute vor 36 Jahren, am 29. Mai 1982, verstarb die Filmschauspielerin Romy Schneider unter dramatischen Umständen.


Kaum drei Wochen zuvor hatte sie ein eigenhändiges Testament verfaßt.


Mehr dazu - und das Faksimile des Testaments !


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27. Mai 2018

Wort zum Sonntag

Am siebten Tag schuf Gott die Welt - aber warum am Sonntag, der ist doch zu heiligen ?

Nun ja, er hatte prokrastiniert. Er hatte waass ? Nichts Unanständiges, a u f g e s c h o b e n , ziemlich menschlich eigentlich, nichts Göttliches. Prokrastinieren ist ein verschwurbeltes Fremdwort für  A u f s c h i e b e n.

Das kennen Sie ? Aber vielleicht nicht das Buch dagegen; doch was heißt schon dagegen. Ändern tut´s daran nichts. Wenigstens Sie nehmen es sich nicht mehr so zu Herzen. Immerhin, das schaffen Passig / Lobo.

Schon der Werbe-Clip dazu ist Spitze. Mehr darüber !


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26. Mai 2018

Überraschung

Auf wievielerlei Art kann uns der Tod doch überraschen !

Wer hätte je gedacht, daß ein Herzog der Bretagne im Gedränge erdrückt werden sollte; wie es ihm beim Einzug von Papst Clemens in Lyon widerfuhr ?

Hast Du nicht einen unserer Könige beim Spielen sterben sehen ?

Und starb sein Vorfahre daran, daß ihn ein Schwein umrannte ?

 

Aeschylus war wahrgesagt worden, er solle sich vor dem Fall eines Hauses hüten; er konnte sich noch so vorsehen: er wurde von einer Schildkröte erschlagen, die einem Adler aus den Krallen glitt...

ein Kaiser, weil er sich mit dem Haarkamm ritzte, als er sich den Scheitel zog...

und Ausidus, weil er gegen die Tür des Ratssaales rannte; und zwischen den Schenkeln der Weiber:

Cornelius Gallus; Prätor und was noch ärger ist: Soeusipp, ein platonischer Philosoph, und einer unserer Päpste...

 

Michel de Montaigne


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25. Mai 2018

Hölderlins Schicksal



"...will der Schreiber gar nicht für Millionen schreiben ? Vielleicht hält er sich für ein Genie. Dann blüht ihm, ob er eines ist oder nicht, das Schicksal Hölderlins: zu Lebzeiten sechshundert Leser, dreißig Jahre Wahnsinn und ein trauriger Tod."

Sprachpapst Wolf Schneider in seiner Fibel Deutsch für´s Leben, 1994, S. 19

Was unterscheidet den Schreiber dieser Zeilen von Hölderlin ?

Der Tod ist immer traurig, mehr als dreißig Jahre Anwaltsleben kommen dem Wahnsinn ziemlich nahe.

Bleibt die Frage nach der Zahl der Leser. Allein in 2014 fanden diese Seiten rd. 64 000 Leser, 400 bis 500 pro Tag. Wären es insgesamt nur sechshundert gewesen, hätte er seinem Schreiber-Leben vermutlich ein Ende gesetzt. :-)

                  


17. Mai 2018

Haßobjekt

Juristinnen als "Haßobjekt" ? Gott bewahre !?

Doch, doch: es gibt Kreise, denen gilt  zumindest ein ganz bestimmter Typ von Juristinnen als Haßobjekt.

Sehen Sie selbst !

Ich muß da an Marius Müller-Westernhagen denken, der dereinst sang: Sie war so eine von den Hanseaten-töchtern, arisches Blauauge, Kaschmírbusen...

Den Schottenrock denke man sich hinzu; heraus kam bisweilen - Haßliebe...


15. Mai 2018

Behinderte

 

 

B e h i n d e r t e  sollen sich nicht als Almosenempfänger fühlen.

Deswegen wurde das sog. Bundesteilhabegesetz verbessert: sie dürfen 265.- € mtl. anrechnungsfrei hinzuverdienen.

Der Freibetrag beim Vermögen steigt auf 5000 € und für Bezieher von Eingliederungshilfe bis 2020 auf 50.000 €.

Das führt auch dazu, daß ererbtes Vermögen in geringerem Maße dem Zugriff des Sozialhilfeträgers unterliegt.

                      


15. Mai 2018

Fürsorge

Vorsorge ist Fürsorge !

 

Testier it ! ©

 

                        


14. Mai 2018

Heute Vortrag

 

Am 14. Mai hat mich der Seniorenbeirat der Stadt eingeladen,

zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu

sprechen.


14. Mai 2018

Wien, Berggasse 19

Was können Juristen von Sigmund Freud lernen?

Zum Beispiel seine Eisberg-Theorie verstehen: Der ragt nur zu 10 Prozent aus dem Wasser heraus.

Der Mensch ist zu 10 Prozent von seinem Verstand, zu 90 Prozent von seinen Gefühlen und Trieben geleitet...

Der Jurist spricht aber stets nur "die 10 Prozent" des Menschen an. Vielleicht ist das noch zu hoch gegriffen,

wenn es um Leben und Tod geht, um Vorsorge bei Krankheit, Alter und Leid,

selbst in Vermögensfragen - beim Testament !

Ein Grund, weshalb so wenige ein Testament  machen ?

Und: Sigmund Freud war ein Meister des Zuhörens.

Stundenlang ließ er seine Patienten auf der berühmten Couch im Hause Berggasse 19 in Wien reden und reden. Erst danach redete er.

Juristen lieben es gerade umgekehrt:

Zwar sagt zum Beispiel § 17 Beurkundungsgesetz, die "Magna Charta" des Notars, er habe den Willen der Beteiligten zu "erforschen", den Sachverhalt zu klären

und ihre Erklärungen klar und unzweideutig wiederzugeben; besonders gern aber widmet sich der Notar der Aufgabe,  "über die rechtliche Tragweite" zu "belehren".


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11. Mai 2018

Fachanwalt für Erbrecht

Heute vor zwölf Jahren...

 

  ... wurde mir der Titel "Fachanwalt für Erbrecht" verliehen...


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10. Mai 2018

Romy Schneider

Heute vor 36 Jahren schrieb Romy Schneider ihr

Testament - bewegender Ausdruck Ihrer Persönlichkeit.

Kaum drei Wochen später  war sie verstorben.

Mehr dazu !


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09. Mai 2018

Wenn du tot bist, kriege ich deine Kleider

Beim Bäcker:

"Wenn die Oma stirbt, begraben wir sie auch am Waldrand?" "Nein, das werden wir natürlich nicht ... wie bitte, doch, ja, das Sonnenblumenbrot ... nein, Menschen begräbt man auf dem Friedhof."

Im Bus:

"Mama, gibt es für jedes Tier einen eigenen Himmel?" "Äh, wahrscheinlich." "Und für die Menschen? Gibt es einen Oma-Himmel ? Und einen Opa-Himmel ? Und treffen die sich dann gar nicht, wenn sie tot sind?" "Also Menschen, die haben wohl eher einen gemeinsamen Himmel." "Dann wird es da aber ganz schön voll."

Im Kindergarten:

"Mama, wenn du tot bist, ziehe ich deine Kleider an!" Die Mutter seufzt. "Gell, Mama?" "Sie gehören dann alle dir."

Kinder und Tod - der ganz normale Wahnsinn, lebendig beschrieben in der Süddeutschen

                   


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06. Mai 2018

Lebenssatt

                                   Und er nahm ab und

                                   starb in einem ruhigen Alter,

                                   da er alt und lebenssatt war.

                                 

                                                    1 Moses 25.8

                                                          


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04. Mai 2018

Limit

Wer öfter mal an´s Limit geht . . .

 

 

 

. . . sollte Vorsorge für danach treffen !


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02. Mai 2018

Patek Philippe

Eine Luxusuhren-Marke wirbt mit dem Slogan:

Eine Patek Philippe

gehört einem nie ganz allein.

 

 

Man erfreut sich ein Leben lang an ihr,

aber eigentlich bewahrt man sie schon für die

nächste Generation.

 

Und wer sagt einem, wie man das macht ?

Wir machen so was !

:-)

                                    


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01. Mai 2018

Wir machen so was !

Die meisten Fehler beim Erben und Vererben liegen in der menschlichen Natur,

sie entziehen sich weitgehend rationaler Betrachtung und sind

Versäumnisse, die (auch) aus der Angst vor dem Tod entstehen.

 

Auch darüber müßte man mal reden können. Aber

welcher Anwalt macht das schon ?

Wir machen so was !

:-)


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30. April 2018

Emotion

Erben ist

 

 

Emotion pur ...

          


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29. April 2018

Guten Morgen !

Ich bin zwar alt, aber immer noch der Alte. Und ich habe noch viel zu tun. Was ich zu tun habe? Ich muß dauernd das Testament umschreiben.

Warum ? Wenn meine Frau mir nicht

"Guten Morgen" sagt, schreibe ich es um...

Walter Kempowski, heute vor 89 Jahren geboren

                   


28. April 2018

Schreib´s auf !

Schreib´s auf !

In meinem "Sammelsurium" kann mans nachlesen, wie ich Berge von Zeichnungen, Steindrucken, Bilderbogen und Biedermeierblättchen zusammentrage.

Und wie ich sie gelegentlich zum Zwecke einer Neuordnung aus dem Schrank nehme, schaut auch der sechsjährige Stefan ein Weilchen zu. Er macht ein tief nachdenkliches Gesicht und sagt:

"Das muß ja sehr schwer sein, so viele Sachen in genau zwei Hälften zu teilen."

Ich bin natürlich etwas peinlich überrascht, so unvermittelt bei lebendigem Leibe als Erblasser angesprochen zu werden, aber ich tue so als hätte ich nichts gemerkt.

Ich wundere mich nur im Stillen, daß das derselbe Stefan sein soll, der sonst bei der leisesten Erwähnung, ich könnte einmal sterben, in bittere Tränen ausbricht.

Ich sage ihm also, daß ich vorerst noch da bin, daß er sich aber auf mich verlassen kann; ich würde mir alles überlegen und nach bester Einsicht verteilen.

Er schaut mich halb mißtrauisch, halb treuherzig an und sagt mit der unschuldigsten Stimme von der Welt:

"Bitte, schreibs auf den Zettel !"

Eugen Roth, Ansichten und Einsichten, heute vor 42 Jahren verstorben

                   


27. April 2018

Brot

Besser, wir backen das Brot -

(und nicht irgendein Back-Shop) 

so lautet ein Slogan der Bäcker !

 

Besser, wir entwerfen Ihr Testament -

(und nicht Bank oder Steuerberater)

so Ihr Fachanwalt für Erbrecht !

          


26. April 2018

Ode Trochaica


Er klagt, daß der Frühling so kortz blüht

Kleine Bluhmen wie auß Glaß
seh ich gar zu gerne /
durch das tunckel-grüne Graß
kukken sie wie Sterne.

Gelb und rosa / roht und blau /
schön sind auch die weissen;
Trittmadam und Himmelstau /
wie sie alle heissen.

Kom und gib mir mitten-drin
Küßgens ohnbemessen.
Morgen sind sie lengst dahin
und wir sälbst – vergessen !

Arno Holz, heute vor 155 Jahren geboren


25. April 2018

Schreibtisch

 

Wenn ein unordentlicher Schreibtisch

einen unordentlichen Geist repräsentiert,

was repräsentiert dann ein leerer Schreibtisch ?

Albert Einstein

 

           


24. April 2018

Ingrid Steeger

Darf ich Ihnen einen meiner Lieblings-Cartoons im Erbrecht vorstellen ? 

                 

                     


23. April 2018

Medizin

Come, cordial and not poison ! / Komm´ 

Medizin, nicht  Gift !

 

William Shakespeare, heute vor 454 Jahren

geboren und vor 402 Jahren verstorben

 

                  


22. April 2018

9000 Kinder

Jack Nicholson - heute wird er 81 - haut auf die Tonne, immer schon.

Der als Womanizer (was immer das ist) geltende Schauspieler hat jetzt verkündet, er habe immer "frei gelebt" (was immer das heißt: auf der Weide?) und bringe es wohl auf  9000 Kinder.

Wenn davon nur ein Bruchteil wahr ist, bekommen Erbrechts-Anwälte, Gerichte und Gutachter in Sachen Abstammung irgendwann Arbeit ohne Ende...


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19. April 2018

Seeräuber & Jurist




Sollte ich einmal einen Sohn haben,

soll er etwas Prosaisches werden:

Jurist oder Seeräuber.


Lord Byron, heute vor 194 Jahren verstorben


18. April 2018

Einstein

Einstein

An seinem 46. Geburtstag im Jahr 1925 - heute vor 63 Jahren starb er - verfügte Albert Einstein in seinem Testament

 ". . . und alle literarischen Rechte und Nachlässe, sollen an die Hebrew University übergehen."

Er bestimmte, daß seine Sekretärin Helen Dukas (1896-1982) und Dr. Otto Nathan (deutsch-amerikanischer Nationalökonom, 1893-1987) seinen literarischen Nachlass verwalten sollten.

Erst nach deren Tod sollte er der Hebräischen Universität in Jerusalem gehören.

Einsteins schriftlicher Nachlass umfaßte ca.14.000 Stücke. Dank des Einsatzes von Helen Dukas und Dr. Otto Nathan wurden viele Dokumente zusammengetragen und zwischen 1955 und 1982 auf ca. 42.000 erweitert.


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17. April 2018

Nebeneinander

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner Allzeit-Lieblings-Cartoons vorstellen ? 


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16. April 2018

Zsa Zsa

 

 

Der persönliche Nachlaß Zsa Zsa Gabors wurde versteigert -

Chance für uns, daß die Boulevard- Meldungen zum Thema

irgendwann "ersterben" ...

 


16. April 2018

Lotterie

In Amerika entstehen und vergehen die Vermögen unaufhörlich . . .

Die Industrie ist für dieses Volk wie eine große Lotterie . . . 

Daher zeigt man in Amerika eine eigentümliche Nachsicht mit dem Bankrotteur:

seine Ehre wird durch ein solches Unglück nicht berührt.

 

Alexis de Tocqueville, heute vor 159 Jahren verstorben

 

                           


15. April 2018

Reden & Schweigen



Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen.

Abraham Lincoln, heute vor 153 Jahren verstorben

               


15. April 2018

Napoleon´s Testament

Napoleon machte heute vor 197 Jahren, am 15. April 1821, sein Testament.

In der FAZ schreiben kluge Köpfe darüber:

Der hatte sich - in der Verbannung auf St. Helena - über die Größe seines Vermögens geirrt. Daher mußten alle Vermächtnisnehmer eine anteilige Kürzung hinnehmen (vergleichbar unseren §§ 2187, 2188 BGB).

Sie dagegen können alles richtig machen: Sie sind ja nicht verbannt - und die richtigen Berater sind auch in Ihrer Nähe ! :-)

           


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14. April 2018

Messias

Georg Friedrich Händel - heute vor 259 Jahren verstorben -

vermachte in seinem Testament die Original-Partitur seines

"Messias" einem Waisenhaus.

 

Auch wenn Sie keinen Messias hinterlassen, mit

einem Testament für einen wohltätigen Zweck

liefern Sie einen Baustein für eine

bessere Welt !

                                                 


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13. April 2018

Seniorenrechtstag

 

S e n i o r e n r e c h t  

ein spezielles Rechtsgebiet, in dem sich Familien-, Erb- und Sozialrecht -

und so manches andere - bündeln und überschneiden.

Wer sich dafür interessiert, findet hier die Themen des Seniorenrechtstages 2018 am 12. / 13. April in Berlin.

  

 


13. April 2018

Freitag der Dreizehnte

Abergläubige Menschen sollten heute im Bett bleiben:

Heute haben wir wieder einen Freitag, den Dreizehnten . . . 

Während früher der dreizehnte Tag hoch angesehen war  - er galt als Tag der  Liebe - und die Göttin Aphrodite verehrt wurde, verlor der Freitag - natürlich im Business-Zeitalter - sein Ansehen.

Ein Wissenschaftler fand heraus, daß an Freitagen die Goldkurse besonders stark schwankten, was dann zu den Schwarzen Freitagen führte....

                                


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12. April 2018

Pietät

 Besser zum Fachanwalt für Erbrecht...

 

                                            ... als zu teuer !


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10. April 2018

Vorsorge

Auch nicht schlecht:

"Eine gute Vorsorge beginnt mit einem Besuch beim Anwalt. Eine schlechte endet damit.
0180/181805 (0,12 €/;im)

 

Werbe-Idee des Anwaltvereins.

 

Am Ende können wir noch einiges für Sie tun ! :-)


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08. April 2018

Picasso

Roland, es wird noch komplizierter als Du es Dir ausmalst !

Pablo Picasso, heute vor 44 Jahren verstorben,

zu seinem Rechtsanwalt Roland Dumas, der wiederholt ein Testament angemahnt hatte, weil es sonst "kompliziert " würde. Er sollte recht behalten.


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03. April 2018

Flasche

 

 

Man verlangte von ihm Kaution. Flaschenpfand wäre ausreichend  gewesen.

 

Horst Bellermann


31. März 2018

Kommunizieren

Man kann nicht nicht kommunizieren.

 

Paul Watzlawick, heute vor 11 Jahren  verstorben


27. März 2018

Frist 31. März - eine Woche noch !

 

Ehrenamtliche Betreuer (Ehegatte, Partner, Kinder), die vom Betreuungsgericht bestellt sind, erhalten

keine Vergütung, wohl aber eine Entschädigung für ihren Aufwand entweder konkret oder pauschal (§ 1835 BGB)

Den müssen sie jeweils bis zum Ende des ersten Quartals des neuen Jahres geltend machen, sonst verfällt der Anspruch für das Vorjahr,

also bis zum 31. März des neuen Jahres. Es geht um 399 Euro - oder den konkreten Betrag ! (§ 1835 a BGB)   

 


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27. März 2018

Konfirmation

Ich benutze immer den Konfirmationsspruch meines Vaters, den hat er aufgesagt, wenn er besoffen war:

»Zum Licht empor mit klarem Blick, ein Vorwärts stets, nie ein Zurück, dann hat das Leben Zweck und Ziel.

Wer Großes will, erreicht auch viel.«

Da hab ich dann gesagt: »Typisch, Großes wollte man, aber was hat man erreicht ? Nur viel.«

Patsch, hatte ich wieder eine rein. 

Harry Rowohlt, heute vor 73 Jahren geboren

 

                        


26. März 2018

Isabella Rossellini

 

Isabella Rossellini,

Schauspielerin, Tochter von Ingrid Bergmann und Roberto Rossellini, "Gesicht von Lancome", wird im Juni 66 - sorry für die Indiskretion.

Doch die Dame selbst ist realistischer als man denkt:

In ihrer Autobiographie "Some of me" schildert sie auf amüsante Art ihre Trockenübungen in Sachen Testament...


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25. März 2018

Messen

 

If you can’t measure it, you can’t manage it. /

Was du nicht messen kannst, kannst du nicht managen.

Peter F. Drucker

 

 


24. März 2018

Generation Rollator

Vor neun Jahren war hier zu lesen: 

Wohnt Franziska Drohsel dann in meiner Senioren-WG? Chefin der SPD-Jugend wird sie mit 80 Jahren wohl kaum noch sein. Aber vielleicht ist sie Bundesseniorenministerin a.D.?

Lukas Podolski dürfte bis zum Jahr 2060 auch durchhalten. Der feiert dann seinen 75. Geburtstag, und jeder weiß, wie robust diese Fußballer sind. Und wenn die Musikanten von Tokio Hotel nicht an ihrem exzessiven Party-Stil zugrunde gehen, dann werden die Sänger-Zwillinge Bill und Tom Kaulitz 2060 so alt sein wie Heino heute. Für Angela Merkel, Til Schweiger und Dieter Zetsche wird es eng....

Zukunftsvisionen einer 31-jährigen FAZ-Redakteurin... lesenswert !           

            


23. März 2018

Aha, so stirbt man also

Mario Adorf ist "neugierig auf seinen Tod"

Ganz schön morbide:

Der Schauspieler Mario Adorf (87) will sich beim Sterben im Spiegel zusehen. Seine Faszination für den eigenen Tod gehe auf ein Erlebnis in seiner Jugend zurück.

Er sei neugierig auf seinen eigenen Tod, sagte er vor 5 Jahren im Interview mit FOCUS. 

„Man stirbt ja selten mit klarem Kopf. Aber wenn doch, dann werde ich es mir nicht verkneifen können, mich zu beobachten und dabei zu denken:

"Aha, so stirbt man also."

      


22. März 2018

Verehren & Staunen

Wer sich schon mit 30 Jahren angewöhnt, über das Leben zu jammern und an allem herumzunörgeln, dem kann man schriftlich geben, daß er mit 65 eine essigsaure Gurke sein wird, an der niemand seine Freude hat.

Wer bereits in der Mitte des Lebens gehen lässt in Selbstbemitleidung, in Unzufriedenheit und Undankbarkeit, der wird im Alter von seiner Umgebung bestimmt als schwieriger Mensch empfunden werden, dem man nach Möglichkeit ausweicht.

Wer sich aber frühzeitig übt in Verehren und Staunen, in Lieben, Loben und Danken, der wird auch bei hohen Jahren noch etwas Frohes und Frisches, etwas Liebenswürdiges und Anziehendes... an sich tragen.

 

Adolf Köberle, heute vor 28 Jahren verstorben

               


21. März 2018

Staub

Heute vor 162 Jahren, am 21. März 1856 wurde Hermann Staub geboren, einer der originellsten Juristen seiner Zeit.

Er war Zivil- und Handelsrechtler, Hochschullehrer und Anwalt. Sein Kommentar zum Handelsrecht erreichte Kultstatus.

Die positive Vertragsverletzung - heute in § 280 BGB - ist seine "Entdeckung".

Bekannt war er auch für seinen Esprit, mit dem er selbstironisch zu unterhalten wußte. So soll er einen Vorschlag für eine Grabinschrift gemacht haben:

"Hier liegt Staub Kommentar überflüssig"

              


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20. März 2018

Vater & Sohn


Für Sie gelesen - vor acht Jahren:

Sohn pflegt blinden 90-jährigen Vater...


eine wahre Geschichte, gut erzählt in der Süddeutschen Zeitung. Gibt´s auch !


19. März 2018

Roth´s Grab

Philip Roth, nobelpreis-verdächtiger amerikanischer Schriftsteller - heute wird er 85 - hat sich eine Grabstätte gekauft.

"Man muß sich seinen Ort selbst aussuchen, an dem man begraben werden will. Sonst tun es andere für einen", sagte der Autor der Stuttgarter Zeitung.

Die Suche sei nicht einfach gewesen: "Man ist nie kindischer, als wenn man sich so etwas überlegt.

                      


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18. März 2018

Wort zum Sonntag

Kommt ein Mann zum Notar:                                           

Herr Notar, ich möchte ein Testament errichten, aber bitte setzen Sie es so vollständig und klar auf, daß später kein Streit über seine Auslegung entstehen kann.


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18. März 2018

Erfolg

 

 

Auch Erfolg wird bestraft. Die Strafe liegt darin, daß man mit Leuten zusammenkommt, die man früher meiden durfte.

 

John Updike, heute vor 84 Jahren geboren


17. März 2018

Ein Kuss pro Tag

Ein Kuss pro Tag, steht im Vertrag !

Der vielleicht beste eheähnliche Vertrag aller Zeiten, ganz sicher aber der detaillierteste wurde bei einem schwulen Pärchen namens E und J aus San Francisco gefunden: Die beiden haben in einem mehrseitigen Dokument fast alle Bereiche ihres Lebens vertraglich geregelt. Von der Anzahl der wöchentlichen Sexverabredung, über die Hundegassi-Verpflichtungen, bis hin zur Komplimente-Frequenz. Doch jetzt kommt der Schocker: Trotz des detaillierten Vertrags, der fast alle Lebensbereiche abdeckte, hat die Beziehung zwischen E und J nicht gehalten.

aus: jetzt.de
 


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14. März 2018

Einstein

An seinem 48. Geburtstag, am 14.03.1925 - heute vor 93 Jahren - verfügte Albert Einstein in seinem Testament:

 ". . . und alle literarischen Rechte und Nachlässe, sollen an die Hebrew University übergehen."

Er bestimmte, daß seine Sekretärin Helen Dukas (1896-1982) und Dr. Otto Nathan (deutsch-amerikanischer Nationalökonom, 1893-1987) seinen literarischen Nachlass verwalten sollten. Erst nach deren Tod sollte er der Hebräischen Universität in Jerusalem gehören.

Einsteins schriftlicher Nachlass umfaßte ca.14.000 Stücke. Dank des Einsatzes von Helen Dukas und Dr. Otto Nathan wurden viele Dokumente zusammengetragen und zwischen 1955 und 1982 auf ca. 42.000 erweitert.


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13. März 2018

Organspende

 

O r g a n s p e n d e

NRW bemüht sich um einen neuen Impuls, die Bereitschaft zur Organspende zu erhöhen !

Wie richtig - und nötig - das Wort kommt von N o t  . . .

 

 

 

 


13. März 2018

Unternehmen Bahn

Letzte Woche ließ es sich nicht vermeiden: Gerichtstermin in Günzburg - halbe Stunde vor Augsburg - und das um 10 Uhr vormittags.

 

Erste Überlegung, mit dem Auto zu fahren, den Rechtspraktikanten mitnehmen - als Chauffeur - verworfen. Lieber den Zug nehmen! Aber das hieß: Um viertel nach drei aufstehen, mit dem Auto bis Essen fahren, dort Abfahrt vier Uhr 55 mit dem Intercity bis Köln. Dort in den ICE umgestiegen bis Ulm. Letzte halbe Stunde bis Günzburg .

Ankunft neun Uhr dreissig. Der Mandant steht schon da. Wir fahren zum Amtsgericht, verhandeln, beenden den Prozeß mit einem guten Vergleich. Der Mandant lädt mich im historischen Stadtkern zu einer "Portion Kaffee" und einem warmen Apfelstrudel ein. Elf Uhr zwanzig sitze ich im Zug zurück und bin um kurz vor fünf Uhr wieder in Essen, wenig später im Büro. Gut elfhundert Kilometer liegen hinter mir.


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12. März 2018

Beruhigend

Das Fabelhafte an Fachleuten ist:

 

Sie kommen mit Lösungen, nicht mit Lästigem !


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09. März 2018

Handwerkszeug

 

Vor acht Jahren war hier zu lesen:

Große Freude für den Erbrechtler:

Der Buchhändler hat  den sogenannten "Staudinger im Erbrecht" - größter BGB-Kommentar - geliefert, das

Erbrecht des BGB

 in sechs Bänden, das "Einstiegspaket" zum "Vorzugspreis" von 958 Euro, ein "attraktives Angebot für den Erbrechtspezialisten", so der Verlag . . .

                                   


08. März 2018

Internationaler Frauentag

 

... ein Gruss an alle Frauen !

         


08. März 2018

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

 

Donnerstag, den 8. März 2018 um 19.00 Uhr

spreche ich in der Volkshochschule in Oer-Erkenschwick zum Thema Selbstbestimmung am Lebensende durch

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

            

                                                   


07. März 2018

Power Point ?

 

 

Meine Vorträge halte ich völlig frei, ohne Manuskript oder auch nur schriftliches Konzept - Erfahrung von über 30 Jahren.

Obwohl ich mich in neuen Medien auskenne - und z.B. diese Seiten von A bis Z selbst gestalte - ist meine Vortragstechnik alt, uralt, wohl zweieinhalbtausend Jahre - die gute alte Rhetorik.

Lesen Sie dazu einen kleinenText, den ich ebenfalls mit uralter Technik verfaßt habe - einem Blatt Papier und Füllfederhalter.

                        


06. März 2018

Nase

 

"Vererben Sie mehr als Ihre Nase" -

rät Ihnen die Werbung der Sparkassen.

 

Aber, wie Sie das machen, verrät Ihnen

Ihr Fachanwalt im Erbrecht !

             


05. März 2018

Balzac: Vom Notar

 

§ 1 Vom Notar.

Die Gefahren, denen ihr Geldbeutel beim Notar ausgesetzt ist, sind scheinbar nicht groß; sie werden meistens nicht bemerkt, und die Unkenntnis dieses Beamten wirkt sich zuweilen erst in der zweiten Generation aus.

Ein schlechtformulierter Verkaufskontrakt, ein Heiratskontrakt oder eine Transaktion platzen dann wie eine Bombe und legen Feuer an ihr Vermögen; aber Sie sind tot, und es sind Ihre Erben, die sich jetzt bekämpfen.

Wenn in einem Notariat Fehler bei der Ausstellung einer Urkunde begangen werden, dann wird der Kampf im Justizpalast ausgetragen, und die gründliche Kenntnis der Materie hat uns davon überzeugt, daß die meisten Prozesse von der Unkenntnis der Notare herrühren.

Sie sind wie große Flüsse, die das Meer der Vorladungen vor Gericht speisen. Ihre verschneiten Ufer gleichen den Gletschern der Alpen, wo unbemerkt die großen Ströme Europas entspringen...


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04. März 2018

Chaplin

 

 

 

 

 

... auch wenn Sie kein hervorragender Schaupieler; Sänger oder Maler sind,

 

 

 

 

 

können Sie etwas für die Nachwelt tun:

 

 

 

 

 

 mit einem Testament oder einem Vermächtnis zugunsten einer guten Sache !

 


03. März 2018

Spießer

 

 

Ein Testament zu machen ist vielleicht spießig ;

seinen Liebsten aber ein erbrechtliches Chaos zu hinterlassen -

ist das vielleicht cool ?   


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02. März 2018

Chuzpe

 

Wissen Sie, was Chuzpe ist ?

Wenn der Anwalt im Strafprozeß gegen den Jungen, der Vater und Mutter erschlagen hat, auf  " mildernde Umstände" plädiert, weil sein Mandant ja jetzt Vollwaise geworden sei...

 


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01. März 2018

Gedacht, gesagt, gehört

 

 

Gedacht ist nicht gesagt. / Gesagt ist nicht gehört. / Gehört ist nicht verstanden. /

Verstanden heißt nicht einverstanden. / 

Einverstanden heißt noch nicht angewandt. /

Angewandt heißt noch nicht erfolgreich angewandt.

 

Christoph Zahrnt

                                                     


28. Februar 2018

Hans Litten - heute vor 85 Jahren ...

 

 

Anwälte erinnern an den Rechtsanwalt Hans Litten

 

Am 28. Februar 1933 haben die Nationalsozialisten den Rechtsanwalt Hans Litten inhaftiert und Anfang Februar 1938 im KZ Dachau so mißhandelt, daß er an den Folgen starb.

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat in einer Gedenkveranstaltung an den engagierten Strafverteidiger erinnert, der 1931 Adolf Hitler im Eden-Palast-Prozess ins Kreuzverhör nahm.

Nach ihm ist die Straße benannt worden, in der der DAV in Berlin sitzt.


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27. Februar 2018

37 Jahre Volljurist

 

 

Heute vor 37 Jahren legte ich in Hamburg das zweite Staatsexamen ab und machte mich 1984 in meiner Heimat - nach einer Lehrzeit in einer OLG-Kanzlei in Celle - als Rechtsanwalt selbständig. Notar wurde ich 1991, 1998 erster Fachanwalt für Familienrecht in Recklinghausen, 2006 dort erster Fachanwalt für Erbrecht. Seit fast 30 Jahren Schwerpunkt bei Erbe und Vorsorgevollmacht mit Patientenverfügung.

          


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27. Februar 2018

Exit-Strategie - F J Raddatz +

 

 Vor zwei Jahren:

Der unrettbar an Krebs erkrankte Schriftsteller Wolfgang Herrndorf notierte nach dem Kauf eines Revolvers: »Die gelöste Frage der Exitstrategie hat eine so durchschlagend beruhigende Wirkung auf mich, dass unklar ist, warum das nicht die Krankenkasse zahlt. Globuli ja, Bazooka nein. Schwachköpfe.«


Ein toller Satz. Ich habe ihm daraufhin ein Kärtchen geschrieben. Man sollte den Giftbecher auf Krankenschein bekommen. Sonst zwingt man die Leute dazu, sich am Kanal eine Kugel in den Kopf zu schießen oder sich vor den Zug zu werfen – was ich dem Zugführer gegenüber ungehörig finde. Ich werde mein Ende selber in die Hand nehmen. Ich habe eine Exit-Strategie gefunden. Ich hätte keine Lust, in die Schweiz zu fahren und einer Combo von Ärzten eine Sterbeerlaubnis abzutrotzen.

 


27. Februar 2018

Form & Inhalt

 

 

So lieb ist der liebe Gott auch wieder nicht, daß er dem, der keinen Inhalt hat, eine Form gibt.

 

Alfred Hrdlickaheute vor 90 Jahren geboren


26. Februar 2018

Das war das letzte Mal !

 

Sie sind der Prüfstein für Paare:

Verwandtenbesuche und Familienfeiern.

Während er ihr zuliebe mitkommt, wünscht sie sich, er wäre zu Hause geblieben.

Ein Beziehungsdrama in Dialogform.

... kein Wunder, daß es richtig "ernst" wird, wenn es zum (Erb-) Streit kommt !

 


25. Februar 2018

Eichinger

 

 

Für Sie gelesen -  vor 7 Jahren:

Man müsste, wenn jemand stirbt, eigentlich keinen Nachruf auf den Toten schreiben, sondern einen auf die Gesellschaft, die ihn überlebt.

Frank Schirrmacher, Nachruf auf Bernd Eichinger

                       
 


24. Februar 2018

Glocken

 

 

Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebendigen ist es abscheulich.

 

Georg Christoph Lichtenberg, heute vor 219 Jahren verstorben


24. Februar 2018

Weisheit

 

 

Der erste Schluss der Weisheit: Alles anzweifeln. Der letzte Schluss der Weisheit: Sich mit allem versöhnen.

 

Georg Christoph Lichtenberg, heute vor 217 Jahren verstorben


23. Februar 2018

Picasso-Prinzip II

 

 

Verschiebe nur dann etwas auf morgen, wenn es

Dir nichts ausmacht, darüber zu sterben...

Pablo Picasso

 

 

 


23. Februar 2018

Schöner sterben !

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner  Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

               


22. Februar 2018

Trump aktuell

 

 

Nach dem Amoklauf greift Trump zum Mittel der Realsatire: er will Lehrer bewaffnen !

 


22. Februar 2018

Morgen: Vortrag Testament

 

Vortrag

 

bei der Stiftung Liebfrauen


Freitag, den


23. Februar 2018

 

um 17 Uhr.


Eintritt frei

 

 

 

 


21. Februar 2018

Widerspruchslösung

 

Die Niederlande schaffen die Widerspruchslösung bei der

Organspende: 

Wer nicht widerspricht, wird Organspender !

 


21. Februar 2018

Picasso-Prinzip

 

Der Maler Pablo Picasso, wurde in Paris von einer jungen Frau gebeten, ein Portrait von ihr zu malen – sie würde ihm einen fairen Preis zahlen.

Picasso zeichnete sie in drei Minuten – und verlangte ein Honorar von 500 000 Francs. Daraufhin die junge Dame: „Aber sie haben doch nur ein paar Minuten gebraucht.“ „Nein“, antwortete Picasso, „es hat 40 Jahre gedauert.“

Einem erfahrenen Anwalt ergeht es "im Prinzip" nicht anders: 

                


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20. Februar 2018

Frist 31. März

 

Ehrenamtliche Betreuer (Ehegatte, Partner, Kinder), die vom Betreuungsgericht bestellt sind, erhalten

keine Vergütung, wohl aber eine Entschädigung für ihren Aufwand entweder konkret oder pauschal (§ 1835 BGB)

Den müssen sie jeweils bis zum Ende des ersten Quartals des neuen Jahres geltend machen, sonst verfällt der Anspruch für das Vorjahr,

also bis zum 31. März des neuen Jahres. Es geht um 399 Euro - oder den konkreten Betrag ! (§ 1835 a BGB)   

 


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20. Februar 2018

Feld, Wald, Wiese ?

 

 

Ich beackere nicht Feld, Wald und Wiese, sondern bestelle das Feld von Erbrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung !

 

 

 

Mehr als für Rechtsgebiete bin ich für Mandanten da: für Senioren und ihre Familien, also Oma, Opa, Kinder und Enkel !

 

 

 


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19. Februar 2018

Paradies

 

 

Die Demut öffnet die Pforten zum Paradies, die Demütigung die zur Hölle.

 

Andre Gide, heute vor 67 Jahren verstorben

 


18. Februar 2018

Neues Testament

 

Grüns ältester Sohn ist, um eine Katholikin heiraten zu können, zum christlichen Glauben konvertiert.

Da einem frommen jüdischen Vater nichts Schlimmeres passieren kann, versinkt Grün in tiefe Depression und sperrt sich in seine Kammer.

Dennoch geht die Tür auf und ein alter Mann mit weißem Bart tritt ein.

Es ist Gott: „Warum weinst Du, Grün ?“ –

„Soll ich denn nicht weinen, mein Sohn hat sich taufen lassen !“ – „Aber Grün, meiner doch auch !“ –

„Ja, und was soll ich jetzt machen ?“ – „Mach's wie ich:

Mach ein neues Testament !“


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17. Februar 2018

Buddenbrooks

 

Zu Ehren Heinrich Breloers - heute wird er 76:

Schlüsselszene im Breloer-Film nach Thomas Mann´s Roman "Die Buddenbrooks" :

Thomas Buddenbrook stellt beim Mittagessen seinen Bruder Christian erzürnt zur Rede, er solle gefälligst seine Etablissement-Besuche selbst bezahlen anstatt über das Kontor.

Dem Konsul wird der Zahn gezogen, indem die Konsulin und Mutter Betsy mit stummer Geste die Rechnung unter ihre Serviette - und damit den Mantel des Schweigens darüber - legt . . .

 


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16. Februar 2018

Wahlverwandtschaften

  

Eine Dame betreut eine betagte, kinderlose Witwe.

Sie sorgt für Einkäufe, Arztbesuche, organisiert die Pflege, engagiert Kräfte für alles mögliche, vom Garten bis zur Steuererklärung.

Zum Dank dafür setzt die Dame sie in ihrem Testament als Erbin ein. Der Notar nimmt das in den Text auf.

Damit ist der Freibetrag von 20 T€ gemäß § 13 Ziff. 9 ErbStG verdient - als Nichtverwandte (StKl III) hat sie einen Eingangsteuersatz von 30 % ; macht 6666,66 € Steuerersparnis !


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16. Februar 2018

Pietät



 

Wer seinen letzten Willen über den Tod hinaus verwirklichen will, braucht Berater, die Pietät üben.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard Kegel, heute vor 12 Jahren verstorben

 

 


15. Februar 2018

Heidenreich

 

Elke Heidenreich - sie wird heute 75

und hat ein neues Buch rausgebracht:

Alles kein Zufall ! (mit Leseprobe)

 

 


14. Februar 2018

Countdown

 

... der Countdown läuft:

Ehrenamtliche Betreuer (Ehegatte, Partner, Kinder), die vom Betreuungsgericht bestellt sind, erhalten

keine Vergütung, wohl aber eine Entschädigung für ihren Aufwand entweder konkret oder pauschal (§ 1835 BGB)

Den müssen sie jeweils bis zum Ende des ersten Quartals des neuen Jahres geltend machen, sonst verfällt der Anspruch für das Vorjahr,

also bis zum 31. März des neuen Jahres. Es geht um 399 Euro - oder den konketen Betrag ! (§ 1835 a BGB)   

 


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14. Februar 2018

Hoffnung

 

 

Ohne bares Geld, was bleibt dem Narren für Hoffnung ? - Hoffnung, ach, so viel er will.


Lord Byron



14. Februar 2018

Vielrat

 

 

Spricht man mit Jedermann, / Da hört man Keinen; / Stets wird ein andrer Mann / Auch anders meinen. / Was wäre Rat sodann / Vor unsern Ohren ? / Kennst du nicht Mann für Mann, / Du bist verloren.

 

Johann Wolfgang von Goethe


13. Februar 2018

Enterbung

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

 

 

 


12. Februar 2018

Möglichkeit

 

 

Die Notwendigkeit, zu entscheiden, reicht weiter als die Möglichkeit, zu erkennen.

 

Immanuel Kant, heute vor 214 Jahren verstorben


11. Februar 2018

Kumpel

 

Weil´s so schön ist:

Joachim Fuchsberger - vor 7 Jahren -  im Intervíew mit dem SüddeutscheZeitungMagazin:

Nach dem Krieg habe ich vier Monate lang im Bergwerk gearbeitet, auf der Zeche König Ludwig in Recklinghausen, ...

Und 1200 Meter unter Tage ist mir klargeworden, was es bedeutet, aufeinander zu achten, Verantwortung für den anderen zu übernehmen.

Ich habe nie in meinem Leben so eine Angst gehabt wie da unten im Streb, wenn der Berg anfing zu arbeiten und ich dachte: Jetzt kommen 1200 Meter Erde auf dich runter.

Und wenn Sie mich jetzt fragen, wie man sich an mich erinnern soll, dann vielleicht so, dass einer sagt:

Der war ein Kumpel, auf den konnte man sich verlassen. Das würde mich stolz machen. Ob ich ein großer Künstler war oder was auch immer, ist mir alles ziemlich egal.

Aber: Er war ein Kumpel.


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10. Februar 2018

Schreib´s auf !

Schreib´s auf !

In meinem "Sammelsurium" kann mans nachlesen, wie ich Berge von Zeichnungen, Steindrucken, Bilderbogen und Biedermeierblättchen zusammentrage.

Und wie ich sie gelegentlich zum Zwecke einer Neuordnung aus dem Schrank nehme, schaut auch der sechsjährige Stefan ein Weilchen zu. Er macht ein tief nachdenkliches Gesicht und sagt:

"Das muß ja sehr schwer sein, so viele Sachen in genau zwei Hälften zu teilen."

Ich bin natürlich etwas peinlich überrascht, so unvermittelt bei lebendigem Leibe als Erblasser angesprochen zu werden, aber ich tue so als hätte ich nichts gemerkt.

Ich wundere mich nur im Stillen, daß das derselbe Stefan sein soll, der sonst bei der leisesten Erwähnung, ich könnte einmal sterben, in bittere Tränen ausbricht.Testier it !

Ich sage ihm also, daß ich vorerst noch da bin, daß er sich aber auf mich verlassen kann; ich würde mir alles überlegen und nach bester Einsicht verteilen.

Er schaut mich halb mißtrauisch, halb treuherzig an und sagt mit der unschuldigsten Stimme von der Welt:

"Bitte, schreibs auf den Zettel !"

Eugen Roth, Ansichten und Einsichten, heute vor 122 Jahren geboren

                   


09. Februar 2018

Merken !

 

 

Ich bin auf Sie angewiesen, aber Sie nicht auf mich.

 

Merken Sie sich das !

 

Karl Valentin, heute vor 70 Jahren verstorben

        


08. Februar 2018

Was für Greise ?

 

 

Wer früher stirbt, lebt länger ewig ! (Manfred Lütz)

Sein Testament zu machen ist was für Greise, keinesfalls hip oder cool ! Wer jung ist, mag so denken.

Dieser smarte junge Mann hätte seinen 88. Geburtstag gefeiert  - wenn ihn nicht -  heute vor 63 Jahren  - mit 34 ein Autounfall das Leben gekostet hätte

James Dean  würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er erführe, daß sein verhaßter Vater den postmortalen Geldsegen seines Nachruhms erntete. Warum? James Dean starb "untestiert" - ohne Testament.

                                         


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07. Februar 2018

Plädoyer



Plädoyers werden für gewöhnlich überschätzt. Die Legende lebt davon, daß es welche gegeben hat, die Geschichte geschrieben haben.


Ein solches wurde am 7. Februar vor 161 Jahren gehalten:


Der Roman Madame Bovary trug seinem Schöpfer Gustave Flaubert einen Prozess wegen Verstoßes gegen die Sitten ein.


Doch wurde Flaubert dank des klugen Plädoyers seines Anwalts am 7. Februar 1857 freigesprochen...


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06. Februar 2018

Laufschuhe

 

 

Nervt Ihr Beifahrer ? Wir verkaufen auch Laufschuhe

Riesenaufschrift auf einem Sattelschlepper der Supermarkt-Kette real

 


05. Februar 2018

Ochse

 

Als der Ochse sich im Paradies

langweilte, erfand er die Jurisprudenz.

 

Hans Litten, Rechtsanwalt gegen Hitler, nahm

sich heute vor 80 Jahren im KZ Dachau das Leben

 


04. Februar 2018

Färben

 

 

Es hilft nicht

 

schön zu färben:

 

Sollen die Kinder erben,

 

müssen die Eltern sterben !

 

Erich Kästner

 

                  

                


02. Februar 2018

Joyce

 

Heute ist der Geburtstag von

James Joyce, Schöpfer des meist nicht gelesenen Romans der Weltliteratur,

U l y s s e s

 ! !


02. Februar 2018

Plattes Land

 

Einem von mir geschätzten, bekannten Kollegen aus Berlin schickte ich den Link zu meinem Eintrag mit den Zwillingen des Lesben-Paares.

Er antwortete: "Sehr schön. Und das auf dem platten Land"

Ich darauf: "Ha, wir haben vielleicht keine Samen-Bank, dafür kann man uns keinen Kurt Tucholsky entgegenhalten...

"Hausbacken schminkt sich selbst das Laster / sieh hin und Illusionen fliehn´ / es gründen noch die Päderaster / Verein für Unzucht, Sitz Berlin."

 


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01. Februar 2018

Love me, Spender !

 

Ein Leser - offenbar spricht er für Patienten, die auf eine Nierenspende warten - bedankt sich herzlich für meinen Text

Love me, Spender

Er ist nicht mehr ganz taufrisch, aber - leider - so aktuell wie am ersten Tag !


31. Januar 2018

H e u t e : Vortrag zur Patientenverfügung

 

Selbstbestimmung am Lebensende -

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung


Mittwoch, den 31. Januar 2018 19:00 Uhr

in der Krankenpflegeschule des Gertrudis-Hospitals Westerholt


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31. Januar 2018

Schreibtisch

 

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt - ist ein beliebter Ausspruch.

Die Anwaltswerbung hat ihn abgewandelt :

Die meisten Unfälle passieren am Schreibtisch !

Es kommt aber darauf an, an welchem Sie arbeiten lassen ! :-)


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30. Januar 2018

Fritz Eckenga 63

 

Der Wein war ein Gedicht 

 

Kartoffeln schälen
Möhren schaben
Derweil schon sich am Weißen laben.
Fisch beträufeln
Und gelassen
Den Roten abseits atmen lassen

Tomaten vierteln
Schoten waschen
Na gut – noch mal vom Weißen naschen.
Fischbett machen
Ofen wärmen
Vom Bukett des Roten schwärmen.

Fisch ins Bett
Bett ins Rohr
Schmeckt der Weiße nach wie vor?
Durchaus! Chapeau!
War auch nicht billig
Der Rote riecht extrem vanillig

Geiter Zwang –
Quatsch: Zweiter Gang!
Weißer – bist ein guter Fang!
Wühnchen haschen?
Hühnchen waschen!
Wird daschu der Rote paschen?

Mussich kosten
Junge Junge
Der liegt ewig auf der Zunge!
Tut mir lei – Hicks
Tut mir leiter
Dagegen ist der Weiße Zweiter

Huhn muss raten?
Braaaten! Rohr –
Fisch vergessen – kommt mal vor!
Kann nix machen
Muss zum Müll
Der Rote macht mich lall und lüll.

Dummes Huhn
Bis morgen dann
Heut leg’ ich keine Hand mehr an
Dein Fl – Dein Fl –
Dein tzartes Fleisch
Wo far denn noch die Wlasche gleisch?

Versteckdichnich!
Ich finde dich!
Heutkochichnich heuttrinkichdich !
Da bissuja
Mein roter Bruder
Dadi Dadu Dadi Daduda !

 

F r i t z  E c k e n g a ,  wird heute  6 3


30. Januar 2018

Siezgelegenheit

 

Für Sie gelesen - heute vor neun Jahren:

Bruno, mein alter Freund, erzählte, seine Frau habe sich neulich im Schlaf neben ihm aufgerichtet, ihn angestarrt und laut gefragt: »Wer sind Sie?«

 
»Was für eine Frage!«, sagte ich. »Wer bin ich? Das kann ich kaum tagsüber beantworten, geschweige denn in der Nacht. Ich könnte im Moment allenfalls sagen, wer ich nicht bin. Kein Mann der Krise. Kein Mann für Aktien.«

»Schon, schon«, sagte Bruno nachdenklich. Er habe es in erster Linie verletzend gefunden, dass seine Frau ihn plötzlich siezte. Nach so vielen Jahren.

Axel Hacke, SZ-Magazin vom 30.01.2009


29. Januar 2018

Frau & Sohn

 

 

Eine Frau braucht zwanzig Jahre, um aus ihrem Sohn einen

Mann zu machen - und dann kommt eine fremde Frau und

macht aus ihm einen Narren.

 

Robert Lee Frost, heute vor 55 Jahren verstorben

 

             


28. Januar 2018

Erb-Onkel

 

Als der britische Landarzt Harold Carr mit 89 Jahren starb, war das für seine Neffen und Nichten ein harter Schlag. Dann erfuhren sie, dass der Doktor aus Newcastle ausgerechnet sie als Erben eingesetzt hatte. 

Dann sichteten sie den Nachlaß, drei verstaubte alte Autos: ein Aston Martin, ein Jaguar E und ein 70 Jahre alter Bugatti 57 S Atalante. Autoexperten versichern, davon seien nur 17 gebaut worden. Auktionswert ca. 6 Mio €, das große Los also !


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27. Januar 2018

Streichholz

 

Er war aus dem Geschlecht jener, die einen Wald fällen müssen, um ein Streichholz zu produzieren.

 

Marcel Reich-Ranicki über Isaac Babel, heute vor 78 Jahren verstorben

 


26. Januar 2018

Kafka

 

Hätten Sie´s gewußt ?

 

Franz Kafka wurde nur deswegen berühmt, weil sein Freund  Max Brod sich seinem letzten Willen widersetzt hatte.

 

Er hatte nämlich verfügt, daß alle seine literarischen Werke zu vernichten seien. Brod dachte gar nicht daran. 

Nur so konnten wir in den Genuß seiner Romane, Erzählungen und Briefe gelangen.

Den Begriff  k a f k a e s k  gäbe es nicht.

 

Interessant, daß vor 6 1/2 Jahren - über achtzig Jahre nach seinem Tod - ein Manuskript auftauchte. Später Zoff ums kafkaeske :-) Erbe.

Aber, lesen Sie selbst !

                            


25. Januar 2018

Schatz


Schatz, jetzt laß uns mal zum Herrn Bultmann gehen !

So - oder ähnlich - lautet eine Aufforderung der Frauen an ihre Männer, um endlich Testament und Vorsorgevollmacht unter Dach und Fach zu bringen. Gar keine schlechte Idee - und geradezu typisch:

"Eine Frau weiß ganz genau, was für einen Mann das Beste ist. Deshalb sollte er ihr lieber nicht widersprechen."

So beginnt eine Kolumne von Violetta Simon in der Süddeutschen.


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24. Januar 2018

Der alte Fritz


Heute vor 306 Jahren wurde Friedrich II. genannt  Der Große geboren:


Die Zähne fielen ihm aus, (...)

sein Körper ward gichtisch. (...)

Seine Vergehen, seine Völkerrechtsbrüche gerieten in Vergessenheit, aber sein Ruhm (...)

wuchs auf wie ein Baum und überschattete das Jahrhundert. (...)

Er wurde legendär bei lebendigem Leibe.

Von nun an hieß er der Alte Fritz – ein schauerlicher Name, wenn man Sinn fürs Schauerliche hat;

denn es ist wirklich im höchsten Grade schauerlich, wenn der Dämon populär wird und einen gemütlichen Namen erhält.

Thomas Mann, Friedrich und die große Koalition

                                                    


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24. Januar 2018

Konsultation

 

 

Man kann jederzeit einen Mann konsultieren und ihn fragen: "Haben Sie etwas dagegen, daß ihnen morgen der Kopf abgeschnitten wird?" Wenn er dann sagt, "Nein, lieber nicht", schneidet man ihn eben ab. Konsultiert wurde er ja.

 

Winston Churchill, heute vor 53 Jahren verstorben

 


22. Januar 2018

Clooney`s Asche




George Clooney will nach seinem Tod auf keinen Fall beerdigt werden.

"Die Vorstellung, in so einer hölzernen Kiste zu liegen, mag ich gar nicht", er wolle alle seine Organe spenden, der Rest solle verbrannt werden.

Er stelle sich vor, dass seine besten Freunde "etwas Asche und Geld bekämen und dann damit an Orte reisen, an denen ich noch nie war - das wäre nicht der verkehrteste Weg, denke ich."


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21. Januar 2018

Letzter Wunsch

 

 

Post Sriptum / Schont die guten Taschentücher, / Ihr Herrn Verleger meiner wenigen Bücher. / Mein "letzter Wunsch" - man mag ihn übelnehmen : / Zahlt meinem Kind die fälligen Tantiemen !


Mascha Kaleko, heute vor 42 Jahren verstorben

               


20. Januar 2018

Nicht 1 Gesetz

 

200 Jahre nicht 1 Gesetz

In Locri, im heutigen Kalabrien, mußten diejenigen Parlamentarier, die neue Gesetze einbrachten, mit einer Schlinge um den Hals zur Abstimmung erscheinen. Wenn ihr Vorschlag abgelehnt wurde, lautete die Strafe: Tod durch Erdrosseln. Es wird berichtet, daß dort 200 Jahre lang keine neuen Gesetze mehr erlassen wurden. Das waren Zeiten.

Erwin Dichtl, Der Weg zum Käufer


19. Januar 2018

Rechtsanwalt

 

Der Rechtsanwalt

Der Rechtsanwalt will eine Welt,
in der Gesetze siegen.
Zum Beispiel das von deinem Geld:
Das soll der Anwalt kriegen.

Er ist der gute starke Mann
just an der schwächsten Stelle:
Wer Hunderttausend zahlen kann,
den haut er aus der Zelle.

Und bist du nichts, weil du nichts hast,
und schenkt er dich dem Richter,
bleibt er doch gern gesehner Gast
am Tisch der Mondgesichter.

Thomas Gsella, heute vor 59 Jahren geboren

                   


18. Januar 2018

Schiedsgericht ?

 

Ein Mann enterbt nahe Verwandte und bestimmt im Testament,

daß über den Pflichtteil ein Schiedsgericht entscheidet.

Das gehe zu weit, urteilte nun das OLG München  . . .  

Das sei von den ordentlichen Zivilgerichten zu verhandeln und von denen zu entscheiden.

 


18. Januar 2018

Nicht nutzlos quälen !



Der Arzt muss dafür sorgen, dass das Heilbare nicht unheilbar werde.

 

Er muss wissen, wie man die Entwicklung zur Unheilbarkeit verhindern kann.


Im Unheilbaren aber muss er sich auskennen, damit er nicht nutzlos quäle.


Hippokrates,
"Urvater" aller Ärzte, vor etwa 2400 Jahren


17. Januar 2018

Vorsatz

 

ich werde abspecken

i werd abspeckn

i werds peckn

i werd eckn

i werdeck

i wer

i

Hans-Werner Kube * 1953

 


17. Januar 2018

Aber bitte...

 

 

Aber bitte mit Anwalt...!  möchte man folgende Geschichte überschreiben:

1923 schreibt eine Dame in Österreich ein

Testament

„Die 2 Portraits und die 4 Landschaften, die in

meinem Zimmer hängen, bitte ich meinem Ehe-

gatten, nach seinem Tod der Staatsgalerie in...(?) zu hinterlassen.“

Sie stirbt am 24.01.1925. Es beginnt ein Erbstreit, der erst 81 Jahre später durch Schiedsspruch vom 15.01.2006 beendet werden sollte.

                     


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16. Januar 2018

Weiß & Rot

 

... das Kleid ist weiß !

So beginnt eine der rührendsten Traueranzeigen, die ich je sah.

Franz wünscht sich rote Rosen ...

So endet sie.

Einem Bühnen- und Kostümbildner gewidmet - von seinen Freunden und Kollegen, darunter die Schauspielerin Mariele Millowitsch und die Fotografin Herlinde Koelbl.


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15. Januar 2018

Senta Berger verdrängt

 

Für Sie gelesen - vor sieben Jahren:

Organspenderausweis, Patientenverfügung. Haben Sie das im Portemonnaie ?

Ich gehöre zu den Menschen, die ständig davon reden, dass man jetzt mal was machen muss. Nächste Woche gehen wir zum Notar und machen unser Testament. Und dann kommt irgendetwas dazwischen und schon ist die Sache verdrängt.

Senta Berger im Interview mit der WAZ

                              


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14. Januar 2018

Zuversicht

 

 

Du bist so jung wie deine Zuversicht, / so alt wie deine Zweifel. / So jung wie deine Hoffnung, / so alt wie deine Verzagtheit. / Solange die Botschaften der Schönheit, Freude, Kühnheit,  / dein Herz erreichen, / solange bist du jung.

 

Albert Schweitzer, heute vor 146 Jahren geboren
 


14. Januar 2018

Organspende

 

... in Deutschland zur Zeit ein trauriges Kapitel:

Die Zahl der Organspender sank 2017 auf ein historisches Tief von sage und schreibe 769 Personen.

Der deutsche Michel ist eben durch nichts dazu zu bewegen, aus dem Quark zu kommen und seine ewigen Bedenken beiseite zu schieben (aber, wehe, er selbst braucht ein Organ !)

Ironischerweise - und völlig unverdient - hilft ihm selbst Eurotransplant im Rahmen der europäischen Solidarität: er profitiert dann nämlich von Ländern wie Spanien oder Österreich, die eine Widerspruchslösung haben.

Heißt: wer nicht widerspricht, ist im Zweifel Organspender.

Folge: es gibt genügend Spender, kein Patient muß auf Wartelisten, also muß man auch keine manipulieren. Alle, die ein Organ benötigen, bekommen eines.

Also, auch wir brauchen die gesetzliche Widerspruchslösung !

Nicht wenige werden jetzt mit dem Finger auf die Kliniken zeigen, die die vorhandene Spendebereitschaft nicht ausnützten.

Doch unrentabel ist die (aufwändige) Transplantation geworden, weil es so wenig Spender - und damit auch Fallzahlen gibt - ein fehlerhafter Kreislauf also.


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13. Januar 2018

Peymann´s Grab


 

Vor sechs Jahren hieß es:

Theaterregisseur Claus Peymann hat sich ein Grab gekauft.
 
Es liege auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte und habe 7000 Euro gekostet, sagte der 74-jährige Intendant des Berliner Ensembles der "Bild"-Zeitung.

"Da ist nachts der Teufel los. Dann tanzen Brecht, Minetti und Tabori um die Gräber", fügte er hinzu.

                


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12. Januar 2018

Zugewinngemeinschaft

 

Kein Nichtjurist - ich vermeide das Wort Laie - hat eine (richtige) Vorstellung davon, was das ist.

 

Hier gibt´s eine ziemlich gute Information zum Einstieg ! Oft steht die Frage, ob und mit welchem Inhalt                                                        

                                                             E h e v e r t r ä g e 

zu schließen sind.

 

Auch dazu einen sehr guten Einstieg - Hinweise des genialen (mein ich ernst)  Kollegen Frieder Krauß aus München !

 

°°°


12. Januar 2018

Kafka`s Tagebuch

 

Kafka`s Tagebuch - heute vor 107 Jahren, am 12. Januar 1911:

 

Ich habe vieles in diesen Tagen über mich nicht aufgeschrieben, teils aus Faulheit (...), teils aber auch aus Angst, meine Selbsterkenntnis zu verraten.

 

Diese Angst ist berechtigt, denn endgültig durch Aufschreiben fixiert dürfte eine Selbsterkenntnis nur dann werden, wenn dies in größter Vollständigkeit bis in alle nebensächlichen Konsequenzen hinein mit gänzlicher Wahrhaftigkeit geschehen könnte.

                                                   


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11. Januar 2018

Schön gesagt

 

 

Es ist eine große Frage, wodurch in der Welt mehr ist ausgerichtet worden: durch das gründlich Gesagte, oder durch das bloß schön Gesagte. Etwas zugleich sehr gründlich und sehr schön zu sagen, ist schwer; wenigstens wird in dem Augenblick, da die Schönheit empfunden wird, die Gründlichkeit nicht ganz erkannt.

Georg Christoph Lichtenberg

              


10. Januar 2018

David Bowie + 2016

 

Zum zweiten Todestag von David Bowie sein Song Life on Mars, gespielt vom Pianisten Lars Vogt , einen Monat nach dem tragischen Tod des Ausnahmemusikers.

°°°


10. Januar 2018

Lebensretter

 

Für Sie gelesen - vor 7 Jahren:

Oft frage ich mich: Wozu brauchen die Leute diese vielen Karten ? Reicht nicht eine - oder zwei ? Jetzt weiß ich´s:

"Eine Geldbörse voller Plastikkarten hat einem Türsteher im Ruhrgebiet vermutlich das Leben gerettet.

Wie eine Schutzweste habe die in der Brusttasche untergebrachte Börse den 29-Jährigen vor der Messerattacke eines Gastes geschützt, berichtete die Polizei.

Der Türsteher hatte den 31-Jährigen aus einem Lokal in Witten verwiesen. Daraufhin stach der Gast mehrmals mit einem Klappmesser auf den Angestellten ein und zerfetzte dabei dessen Geldbörse - der Türsteher blieb jedoch unverletzt."

 

dpa, 10.01.2011

 


09. Januar 2018

Glück

 

 

Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt - und doch wie kein anderer zu sein.

 

Simone de Beauvoir, heute vor 110 Jahren geboren

 


09. Januar 2018

Brot

 

 

Besser, wir backen das Brot -

(kein Back-Shop) 

so ein Slogan der Bäcker !

 

Besser, wir entwerfen Ihr Testament -

(kein Steuerberater oder Feld-Wald-und-Wiesen-Anwalt)

so Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Notar !

          

 

 


08. Januar 2018

Im Reinen

 

Heute vor 21 Jahren verstorben:

Mitterrand bestimmte den Todes-Zeitpunkt

Der ehemalige französische Präsident  Francois Mitterrand hat offenbar den Zeitpunkt seines Todes selbst bestimmt. Ex-Außenminister Dumas, ein enger Freund des Verstorbenen, sagte, kurz vor seinem Tod habe der 79-Jährige ihm gesagt, dass er mit sich im Reinen sei. Der Krebskranke habe seinen Arzt gefragt, was geschehe, wenn er keine Medikamente mehr einnehme...         


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07. Januar 2018

Prinzip Arche

 

 


Als Noah die Arche baute, regnete es nicht.

 


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07. Januar 2018

Großvater

 

Der Großvater und sein Enkel

von den Gebrüdern Grimm

Es war einmal ein steinalter Mann, dem waren die Augen trüb geworden, die Ohren taub, und die Knie zitterten ihm.

Wenn er nun bei Tische saß und den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch, und es floß ihm auch etwas wieder aus dem Mund.

Sein Sohn und dessen Frau ekelten sich davor, und deswegen mußte sich der alte Großvater endlich hinter den Ofen in die Ecke setzen, und sie gaben ihm sein Essen in ein irdenes Schüsselchen und noch dazu nicht einmal satt; da sah er betrübt nach dem Tisch, und die Augen wurden ihm naß.


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06. Januar 2018

Mittagsschläfchen

 

Morgens den Briefkasten leeren. Dann in die Stadt gehen und die Baustellen besichtigen, um zu warten, bis die Frau gekocht hat, dann ein Mittagsschläfchen, wieder Spazierengehen und dann am Stammtisch ein bisschen reden... Nein, das ist kein Alltag für mich.

 

Emil Steinberger, heute vor 85 Jahren geboren

 


06. Januar 2018

Scheck

 

 

Ein Mann auf dem Sterbebett beschließt, sein Geld mit ins Grab zu nehmen. Er ruft seinen Pfarrer, seinen Arzt und seinen Anwalt; jedem übergibt er 50.000 € in bar mit der Auflage, das Geld bei der Beerdigung in sein Grab zu werfen.

Jeder der drei Herren wirft einen Umschlag ins Grab. Auf dem Heimweg bricht der Pfarrer gramgebeugt sein Schweigen:

"Ich muß Ihnen beichten, ich habe nur 40.000 € in das Grab geworfen, für 10.000 € habe ich einen neuen Altar für meine Kirche gekauft."


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06. Januar 2018

Hl. 3 König

 

Vor einundvierzig Jahren, an "Hl . 3 König" im Januar 1977,

schreibt eine ledige und kinderlose 71-jährige Dame in Bayern ein Brieftestament  zugunsten ihrer Zwillingschwester.

Nebenher bedenkt sie andere Verwandte.

Sie zettelt so einen Streit an, der sich über zehn Jahre und drei Instanzen (mehr geht nicht !) hinziehen sollte.

Heraus kam (immerhin) ein Lehrbeispiel für die (nicht nur bei Laientestamenten oft erforderliche) Abgrenzung von Erbeinsetzung und Vermächtnis.

 


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05. Januar 2018

Ecco & Chopin




Mit 13 war ich fasziniert von Stendhal, mit 15 von Thomas Mann, mit 16 liebte ich Chopin, und dann habe ich mein Leben damit verbracht, den Rest kennenzulernen. Im Augenblick ist wieder Chopin ganz oben. Wenn man sich in seinem Leben mit Dingen beschäftigt, ändert sich ständig alles. Und wenn sich nichts ändert, bist du ein Idiot.


Umberto Ecco, heute vor 86 Jahren geboren


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02. Januar 2018

Die Letzte !

 

 

Darf ich einen meiner - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

 


31. Dezember 2017

Brüdern & Schwestern



Der Schwester zu Silvester - von Theodor Fontane

Habe ein heitres, fröhliches Herz
Januar, Februar und März,

Sei immer mit dabei
In April und Mai,

Kreische vor Lust
In Juni, Juli und August,

Habe Verehrer, Freunde und Lober
In September und Oktober,

Und bleibe meine gute Schwester
Bis zum Dezember und nächsten Silvester


... allen  "Brüdern und Schwestern" ein glückliches neues Jahr 2018 !
 


31. Dezember 2017

Silvester

 

Silvester

Daß bald das neue Jahr beginnt,
Spür ich nicht im geringsten.
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt
Genauso wie zu Pfingsten.

Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt
In heimlichen Geweben.
Wenn heute nacht ein Jahr beginnt,
Beginnt ein neues Leben.

Joachim Ringelnatz 

 


29. Dezember 2017

Wenn ihr wollt, vergeßt !



Lied
 

Bin ich einst tot, mein Liebster,
sing keine Trauermessen;
pflanz mir zu Häupten Rosen nicht
noch schattige Zypressen:
Laß grünes Gras mich decken,
das Tau und Regen näßt;
und wenn ihr wollt, gedenket,
und wenn ihr wollt, vergeßt.

Ich sehe nicht die Schatten,
spür nicht des Regens Fall;
hör nicht den schwermutsatten
Gesang der Nachtigall;
und träumend lang im Dämmer,
der nimmer steigt noch fällt,
wer weiß, ob ich gedenke,
ob ich vergeß der Welt.

Christina Rossetti, heute vor 123 Jahren verstorben


 


25. Dezember 2017

Letzte Steigerung



Für mich ist der Tod wie eine letzte Steigerung. Ich bekomme oft Blumen geschenkt. Die stelle ich einmal hin, und wenn sie anfangen zu welken, schneide ich ihnen die Köpfe ab und lege sie in eine mit Wasser gefühlte Schale, damit sie noch einmal ganz toll erblühen. So werde ich das auch mit meinem Leben machen, wenn ich merke, daß es zu Ende geht.

Hanna Schygulla, heute vor 74 Jahren geboren

            


25. Dezember 2017

Buddenbrooks

 

Schlüsselszene im Breloer-Film nach Thomas Mann´s Roman "Die Buddenbrooks" :

Thomas Buddenbrook stellt beim Mittagessen seinen Bruder Christian erzürnt zur Rede, er solle gefälligst seine Etablissement-Besuche selbst bezahlen anstatt über das Kontor.

Dem Konsul wird der Zahn gezogen, indem die Konsulin und Mutter Betsy mit stummer Geste die Rechnung unter ihre Serviette - und damit den Mantel des Schweigens darüber - legt . . .

 


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25. Dezember 2017

411 years ago . . .

 

 

26. Dezember 1606: Erste bezeugte Aufführung von William Shakespeares "König Lear"

"König Lear" gilt als Shakespeares größte Tragödie.

Der Kosmos fällt über einen Mann her. Dabei hat er doch nichts verbrochen - außer dass er alt ist und in einem Anfall von Jähzorn und Starrsinn die Liebste seiner drei Töchter verflucht hat. Sie hat er enterbt und den beiden anderen sein Reich gegeben.

 


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24. Dezember 2017

Handys aus - Herzen auf !



An Botschaften und Wünschen, alle gut gemeint, herrscht in diesen Tagen kein Mangel.

Gut gemacht haben´s die Wise Guys, sie überzeugen nicht nur, sie rühren an:

Hören und sehen Sie das Video "Endlich Weihnachtszeit"

Die Handys aus, die Herzen auf !
                     


24. Dezember 2017

Frohes Fest

 

 

 

 

Ich wünsche allen ein Frohes Weihnachtsfest !

 


19. Dezember 2017

Wunschliste

 

Negativ-Wunschliste

Was wir vom Christkind gar nicht wollen,
sind Pollen auf dem Weihnachtsstollen,
sind tanzende Moskitoschwärme
im Lichterschein der Kerzenwärme


auf werdergrünen Gletscherzungen,
von Hüttenkäseschmelz umschlungen.
Poloniumpochierte Puten

aus putputputputinen Bruten


nebst undatierter Weihnachtsgänse
knapp oberhalb der Radargrenze
sind ebenfalls als Festtagsbraten
an Weihnachten nicht anzuraten.

Verlorener als so zu feiern
sitzt nur der Hase auf den Eiern.

 

Reinhard Umbach

 

 


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18. Dezember 2017

Rettung

 

 

Wer nur einem Menschen das Leben rettet, rettet die ganze Welt.

 


Steven Spielberg ("Schindlers Liste"), heute vor 71 Jahren geboren

 

                                 


17. Dezember 2017

Wolke 9

 

Ob Sie noch auf Wolke 7 schweben

 

 

 

oder schon auf Wolke 9,

 

 

für ein Testament ist es nie zu früh !

 

 

 


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16. Dezember 2017

Wohlstand

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

 


15. Dezember 2017

Spitzbuben

 

 

Heute vor 240 Jahren:

Kabinettsorder Friedrichs II. vom 15.12.1776, mit der er den Anwälten die Talare verordnete, „damit man diese Spitzbuben sofort erkennen kann..."

Nun ja: wir tragen sie - nach der APO-bedingten Phase der Ablehnung - ganz gerne:

zum Zeichen dessen, daß wir den Richtern als "Organ der Rechtspflege" (was immer das ist) gleichgestellt sind !

                    

 


14. Dezember 2017

Dank & Zank

 

 

Wenn ich scheid´ aus diesem Elend / und laß hinter mir ein Testament, / so wird daraus nur ein Zank / und weiß mir´s niemand keinen Dank.

 

Johann Wolfgang von Goethe 


11. Dezember 2017

Patient

 

Für Sie gelesen - vor sieben Jahren:

Zwar wussten mehr als 95 Prozent der Befragten von ihrem Recht, den Arzt frei wählen zu dürfen. Nur gut 76 Prozent wussten aber, dass dies auch für die Wahl des Krankenhauses gilt. Knapp 30 Prozent wussten nicht, dass der Arzt die Angehörigen nicht ohne ihre Zustimmung informieren darf. Mehr als die Hälfte der Befragten war sich nicht sicher, ob der behandelnde Arzt seinem Patienten tatsächlich die Wahrheit sagen muss. Mehr als 40 Prozent waren zudem der irrigen Annahme, dass sie von ihrem Arzt Sterbehilfe verlangen dürften...

...aus der Süddeutschen Zeitung vom 11.12.2010 - Bericht über eine neue Studie

 


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10. Dezember 2017

Limit

 

 

Wer öfter mal an´s Limit geht . . .

 

 

 

 

 

 . . . sollte Vorsorge für danach treffen !

 

 


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09. Dezember 2017

Schreibtisch

 


Die meisten Unfälle passieren im Haushalt - ist ein beliebter Ausspruch.

Die Anwaltswerbung hat ihn abgewandelt :

Die meisten Unfälle passieren am Schreibtisch !

Es kommt aber darauf an, an welchem Sie arbeiten lassen ! :-)


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08. Dezember 2017

Leben

Leben ist das, was Dir passiert, während Du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.

 

John Lennon, heute vor 37 Jahren verstorben

             


07. Dezember 2017

Heute 19 h Vortrag

 

Am Donnerstag, den 7. Dezember 2017 um 19.00 Uhr

 

spreche ich in der Volkshochschule in Oer-Erkenschwick zum Thema

 

Erben, Vererben und Verschenken.

                      

                                                                      


07. Dezember 2017

Alles nur geerbt

 


Für Sie gelesen - vor elf Jahren

Alles nur geerbt

Die Angehörigen der »Generation Praktikum« arbeiten umsonst, klagen über Ausbeutung und warten auf den Traumjob. Viele können es sich leisten: Sie leben vom Wohlstand ihrer Eltern.

 Von Adam Soboczynski

 DIE ZEIT vom 7.12.2006

                                       


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06. Dezember 2017

Wie wollen Sie beerdigt werden ?

 

 Wie wollen Sie beerdigt werden ?

 . . .  fragte sein Publikum der

- heute vor zwölf Jahren verstorbene - Kabarettist

Hanns Dieter Hüsch.

Nicht zuletzt solcher Texte wegen ist er unvergessen !


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04. Dezember 2017

Unterstützung

 

Die Taten wurden nicht von Gangstern, Monstern oder rasenden Sadisten begangen, sondern von den angesehensten Mitgliedern der ehrenwerten Gesellschaft. Folglich sollten diejenigen, die mitmachten und Befehlen gehorchten, nie gefragt werden: „Warum hast du gehorcht?“ sondern: „Warum hast du Unterstützung geleistet ?

Hannah Ahrendtheute vor 33 Jahren verstorben


01. Dezember 2017

Zeitverschwendung

 

Der neue Palandt ist da - wir wollen ihn begrüßen:

"Also, das Buch ist einfach nur enttäuschend. Ich habe von Anfang bis Ende eine gute Story vermißt, auch die Personen dieses Stücks blieben weitestgehend im Hintergrund, sie werden lediglich zitiert.

Auch ist auf den über 2900 Seiten und über 2300 Kapiteln fast keinerlei Handlung zu verzeichnen. Bei <Ulysses> von James Joyce wurde dieses Motiv durch ausführliche Rückblenden und die sogenannte <stream of consciousness technique> zu Papier gebracht, was einen oft ratlos zurückläßt.

Ein Kenner sagte mir, daß die Story seit 1896 immer wieder überarbeitet worden ist. Da kann ich nur sagen: reine Zeitverschwendung."

                       


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28. November 2017

Murmeln



Wenn Du im Alter noch alle Murmeln beisammen hast, kannst Du sie viel besser abschießen !

Tomi Ungerer, wird heute 86, herzlichen Glückwunsch !

                     


27. November 2017

Nobles Testament

 

Heute vor 121 Jahren, am 27. November 1896,  verfaßte

Alfred Nobel

sein Testament ,

das die legendären Nobel-Preise ermöglichte.

Lesen Sie hier  mehr darüber !



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23. November 2017

Nach Brecht´s Tod

 

Vor genau 64 Jahren...

Bertold Brecht an Helene Weigel, November 1953, überliefert in einem Umschlag mit der Aufschrift „Nach meinem Tode zu öffnen / Helli“:

Ich bitte Helli, folgendes zu veranlassen:
 

1) dass der Tod sichergestellt wird,
2) dass der Sarg aus Stahl oder Eisen ist,
3) dass der Sarg nicht offen ausgestellt wird,
4) dass er, wenn er ausgestellt werden soll, im Probenhaus ausgestellt wird,
5) dass weder am Sarg noch am Grab gesprochen, höchstens das Gedicht „An die Nachgeborenen“ verlesen wird,
6) dass die Totenwache, wenn eine solche gewünscht wird, nur von Schauspielern gehalten wird,
7) dass keine Musik gespielt wird,
8) dass das Grab im Garten in Buckow oder im Friedhof neben meiner Wohnung in der Chausseestraße liegt und nur den Namen Brecht auf einem Stein hat.
 

Danke, Helli!
brecht
November 1953
Berlin

                                   


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22. November 2017

Verhandeln

 

 

Sagt er zwölf, / meint er zehn, / möchte er haben acht, / wird es wert sein sechs, / will ich geben vier, / muß ich sagen zwei.

 

aus Armenien



19. November 2017

Vorüberlegung

 

Meine Nachlassenschaft ist so kompliziert, so mannigfaltig, so bedeutsam, nicht bloß für meine Nachkommen, sondern auch für das ganze geistige Weimar, ja für ganz Deutschland, dass ich nicht Vorsicht und Umsicht genug anwenden kann, um jenen Vormündern die Verantwortlichkeit zu erleichtern und zu verhüten, dass durch die rückstandslose Anwendung der gewöhnlichen Regeln und gesetzlichen Bestimmungen großes Unheil angerichtet werde.

Goethe in seinen Vorüberlegungen für ein Testament, heute vor 187 Jahren    


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16. November 2017

Sinn

 

Vor acht Jahren war hier zu lesen:

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Vaclav Havel, Traueranzeige von Teresa Enke 


15. November 2017

Herr Stüdeli

 

 

Känet Si dä Herr Stüdeli ? 
Ja, sicher kän' ich dä Herr Stüdeli.
Händ Si den auch scho mal mit im g'erbet ? Nei, wiso ?
Ja, denn känet Si au dä Herr Stüdeli nöd.

aus der Schweiz

 

                   


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13. November 2017

Eltern im Herbst


Eltern im Herbst

Dann war es Herbst geworden
und da gefiel meinem kleinen Fensterbrettvogel
das Singen nicht mehr.
Aber dafür werden immer im Herbst
die Toten so unruhig,
und da kommt an manchen Abenden
mich mein Vater besuchen
und trägt einen blauen, wollenen Schal,
von dem meine Mutter sagt,
er hätte ihn am Tag meiner Geburt
im Eisenbahnabteil verloren.
Meine Mutter aber
verschenkt in jedem November
ein Stück von meines Vaters weißen Hemden.
Und zur gleichen Zeit,
wenn die Toten in ihren Gräbern
sich umdrehn,
bitten die jungen Frauen
ihren Mann um ein Kind.

Hertha Kräftner, heute vor 66 Jahren verstorben
                  


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12. November 2017

Ausklang

 

 

Das Alter ist nicht der beschauliche Ausklang, sondern eine wachsende Zahl kleiner Übel: ächzendes Verlassen des Taxis, Zögern bei der letzten Treppenstufe, Unauffindbarkeit des zweiten Mantelärmels, zu Hilfe eilende junge Damen. . . Altern ist eine Zumutung.

 

Loriot, heute vor 94 Jahren geboren


11. November 2017

Goldene Worte

 

 

Goldene Worte

 

für die

 

 

Silver Generation :

 

Warme Hand schenkt doppelt !

 

Der Letzte macht die Tür zu !

 

Früher an später denken !

                


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10. November 2017

Chateau Petrus



Ich bin ein totaler Fatalist. Wenn ich wüßte, daß es zu Ende geht, würde ich sagen: laßt uns alle noch ein bißchen Spaß haben und Party machen. Mit meinem Freund Otmar (22) würde ich viel Zeit verbringen und Château Pétrus trinken.


Roland Emmerich, heute vor 62 Jahren geboren


06. November 2017

Tag & Nacht







Was Ihnen den Nachtschlaf raubt...










... beschert uns das Tagwerk !




        


24. Oktober 2017

Anwalt

 

 

Der Anwalt hat nichts zum  Leben - oder nichts vom  Leben !

 

Anwaltsweisheit


22. Oktober 2017

Kadaver

 

 

Ein Gerichtssaal ist ein barbarischer Ort, um auf dem Kadaver einer Ehe herumzuhacken.

 

Fiona Shackleton


19. Oktober 2017

AIDA statt Altenheim

 

Für Sie gelesen - vor elf Jahren :

Ich will nie ins Altenheim“

Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht in ein Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff . . .



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18. Oktober 2017

Ewigkeit

In eine glückliche Beschäftigung versunken,
empfinden wir einen flüchtigen Vorgeschmack der Ewigkeit.

 

Jose Ortega y Gasset, heute vor 63 Jahren verstorben


16. Oktober 2017

Handeln

 

 

Manchmal handle ich bloß, weil die Unterlassung, genauso möglich, auch nichts daran ändert, daß die Zeit vergeht, daß ich älter werde.

 

Max Frisch


14. Oktober 2017

Reich

Die reich geborenen Schichten sind häufig weder sonderlich lebenstüchtig noch unter-nehmerisch. Sie verbrauchen eher ihr ererbtes Vermögen und das damit verbundene Sozialkapital, als dass sie welches aufzubauen helfen. Reich geboren zu sein ist immer schlecht.

 

Elinor Ostrom, Nobel-Preis für Wirtschaft


13. September 2017

Notar

  

Besser zum Notar...

 

                                                                                        ... als zu teuer !


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10. September 2017

Zankapfel Haus ?

 

 

Bei Erbe oder Schenkung 

kann ein Hausgrundstück

 

 


selbst "unter Pastoren-Töchtern" 

schon mal zum Zankapfel werden !

                

 


12. August 2017

Gegenglück Geist



Einsamer nie als im August:
Erfüllungsstunde -, im Gelände
die roten und die goldenen Brände,
doch wo ist deiner Gärten Lust?

Die Seen hell, die Himmel weich,
die Äcker rein und glänzen leise,
doch wo sind Sieg und Siegsbeweise
aus dem von dir vertretenen Reich?

Wo alles sich durch Glück beweist
und tauscht den Blick und tauscht die Ringe
im Weingeruch, im Rausch der Dinge,
dienst du dem Gegenglück, dem Geist.
      
Gottfried Benn

         


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05. August 2017

E r b e

 

... führt fast immer zum Streit - die aktualisierte Fassung meines SPIEGEL-Interviews vom Sommer 2016 bei Migros Magazin in der Schweiz, Kundenzeitschrift der Supermarktkette.

°°°

 


04. August 2017

Jeanne Louise Calment

 

 

In memoriam: Heute vor zwanzig Jahren verstarb die zu ihrer Zeit älteste Frau der Welt: Jeanne Louise Calment * 21. Februar 1875 in Arles, Frankreich; † 4. August 1997 ebenda.

Sie erreichte das höchste - bis dahin festgestellte - Lebensalter: 122 Jahre, 5 Monate und 14 Tage.

Sie war eine illustre Dame und um ihr Leben ranken sich zahlreiche Geschichten und Legenden. Eine davon löst selbst bei Rechtsanwälten und Notaren ein Lächeln der Schadenfreude aus:

 


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03. August 2017

Beratung



Beratung kommt von Rat,
nicht von raten.

Erblasser kommt von (Erbe) hinterlassen, nicht von erblassen.

 

Testament kommt von testieren, nicht von testen...

                              


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26. Juli 2017

Spiegel

 

 

Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel.

 

A l d o u s H u x l e y , heute vor 123 Jahren geboren

 

 


23. Juli 2017

Gießkanne


Die Frau, die 3000 Gießkannen erbte


Das Interessante am Internet ist: man erfährt winzige Kleinigkeiten aus aller Welt, Geschehnisse, über die zu berichten einer Zeitung oder einem Sender kaum der Mühe wert wäre. Dass zum Beispiel Hillary Taylor, 63 Jahre alt, wohnhaft nahe Basingstoke im Süden Englands, von ihrem Onkel Ken 3000 Gießkannen geerbt hat.

Jener Ken, ein Lastwagenfahrer in Rente, war passionierter Sammler von Gießkannen. Jedes freie Plätzchen bei ihm war mit Gießkannen zugestellt, und in seinem Testament verfügte er, man solle ihn in einer Gießkanne beerdigen (er war Enge gewohnt). So geschah es. Und Nichte Hillary fand sich als Besitzerin Tausender Gießkannen wieder, die sie weder haben noch wegwerfen mochte, nicht ohne schlechtes Gewissen jedenfalls.

              


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18. Juli 2017

Keine Angst vorm Tod

 

Georg Kreisler, Kabarettist - heute wäre er 94 geworden - im Interview April 2011

Sie werden im nächsten Jahr 90 Jahre alt.

Denken Sie oft über den Tod nach ? Zwangsläufig, ja. Wenn man nicht mehr ganz so jung ist, weiß man, dass man sterben wird. Wenn man so alt ist wie ich, ist man sich dessen sicher. Ich weiß, dass ich sterben werde – vielleicht schon bald.

Haben Sie Angst vor dem Tod ? Nein, überhaupt nicht. Generell regt man sich im Alter nicht mehr so sehr über Dinge auf.... Heute tue ich das nicht mehr, weil es sich wohl nicht mehr lohnen würde. Als junger Mensch denkt man da zum Glück anders...

 


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12. Juli 2017

Sommerabend

 

An einem schönen Sommerabende

 

Lieblich senkt die Sonne sich,

Alles freut sich wonniglich

In des Abends Kühle!

Du gibst jedem Freud und Rast,

Labst ihn nach des Tages Last

Und des Tages Schwüle.

 

Horch, es lockt die Nachtigall,

Und des Echos Widerhall

Doppelt ihre Lieder!

Und das Lämmchen hüpft im Tal,

Freude ist jetzt überall,

Wonne senkt sich nieder!

 

Wonne in des Menschen Brust,

Der der Freud ist sich bewußt,

Die ihm Gott gegeben,

Die du jedem Menschen schufst,

Den aus nichts hervor du rufst´

 

Theodor Storm

                          

 


06. Juli 2017

V o r t r a g P a t i e n t e n v e r f ü g u n g

 

Heute, Donnerstag, den 6. Juli 2017 halte ich in der Zeit von 19 bis 21 h einen Vortrag zum Thema

"Wie konkret muss eine Patientenverfügung sein ?"

Er findet statt im Bildungszentrum des Handels, Wikingplatz 2-4, RE.

Auslöser ist eine Entscheidung des Bundesgerichtshofes vom Vorjahr, die Verunsicherung gestiftet hatte.

Es gab Kommentare von der Art, Millionen von Verfügungen müssten neu geschrieben werden.

Ob das so ist, und welche Konsequenzen der Spruch der Richter hat, werden wir ausgiebig besprechen. Der Eintritt ist frei. und es gibt eine Muster-Vorsorgevollmacht mit Patientenverfügung.

 

°°°

 

 


01. Juli 2017

Väterliche Ermahnung


Väterliche Ermahnung

Mein Sohn, und wenn ich sterbe,
Dann erbst du Geld und Haus
Und suchest dir zum Weibe
Das schönste Mädchen aus.

Mein Sohn, und wenn ich liege
Vermodert längst im Grab,
Dann jagst durch deine Gurgel
Du Geld und Haus hinab.

Mein Sohn, und das ist bitter.
Für was hätt' ich gespart
Und meinen alten Magen
Mit Wasser nur genarrt?

Mein Sohn, und laß dir sagen,
Ein Glück, daß ich noch bin
Und selbst mein Teil kann tragen
Zur Hirschenwirtin hin !

 

Emerenz Meier

 


28. Juni 2017

Frei

 

 

Der Mensch ist  frei geboren und liegt doch überall in Ketten.

 

Jean-Jacques Rousseau, Contract social, heute vor 305 Jahren geboren

 

            


26. Juni 2017

Pietät



 

Wer seinen letzten Willen über den Tod hinaus verwirklichen will, braucht Berater, die Pietät üben.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard Kegel, heute vor 105  Jahren geboren

 


26. Juni 2017

Columbo + 2011

 

Peter Falk starb vor sechs Jahren - schwer dement - in Beverly Hills.

Doch nicht mit Hollywood, mehr mit einer Fernsehserie verbinden wir das Gedenken an diesen sympathischen Schaupieler. Er spielte den legendären Inspektor Columbo, der immer freundlich-fahrig im unvermeidlich zerknitterten Trenchcoat mit seinem alten weißen Peugeot-Cabrio davonbrauste.

Der Columbo-Effekt ist seither ein feststehendes Idiom in der Vernehmungslehre: Wer freundlich fragt, sogar staunen kann, voll echter Teilnahme ist und die schönsten Komplimente machen kann, kriegt mehr aus einer befragten Person heraus ! 
 


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25. Juni 2017

Nummer sicher

 

 

Die sichere Nummer

Niemandem auf die 10 treten.
Den 9sagern ein kräftiges Ja entgegensetzen.
8 geben.
Vor Benutzung durch7.
Nicht immer nur an 6 denken.
5e gerade sein lassen.
Im Notfall auf allen 4en nach Hause kommen.
Sich keine 3stigkeiten gefallen lassen.
2fel anmelden.
1zigartig bleiben.

 

brand eins


24. Juni 2017

Nichten & Neffen

 

Ich würde mein Leben gern für neun Vettern opfern, nicht aber für acht Vettern.

 

John Haldane, Evolutions-Theoretiker

 

Acht Vettern sind, genetisch gesehen, gerade soviel von einem selbst wie man selbst, aber neun Vettern sind genetisch mehr von einem selbst als man selbst ist. Bei der Evolution kommt es auf das Überleben der Gene an, nicht von Individuen und Arten.

                                                                    


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22. Juni 2017

Von Saison zu Saison

 

Wir sind wie ein alternder

Bundesliga-Profi -

wir verlängern von Saison zu Saison.

 

Campino, heute vor 55 Jahren geboren

 

         

              


02. Juni 2017

2. Juni 1967



In memoriam: 2. Juni 1967 - heute vor 50 Jahren

Polizist Kurras erschießt Studenten Benno Ohnesorg bei einer Demo gegen den Schah-Besuch in Berlin - die Springer-Presse hetzt - BILD Chefredakteur Boenisch erklärt Rudi Dutschke zum "Staatsfeind Nr. 1".

Das war der Stoff, aus dem dies´  Lied ist von Franz Josef Degenhardt ist.
 


23. Mai 2017

Kohle ohne Ende !

 

Vor sechs Jahren - hier zu lesen:

Da haben Sie es: 90 % aller Jura-Studenten gehen zum Repetitor. Angeblich wird das Lösen von Fällen an der Uni nicht gelehrt. Komisch, ich habe meine beiden Examina - Grenze zum Prädikat - ohne Repetitor gemacht. Ich habe ihn gehaßt ! Und mich hat der Herdentrieb der Kommilitonen (Albert Einstein: Um ein gutes Mitglied der Schafherde zu sein, muß man vor allem ein Schaf sein !) genervt, die glauben, es könne ihnen nichts passieren, wenn sie machen, was "alle" machen. Hinterher wundern sie sich, wenn sie einander ähneln wie ein Ei dem anderen, wo doch gilt:

Be different ! Unterscheide Dich !



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03. Mai 2017

Pflegefälle

 

 

Darf ich Ihnen meinen augenblicklichen Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

 

             


27. April 2017

Er Sie auch !

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner  Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


01. April 2017

Inkompetenz

 

Heute vor 8 Jahren war hier zu lesen:

Für Sie gelesen ! Kein April-Scherz !

"Dramatische Inkompetenz" wirft  Prof. Dr. Gian Domenico Borasio seinen Ärzte-Kollegen vor:

"Es kam so, wie es der alte Mann befürchtet hatte: Er wurde durch einen Schlaganfall gelähmt und war nicht mehr ansprechbar. Eine Aussicht auf Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben bestand nicht. Für diesen Fall hatte er eine Patientenverfügung verfasst und festgelegt, dass er in einer solchen Situation keine lebensverlängernden Maßnahmen und keine künstliche Ernährung wollte.

Die vom Gericht zur Betreuerin bestellte Tochter versuchte, den Willen des Vaters bei dem behandelnden Arzt durchzusetzen - vergebens; man dürfe den Patienten nicht "verhungern" lassen, beschied sie der Arzt.


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30. März 2017

Wissen

 

 

La peste de l’homme c’est l’opinion de savoir. / Die tödliche Krankheit des Menschen ist seine Meinung, er wisse.

 

Michel de Montaigne


20. März 2017

C o u n t d o w n

 

läuft:

Ehrenamtliche Betreuer (Ehegatte, Partner, Kinder), die vom Betreuungsgericht bestellt sind, erhalten keine Vergütung, wohl aber eine Entschädigung für ihren Aufwand - entweder konkret oder pauschal (§ 1835 BGB)

Den müssen sie jeweils bis zum Ende des ersten Quartals des neuen Jahres geltend machen, sonst verfällt der Anspruch für das Vorjahr, also bis zum 31. März des neuen Jahres. Es geht um 399 Euro - oder den konketen Betrag ! (§ 1835 a BGB)   

 

 


19. März 2017

Patchwork ?!

 

 

Patchwork ?

Kein Problem mehr, oder ? Was längst gesellschaftlich akzeptiert ist, ist allerdings besonders anfällig: Die Hälfte der Beziehungen geht kaputt.

... um wieviel mehr gilt das erst fürs Erbe in Patchwork-Familien:

Stirbt derjenige, der das Band der Familie knüpfte, brechen alle Dämme.

 


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17. März 2017

Schnarcher



Wie mache ich es, daß ich im Grab nicht neben meinem Mann liege ?

Bestattungsratgeber Wilhelm ("Bestatterweblog") rät der Frau eines Schnarchers zu weit von einander entfernten Gräbern...


15. März 2017

Lob

 

 

Vor acht Jahren war hier zu lesen:

Kollege Prof. Dr. Benno Heussen, Berlin,  

nennt mich im aktuellen Anwaltsblatt 3/2009 ("Wie geht der gute Anwalt beim Honorar mit dem Mandanten um ?", Seite 157 ff) als Beispiel dafür, daß man sich auch "in kleineren Städten" erfolgreich spezialisieren könne. (So klein ist Recklinghausen nun auch wieder nicht !)

Als Anwalt tue man gut daran, sein Publikum vorab mit Tipps und Infos zu versorgen, beispielsweise in einer gut gemachten  ("vorbildlichen") Website: Nichts bilde mehr Vertrauen als deutlich zu machen, daß man die Sorgen kennt und eine Vorleistung erbringt.

                


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24. Februar 2017

Handreichung

 

Die betagte Dame, der ältere Herr - Mutter, Vater, Onkel oder Tante - ist gestürzt !

Oberschenkelhalsbruch. Da ist Holland in Not ! Hilfe organisieren und finanzieren, wer kennt sich da schon aus? Krankenhaus, Kurzzeit-pflege, Altenheim ! Und das bei all´ der Aufregung und gebotenen Eile.

Da ist man dankbar für kleine Handreichungen wie sie - bereits vor einiger Zeit - die Recklinghäuser Zeitung lieferte.

Hier können Sie sie einsehen !

       


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21. Februar 2017

Bauch & Kopf

 

 

Beim Erbe dürfen Sie mit dem Bauch entscheiden.

 

Soll sich doch Ihr Fachanwalt für Erbrecht den Kopf zerbrechen !

  


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17. Februar 2017

Besser zum Notar...

 

  Besser zum Notar ...

                                                                                                                            ... als zu teuer !


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06. Januar 2017

Scheck

 

 

Ein Mann auf dem Sterbebett beschließt, sein Geld mit ins Grab zu nehmen. Er ruft seinen Pfarrer, seinen Arzt und seinen Anwalt; jedem übergibt er 50.000 € in bar mit der Auflage, das Geld bei der Beerdigung in sein Grab zu werfen.

Jeder der drei Herren wirft einen Umschlag ins Grab. Auf dem Heimweg bricht der Pfarrer gramgebeugt sein Schweigen: "Ich muß Ihnen beichten, ich habe nur 40.000 € in das Grab geworfen, für 10.000 € habe ich einen neuen Altar für meine Kirche gekauft."


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17. Dezember 2016

Reicher schwarzer Kater

 

Kater erbt zehn Millionen Euro

Ein Kater aus Rom ist dank seiner verstorbenen Besitzerin bald tierisch reich. Die 94-Jährige hinterlässt ihrer Samtpfote Häuser, Ländereien und Bankkonten. Insgesamt zehn Millionen Euro reicher ist der Kater nun - und mit ihm viele andere streunende Katzen, für die das Geld ebenfalls verwendet werden darf.... tierisch ! :-)

 


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08. Dezember 2016

Stiften

 

 

Eiffel hinterließ der Welt seinen Turm.

Nobel stiftete einen Preis; der Schokoladenfabrikant Ludwig baute ein Kunstmuseum für Köln. 

In Hamburg spendet Versandhaus-Chef Otto 55 Mio. Euro für die Elbphilharmonie. 

 

Zum "Tag der Schenkung" erklärte Kasper König, Chef des Museum Ludwig in Köln: "Ohne Schenkungen sind Museen nicht überlebensfähig."

 


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23. Oktober 2016

Auf dem Hut

 

Vor 6 Jahren stand hier zu lesen :

Wo ein (letzter) Wille ist, da ist auch ein Hut

(um ihn aufzuschreiben) - möchte man sagen, wenn man diese Meldung liest:

Wanderer schreibt letzten Willen auf seinen Hut 

Ein verirrter Wanderer hat in Kalifornien tagelang ohne Wasser und Essen in der Wüste überlebt - und sich mit allen Mitteln ans Leben geklammert.

Als Edward Rosenthal bemerkte, dass er sich im Nationalpark Joshua Tree verlaufen hatte, war es zu spät zur Umkehr. Er war etwa 700 Höhenmeter in einen Canyon in der Wüstenlandschaft abgestiegen und vom Weg abgekommen. Auf seine Signale mit einer Trillerpfeife reagierte niemand, auch das Licht seiner Fackeln sah kein Retter...

Das berichtet die Süddeutsche Zeitung vom 1. Oktober 2010

                

                      


20. Oktober 2016

Zuhause

 

 

... wollen die Menschen sterben. Nur wenigen ist das vergönnt:

    Der DAK Pflegereport

            


16. Oktober 2016

Steve Jobs

 

Steve Jobs - in memoriam:

"Bleibt hungrig. Bleibt töricht."

Das riet Steve Jobs jungen Absolventen der berühmten Stanford - Universität vor zehn Jahren.


Das möchte man auch jungen Juristen zurufen, die so sehr auf Nachahmung aus sind, aber keine Beispiele finden.

 

Hier können Sie die Rede anschauen und - hören !

            


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29. September 2016

Heute Vortrag zur Vorsorgevollmacht

 

mit Patientenverfügung ist das Thema unseres alljährlichen Vortrages in der zweiten Jahreshälfte: Dr. Thomas Günnewig und ich informieren, VHS Recklinghausen, 29.09.2016

           


11. September 2016

Wort zum Sonntag

 

Am siebten Tag schuf Gott die Welt - aber warum am Sonntag, der ist doch zu heiligen ?

Nun ja, er hatte prokrastiniert. Er hatte waass ? Nichts Unanständiges, a u f g e s c h o b e n , ziemlich menschlich eigentlich, nichts Göttliches. Prokrastinieren ist ein verschwurbeltes Fremdwort für  A u f s c h i e b e n.

Das kennen Sie ? Aber vielleicht nicht das Buch dagegen; doch was heißt schon dagegen. Ändern tut´s daran nichts. Wenigstens Sie nehmen es sich nicht mehr so zu Herzen. Immerhin, das schaffen Passig / Lobo.

Schon der Werbe-Clip dazu ist Spitze. Mehr darüber !

 


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18. August 2016

Trend zum Single

 

Trend zum Single

Immer mehr Menschen in Deutschland leben alleine oder maximal zu zweit.

75 Prozent der deutschen Haushalte bestehen inzwischen nur noch aus ein oder zwei Personen. In zwölf Prozent der Haushalte leben drei Personen, ebensoviele Haushalte gibt es mit vier oder mehr Bewohnern.

Der Trend zu kleinen Haushalten ist besonders in den Großstädten zu beobachten.

Die Folge für die "Erberei" ? Das gesetzliche Erbrecht paßt immer seltener, eigentlich nie.

                 


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15. August 2016

Erbrecht in Europa

Heute vor drei Jahren, am 15. August 2015 trat eine grundlegende Veränderung im Erbrecht in Kraft, die europäische Erbrechtsverordnung

Die allgemeine Regel besagt:

Es wird das Erbrecht des Staates angewendet, in dem der Erblasser seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Für alle Menschen, die auf Dauer in Deutschland leben und dann versterben, gilt also künftig deutsches Erbrecht, gleichgültig welche Staatsangehörigkeit sie besitzen.

                                                         


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10. August 2016

Löwe

Heute vor acht Jahren konnten Sie hier lesen:

In einem winzigen Anwaltsbüro in Nanyuki am Fuße des Mt. Kenya lese ich eine Tafel für Mandanten. Sie mündet in

"Quote of the day":

It is better to be a lion for a day - than a sheep all the time ! Besser für einen Tag ein Löwe - als ein Schaf für alle Zeit !

                               


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09. August 2016

Liebe in Zeiten der Pflege



Vor drei Jahren war hier zu lesen:

Herrliche Geschichte über die späte Liebe der ukrainischen Ärztin Galina und des polnischen Arbeiters Chaim.

Lesen Sie sie hier !


07. Juli 2016

Letzte Potenz

 

Nachlass - die letzte Potenz

 

Gespräch des SPIEGEL mit mir über den Alltag eines Rechtsanwalt und Notar im Erbrecht

 


03. Juli 2016

Leben

 

 Der Anwalt hat nichts zum oder nichts vom Leben ...

          ... eins hat er immer: seine Arbeit !

          


23. Mai 2016

Torte

 

 

 

Sie wollen Ihr Stück von der Torte ?

 

 

 

 

 

 

 Wir haben den Tortenheber dafür !

Ihr Fachanwalt für Erbrecht !

 

 

 


20. Mai 2016

Ziel erreicht !?

 

Vor fünf Jahren - aber immer noch lustig:

Meine Eltern sind zusammen 182 Jahre alt, nämlich zwei mal 91. Die Mutter hat sich soeben erfolgreich einer Hüft-Op. unterzogen; der Vater war solange in Kurzzeitpflege. Ihr Haus mit Garten, in dem beide selbständig leben, mußte nach der Rückkehr fit gemacht werden für den Frühling. Also raus zum Gärtner, einem lebenslustigen Mann mit Kohlenpott-Klappe. Während er wunschgemäß die Topfpflanzen packt, läßt er sich vom Alter der Eltern berichten, macht launig eine wegwerfende Handbewegung und sagt: Soll ich mal ´n Witz erzählen, was er dann tut, ohne die Antwort abzuwarten. Johannes Heesters - wie Sie wissen 107 Jahre alt - hat sich ´n neues Auto gekauft, natürlich mit Navi. Und wissen Sie, was passiert ? Jedesmal, wenn er in die Nähe eines Friedhofs kommt, sagt die Frauenstimme: Sie haben Ihr Ziel erreicht !

 


04. Mai 2016

Abendsprechstunde


30. April 2016

Hausbacken

 


Hausbacken schminkt sich selbst das Laster. / Sieh´ hin

und Illusionen fliehn. / Es gründen noch die Päderaster

"Verein für Unzucht - Sitz Berlin".


Kurt Tucholsky

    


24. April 2016

Vor einem Jahr . . .

 

 

 


20. April 2016

Das Allerletzte

 

Sechs Jahre her - immer noch lustig:

Schmerzensgeld für misslungene Frisur

Einer Friseur-Kundin kann Schmerzensgeld für einen misslungenen Schnitt zustehen. So das Landgericht Mönchengladbach. Die Frau wollte sich blonde Strähnchen machen lassen. Aber dann brachen die Haare an den Wurzeln ab.

Das beeinträchtigt nach Auffassung des Gerichts das äußere Erscheinungsbild der Kundin. Das Schmerzensgeld - hier 300 € - diene dem Ausgleich hierdurch erlittener seelischer Schäden (Az.: 5 S 59/09).


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13. April 2016

Vor einem Jahr . . .

 

Psychisch krank - zwischen Einsicht und Verweigerung, Bevormundung (Betreuung) und Freiwilligkeit (Vorsorgevollmacht): ich referiere zu den schwierigen Rechtsfragen - zwei Mediziner übernehmen den anderen Part.

Veranstaltung des Medienhauses Bauer in Kooperation mit dem Diakonischen Werk Recklinghausen, der Stadt Recklinghausen, der Stadt und dem Kreis Recklinghausen sowie die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände im Kreis Recklinghausen.

 

GESUND IM VEST: PSYCHISCH KRANK MÖGLICHKEITEN UND GRENZEN DER HILFE

MONTAG DEN 13.APRIL 2015 UM 18:30 Uhr IM RATHAUS RECKLINGHAUSEN (großer Ratssaal)

 


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09. April 2016

Panter & Tiger

 

 

Die alliterierenden Geschwister sind Kinder eines juristischen Repetitors aus Berlin . . . Die Personen, an denen er das Bürgerliche Gesetzbuch und die Pfändungsbeschlüsse und die Strafprozeßordnung demonstrierte. hießen nicht  A und B, nicht Erbe und Erblasser.

Sie hießen Benno Büffel und Theobald Tiger, Peter Panter und Isidor Iltis und Leopold Löwe und so durch das ganze Alphabet. Seine Alliterationstiere mordeten und stahlen, sie leisteten Bürgschaft und wurden gepfändet . . . Zwei dieser Vorbestraften nahm ich mit nach Hause - und, statt Amtsrichter zu werden, zog ich sie auf.

Kurt Tucholsky

          

          


30. März 2016

Niedecken´s Grab

 

 

BAP-Gründer Wolfgang Niedecken fühlt sich in seiner Heimatstadt Köln am wohlsten. Besonders der Rhein ist für Niedecken, der heute seinen 65. Geburtstag feiert, ein Sehnsuchtsfluss, wie er sagt. Am Ende will Niedecken auch in Köln beerdigt werden, am liebsten unter dem Chlodwigplatz, wo er aufwuchs.


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29. März 2016

Wort zum Sonntag

 

 

Zanke nicht mit einem Schwätzer, daß Du nicht Holz zutragest zu seinem Feuer.

Bibel, Jesus Sirach 8.1

 

           


18. März 2016

Jeder Fünfte ins Hospiz ?



Zwei von drei Befragten wollen einer Umfrage zufolge zu Hause sterben. Zunehmend gehören aber auch Hospize zum Alltag. Fast jeder Fünfte wünscht sich, den Tod in einer Einrichtung für Schwerstkranke und Sterbende zu erleben.

Die Wirklichkeit ist davon weit entfernt:

Die meisten Deutschen sterben heute im Krankenhaus oder im Pflegeheim. In einer Umfrage kritisieren fast 60 %, Gesellschaft und Politik würden sich zu wenig mit dem Sterben befassen. Persönlich hatte sich jeder zweite bereits Gedanken über das eigene Sterben gemacht – das gilt auch für Jüngere zwischen 18 und 25 Jahren. Jeder Vierte hatte eine Patientenverfügung verfasst.
 

Siehe auch meinen Beitrag in geistREich, Kirchenzeitung 4/2015 !

                


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09. Februar 2016

Fachanwalt

 

Lieber zum Fachanwalt...

     


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04. Februar 2016

Irrtum

 

 

Der Choreograph William Forsythe hat testamentarisch festgelegt, dass seine Stücke nach seinem Tod nicht mehr aufgeführt werden dürfen. Als Grund gab er an, er wolle seine Familie schützen: "Sie müssten so viel Erbschaftsteuer zahlen." 

Vielleicht hätte der ehemalige (Traum-) Tänzer und jetzige Ballett-Chef besser einen im Erbrecht bewanderten Notar aufgesucht:

Tantiemen unterliegen der Einkommen-, aber nicht der Erbschaftsteuer. Wäre dies anders, so hätten die Witwe 500 T€ und die Kinder je 400 T€ Freibetrag...

 


31. Januar 2016

Fortiter in re...



Fortiter in re, suaviter in modo - Mutig in der Sache
, überzeugend in der Art !

Claudio Aquaviva,  heute vor 400 Jahren verstorben

Er war Oberer des Ordens der Jesuiten, der Societas Jesu, abgekürzt SJ. Sie waren stets die theologische Speerspitze des Papsttums, gelten bis heute als besonders gebildet und wortgewandt.

Das hängt zusammen mit der Ordensregel der Jesuiten: sie verpflichtet jeden Pater, neben der Theologie mindestens ein zweites akademisches Fach mit Examen studiert zu haben.

Katholische Insider übersetzen SJ daher spöttisch anerkennend mit "schlaue Jungs"...

            


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13. Januar 2016

Ausgestorben ?!



Gedicht vom Dinosaurier

„SAT-Antenne, MP3,
MMS, Playstation 2,

I-Phone, I-Pod, Windows 7,
Speicherplatz fast nach Belieben,

Kilo-, Mega-, Gigabyte,
endlich online alle Zeit,

chatten, surfen, SMS,
Internet- und Cyberstress,

Hightech-Scanner, Laser-Printer,
LAN-Partys im tiefsten Winter …

Gut“, so spricht das Dinokind,
„dass wir ausgestorben sind …“

Arne Baier

                          


30. November 2015

Polygamie

 

 

Jeder Mann braucht  fünf Ehefrauen:

einen Filmstar, ein Dienstmädchen, eine Köchin, eine Zuhörerin und eine Krankenschwester.

Mark Twain, heute vor 181 Jahren geboren



29. November 2015

Neues Testament

 

Grüns ältester Sohn ist, um eine Katholikin heiraten zu können, zum christlichen Glauben konvertiert.

Da einem frommen jüdischen Vater nichts Schlimmeres passieren kann, versinkt Grün in tiefe Depression und sperrt sich in seine Kammer.

Dennoch geht die Tür auf und ein alter Mann mit weißem Bart tritt ein. Es ist Gott: „Warum weinst Du, Grün?“ – „Soll ich denn nicht weinen, mein Sohn hat sich taufen lassen!“ – „Aber Grün, meiner doch auch!“ – „Ja, und was soll ich jetzt machen?“ – „Mach's wie ich:

Mach ein neues Testament !“

                              


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25. November 2015

Ernährung am Lebensende

 

Rückblick auf  November 2003 - also vor 12 Jahren:

Als ich entdeckte, daß die künstliche Ernährung der wichtigste Auslöser für den Wunsch nach Therapiebegrenzung ist, hielten wir an der VHS Recklinghausen eine Podiumsdiskussion ab zum Thema

"Ernährung am Lebensende: was müssen wir tun, was dürfen wir lassen ?".

Nach einem Vorgespräch mit der Zeitung lautete die Überschrift "Wollen Sie Ihre Mutter verhungern lassen ?".

Folge davon war, daß der große Saal überquoll von interessierten Hörern; mit Lautsprechern mußten die Beiträge in den Flur übertragen werden für die, die keinen Platz fanden.

Viele berichteten in der Diskussion davon, daß Mutter, Vater oder Tante lange an der PEG gelegen hätten - bis zu 6 Jahren wurde uns genannt...


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19. November 2015

Gib was du hast

 


Wirf deine Angst
in die Luft

 

Bald
ist deine Zeit um
bald
wächst der Himmel
unter dem Gras
fallen deine Träume
ins Nirgends

Noch duftet die Nelke
singt die Drossel
noch darfst du lieben
Worte verschenken
noch bist du da

Sei was du bist
Gib was du hast

 

Rose Ausländer

 

              


15. November 2015

Mehr Ideen als PS !

 

Sie können Ihren Anwalt danach aussuchen, was er für einen Schlitten fährt ...

 

 

 

 ... oder danach, was einer kann und wofür er steht !

 

 

                                        


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15. November 2015

Beratung



Beratung kommt von Rat,
nicht von raten.

Erblasser kommt von (Erbe) hinterlassen,
nicht von erblassen.

Fachanwalt kommt vom Fach,
nicht von Feld, Wald und Wiese ! :-)

 


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11. November 2015

Hundehütte

 

 

Ein Denker errichtet sein ungeheures Gebäude, ein System, welches das ganze Dasein und die Weltgeschichte usw.  umfasst - und wenn man sein persönliches Leben betrachtet, dann entdeckt man mit Erstaunen das Entsetzliche und Lächerliche, daß er selbst diesen ungeheuren, hochgewölbten Palast nicht persönlich bewohnt, sondern eine Hundehütte.

 

Sören Kierkegaard, heute vor 162 Jahren verstorben

 


10. November 2015

Der Wunsch als Rätsel



Vor drei Jahren war hier zu lesen:

Selbst viele gebildete Menschen trauen sich nicht, ihrem Arzt zu widersprechen. Er wird schon wissen, was das Beste für sie ist. Studien zeigen: Er weiß es nicht.

Der Wunsch des Patienten bleibt Ärzten oft ein Rätsel...

sc
hreibt Christina Berndt in der Süddeutschen. Dabei gelte für den Arzt:

Hör dem Patienten zu, er erzählt Dir die Diagnose !                                                         


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07. November 2015

Brot

 

 

Besser, wir backen das Brot -

(und nicht irgendein Back-Shop) 

so ein Slogan der Bäcker !

 

 

Besser, wir entwerfen Ihr Testament -

(und nicht Bank oder Steuerberater)

so Ihr Fachanwalt für Erbrecht !

 

                


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06. November 2015

Vertrauen

 

 

Vertrauen sorgt vor:

 

Vorsorgevollmacht !


 


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06. November 2015

Schutzengel

Schutzengel in der Werbung...

Schutzengel in der Wirklichkeit :-)

 


05. November 2015

String

 

Aus meinem Archiv, aber unvergänglich:

Zwei Freundinnen tuscheln in der U-Bahn. Die eine hat einen tollen Typen kennengelernt, Jura-Student, einsneunzig groß, dunkle Haare, voll blaue Augen, sitzt immerzu in der Stabi (auf deutsch: Staatsbibliothek). Doch die Geschichte nimmt eine jähe Wende, das ganze Abteil lauscht, sogar die U-Bahn fährt leiser..., aber lesen Sie selbst.


14. Oktober 2015

Beratung



Beratung kommt von Rat,
nicht von raten.

Erblasser kommt von (Erbe) hinterlassen,
nicht von erblassen.

Fachanwalt kommt vom Fach,
nicht von Feld, Wald und Wiese !


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12. Oktober 2015

Peymann plant Grab



Vor fünf Jahren war hier zu lesen:

Claus Peymann möchte neben Bertolt Brecht begraben werden

Peymann - gar nicht uneitel: "Ich liebäugle mit einer Grabstelle auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof. Der Leiter des Berliner Ensembles beschäftigt sich allmählich mit den Wünschen für seine Beerdigung.

Gerne würde er neben Schriftstellern und Theatermachern begraben werden. "Es wäre natürlich eine Ehre, neben Brecht, Weigel, Müller oder Tabori zu liegen", fügte der 73-Jährige hinzu. Bei George Tabori sei allerdings das Problem, dass dieser verbrannt worden sei und es neben seinem Grab nur wenig Platz gebe...


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11. Oktober 2015

Gespräche im Hospiz

 

 

Gespräche im Hospiz:


Lebensberichte der Todgeweihten

Was bewegt Menschen, die wissen, dass ihnen nur noch wenig Zeit verbleibt ? Christiane zu Salm führte Gespräche mit Todkranken. Das Ergebnis ist ein bewegendes Buch über den Umgang mit dem Sterben.
 

So die FAZ am 11. Oktober 2013

                                     


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10. Oktober 2015

Patek Philippe

 

 

Eine Luxusuhren-Marke wirbt mit dem Slogan:


Eine Patek Philippe gehört einem nie ganz allein.

 

 

Man erfreut sich ein Leben lang an ihr, aber eigentlich bewahrt man sie schon für die nächste Generation.


Und wer sagt einem, wie man das macht ?


Wir machen so was ! :-)

        


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09. Oktober 2015

Zehn Gebote

 

 

Merkwürdig war Euch, daß die Zehn Gebote Moses` /  noch immer wirkten , wo die meisten Paragraphen, / gemacht zur Zähmung von Geschlechterstreit und Haß / der Republiken, Königreiche, längst vergessen waren.

Durs Grünbein, heute vor 53 Jahren geboren

              

                    



23. Juli 2015

Wir machen so was !

 

Wer sagt einem, was in eine Patientenverfügung

gehört, damit sie beachtet wird ?

 

 

 Wir machen so was ! :-)

 

 


12. Juli 2015

Wege

 

Für Sie gelesen - in der FAZ  vor 20 Jahren:

Wege in die Ratlosigkeit  von Panajotis Kondylis, der heute vor 12 Jahren verstarb.

 

72 % aller Deutschen sind im Internet, 28 Prozent nicht; das sind 19 Mio. Menschen über 14 Jahren. Vor 15 Jahren war es umgekehrt. Und doch mutmaßte der Philosoph von "Wegen in die Ratlosigkeit", weil wir die Fülle und Schnelligkeit der Informationen gar nicht verarbeiten könnten...

 


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22. Juni 2015

Michael Schumacher

 

Vor einem Jahr ! war hier zu lesen:

M o m e n t e des B e w u s s t s e i n s und des E r w a c h e n s

hiess es - vor über acht Wochen.

Das klingt tautologisch, dürfte sich aber so interpretieren lassen:

"Erwachen" bedeutet "Augen auf".

"Bewusstsein" bezieht sich auf das Wahrnehmen der Umwelt.

Beides zusammen könnten jedenfalls hoffnungsvolle Nachrichten sein.

K ö n n t e n !

Was, wenn nicht ? Wie lange warten ? Zweieinhalb Jahre wie bei Friso, acht Jahre wie bei Scharon ? Fünfzehn Jahre wie bei Terri Schiavo ?

Man muß, ja darf das jetzt nicht entscheiden.

Doch Neurochirurgen wissen, daß etwa nach zwölf Monaten eine sichere Prognose über die "Rückkehr" des Gehirns möglich ist. Dazu gibt es das EEG und andere Methoden der Messung.

Eine anhaltende Bewusstseinsbeeinträchtigung a l l e i n rechtfertigt nicht den Verzicht auf lebenserhaltende Massnahmen, heißt es in den Grundsätzen der Sterbehilfe der Ärzte, Abschnitt III...


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08. Juni 2015

Beruhigend

 

Das Beruhigende an Fachleuten ist:

 

Sie kommen mit Lösungen, nicht mit Problemen !



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30. Mai 2015

Polizei erbt...

Eine Duisburgerin hat die Ordnungshüter in ihrem Testament bedacht.

Die Summe soll zweckgebunden zur Bekämpfung der Kriminalität verwendet werden.

Wer der Polizei Geld zukommen lässt, bringt sich in der Regel in den Verdacht der Bestechung. Eine Zuwendung in Höhe von 500 000 Euro darf das Polizeipräsidium Duisburg aber offenbar annehmen...

 

 

„Im vergangenen Herbst ist dieser Geldsegen auf uns eingeprasselt“, so Ramon van der Maat. Die Behörde sei überrascht worden von der Nachricht, die der Testamentsvollstrecker überbracht habe. Zuvor habe es keinen Kontakt zur Erblasserin, gegeben. „Die Gründe für ihre Entscheidung sind uns nicht bekannt.“

Gründe für Geldregen sind nicht klar

Von Nachfragen bei Angehörigen der Erblasserin habe die Polizei abgesehen, so der Sprecher. Auch sei ihr nicht bekannt, ob sie die einzige Begünstigte ist oder es weitere Erben gibt. Offenbar hält sich die Begeisterung über den letzten Willen der alten Dame zumindest bei einem Hinterbliebenen in überschaubaren Grenzen. „Wir können noch nicht sicher sein, dass wir tatsächlich die gesamte Summe bekommen“, beantwortet Ramon van der Maat die Frage nach einer möglichen juristischen Auseinandersetzung über die Erbschaft.

 


27. Mai 2015

St. Petersburg

 

Mal was anderes:

Vor 312 Jahren, am 27. Mai 1703, wurde St. Petersburg gegründet. Auf unserer Silberhochzeitsreise mit der AIDAmar - über Tallinn, Helsinki und Stockholm - haben wir es 2013 bei strahlender Sonne besucht und es hat uns begeistert: Eine kühne Ballung von Schöpfungen der damals besten Baumeister und Künstler Europas.

Wer die Kunstsammlung in der Ermitage besichtigt - unglaublich schön, begeht zugleich den Stadtpalast des Zaren, das damalige Winterpalais, das - nach dem Schuß der Aurora - in der Oktoberrevolution erstürmt wurde.

                             


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20. Mai 2015

geistREich

 

 

 

 

 

Dies´ mal mit einem Beitrag von mir zum

 

 

 

Thema Sterbehilfe...

 

 

 

 Hier gehts zum Download !

 

 

 Seite 15 rechts oben

 

 

 

           


13. April 2015

Vermögen

 

 

Manche Leute haben nichts weiter von ihrem Vermögen als die Furcht, es zu verlieren.

 

Antoine de Rivarol, heute vor 261 Jahren geboren

 Jemand, dem das Schreiben zur Gewohnheit geworden ist, schreibt auch ohne Ideen weiter, wie ein alter Arzt namens Bouvard, der, als er in seinen letzten Zügen lag, seinem Lehnstuhl den Puls fühlte.


31. März 2015

Es ist nie zu früh...

 

Recklinghäuser Zeitung vom 2. März 2015

 

... bin ich gewesen (an meinem 62. Geburtstag :-) ): super - eine Veranstaltung, die Mut macht, die Herausforderungen der Zukunft  g e m e i n s a m  anzugehen !

 


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30. März 2015

Demenz

 

Der angemessene Umgang mit

Demenzkranken    -

 


eine der Herausforderungen

unserer Zeit  -

 

hier kann man´s lernen !

 

 


25. März 2015

Scheintod

 

 

Früher fürchteten die Menschen den Scheintod...

 

 

... bis eben dachte ich, das sei überwunden !


 

Heute kam die Nachricht, die Dame sei doch verstorben.

 

             

 


25. März 2015

Eden's Testament

 

Was die Frau bekommt, die als letzte mit Eden schläft ?

Es gibt einen Bundespräsidenten und einen Playboy - so Rolf Eden über sich selbst. In der Süddeutschen Zeitung erzählt er von seinen "1000 Frauen" und den 30.000 €, die er monatlich an Unterhalt zahle:

"Wer erbt ihr Geld ?

Die Kinder, die Mütter, Brigitte und viele Damen von früher. Ab und zu ändere ich das Testament. Ach, und garantiert 250.000 Euro bekommt die Frau, die als letzte mit mir schläft..."


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20. März 2015

Kurativ - Palliativ ?!

 

 

"Wir können nichts mehr für Sie tun":

Dieser Satz sollte aus dem Sprachschatz von Ärzten gelöscht werden, denn die Palliativmedizin hat sehr wohl noch Möglichkeiten.

Sie gehört daher ins Zentrum der Heilkunde.

Ein Gastbeitrag in der Süddeutschen...

               


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08. März 2015

Tötung auf Verlangen

Vater bittet Sohn, ihn zu erlösen

Karl H.*, 74 Jahre alt, war noch wach, er flehte seinen Sohn an, "Jung,  erlös mich, Jung, mach et".

Der Sohn hielt ihm Mund und Nase zu, küsste ihn auf die Stirn, wenig später gab der Vater ein Geräusch von sich, der Sohn nahm ein Messer und stach zu.

Um 22.48 Uhr rief Marc H. seinen besten Freund an, er war noch in der Kneipe. "Ich habe meinen Vater erlöst. Du musst vorbeikommen."

Aussergewöhnlicher Strafprozeß um Sterbehilfe...

 


03. März 2015

Kraft tanken für Pflege

 

Gesprächsgruppe Für die Pflege Kraft tanken

90 Minuten Zeit für sich selbst,

um Abstand zu gewinnen, um auszuspannen. 

Aber auch um Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu stellen.

Im Elisabeth-Krankenhaus trifft sich am

Dienstag, 3. März, um 17 Uhr

zum ersten Mal eine Gesprächsgruppe für pflegende Angehörige.

                                


28. Februar 2015

Hirntod

 

 

Ethikrat streitet über den Hirntod

Er ist Voraussetzung für die Organentnahme zur

Transplantation.

Hier das Gutachten v. 24.02.2015 im Wortlaut.

 

 


27. Februar 2015

34 Jahre Volljurist

 

 

Heute vor 34 Jahren legte ich in Hamburg das zweite Staatsexamen ab und machte mich 1984 in meiner Heimat - nach einer Lehrzeit in einer OLG-Kanzlei in Celle - als Rechtsanwalt selbständig. Notar wurde ich 1991, 1998 erster Fachanwalt für Familienrecht in Recklinghausen, 2006 dort erster Fachanwalt für Erbrecht. Seit über 20 Jahren Schwerpunkt bei Erbe und Vorsorgevollmacht mit Patientenverfügung.

          


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23. Februar 2015

Der beste Tod ?

 

Die moderne Medizin zwingt den Menschen eine

schwierige Frage auf: Sie müssen darüber nachdenken,

wie sie ihren Tod erleben wollen. Und ist womöglich der

Krebstod die am "wenigsten schlechte Alternative"?


Ein Beitrag aus der Süddeutschen Zeitung vom 22.02.2015


22. Februar 2015

Affe erbt

 

Affe als Alleinerbe

Ein reiches kinderloses Ehepaar in Indien will seine gesamten Besitztümer an den Hausaffen vererben.

Das Tier sei wie ein Sohn für sie, erklärte das Paar.

Sollte Chunmun sie nicht überleben, wollen die Eheleute ihr Vermögen der Affenfürsorge spenden.

Affe als Kinderersatz

"Die Leute sagen vielleicht, dass wir verrückt sind, sie mögen sich sogar über uns lustig machen. Aber wir wissen, wie teuer uns Chunmun ist."

 


19. Februar 2015

Ernstfall

 

Die betagte Dame, der ältere Herr - Mutter, Vater, Onkel oder Tante - ist gestürzt !

Oberschenkelhalsbruch. Da ist Holland in Not ! Hilfe organisieren und finanzieren, wer kennt sich da schon aus? Und das bei all´ der Aufregung und gebotenen Eile.

Da ist man dankbar für kleine Handreichungen wie sie - am 24.12.2014 - die Recklinghäuser Zeitung lieferte.

Hier können Sie sie einsehen !


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18. Februar 2015

Testier it !

 

 

Ihr Testament in sieben Schritten:

 

Sich locker machen.

Die Augen schließen.

An verflossene Jahre denken.

Alles vergessen.

Nur noch nach vorne schauen.

Den ganzen Mut zusammennehmen.

Auf die innere Stimme hören...

und auf die Ihres

  

Fachanwalts für Erbrecht ! :-)

                                                                       


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14. Februar 2015

Gerhard Richter



Nichts erfinden, keine Idee, keine Komposition, keinen Gegenstand, keine Form - und alles erhalten: Komposition, Gegenstand, Form, Idee, Bild.

Gerhard Richter
, Maler, wurde am 9. Febr.  84



11. Februar 2015

Wer rettet wen ?

 

 

Start eines offenbar beeindruckenden Films über den Crash der Banken und die Macht des Finanzkapitals...

 


07. Februar 2015

Vorsorge

 

 

 

Bestimmen Sie jemand,

 

 

der für

Sie handelt,

 


bevor es andere tun !

 

          


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06. Februar 2015

Pflege TÜV

 

Den Pflege-TÜV hält Jens Spahn, Mitglied des

 

Präsidiums der CDU für ein Desaster - lesen

 

Sie hier, in wiefern und warum ...

 


31. Januar 2015

Wie wollen wir sterben ?




Lesenswerte Buchbesprechung eines Zeitungslesers:

Michael de Ridders " Wie wollen wir sterben"

Ein Buch, das ich selbst nur wärmstens empfehlen kann:

Würde man die Praxis nach ihm ausrichten, hätten wir eine humane(re) Sterbekultur !

                    
                                        


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29. Januar 2015

Wer ist der Vater ?

 

Gut sichtbar für Mandanten ist in meinem Büro ein Farbfoto von Zwillingsbabys aufgestellt: Sophie und Clarissa (nenne ich sie mal).

Sie entstammen einer lesbischen Lebensgemeinschaft, deren Vertrag ich beurkunden durfte. Dann gab´s einen Kinderwunsch, somit einen (zweiten) Vertrag mit der Berliner Samenbank... Spender: anonym.

Dann wurden Zwillinge geboren, die die Partnerin als eigene Kinder adoptierte (§ 9 Absatz 7 LPartG).

Nun hat der  BGH den Kindern das Recht zugesprochen, frühzeitig den Namen des Vaters zu kennen...

 

 


25. Januar 2015

Erbe nur bei Scheidung

 

 

Für Sie gelesen - vor fünf Jahren:

Großmutter hinterläßt Enkel Millionen...

...der Haken an dem Erbe der millionenschweren Oma: Den Geldsegen gibt es laut Testament  nur bei einer Scheidung von der - der Oma verhaßten - Ehefrau.

"Wenn das kein klarer Fall von Erpressung ist" schreibt die Süddeutsche.

Eine israelische Zeitung berichtet, die Oma habe die langjährige Ehefrau ihres Enkelsohns nicht leiden können. Auch der Kontakt zu dem Urenkel war seit Jahren abgebrochen.

 


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23. Januar 2015

Ohne Kommentar !


23. Januar 2015

Nachlese

 

Zum Vortrag über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung bei den Westerholter Gesundheitsgesprächen des Gertrudis-Krankenhauses

kamen über 120 Zuhörer und lauschten dem Vortrag und den sich anschließenden Fragen und Antworten.

Frau Dr. Borchert, Chefärztin  in der Geriatrie des Gertrudis, moderierte durch den Abend.   


23. Januar 2015

Ariel Scharon + 2014

 

A r i e l S c h a r o n -  heute vor einem Jahr - 2014 verstorben

Acht Jahre lag er nach einem Schlaganfall im Koma - viele wußten gar nicht, daß er noch "lebt". Nun ist er gestorben. Er atmete selbst, wurde aber mittels Magensonde ernährt.

Wer das für sich ausschließen möchte, muß zwingend eine Patientenverfügung verfassen, in der dieser Fall geregelt ist.

Die Grundsätze der ärztlichen Sterbebegleitung sagen dazu:

"Patienten mit schwersten zerebralen Schädigungen und kogniti-
ven Funktionsstörungen haben, wie alle Patienten, ein Recht
auf Behandlung, Pflege und Zuwendung.

Art und Ausmaß ihrer Behandlung sind gemäß der medizinischen Indikation vom Arzt zu verantworten; eine anhaltende Bewusstseinsbeeinträchtigung allein rechtfertigt nicht den Verzicht auf lebenserhaltende Maßnahmen." (III Behandlung bei schwerster zerebraler Schädigung - Satz 1 und 2)


Wer gute Informationen über Wachkoma, apallisches Syndrom und alle Zustände schwerster hirnorganischer Schäden wünscht, dem sei entweder das Buch von Borasio Über das Sterben, S. 115 ff

http://bit.ly/1eMWeQh

oder von de Ridder, Wie wollen wir sterben, S. 158 ff

http://bit.ly/1m0LgJq

empfohlen.

 


22. Januar 2015

H e u t e : Vortrag Patientenverfügung

 

Am Donnerstag, den 22. Januar 2015  um 19 Uhr

spreche ich im Gemeindesaal von St. Martinus in Herten-Westerholt  zum

Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

 


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27. Dezember 2014

Aufschieberitis ?

 

Sie neigen dazu, die Dinge aufzuschieben,

Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung ?!

Keine Angst, das Problem, das Sie so vorwurfsvoll anstarrt, meint es gar nicht persönlich - es will nur irgendwann von irgendwem gelöst werden. Es reicht, wenn Sie jemand damit beauftragen, der sich darin auskennt, womit Sie sich herumquälen . . .

 

 

 

. . . z.B. Ihren Fachanwalt für Erbrecht ! Folgen Sie dem Tipp von Passig / Lobo: Sourcen Sie out !

 

 

                  


23. Dezember 2014

Linsen mit Speck



Vor seinem Tod scharfen Linseneintopf essen

Schauspieler Dominic Raacke alias "Tatort"- Kommissar Till Ritter würde vor seinem Tod noch einmal "Linseneintopf mit Speck und Würsten" kochen.

"Scharf und würzig soll er werden, ein guter Wein dazu, der mich betäubt und mir den Abschied etwas leichter macht. Dann suche ich mir ein geeignetes Plätzchen und mache es mir bequem".

Wenn er die letzten 24 Stunden vor seinem Tod planen müsste, würde er wahrscheinlich erst einmal rituell Abschied nehmen von ihm nahestehenden Menschen. "Ein letzter Kuss, eine Umarmung, ein langer Blick in die Augen. Das wird mir schwerfallen."

             


21. Dezember 2014

Wort zum Sonntag

 

Soll ich Ihnen mal richtig den Sonntag - noch dazu den ersten Advent - verderben ?

Womit ich das schaffen will ? Ganz einfach: mit dem Thema Altersvorsorge und Geldanlage !

Sehen Sie, da seufzen Sie bereits; aber es kommt noch doller als Sie (alter Schwarzmaler) denken:

Volker Looman in der FAS rechnet uns vor, daß bei einem 60-jährigen Arzt ein Barvermögen von 1,5 Mio. Euro nicht ausreicht, um bis zum Ende des Lebens eine Rente von monatlich 5 000 Euro zu sichern.

Wörtlich:

"Die Zahlen mahnen zu Besonnenheit. Das kostet zwar Geduld und Kraft, doch wer glaubt, dass Geld keine Arbeit mache, dass sich das Problem auf dem Weg vom Golfplatz ins Opernhaus lösen lasse, ist auf dem Holzweg."

               


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21. Dezember 2014

Netzwerk

 

 

Die Orientierung an Autoritäten bricht zusammen. Man nimmt Politikern ihr Besser-Wissen nicht länger ab. Auch bei Anwälten und Medizinern ist die Erosion ihrer Autorität unendlich weit fortgeschritten. Für Ärzte ist das eine Katastrophe: Ihre Patienten sind auf einmal bestens informiert, fragen und fordern. An die Stelle von Autorität tritt dieses eigentümliche, breitgestreute, selbstkontrollierte Netzwerkwissen.

 

Norbert Bolz

          


17. Dezember 2014

Organspender wider Willen ?

 

Unfreiwillig zum Organspender – Im Ausland gelten oft andere Regelungen zur Organspende als in Deutschland

Österreich, Italien oder Spanien etwa, dort gilt - im Gegensatz zu Deutschland - die Widerspruchsregelung.

Die erlaubt, dass nach Eintritt des Hirntods Organe entnommen werden dürfen - außer man hat ausdrücklich etwas anderes festgelegt. Damit die jeweilige persönliche Entscheidung im Ausland berücksichtigt wird, sollten Urlauber, die ins Ausland reisen, einen Organspendeausweis mit Beiblättern in entsprechenden Sprachen mitführen, denn darin kann derjenige der Organentnahme auch widersprechen.

                    


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16. Dezember 2014

Fachanwalt für Sterberecht ?

 

Lese-Tipp - nicht druckfrisch, aber richtig gut:

 

Paragraphen am Sterbebett

Das Sterbendürfen ist zur juristischen Kunst geworden

Früher hatten die Menschen Angst vor dem Scheintod, heute haben sie Angst vor dem Scheinleben.

Sie haben Angst davor, mit apparativer Medizin traktiert zu werden und nicht in Würde sterben zu können. Sie haben Angst davor, dass der Fortschritt der medizinischen Technik ihnen am Ende nicht zum Segen, sondern zum Fluch wird.

Das Sterbendürfen ist zu einer juristischen Kunst geworden. Am Sterbebett stehen Paragraphen und Gerichtsurteile.

 


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08. Dezember 2014

König Lear

 

King Lear

 - eines der großen Werke des (großen) William Shakespeare (1564–1616).

 Was hat es mit Erbrecht, was mit Vorsorge zu tun ?


Nun, der Bildungsbürger erinnert sich dunkel, worum es in diesem Drama geht: um das Erbe eines Vaters und der lieben Tochter, die er enterbt, und den beiden bösen Töchtern, die er beerbt und die ihn zum Dank dafür  in den Wahnsinn treiben...


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04. Dezember 2014

Wir machen so was !

 

 

Die meisten Fehler beim Erben und Vererben liegen in der menschlichen Natur; sie entziehen sich weitgehend rationaler Betrachtung und sind Versäumnisse, die (auch) aus der Angst vor dem Tod entstehen.

 

 

Auch darüber müßte man mal reden.

 

Aber welcher Anwalt macht das schon ?

 

Wir machen so was ! :-)

 

                              


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04. Dezember 2014

Tanzen

 

 

Writing about music is like dancing about architecture. / Über Musik zu schreiben ist wie über Architektur zu tanzen.

 

Frank Zappa, heute vor 21 Jahren verstorben


03. Dezember 2014

Update

 

Testament und Vorsorgevollmacht

müssen von Zeit zu Zeit überprüft werden, ob sie den persönlichen, finanziellen und rechtlichen Verhältnissen genügen - oder angepaßt oder erneuert werden müssen. Wohl einer der Gründe, weshalb wir die Themen meiden und die Dinge möglichst spät, dann aber "endgültig" regeln.

                           


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02. Dezember 2014

Hotel Incontinental



Vision Zukunft:

Die Babyboomer gehen in Rente, müssen irgendwann gepflegt werden; gegenseitig können / müssen sie sich (gottlob) nicht pflegen. Junge sind aber auch nicht genügend da; das Reservoir von Polinnen ist ausgeschöpft. Inzwischen werden wir von Schwarzafrikanerinnen betreut, doch nicht aus Kenia, aus den ärmeren Ländern dort, Ghana oder so. Chinesen pflegen, kosten aber.

Pflegeheime heissen im Volksmund Hotel Incontinental, dafür ist der Charles-Eames-Chair nun in der Version von David Pompa mit Rollstuhl-Rädern erhältlich. Schon 2002 war Shakespeare`s King Lear bei Luk Perceval ein dementer Alter im Heim; Töchter Goneril und Regan sind mit der Pflege schlicht überfordert und nur noch habgierig... Na dann, guten Rutsch in die Urne ! :-)

                      


02. Dezember 2014

60 Seiten Pflegeheime



Ihre Mutter muss "ins Heim" ! Es geht nicht anders, grad´ eben wohnte sie noch allein, doch ein Oberschenkelhalsbruch - mit einer beginnenden Demenz - änderte alles quasi über Nacht: Krankenhaus, Kurzzeitpflege, Altenheim. Es gibt kein Entrinnen.

Was tun ? Sie wohnen in Bremen, Kaiserslautern oder Heidelberg - keine Ahnung, welches (der 15) Heim(e) infrage käme. Hier hilft die Broschüre, die emsige Leute unters Volk gebracht haben...

Erfahren Sie hier mehr darüber !

 


30. November 2014

Fete

 

 

Heute vor 30 Jahren feierte ich in meinen damaligen Praxisräumen Holzmarkt 1 (über der City-Apotheke - siehe Foto) mit Freunden

 

"1 Jahr Anwaltspraxis" (genaugenommen wäre die Fete im März 1985 fällig gewesen - siehe Lebenslauf)

 

Frischfromm-fröhlich-frei textete ich in der Einladung  - augenzwinkernd: Kein Geld, kein Image, keine Ahnung... wenn das kein Grund zum Feiern ist.


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24. November 2014

Erschrecken Sie nicht...

 

Erschrecken Sie nicht,

wenn der Arzt Sie auf eine gesetzliche Betreuung anspricht. Es muss jemand stellvertretend für den Patienten in Untersuchungen einwilligen, falls er nicht ansprechbar ist. Falls eine Vorsorgevollmacht vorhanden ist, legen Sie sie vor.

aus: schlaganfall-hilfe.de


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24. November 2014

Kurzum


 

Kurzum,
es wird derzeit in Krankenhäusern und Pflegeheimen vieles in bester Absicht getan, was die Menschen ungewollt, aber aktiv am friedlichen Sterben hindert !

Prof. Dr. med. Gian Domenico Borasio

Schauen Sie das Video zu seinem neuen

Buch "Über das Sterben" an !



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23. November 2014

Wann dürfen wir sterben ?

 

Für Sie gelesen - heute vor vier Jahren:

Wann dürfen wir sterben ?

Sterben ist ein Prozess, den man nach Ansicht des Münchner Palliativmediziners Gian Domenico Borasio nach Möglichkeit nicht stören sollte. Er nennt es „das liebevolle Unterlassen am Lebensende“. Dazu gehöre mitunter mehr Mut als zum Tun.

Doch lesen Sie selbst !

 


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21. November 2014

Schutzengel

Schutzengel in der Werbung...

Schutzengel in der Wirklichkeit :-)

 


20. November 2014

Was dann ?



In seinem oscarprämierten Film „Das Meer in mir“ erzählt Alejandro Amenábar 2004 die wahre Geschichte des galizischen Seemanns Ramón Sampedro, der sich im Alter von 25 Jahren bei einem Badeunfall das Genick bricht und vom Hals abwärts vollständig gelähmt ist.

Sein Wunsch, in Würde zu sterben, wird von seiner Familie und anderen Menschen, die vorgeben, ihn zu lieben, ignoriert.

Man will ihn mit Durchhalteparolen bei der Stange halten, man will ihm sein Schicksal schmackhaft machen, man will ihn nicht verlieren.

Es ist der Egoismus der Anderen, der ihn zwangsweise am Leben erhält. Erst, als er eine Freundin findet, die für ihn Zyankali in einem Glas auflöst und es ihm mit einem Trinkhalm hinstellt, gelingt ihm ein selbstbestimmter Tod.

Wehe, man möchte dem säuerlichen Pflegeheim entgehen, wehe, man entscheidet sich dagegen, langsam und jämmerlich dahinzusiechen. Oder man will einfach nicht mehr. Keine Krankenkasse, kein Arzt hilft.

Sagen Sie nicht „Patientenverfügung“. Die sollte man haben, aber die regelt nur den alleräußersten Fall. Mir geht es um den Moment, in dem man noch sprechen kann, in dem man in der Lage ist, zu sagen: „Ich möchte nicht mehr leben.“

Was dann ?

              


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15. November 2014

Schreibtisch

 


Die meisten Unfälle passieren im Haushalt - ist ein beliebter Ausspruch.

Die Anwaltswerbung hat ihn abgewandelt :

Die meisten Unfälle passieren am Schreibtisch !

Es kommt aber darauf an, an welchem Sie arbeiten lassen ! :-)

 


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14. November 2014

Fürsorge

 

 

  Vorsorge ist Fürsorge !   

 

              Testier it !  © 

            

 

                                      


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13. November 2014

Eure Sorge fesselt mich !

 

Lobenswerte Kampagne aus Bayern für behutsamen Einsatz von freiheitsentziehenden Maßnahmen (§ 1906 Absatz 4 BGB) ! Sie können sogar kostenfrei eine DVD bestellen.

Die DVD bietet Ihnen als Pflegekraft oder Angehörigem wichtige Tipps und Anregungen für Alternativen zu freiheitsentziehenden Maßnahmen. 

Auf der Website des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen finden Sie weitere sehr nützliche Informationen. 

 


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11. November 2014

Erbrecht in Europa

 

 

Hier ein Hinweis auf eine außergewöhnlich nützliche und hilfreiche Internetseite (der europäischen Notare) zu Fragen des Erbrecht in einzelnen europäischen Ländern.

Falls gewünscht erhalten Sie die Antworten sogar in allen Sprachen.

Aber, schauen Sie selbst !

                        


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10. November 2014

Parfum

 

Pecunia non olet - Geld stinkt nicht

sagte sich einst Kaiser Vespasian und erhob eine Latrinensteuer.

(Deswegen heißen die sechseckigen Klos in Paris bis heute "les Vespasiennes", auf berlinerisch "Cafe Sechseck".)

Nun gut. Steuern stinken vielleicht nicht (sie "stinken einem"); aber wie Parfum duften, das tun sie auch nicht gerade. Apropos:

Sie besitzen ein Ferienhaus an der Cotê d´Azur oder in der Provence (etwa bei Grasse, wo der Grenouille aus dem "Parfum" sein Unwesen trieb)?

Wie schön; man wird Sie beneiden. Aber: Keine Rose ohne Dornen !


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05. November 2014

Dackel

 

Kann man seinen Dackel zum Erben einsetzen?

Um das zu beantworten, brauchen Sie mich nicht. Auf die Beantwortung solcher Fragen kann man einen deutschen Schäferhund dressieren...

Nein, im Ernst:

Solche Fragen bekommen Sie leicht im Internet beantwortet. Sollten Sie der Frage bei GünterJauch begegnen, dürfen Sie mich als Telefon-Joker benennen...

Haben Sie aber die Frage, ob und wie Sie Ihr Haus im Pflegefall vor dem Zugriff des Sozialamtes sichern (und ob man das muß), dann sind Sie bei mir richtig !

                             


26. Oktober 2014

Hausbesuch

 

Wir lernen die Menschen nicht kennen, wenn sie zu uns kommen, wir müssen zu ihnen gehen, um zu erfahren, wie es mit ihnen steht.

Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Man muß nicht erst Goethe bemühen, um zu wissen, daß Hausbesuche Sinn machen. Für das Gespräch über Testament und Vorsorgevollmacht (mit Patientenverfügung) komme ich bei Bedarf gerne ins Haus !

                             


19. Oktober 2014

Sterbehilfe

 

Der Bundestag diskutiert Möglichkeiten der Regelung des vom Arzt begleiteten Suizids.

Mir scheint, das Beste hierzu liefern momentan der Jurist T a u p i t z und der Palliativmediziner  B o r a s  i o .

 


11. September 2014

Ebay für´s Hospiz

 

Herzlich Willkommen. Hier werden die Sachspenden für unser

Hospiz verkauft. Der komplette Erlös dient der Unterstützung des Hospiz  "Zum Hl. Franziskus" in Recklinghausen. Danke für Ihren Besuch ! Das ehrenamtliche Team.

So werden Sie auf der ebay-Seite des Hospizvereins begrüßt...

                  


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07. September 2014

Wir machen so was !

 

Wer holt das Berliner Testament

nach Recklinghausen ?

 

 

 

 

 

 

 

Wir machen so was ! :-)

 

 

 

                    


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01. September 2014

Früher oder später

 

 

       Früher

 

 

         

         an

 

 

 

 

 

          später

 

 

        

         denken!

 

 

 

 


28. Juli 2014

Robe hat ausgeruht !

    Bin erholt und tatendurstig aus Urlaub zurück ! :-)

 


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25. Juli 2014

Furcht

 

 

Ich fürchte nicht den Tod, / der mich zu nehmen kümmt ; / ich fürchte mehr den Tod, / der mir die Meinen nimmt.

 

Friedrich von Logau, heute vor 359 Jahren verstorben

 


03. Juli 2014

Streit

 

 

Behutsamkeit

gewinnt den Streit.

 

Abraham a Sancta Clara, heute vor 370 Jahren geboren

         

        


02. Juli 2014

Robe hat Ruh !

             ... macht Urlaub vom 2. bis 9. April !

 


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02. Juli 2014

66 Jahre Ehe

 

Meine Eltern w ä r e n  heute 68 Jahre miteinander verheiratet,

eine lange Strecke lag hinter ihnen,

eine gute Weile begleiteten die Kinder diesen Weg,

natürlich mit  Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung !

                                       


01. Juli 2014

Soft skills ?!


 

Vor zwei Jahren war hier zu lesen:


Es ist ein Kreuz: Bei der Organspende nutzt der Medizinbetrieb die vorhandene Spendebereitschaft nicht aus, weil man nicht imstande ist, die Angehörigen zu überzeugen.

In der Palliativmedizin das gleiche Bild; es fehlen Ärzte, die genügend Empathie aufbringen.

Lesen Sie hierzu den Artikel aus der FAZ !
 
 


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30. Juni 2014

Ikonen

 

Vor zwei Jahren war hier zu lesen:

Die oder der sei eine moderne Ikone des Pop, der Kunst - oder was auch immer. Eine zeitgenössische Phrase, die uns alle Nasen lang entgegentönt.

Hier ist von wahren Ikonen die Rede: Recklinghausen birgt mit seinem Ikonen-Museum die bedeutendste Sammlung orthodoxer Kunstwerke außerhalb Russlands.

Da der Etat zum Ankauf dürftig ist, kommt Schenkungen und Nachlässen von Freunden der Ikonen große Bedeutung zu. Ich selbst habe eine Reihe von Schenkungen als Berater begleitet. Wegen immer neuer Schenkungen mußte ein Erweiterungsbau her, der heute feierlich eröffnet wird.

                           


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25. Juni 2014

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Mitwoch, den 25. Juni 2014  um 17 Uhr Westerholter Weg, AOK,  45657, Recklinghausen, bei der Patienten-Selbsthilfegruppe Nierenkranke e.V.

Vortrag zum Thema:

Patientenverfügung -

gemeinsam mit Dr. Thomas Günnewig, Chefarzt der Neurogeriatrie am Elisabeth-Krankenhaus in Recklinghausen-Süd, Herausgeber u. Autor des Lehrbuches "Praktische Neurogeriatrie"

 


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10. Juni 2014

Recht zu sterben

 

Für Sie gelesen - vor vier Jahren, doch aktuell:

Wer darf bestimmen, ob ein Leben zu Ende gehen soll ?

Ein Gespräch mit der Palliativmedizinerin Birgitt van Oorschot über unnötiges Leiden, Misstrauen gegenüber Angehörigen und Maximaltherapie für 94-Jährige.

Sie hat den Schlauch irgendwann einfach durchgeschnitten: Weil sie ihrer im Koma liegenden Mutter ein würdiges Sterben ermöglichen wollte, hat eine Frau deren künstliche Ernährung unterbrochen.

Das Pflegeheim hatte sich geweigert, diesen Schritt zu gehen. Vor dem Bundesgerichtshof wird der Fall nun neu verhandelt - es ist ein Grundsatzprozess zu den strafrechtlichen Fragen der passiven Sterbehilfe: Wann darf bei unheilbar kranken, nicht mehr ansprechbaren Patienten die medizinische Behandlung abgebrochen werden ?

Lesenswertes Interview in der Süddeutschen Zeitung !


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03. Juni 2014

Lieber nichts !



Vor zwei Jahren war hier zu lesen:

Frauen vererben ihren Männern lieber nichts !

Kernaussage eines Artikels aus der FAZ - Zweifel, ob das wirklich so ist ?!

Die größte Sorge der Frauen beim Testieren ist die, daß Ihre Männer für den Fall, daß sie zuerst versterben, das Vermögen nicht an die Kinder, sondern an eine neue Partnerin vererben.

Dabei läßt sich aus Erfahrung sagen, daß die Gefahr, daß Frauen neue Partner begünstigen, mindestens genauso groß ist ! Nur sterben Männer eben im Schnitt  fünf Jahre eher als die Frauen - zumal sie meist  fünf Jahre älter sind als ihre Partnerin...

          


30. Mai 2014

Trost

 

Wer einen lieben Menschen verliert, der trauert - er ist  u n t r ö s t  l i c h !

Aufmunternde Reden wie "Die Zeit heilt alle Wunden" klingen ihm wie Hohn; er möchte sich die Ohren zuhalten !

Worte, die den Schmerz verstärken, weil sie so tun, als könne man ihn wegreden. Wer trauert, spürt, daß er ihn durchleben, einfach aushalten muß (Dietrich Bonhoeffer).

Und es gibt Worte, die Trost spenden. Zu diesen zählt "Alice", das Buch von Judith Hermann !

 


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22. Mai 2014

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Heute, Donnerstag, den 22. Mai 2014 um 19  Uhr

spreche ich in der Volkshochschule in Oer-Erkenschwick zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.

 



16. Mai 2014

High involved

 

 

 

Sie glauben, "die Vorsorgevollmacht  für Mutter hat noch Zeit"?

Sie haben doch ihre Kontovollmacht; reicht das nicht ?

Und überhaupt:

Warum soll ich das eigentlich alles machen; sind da nicht auch noch meine Geschwister...?


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11. Mai 2014

Freitod mit 95

 

Vor einem Jahr:

Medizin-Nobelpreisträger scheidet mit Sterbehilfe aus dem Leben

Zuvor vertraute der 95-Jährige Christian de Duve der Brüsseler Zeitung „Le Soir“ seine Gedanken über den Tod an:

„Ich habe vor dem Danach keine Angst, denn ich bin nicht gläubig“, sagte er: „Ich werde verschwinden, es wird nichts bleiben.“

De Duve war schwerkrank und hatte sich deshalb für Sterbehilfe entschieden. Er wollte nur noch die Ankunft seines Sohnes aus den USA abwarten, um im Kreise seiner Familie aus dem Leben zu scheiden
 

Seine Tochter Françoise sagte dem Blatt, ihr Vater sei sehr gelassen gewesen: „Er sagte uns Adieu und lächelte uns zu, dann ging er von uns.

      


09. Mai 2014

Wie wär´s mit nie ?

 

 

Es gab mal einen New Yorker-Cartoon, in dem ein Mann im Büro telefoniert: »Donnerstag geht nicht.

Wie wär’s mit nie ? Passt Ihnen nie ?« - »Passt mir gut. Aber wir telefonieren besser vorher noch mal, ja ?«

SüddeutscheZeitungMagazin vor vier Jahren

 


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08. Mai 2014

Netzwerk

 

 

Über 400 Besucher am Tag lesen diese Seiten. Das führt zu Kontakten, die ich nicht alle bearbeiten kann - und will.

Jemand ruft an aus Wien, ob ich ihm einen Anwalt empfehlen könne. Zufällig konnte ich, weil in meinem Fachanwalt-Kurs ein Kollege aus Köln war, Dr. Andrzej Remin, gebürtig aus Krakau, polyglott und weltgewandt - mit Büros in Wien und Zürich. Der freute sich - und der Anrufer auch.

Anderen empfehle ich Frau Kollegin Dr. Doering-Striening aus Essen oder Frau Kollegin Schönhof aus Bochum oder oder ...

 


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06. Mai 2014

Wen kümmern die Alten ?

Endlich mal ein vernünftiges Konzept:

 

Mit seinem Buch

"Wen kümmern die Alten?" legt der

Jurist und Altersexperte Thomas Klie 

ein zukunftsweisendes Modell für unsere

Gesellschaft vor, die von Überalterung bedroht ist.

Warum das Buch jeden etwas angeht.

 

Von Ruth Schneeberger, Berlin, Süddeutsche Zeitung

                                                                                                  


06. Mai 2014

Clooney

 

 

Tiefschürfende Weisheit verkündet "the sexiest man alive",  George Clooney - heute wird er 53:

bevor er sterbe, wolle er lieber altern... aha !

Ach, Clooney, die Frauen lieben Dich doch jetzt schon mit Deinen grauen Haaren - und wenn Sie einen Philosophen wollten, dann würden sie sich an Peter Sloterdijk halten.

Du könntest taubstumm sein, und sie würden Dich klo(o)nen lassen !

 

 


02. Mai 2014

Erbtanten

 

 

Erich Mühsam – Die Psychologie der Erbtante


Eine Tantologie aus 25 Einzeldarstellungen als Beitrag zur Lösung der Unsterblichkeitsfrage

 

Die reiche Erbtante: Synonym der Hoffnung auf ein sorgenfreies Leben. Doch kein einziger Neffe, keine einzige Nichte der Tanten in diesem Buche kommt wirklich in den Genuß der Erbschaft – weil der Begriff der Erbtante eine Vorspiegelung falscher Tatsachen ist ! Das beweist diese höchst amüsante Untersuchung.

                                    


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20. April 2014

Frohe Ostern

 

 

Ich wünsche allen ein

Frohes Osterfest !

 

 

 

 

 

 


17. April 2014

Be different !

 

Wer im Wettbewerb bestehen will ...

 

                  

                                          ... muß sich unterscheiden ! :-)

               


13. April 2014

Vermögen

 

 

Manche Leute haben nichts weiter von ihrem Vermögen als die Furcht, es zu verlieren.

 

Antoine de Rivarol, heute vor 213 Jahren gestorben

 


09. April 2014

Heilmittel

 

 

Wer neue Heilmittel scheut, muß alte Übel dulden.

 

Francis Bacon, heute vor 388 Jahren verstorben

 


06. April 2014

Irgendwann...

 

Das Alter -

irgendwann "erwischt" es jeden !

 

 

Die Vorsorgevollmacht -

irgendwann "erfrischt" sie jeden !

 

                         


04. April 2014

Limit

 

 

Wer öfter mal an´s Limit geht . . .

 

 

 

 

. . . sollte Vorsorge für danach treffen !

 

 

                  


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04. April 2014

Das Krankenhaus verklagt Sie...

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

               


30. März 2014

Wort zum Sonntag

 

 

 

 

 

Wer hat, dem wird gegeben.





Matthäus 25-29

 

 

 

 

 

 


24. März 2014

Die alte Dame und die Bank



Vor zwei Jahren war hier zu lesen:

Bank verkauft 88-jähriger Fonds mit 20 Jahren Laufzeit

Die Commerzbank verkaufte einer 88-jährigen Dortmunderin einen Schiffsfonds mit einer Laufzeit von 20 Jahren. 40.000 Euro wollte die Seniorin bei der Bank einfach nur "sicher anlegen". Sie müsste 108 Jahre alt werden, um wieder an ihr Geld zu kommen. Das schaffte gerade mal Jopi Heesters  Jetzt zieht die mittlerweile 92-Jährige gegen die Bank vor Gericht...

               


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06. März 2014

Planet Wissen: Sterbehilfe

 

Planet Wissen: Sterbehilfe - Ein Anwalt kämpft: Sendung vom 06.03.2014

Erika Küllmer liegt im Wachkoma ohne Aussicht auf Genesung. Der Rechtsanwalt Wolfgang Putz rät ihrer Tochter, den Schlauch zur Magensonde der Mutter zu durchtrennen.

Ein verhängnisvoller Rat: Der Anwalt wird wegen Totschlags verurteilt!

Doch Putz kämpft weiter: für den Willen der Patienten und für Klarheit in der Rechtsprechung.

  
 


03. März 2014

Karneval


Lust

Jeder fällt sich um den Hals
Zu der Zeit des Karnevals.
Und nach alten Münchner Bräuchen
Hörst du ihn vor Lust fast keuchen.

Bis zur Drau, bis zur Sau
Hörst du herzigen Radau.
Wo du deinen Blick hin schwenkst,
Quietscht die Stute, bläst der Hengst.

Ganz nur Pfeife, ganz nur Tute
Lärmen sie durch die Redoute.
Mit Musik und blauem Dunst
Herrscht a kreuzfidele Brunst.

Menschensehnsucht?, dick verdeckt?
Arme, in die Welt gereckt?
(... Mit dem Hin- und Herwärts-Neigen
junger Körper gehn die Geigen ... )

Ernst Blass

 


16. Januar 2014

Elternunterhalt

 

 

E l t e r n u n t e r h a l t

40 Jahre lang hatten sie praktisch keinen Kontakt, nun soll der Sohn für Heimkosten des Vaters aufkommen. Der hatte ihn sogar enterbt.

Ob das gerecht ist, darüber hat der BGH verhandelt - und er tut sich schwer: Ein Urteil wird erst am 12. Februar verkündet...

Spannender Fall - komme drauf zurück !

                


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14. Januar 2014

Heute: Vortrag Vorsorgevollmacht

 

Dienstag,  den 14. Januar 2014 um 15 Uhr halte ich im Haus König Ludwig in Recklinghausen einen 

Vortrag zum Thema "Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung".

Veranstalter ist der RDB, der alles so planmäßig vorbereitet, daß bereits zahlreiche Anmeldungen vorliegen.


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06. Januar 2014

Aufschieberitis ?

 

Vorsätze zum neuen Jahr - egal, was man davon hält:

wann soll man sie sonst fassen ?

Sie neigen dazu, die Dinge aufzuschieben,

Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung ?!

Keine Angst, das Problem, das Sie so vorwurfsvoll anstarrt, meint es gar nicht persönlich - es will nur irgendwann von irgendwem gelöst werden. Es reicht, wenn Sie jemand damit beauftragen, der sich darin auskennt - und gern tut, womit Sie sich herumquälen . . .

 

 

. . . z.B. Ihren Fachanwalt für Erbrecht ! Folgen Sie dem Tipp von Passig / Lobo: Sourcen Sie out !

 

 

 


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06. Dezember 2013

Gesundheitspreis

 

G e s u n d h e i t s p r e i s

Zwölf Medikamente in 19 Dosierungen zu fünf verschiedenen Tageszeiten: Etliche Senioren bekommen viele und noch dazu ungeeignete Medikamente. Dabei gibt es längst eindeutige Empfehlungen und Alternativen für jene Pillen, die alte Menschen gefährden...

schreibt Werner Bartens in der Süddeutschen.

Die Geriatrie des Prosper-Krankenhauses Recklinghausen hat nun aufgeräumt mit dem teuren und gefährlichen Unfug - und dafür prompt einen Preis bekommen.

Auf dem Foto u.a. der Chefarzt Dr. Siebert, auch Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft.

    


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01. Dezember 2013

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Am heutigen 1. Advent-

Sonntag, den 1. Dezember 2013 um 18.30 Uhr

spreche ich in der Volkshochschule in Oer-Erkenschwick zum Thema Selbstbestimmung am Lebensende durch

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung

             

                                                   


26. November 2013

Tun oder Unterlassen ?

 

T o   d o  o r not  t o d o ?!

Ich verkürze mal: Jedes zweite Krankenhaus is´ pleite !
http://bit.ly/1h24wZ1

Was macht man, wenn man unterzugehen droht, wenn einem das Wasser bis Oberkante Unterlippe steht ? Man rudert wie verrückt mit den Armen und Beinen, hektische Aktivität eben:

Man setzt noch mehr Herzkatheter, operiert auf Deibel komm´ raus, pflanzt noch mehr künstliche Hüft- und Kniegelenke ein usw.usf.

Für den alten Patienten bedeutet das: Übertherapie - mit Medikamenten und Massnahmen (wie künstliche Beatmung und Ernährung) ! Und das ist genau das, was der oft nicht wünscht.

Deswegen gibt´s die P a t i e n t e n v e r f ü g u n g. Sie ist im Kern ein V e r b o t von Ü b e r t h e r a p i e . Lesen wir hierzu Gian Domenico Borasio:

http://bit.ly/17IZ4XG

Wir brauchen keine sprechende Medizin (reden tun Ärzte genug - ge
nau wie Anwälte), sondern eine h ö r e n d e Medizin !

Die Crux ist: Nichtstun (vereinfacht gesagt) wird überall schlecht bezahlt, gerade auch im Krankenhaus (es gibt das Wort vom "medizinisch-industriellen Komplex"); deswegen kommt alten Patienten so selten die Therapie des "liebevollen Unterlassens" (wie Borasio es nennt) zugute.

Wir brauchen also keine to-do-list, sondern eine

Liste des Unterlassens -

das ist Ihre P a t i e n t e n v e r f ü g u n g !!!
 
                 

 


25. November 2013

Angstfrei sterben II

 

A n g s t f r e i   s t e r b e n

... für ein umsorgtes Lebensende !

So lautete das Thema der Abendsprechstunde am Montag, den 18. November um 18.30 h im Pfarrzentrum St. Martinus in Westerholt.

Rede und Antwort standen die neue Chefin der Geriatrie am Gertrudis-Hospital, Palliativärztin Hahne u.a.

Vorgestellt wurde auch das Palliativnetz Herten; es war ein informativer Abend - hier der Bericht !

            


20. November 2013

Sterbehilfe überprüfen

 

Aktive Sterbehilfe ist in den meisten europäischen Ländern verboten - auch in der Schweiz.

Doch Organisationen dürfen dort unheilbar Kranken tödliche Medikamente anbieten, die diese selbst einnehmen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Regelung nun als unzureichend verurteilt.

Er hat die Schweiz zur Klärung ihrer Rechtsbestimmungen über die Sterbehilfe aufgefordert. Das Schweizer Recht, das den Erwerb eines tödlichen Medikaments auf Rezept grundsätzlich gestattet, enthalte keine ausreichend klaren Kriterien, wann der Erwerb rechtmäßig sei, heißt es in dem Urteil des EGMR in Straßburg.

  


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18. November 2013

Angstfrei sterben

 

A n g s t f r e i   s t e r b e n

... für ein umsorgtes Lebensende !


So lautet das Thema der Abendsprechstunde am Montag, den 18. November um 18.30 h im Pfarrzentrum St. Martinus in Westerholt.

Rede und Antwort stehen die neue Chefin der Geriatrie am Gertrudis-Hospital, Palliativärztin Hahne u.a.

Vorgestellt wird auch das Palliativnetz Herten; verspricht, ein informativer Abend zu werden !

 


18. November 2013

Von vorne !

 

 

Wenn Du Spaß haben willst, starte von hinten, wenn Du gewinnen willst, starte von vorne !

 

Sebastian Vettel, jüngster viermaliger Weltmeister der Formel 1

                                          

 


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17. November 2013

Ethik des Dialogs

 

Heute vor neun Jahren erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel des Palliativmediziners Gian Domenico Borasio und des Juristen Eisenmenger.

 

Eine Begrenzung der Behandlung der Menschen am Lebensende sei nicht notwendig durch ein neues Gesetz zu regeln, der Patientenwille habe schon jetzt Vorrang!

 

Bei Ärzten und Vormundschaftsrichtern seien drei Dinge nötig:

 

1. medizinisches Wissen, 2. juristisches Wissen und 3. die Bereitschaft (und Fähigkeit) zum Dialog mit den Patienten und ihren Angehörigen.


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11. November 2013

Betreuung

 

 

 

So vermeiden Sie die gerichtliche Betreuung:

 

 

Vorsorgevollmacht !

 


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09. November 2013

Warum ich ?

 

 

Sie glauben, "die Vorsorgevollmacht  für Mutter hat noch Zeit"?

Sie haben doch ihre Kontovollmacht; reicht das nicht ?

Und überhaupt:

Warum soll ich das eigentlich alles machen; sind da nicht auch noch meine Geschwister...?

 



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07. November 2013

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Donnerstag, den 7. November 2013 um 17 Uhr, Volkshochschule, Herzogswall 17,  45657 Recklinghausen,  zum  d r e i z e h n t e n   Mal

Vortrag zum Thema:

Neues zur Patientenverfügung

gemeinsam mit Dr. Thomas Günnewig, Chefarzt der Neurogeriatrie am Elisabeth-Krankenhaus in Recklinghausen-Süd, Herausgeber u. Autor des Lehrbuches "Praktische Neurogeriatrie".

                                       


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05. November 2013

Pflegekurs

 

 

Angehörigen die Pflege erleichtern


Für Menschen, die seit kurzer Zeit einen Angehörigen pflegen, bietet das Elisabeth-Krankenhaus ab Mittwoch, 6. November, einen speziellen Kurs an.

Er will Angehörigen den Einstieg in die häusliche Pflege erleichtern und ihnen hilfreiches Wissen an die Hand geben. Fachleute vermitteln Grundkenntnisse und erläutern den Umgang mit Inkontinenz. Sie sprechen die Themen Mobilisation und Bettlägerigkeit und die Folgen für die Pflege an.

Der Kurs geht über drei Treffen. Weitere Termine: Mittwoch, 13. November, und Mittwoch, 20. November, jeweils von 16 bis 19.30 Uhr. Veranstaltungsort ist die Kurzzeit- und Tagespflegeeinrichtung „Haus Klara“ an der Röntgenstraße 12.

INFO Anmeldung im Sekretariat der Pflegedirektion,  60 11 83, oder unter @ www.ekonline.de.
 


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04. November 2013

Friso

 

 

W a c h k o m a

Friso, Königssohn aus den Niederlanden, wurde soeben feierlich beigesetzt. Er war vor über zwei Jahren nach einem Skiunfall ins Wachkoma gefallen. Wer das für sich ausschließen möchte, muss nach den ärztlichen Regeln der Sterbebegleitung dies z w i n g e n d in einer Patientenverfügung regeln. Abschnitt III. Satz 1 und " !!!

 


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02. November 2013

Mandant & Anwalt

 

 

Vertrauen ist die Grundlage des Verhältnisses zwischen Anwalt und Mandant.

 

 

 

 

 

Erst das persönliche Gespräch begründet dieses Vertrauen. Daran hat sich in Jahrtausenden nichts geändert

 

 

 


 

 

 

 

Manchmal wird etwas durch die Blume gesagt - doch blumig oder nicht: Stets bleibt der Inhalt des Gesprächs für Dritte tabu. Verschwiegenheit ist Ehrensache ! 

 

 


Man darf auch mal etwas deutlicher werden, aber es geht darum, daß der Anwalt den Mandant versteht. . .

 

 

               

   . . . nicht immer stellt sich sofort ein Gleichklang her, doch schließlich muß es einen klaren Kurs geben, der gemeinsam gehalten wird. Dann steht am Ende auch der gemeinsame Erfolg !

 

                


01. November 2013

Werkstatt

 

 

Juristen und Sprache - zwei Welten prallen aufeinander !

Ergründen Sie das Geheimnis, wie Anwälte es schaffen, ihre Schreiben "mit Girlanden auszuschmücken". Machen Sie mit bei der kleinen Werkstatt:

In sechs Schritten bringen Sie einem Allerwelts-Satz spielerisch bei, auf Anwalts-Stelzen zu gehen.

 


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23. Oktober 2013

AIDA statt Altenheim

 

Für Sie gelesen - vor sieben Jahren :

Ich will nie ins Altenheim“

Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht in ein Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff . . .

 



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17. Oktober 2013

Kommunizieren

 

Die Pfade menschlicher Kommunikation sind bisweilen verschlungen. Das hat uns Paul Watzlawick gelehrt, der vor sechs Jahren verstarb.

Eines seiner Axiome war:

Man kann nicht nicht kommunizieren, da wir auch durch Gesten und Verhalten Signale senden, die der Empfänger deutet.

            


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14. Oktober 2013

Pflegekatastrophe droht

 

Pflegekatastrophe droht

NRW-Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) mahnt eine Pflegereform an. Wenn das System sich nicht ändere, könne ein Großteil der heute 40- bis 60-Jährigen nicht angemessen versorgt werden. „Wir laufen sehenden Auges in eine sozialpolitische Katastrophe.“

Die Ministerin warnt vor zunehmender Verwahrlosung und Vereinsamung im Alter. „Wir laufen sehenden Auges in eine sozialpolitische Katastrophe“, sagte Steffens zur WAZ. Ein Großteil der heute 40- bis 60-Jährigen könne im derzeitigen System bei steigendem Hilfebedarf im Alter nicht angemessen versorgt werden.

Umso mehr werden wir alle für unsere Selbstbestimmung vorsorgen müssen: V o r s o r g e  v o l l m a c h t  !

                


13. Oktober 2013

Erbe ausschlagen ? D e r Tipp !



Schule hat begonnen, für alle - auch die Eltern - Start in den rauhen Alltag !

Obendrein finden Sie nach Rückkehr aus dem Frankreich-Urlaub eine Nachricht des Nachlaßgerichts vom Erbe des ungeliebten Onkels in der Post. Der hatte ein bewegtes Leben (ohne viel zu bewegen...) und es nach Scheidung und Alkohol vermutlich nur zu Schulden gebracht. Aber, wer weiß...

Ausschlagen oder annehmen - ist hier die Frage aller Fragen. Alle sagen: binnen sechs Wochen muss man sich entscheiden. Muss man ? Auch die WAZ "weiß" es ! Aber sie kennt nicht den § 1944 3. Absatz 2. Alternative  BGB: wer sich beim Zugang der Nachricht im Ausland aufhält, hat  s e c h s  Monate Zeit !
                                  
                


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10. Oktober 2013

Erben ohne Erbschein?

 

 

Erben ohne Erbschein möglich

Erben verstorbener Bank- und Sparkassenkunden können nicht dazu gezwungen werden, dem Geldinstitut einen Erbschein vorzulegen. Ein solches Dokument sei nicht notwendig, um an ein Erbe zu kommen, entschied der Bundesgerichtshof in Karlsruhe.
 

Erben erhalten leichteren Zugang zu Bankkonten von Verstorbenen.

Hier geht´s zur Pressemitteilung des BGH !

                                    


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08. Oktober 2013

Weniger Herzinfarkttote

 

Vor zwei Jahren war hier zu lesen:

Die Presse verkündet eine gute Nachricht:

Es gibt weniger Tote durch Herzinfarkt !

Aber, kennen Sie die Kehrseite der Medaille ?

Es gibt mehr Wachkoma-Patienten !

                  


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07. Oktober 2013

Arzt als Erbe ?!

 

Arzt als Erbe ?!

Für seine 90-jährige Patientin war ein Essener Arzt scheinbar ein Mediziner, dem man vertrauen konnte. Als die alte Dame starb, staunten zwei Patenkinder und eine hilfsbereite Nachbarin nicht schlecht: Der Arzt war Alleinerbe der Immobilien. Das mutmaßlich sechsstellige Barvermögen war offenbar verschwunden.

Senioren als Opfer. Fast täglich ist von kleinen Ganoven zu lesen, die sich in die Wohnungen älterer Mitbürger einschleichen und deren Ersparnisse klauen. Empörung ist ihnen gewiss. Aber es gibt auch seriös wirkende Menschen, die das Ersparte der Senioren abgreifen...

Ein illustrer Fall - die WAZ berichtet...

                  


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07. Oktober 2013

Rollator

 

Für Sie gelesen - vor 4 Jahren, doch stets aktuell: Streit im Hausflur

Früher gab es Streit um Kinderwagen im Treppenhaus, heute um den Rollator... Eine Frau erzählt:

Die Nachbarn räumen den Rollator, den sie im Hausflur abstelle, immer weg. Ein Problem: Steht der Gehwagen im Keller, kann sie ihn nicht nutzen. "Ich brauche den Wagen griffbereit.”

Dass die Einigung im engen Treppenhaus schwierig sein kann, sagt Katja Weisker von der Deutschen Annington. Die Wohnungsbaugesellschaft hatte zugesagt, ein Rollatorhäuschen draußen vor der Tür zu errichten.


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29. September 2013

Wort zum Sonntag II

 

Am siebten Tag schuf Gott die Welt - aber warum am Sonntag, der ist doch zu heiligen ?

Nun ja, er hatte prokrastiniert. Er hatte waass ? Nichts Unanständiges, a u f g e s c h o b e n , ziemlich menschlich eigentlich, nichts Göttliches. Prokrastinieren ist ein verschwurbeltes Fremdwort für  A u f s c h i e b e n.

Das kennen Sie ? Aber vielleicht nicht das Buch dagegen; doch was heißt schon dagegen. Ändern tut´s daran nichts. Wenigstens Sie nehmen es sich nicht mehr so zu Herzen. Immerhin, das schaffen Passig / Lobo.

Schon der Werbe-Clip dazu ist Spitze. Mehr darüber !

 


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27. September 2013

Feel the difference - beim Anwalt !



Feel the difference ! Make the most of now ! We love to entertain you !

 

Deutsche Unternehmen schmücken sich gerne mit Anglizismen. Studien haben allerdings ergeben, daß der Kunde zumeist railway station versteht, zu deutsch: Bahnhof !

 

 

 

Dem Mandanten dürfte es nicht anders ergehen: Ob der Anwalt und Notar etwas von seinem Fall versteht, weiß er oft so recht nicht. Ihm käme die Aufforderung "feel the difference" - fühl´ den Unterschied - genauso nebulös vor wie dem Autokäufer, der angesichts der sich immer mehr ähnelnden Autotypen den Überblick längst verloren hat.


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25. September 2013

Fallstricke

 

Heute bin ich tagsüber in Bochum und nehme am Seminar

Haftungsgefahren und Fallstricke im Erbrecht

teil.

Der erfahrene Referent zeigt instruktive Strategien bei der Bearbeitung des erbrechtlichen Mandats auf. Er warnt vor vermeidbaren Haftungsgefahren und ermöglicht damit jedem Fachanwalt für Erbrecht und anderen erbrechtlich tätigen Rechtsanwälten eine noch souveränere Nachfolgeberatung und noch sicherere Bearbeitung forensischer Fälle auf dem Gebiet des Erbrechts.
                               


23. September 2013

Wir machen so was !

 

Wer sagt einem, was in eine

Patientenverfügung

gehört, damit sie beachtet wird ?

 

 

 

Wir machen so was ! :-)

 

 

         


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20. September 2013

TV Einschalten: Schaltet mich ab !

 

Schaltet mich ab!

Patientenverfügung im Ärztealltag - 3sat

Rosemarie Löw ist unheilbar lungenkrank und fällt mit akuter Atemnot ins Koma. Vom Notarzt gerettet wird sie in einem Krankenhaus sofort an eine Beatmungsmaschine gehängt. Gegen ihren Willen, wie sich später herausstellt. In ihrer Patientenverfügung hatte sie festgehalten, dass sie nicht an eine lebensverlängernde Maschine angeschlossen werden möchte. Aber die Verfügung wurde zu spät gefunden. Jetzt bettelt Rosemarie Löw täglich darum, dass die Ärzte ihren Willen erfüllen. Die Ärzte ringen um die richtige Entscheidung: menschlich, juristisch und moralisch.

                  


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14. September 2013

Erbe

Der Finanzcrash ist genau 5 Jahre her:

 

Der Turbokapitalismus ist tot. Sein Erbe ist das Chaos auf den Weltfinanzmärkten. Er hat kein Testament hinterlassen, dafür hatte er keine Zeit. Zu verteilen gibt es aber ohnehin nichts außer gigantischen Schulden ...

Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung vom 13.10.2008

 

            


13. September 2013

... aber bitte mit Ehevertrag !



Vor einem Jahr war hier zu lesen:

Heiratsmuffel ?

"Verliebt, verlobt...verrückt. Warum alles gegen die Ehe spricht und noch mehr dafür" -

ein Buch von Amelie Fried und Ehemann könnte "etwas" Klarheit schaffen.

Die bekannte Fernsehfrau heiratete nicht ohne Ehevertrag - mit wechselseitigem Unterhaltsvezicht...

Hier erfahren Sie mehr über ihre Ansichten und Einsichten !
             


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12. September 2013

Heute Vortrag: Verlassene Eltern

 

Bei der Selbsthilfegruppe SHG Gruppe " verlassene Eltern " halte ich am 12.09.2013 um 19 Uhr im Ratskeller in Recklinghausen einen Vortrag:

Folgende Fragen werden erörtert:

Testament / Erbschein... was ist zu beachten? ... Berliner Testament...
Vorerbe / Nacherbe... Pflichteilsanspruch... Erbverzichtsvertrag...
Patientenverfügung / Betreuungsverfügung... Vorsorgevollmacht...

Wohnrecht... Nießbrauch... bei Tod des Ehepartners Änderung der Grundbucheintragung möglich?
Laufende Konten, Versicherungen, Internetzugänge / Adressen etc. was passiert damit?

Wann müssen Eltern für ihre Kinder aufkommen ( Krankheit, Arbeitslosigkeit )
Rechte / Pflichten von Eltern zum Kind..., Rechte / Pflichten von Kind zu Eltern...
Unterhalt für die Eltern... " wann Kinder zahlen müssen "...
            


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11. September 2013

Im Namen des Volkes, auf Kosten des Kindes

 

Theodor-Wolff-Preis 2013

Im Namen des Volkes, auf Kosten des Kindes

Von Jan Haarmeyer, ein - im wahrsten Sinne - ausgezeichneter Text

Fünf Jahre lang war der kleine Dennis glücklich bei seinen Pflegeeltern - bis ein Amtsrichter eingriff. Jetzt lebt der Junge in einem Heim.

Vor fünfeinhalb Jahren nahmen Anna und Peter Schneider den vier Monate alten Dennis in Pflege. Er war in Hamburg im Kinderschutzhaus, seine drogenkranke Mutter hatte ihn nach der Geburt im Krankenhaus zurückgelassen. Damals hatte der Staat ein Problem. Und die Schneiders waren die Lösung. Jetzt sind sie das Problem. Der Staat hat sie finanziell ruiniert und ihnen das Kind weggenommen. Die Dokumentation eines Skandals.

                     


10. September 2013

RSS News Feeds

 

 

Seit zwei Jahren können Besucher dieser Website Neuigkeiten abonnieren:

Klicken Sie auf das Icon mit dem orangenen Logo - und Sie können sich schnell und bequem eintragen.

Wer es noch nicht kennt, kann sich hier kundig machen !

 

 


09. September 2013

Letzter Wille: löschen !

 

Letzter Wille: Löschen


Google ermöglicht seinen Nutzern ein "digitales Testament"

Der Mensch lebt weiter, auch nach seinem Tod. In jedem Fall wird sein Leben im Netz noch eine Weile weitergehen. Auf den Facebook-Profilen, den Twitter- und Google-Plus-Seiten von Verstorbenen tummeln sich ihre Freunde und Bekannten. Bilder, Videos und Texte sind noch vorhanden und können kommentiert oder bearbeitet werden.

Die Süddeutsche zeigt auf,  welche Wege man bei google gehen kann, um das ewige Fortleben seiner Daten zu verhindern !

                              


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03. September 2013

Workshop

 

 

Bei der Telefonaktion trabt eine Frage hinterher. Sie ist aber ein gutes Beispiel für die Tücken des Erbrechts. Daher sei sie kurz erörtert.

Frage: "Sehr geehrte Herren,
angesichts der Tatsache, dass ich Ende Juli geheiratet habe und ich im Besitz eines Hauses und eines kleineren Barvermögens bin, welches beides ich schon vor der Eheschließung meinen beiden Kindern testamentarisch, aber nicht notariell beglaubigt, vermacht habe, stellt sich nun die Frage, ob das selbst verfasste Testament und die Verzichtserklärung meines Ehemannes auf sämtliche Erbansprüche, auch auf den Pflichtteil, ausreichen oder ob dies alles notariell beglaubigt werden muss um wirksam zu sein?"

Antwort: Nicht das Testament, wohl aber der Erbverzicht muß notariell beurkundet sein (§ 2348 BGB). Andernsfalls ist er unerbittlich unwirksam !

                              


02. September 2013

Erbrecht am Telefon

 

Telefonaktion der Recklinghäuser Zeitung -

Fachanwälte für Erbrecht - mit mir zwei Kollegen -

beantworteten Fragen zum Thema "Wie vererbt man sein Vermögen" - Freitag, den 30.08. von 10 bis halb 1,

war ein Volltreffer: Jeder hatte um die 30 Anrufer; das Telefon stand keine Minute still. Anschließend haben wir Emails beantwortet.

Nachlese in der Recklinghäuser, Marler usw. Zeitung von heute S. 36  - oder  h i e r !

                           


31. August 2013

Organspende und Vertrauen


Vor einem Jahr war hier zu lesen:

Der Mensch kann nur ahnen, was nach dem Tod mit ihm geschieht, er wird es nie wissen.

Jeder, der seine Bereitschaft zur Organspende anzeigt, begibt sich also in eine zutiefst unsichere Situation. Aber bei all dieser Unsicherheit kann sich ein Patient in Deutschland eben doch in Sicherheit wägen - dieses V e r t r a u e n  muss die Ärzteschaft den Menschen jetzt zurückgeben. Das wird viel Zeit brauchen, Maß, Bescheidenheit und Demut. Bis der Bürger wieder glauben kann, dass auch in seiner Endlichkeit seine unendliche Würde gewahrt wird.

Charlotte Frank, Kommentar in der Süddeutschen Zeitung vom 28.08.2012

     


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30. August 2013

Urnen mit Kies gefüllt

 

Bestatter für Urnenschwindel verurteilt

20 Mal setzte er die Asche anderer Verstorbener oder mit Sand gefüllte Urnen bei. Für diesen Schwindel wurde ein ehemaliger Bestatter zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Seine Rechtfertigung: Er habe verhindern wollen, dass Bestattungen verschoben werden müssen.

Der 41-Jährige hatte gestanden, in 20 Fällen die Asche anderer Verstorbener oder mit Kies und Sand gefüllte Urnen beigesetzt zu haben.

Das Amtsgericht Bad Kreuznach verhängte eine Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren gegen den Mann. Zudem muss er 1000 Euro an eine Stiftung zahlen.

         


30. August 2013

HEUTE: Telefonaktion

 

Telefonaktion der Recklinghäuser Zeitung -

Fachanwälte für Erbrecht - mit mir zwei Kollegen -

beantworten kostenlos Fragen zum Thema "Wie

vererbt man sein Vermögen" - Freitag, den 30.08.

von 10 - 12.30 h unter 01802 / 99 88 77...

                            

                 


22. August 2013

Friso verstorben



Friso, der Sohn der holländischen Königin Beatrix, lag im Koma - fast zwei Jahre. Nun ist er verstorben. Jeder kennt diese Nachricht.

Jedem von uns kann es so ergehen: Neulich kommt eine Mandantin allein - die Eheleute wollten gemeinsam ihr Erbe besprechen - ich frage nach dem Grund und bekomme zur Antwort: "Mein Mann erlitt auf dem Fitnesstrainer einen Herzinfarkt, wurde wiederbelebt und liegt jetzt im Wachkoma."

Nach den Grundsätzen der ärztlichen Sterbebegleitung darf kein Arzt von sich aus die künstliche Ernährung abbrechen, wenn keine ausdrückliche Patientenverfügung vorliegt.

                     


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20. August 2013

Teure Pflege

 

Teure Pflege

Die Süddeutsche Zeitung zitiert Berechnungen, wonach 2011 ein Heimbewohner

bei Pflegestufe III im Schnitt 1792 €

bei Pflegestufe II                     1556 €            und

bei Pflegestufe I                       1370 €

zuzahlen mußte. Viele sind dazu nicht der Lage; zuletzt war ein Drittel der Heimbewohner auf Sozialhilfe angewiesen.

               


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07. August 2013

Erschütternde Unverfrorenheit


Vor einem Jahr war hier zu lesen - wenn er sich mal nicht getäuscht hat...


FAZ-Interview mit dem Medizinrechtler Höfling zur Organspende:


Ich glaube, der Göttinger Skandal wird in einem Jahr vergessen sein. Ich sehe die gravierenden Auswirkungen allein dieses Skandals auf die Spendebereitschaft noch nicht. Ich glaube aber auch nicht, dass die Neuregelungen das Spendeaufkommen wirklich erhöhen werden. Und schließlich glaube ich auch nicht, dass mit der sogenannten Informationslösung jetzt tatsächlich die handelnden Akteure bereit sind, die angemessenen Informationen für eine reflektierte Entscheidung zur Verfügung zu stellen. Und da liegt das eigentliche Problem: Das Transplantationssystem hat bisher als ein in sich geschlossenes, auf eigenen Regeln basierendes System funktioniert...

 


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04. August 2013

Jeanne Louise Calment

 

 

In memoriam: Heute vor sechzehn Jahren verstarb die zu ihrer Zeit älteste Frau der Welt: Jeanne Louise Calment * 21. Februar 1875 in Arles, Frankreich; † 4. August 1997 ebenda.

Sie erreichte das höchste - bis dahin festgestellte - Lebensalter: 122 Jahre, 5 Monate und 14 Tage.

Sie war eine illustre Dame und um ihr Leben ranken sich zahlreiche Geschichten und Legenden. Eine davon löst selbst bei Rechtsanwälten und Notaren ein Lächeln der Schadenfreude aus:

 


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18. Juli 2013

650 000

 

650 000 pflegebedürftige Demenzkranke profitieren
 

Die Neuregelung zeigt Wirkung: Hunderttausenden von Demenzkranken mit stark eingeschränkter Alltagskompetenz stehen verbesserte Pflegeleistungen zu.

Es gibt mehr Aufträge für Pflegebegutachtungen. Zudem hat sich die Zeit zwischen Antragstellung und Begutachtung verbessert.

Die seit Januar verbesserten Pflegeleistungen werden schon in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 650 000 Demenzkranken zu gute kommen. Darunter sind 140 000 Betroffene, die erstmals das neue Pflegegeld von 120 Euro oder die Pflegesachleistungen von 225 Euro monatlich erhalten.


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17. Juli 2013

Hilfe für Sterbende

 

Bessere Hilfe für Sterbende


Krankenkassen und Hospizverbände wollen die Versorgung von sterbenskranken Menschen in Deutschland verbessern. Das ist das Ziel eines Forums zur Palliativ- und Hospizversorgung in Deutschland, das unter Leitung des Bundesgesundheitsministeriums erstmals in Berlin tagte.

Die Palliativmedizin kümmert sich um schwerstkranke und sterbende Menschen. In Deutschland wurde dieser lange vernachlässigte Zweig der Versorgung in den vergangenen Jahren immer weiter ausgebaut.

                                  


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16. Juli 2013

Keine Schläuche ?!

 

Ein Thema, das viele Menschen unangenehm berührt.

Wie werde ich sterben? Wer regelt dann alles? Was kann ich tun?

Zum Bürger-Info-Tag „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“ der Notarkammer Frankfurt fanden sich zahlreiche Zuhörer im Büro eines Notars ein - und ebenso viele musste der Veranstalter aus Platzmangel auf einen späteren Termin vertrösten.

Lesen Sie hier den ganzen Bericht in der FAZ...

                 


14. Juli 2013

Gekappte Wurzeln

 

 

Hörtipp: heute WDR 5  um 22.35 Uhr

Gekappte Wurzeln - Wenn Kinder den Kontakt zu den Eltern abbrechen

Es gibt kaum ein stärkeres Band als das zwischen Eltern und Kindern - so jedenfalls der Mythos.

Wie erklärt es sich dann, dass erwachsene Kinder den Kontakt zu ihren Eltern radikal kappen? Für sie ist es grundsätzlich der letzte Ausweg, der am Ende einer langen Entwicklung steht. Sie haben vieles versucht und sehen am Ende keine andere Lösung als den völligen Kontaktabbruch: um sich vor schmerzhaften Erinnerungen zu schützen und weil sich die verletzenden Muster in der Familie über die Jahre nie geändert haben.

               


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13. Juli 2013

Streichholz

 

 

Er war aus dem Geschlecht jener, die einen Wald fällen mußten, um ein Streichholz zu produzieren.

 

Marcel Reich-Ranicki über Isaac Babel, heute vor 119 Jahren geboren

 

 


12. Juli 2013

Patientenverfügung versus Organspende ?

 

Immer mal wieder heißt es, die Patientenverfügung verhindere die Organspende, weil sie ja in der Regel intensiv-medizinische, lebensverlängernde Maßnahmen verbiete.

Auch ein Leser der Recklinghäuser Zeitung wirft diese Frage auf und glaubt, einen Grund für die mangelnde Spendebereitschaft gefunden zu haben.

1. letztere beruht auf Zurückhaltung, die die Deutschen schon hatten, als noch niemand an eine Patientenverfügung dachte. Der Skandal war später.

2. eine Patientenverfügung richtet sich - kurz gesagt - nicht gegen l e b e n sverlängernde, sondern gegen s t e r b e n sverlängernde Maßnahmen wie  d a u e r h a f t e künstliche Beatmung und Ernährung.

3. Die Frage ist längst gestellt und beantwortet: viele Muster von Patientenverfügungen stellen klar, daß eine Organspende und alle dafür nötigen medizinischen Massnahmen ermöglicht werden sollen.

                                      


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11. Juli 2013

Sekt oder Selters II

 

 

Die junge Witwe Meharit Schubert ist alleinige Erbin des Frankfurter Bierkönigs Schubert. 

Dies hat der Bundesgerichtshof bestätigt. Ob es überhaupt etwas zu erben gibt, ist aber unklar.

Die Witwe des einstigen Eigentümers der Henninger-Brauerei und Frankfurter Ehrenbürgers Bruno H. Schubert ist laut Bundesgerichtshof (BGH) Alleinerbin ihres Mannes. Er bestätigte in Karlsruhe die Entscheidungen der beiden Vorinstanzen.

               


10. Juli 2013

Sekt oder Selters

 

 

Bruno H. Schubert hat Millionen hinterlassen. Das Geld ist verschwunden. Dennoch tobt ein Streit darum.

Erbt die Witwe oder die Stiftung? Vor dem Bundesgerichtshof geht es heute um die Bilanz eines schillernden Lebens.

Der Frankfurter Ehrenbürger, Mäzen, Lebemann war 2010 im Alter von 90 Jahren gestorben, kurz vor seinem Tod hatte er seine 60 Jahre jüngere zweite Frau als Alleinerbin eingesetzt. Doch Jahre zuvor war in einem Erbvertrag festgelegt worden, dass die von Schubert gegründete Umweltstiftung alles bekommt. Die Stiftung bezweifelt, dass dieser Vertrag tatsächlich aufgehoben wurde und sie wirklich enterbt ist. Zwei Instanzen haben der Witwe bereits recht gegeben.

           


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09. Juli 2013

Mehr Ideen als PS II



Wenn möglich bin ich mit dem Rad auch

beruflich unterwegs:

Seit Ende April 2011 habe ich 5055 km

zurückgelegt; macht fast 200 km im Monat und gut

6 km pro Kalendertag !

                 

            


08. Juli 2013

Millionen-Erbe an Sohn

 

 

«Sopranos»-Star Gandolfini vererbt Millionen an Sohn

Die beiden Kinder von «Sopranos»-Star James Gandolfini erhalten den Löwenanteil seines Erbes. Der Schauspieler war kürzlich in Rom im Alter von nur 51 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.

Sohn Michael (13) aus Gandolfinis erster Ehe soll neben dem gesamten Schmuck und Kleidungsstücken seines Vaters Teile des auf 70 Millionen Dollar geschätzten Vermögens erben. Bis zu seinem 21. Lebensjahr ist der Nachlass aber unter Verschluss.

             


01. Juli 2013

Warten auf den Tod



Vor einem Jahr war hier zu lesen:

Den Verlust an Vertrauen beklagt ein Gastbeitrag in der Süddeutschen Zeitung:

Die Pychologin des Transplantationszentrums am Kinikum Großhadern in München Sibylle Storkebaum  beschreibt die Folgen des Göttinger Skandals.

Sie raubt uns den "Kinderglauben", beim Thema Organspende verlaufe alles nach den Regeln von Moral und Menschlichkeit. Wörtlich:

"Viele Klinikmanager allerdings scheinen sich inzwischen für Banker zu halten: Die Wirtschaftlichkeit ärztlicher Entscheidungen zählt; es bekommt Boni, wer am meisten transplantiert, operiert, kathetert, nicht, wer am sorgfältigsten prüft, ob ein Eingriff notwendig ist. Mit der winzigen Nische der Transplantationsmedizin lässt sich heute noch viel Geld verdienen. Die Pharmaindustrie und die transplantierenden Kliniken profitieren."
 

     


28. Juni 2013

Fortbildung IV

 

 

Bildung tut not - Fortbildung auch. Und so bin ich heute erneut auf Bildungs-Tour:

Das DAI in Bochum bietet an:

Elternunterhalt und Anspruchsübergang in der anwaltlichen Praxis

Referentin ist eine ehemalige Kommilitonin, Kollegin S. Pfuhlmann-Riggert aus Neumünster.

                     


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24. Juni 2013

Assistierter Suizid

 

 

Menschenwürdiger Tod - woran er scheitert

Erstens, an dem generell zu geringen Stellenwert der palliativen, der pflegenden (gegenüber der kurativen, der heilenden) Medizin,

zweitens an der unzureichenden ambulanten Palliativ-Versorgung - trotz gesetzlichen Auftrags - also der Behandlung Schwerstkranker zuhause. 

Drittens, aber eigentlich möchte ich´s weiter nach hinten rücken:

„In Bayern ist der assistierte Suizid offiziell erlaubt, in Westfalen-Lippe wird er geduldet. In der Region Nordrhein, also etwa in Essen, können Sie dafür ihre Zulassung als Arzt verlieren. Blöder kann es nicht sein.“ So der Wittener Palliativnetz-Begründer Dr. Thöns...

            


23. Juni 2013

Ewige Jagdgründe

 

Pierre Brice, Schauspiele (Winnetou), will nach Bayern ziehen. "Meine Frau Hella und ich haben uns schweren Herzens entschlossen, unser Haus in Frankreich zu verkaufen. Bald wollen wir uns in der Nähe von München niederlassen.

Meine ewigen Jagdgründe liegen in Deutschland. Wenn ich gehe, will ich, dass meine liebe Frau bei ihrer Familie ist. Ich will nicht, dass sie alleine ist".

                                                          


22. Juni 2013

Gewissensfrage ?

 

Für Sie gelesen - vor zwei Jahren

Die Gewissensfrage:

Darf man seinen beiden Kindern den gleichen Erbteil vermachen, obwohl eines der beiden wegen einer Krankheit seit Jahren finanziell unterstützt wird ?

 

Dr. Dr. Erlinger im SüddeutscheZeitungMagazin



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16. Juni 2013

Patientenverfügung gegen Organspende ?


Heute vor 1 Jahr war hier zu lesen:


Verträgt sich die Patientenverfügung mit der Organspende ?

Diese Frage verblüfft zunächst, bei näherem Hinsehen wird deutlich, daß sich beide medizinischen Ziele widersprechen: In einer Patientenverfügung ist festgelegt, daß in der Sterbephase keine lebenserhaltenden Maßnahmen fortgeführt werden wie zum Beispiel künstliche Beatmung.

Doch der Körper eines Hirntoten muß künstlich beatmet und die Blutzirkulation aufrechterhalten werden. Darauf wies jetzt die Anaesthesistin Prof. Dr. Haeseler hin. Hier können Sie den interessanten Artikel aus der Recklinghäuser Zeitung vom 16. Juni 2012 im Ganzen lesen.

    


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15. Juni 2013

Fortbildung III

 

 

Bildung tut not - Fortbildung auch. Und so bin ich heute erneut auf Bildungs-Tour:

Das DAI in Bochum bietet an:

Aktuelles zum Sozialhilferegreß im Erbrecht

Referent ist der Kollege Thomas Littig aus Würzburg.

                          


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12. Juni 2013

Müll & Schlamm

 

"Müll schleppen statt Jura" und "Schlamm schaufeln statt Jura"

heißt es in Passau und anderswo... na, machen wir denn sonst etwas anderes als (anderer Leute) Müll schleppen und (ihren) Schlamm schaufeln ? :-)

Und, manch Jura-Student entdeckt vielleicht seine praktische Begabung:

Es würde gewiß ein lustiger Plan werden, wenn man jeden Menschen in seine rechte Stelle setzen wollte. Manch schlechter Jurist würde alsdann ein guter Holzhacker werden.

(Immanuel Kant)

                           


08. Juni 2013

Letzte Bastion

 

Die letzten Ehe-Bastionen fallen:

Nun hat das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe die Gleichstellung der eingetragenen Lebensgemeinschaften auch bei der Grunderwerbsteuer und beim Splitting in der Einkommensteuer gefordert.

 


07. Juni 2013

Fortbildung II

 

 

Bildung tut not - Fortbildung auch. Und so bin ich heute erneut auf Bildungs-Tour:

Das 4. Bochumer Erbrechtssymposium

widmet sich dem Generalthema "Der Dritte im Erbrecht".

Namhafte Referenten tragen zu einem der interessantesten Problemkreise des Erbrechts vor. Da es nach dem Erbfall den Erblasser nicht mehr gibt, wird ein unabhängiger Dritter umso wichtiger, ob es sich nun um den Mediator, Schiedsrichter oder den Testamentsvollstrecker handelt.

                                  


06. Juni 2013

Fortbildung

 

 

Heute besuche ich mit dem Sozius Friedrich Wolff ein Tagesseminar in Essen

zur Fortbildung im neuen

Kostenrecht der Notare.

Dieses wird in Kürze in Kraft treten und enthält grundlegende Neuerungen - Fachleute und Publikum haben sich hierauf einzustellen.

Hier bekommen Sie einen Einblick in das geltende Recht !

                           


05. Juni 2013

Spitze

  

Gut fünf Monate ist das Jahr "alt".

Zwischenbilanz dieser Internetseiten:

rund 47.000 Besucher machten über 4,8 Millionen mal Klick !

Das ist Spitze ! Vielen Dank für Ihr Interesse !

                                  


03. Juni 2013

3. Juni 1906

 

Heute vor 107 Jahren, am 3. Juni 1906: Das Erbschaftsteuergesetz wird erlassen

 

"Unverdientes Vermögen sollte kräftig besteuert werden" war mal eine liberale Losung. "Oma ihr klein Häuschen soll erbschaftsteuerfrei bleiben", das vertritt sogar Peer Steinbrück (SPD). Aber warum eigentlich ? Die "Kluft zwischen Arm und Reich wächst"; die das beklagen, sind genauso gegen Steuern aufs Erbe wie alle anderen...

                  


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02. Juni 2013

Digitaler Nachlass

 

Für Sie gelesen:

Tod im Netz

Früher erbten Hinterbliebene Tagebücher, heute finden sie eine Facebook-Seite. Und stehen plötzlich vor der Frage: Was tun mit E-Mails, Online-Profilen und Twitter-Nachrichten von Verstorbenen ?

Antwort gibt -  u.a - das SüddeutscheZeitungMagazin.

Jetzt weist die FAZ auf praktische Lösungen hin...

       


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15. Mai 2013

Schweizer Sterbehilfe unzureichend

 

 

Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte:


Schweiz soll Gesetze zur Sterbehilfe überprüfen 

Aktive Sterbehilfe ist in den meisten europäischen Ländern verboten - auch in der Schweiz. Doch Organisationen dürfen dort unheilbar Kranken tödliche Medikamente anbieten, die diese selbst einnehmen. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat die Regelung nun als unzureichend verurteilt.

                                     


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15. Mai 2013

Heute: Patientenrechte

 

 

Gesundheitspolitischer Arbeitskreis (GPA) Kreisverband Recklinghausen

- Patientenrechte -

Treffpunkt: Best Western Hotel "Engelsburg", 15.5. um 18 h

Referenten:
Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer Barmer GEK NRW, Düsseldorf

Dr. med. Doris Dorsel, M.A., LL.M, Leiterin der Patienenberatung der Ärztekammer und Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe, Münster

Gisbert Bultmann, Rechtsanwalt und Notar

                       


12. Mai 2013

Bei Muttern ?!

 

Heute vor vier Jahren war hier zu lesen:

Muttertag  - nach Weihnachten gibt´s keinen Tag im Leben der Familien, der so mit (falschen) Emotionen beladen ist:

Keine Frage, der Besuch "bei Muttern" ist ein Muß ! Was aber, wenn die betagte Mutter von dem anderen Kind, bei dem sie lebt, abgeschirmt, der Kontakt unterbrochen wird ?

Das Amtsgericht Arnsberg hat entschieden, daß ein Anspruch auf Kontakt zur Mutter sich aus § 1618 a BGB ergeben könne.

          


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11. Mai 2013

Fachanwalt für Erbrecht

 

Heute vor sieben Jahren...

  ... wurde mir der Titel "Fachanwalt für Erbrecht" verliehen...


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26. April 2013

Fortbildung

 

Vorgestern, Fortbildung in Bochum:

Die Erbengemeinschaft in der anwaltlichen Praxis -

gehalten vom Kollegen Stephan Rißmann, Berlin / Potsdam:

5 Stunden geballte Information, praxistaugliche Tipps zur Verbesserung der Alltagsarbeit als Erbrechtler.

          

 


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25. April 2013

Vollmacht erlischt im Todesfall

 

 

Transmortale Vollmacht erlischt, wenn der Bevollmächtigte den Vollmachtgeber allein beerbt


Erteilt der Erblasser eine Vollmacht, die nach seinem Tode weiter gelten soll (transmortale Vollmacht), erlischt diese, wenn der Bevollmächtigte den Erblasser allein beerbt.

Das hat der 15. Zivilsenat des OLG Hamm am 10. 1.2013 in einer Grundbuchsache entschieden und damit die erstinstanzliche Entscheidung des Grundbuchamtes beim AG Rahden bestätigt.

                           


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23. April 2013

Quiz II



Ärzte, Hand auf Herz - wer von Euch kennt die "Grundsätze für die ärztliche Sterbebegleitung"
- hatte ich gefragt.

Der mir persönlich bekannte Dr. med. Matthias Thöns, Arzt für Anästhesiologie, Notfall- & Palliativmedizin, in Witten, antwortete mir wörtlich:

"Die sind sehr gut, ich habe schon mehrere Artikel mit Verweis darauf geschrieben, aber sie sind leider sehr, sehr unbekannt !"

Er war übrigens gerade bei hartaberfair und ist im Internet noch anzuschauen.


22. April 2013

Echo

 

Die Abendsprechstunde der Recklinghäuser Zeitung zu Fragen der Organspende und Patientenverfügung 

war ein voller Erfolg:

An die Hundert Zuhörer lauschten im vollbesetzten großen Saal der St. Martinus-Pfarrgemeinde in Westerholt den Ausführungen der drei Referenten und konnten ausgiebig Fragen loswerden.

               


20. April 2013

Vocatus

 

Vor einem Jahr war hier zu lesen:

Vocatus atque non vocatus deus aderit - Gerufen oder nicht gerufen, Gott wird da sein!

Zwei Männer im Rentenalter hatten bei mir eine gegenseitige Vorsorgevollmacht mit Patientenverfügung beurkundet. Sie lebten - ledig und kinderlos - zusammen. In meinen Vorträgen mit Dr. Günnewig habe ich sie mindestens zwei Mal gesehen. Kluge Leute, die sich im Gesundheitswesen auskennen. Anlass dafür, daß "es nun geschehen" sollte, war, daß für den Älteren eine Operation an einem Aneurysma der Aorta bevorstand. Minimal-invasiv solle die vor sich gehen, man befürchte nichts, aber man könne ja nie wissen.

Jetzt treffe ich den jüngeren von beiden; bleich sieht er aus, denke ich sofort. Sein Freund war wenige Tage nach Karneval gestorben. Minimal-invasiv hatte nicht geklappt, es mußte klassisch-chirurgisch operiert werden. Das überlebte er nicht...

                   


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17. April 2013

Fröhlich lebensmüde

 

Der Schauspieler Hilmar Thate war bereits mit 75 "fröhlich lebensmüde"
Seit über 50 Jahren stehe er auf der Bühne.

"Irgendwann hat man doch alles mal satt. Sogar das Leben",

sagte er in einem Interview der Zeitschrift "Super Illu" schon anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2006. Heute wird er 82 Jahre alt.

Sollte man mal drüber nachdenken:

Der Mensch hat ein Recht dazu, zu sagen: Es ist genug !

                  

               


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13. April 2013

Bin ja nicht Kafka



Per Testament zu bestimmen, daß meine Tagebücher verbrannt werden, wäre dann doch zu pathetisch.Ich bin ja nicht Kafka.

Inge Feltrinelli



10. April 2013

Frühling

 

 

Wie Samen, die unter der Schneedecke

träumen, träumen unsere Herzen vom

Frühling.

 

Khalil Gibran, heute vor 82 Jahren verstorben

 

                  


08. April 2013

Abendsprechstunde

 

 

Abendsprechstunde 'Patientenverfügung - Organspende - Ängste nehmen, Sicherheit gewinnen'

08.04.2013 um 19:00 Uhr

Kooperationsveranstaltung des Gertrudiskrankenhauses Westerholt mit dem Medienhaus Bauer im

Pfarrzentrum St. Martinus, Herten-Westerholt

ReferentInnen:

Dr. med. Karl Ott, Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Gertrudis-Hospital Westerholt

Gisbert Bultmann, Rechtsanwalt und Notar, Fachanwalt für Familienrecht, Erbrecht (Tätigkeitsschwerpunkt: u.a. Betreuungsrecht)

Prof. Dr. med. Gertrud Haeseler, Chefärztin der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie, St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten, Marien-Hospital Marl und Gertrudis-Hospital Westerholt

             

 


26. März 2013

Hoppe & Borasio



Für Sie gelesen - heute vor sechs Jahren:

"Sterben ist nicht normierbar"

Der (damalige) Präsident der Bundesärztekammer Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe - und der Palliativmediziner Prof. Dr. Gian Domenico Borasio in einem

 

"Spiegel"-Streitgespräch über die schweren Entscheidungen am Sterbebett, die Angst vor der Apparatemedizin und das - damals -  geplante Gesetz zur Patientenverfügung.

 


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22. Februar 2013

Digitaler Tod

 

Der digitale Tod – eine Aufgabe für den Gesetzgeber ?!

Facebook zählt mittlerweile über 800 Mio Nutzer; die weltweite Verbreitung von Social Media, Websites etc. lässt nun auch den "Digitalen Tod und digitale Vererbung" ins Blickfeld rücken.

Was passiert mit Accounts von E-Mail Diensten oder Sozialen Netzwerken bei Versterben des Nutzers ? Gehen die Inhalte, E-Mails und Einträge auf die Erben über ? Welche Regelungen finden sich in den Nutzungsbedingungen der Provider ?

Diese Fragen und Antworten werden auf dem 64. Deutschen Anwaltstag am 7. Juni 2013 präsentiert und diskutiert.

                                                            


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20. Februar 2013

Mehr Rechte für Gleichgeschlechtliche

 

 

Das Bundesverfassungsgericht hat homosexuellen Ehepaaren mehr Rechte bei der Adoption zugestanden:

Künftig ist es Ehepartnern erlaubt, die Kinder des gleichgeschlechtlichen Partners zu adoptieren. Diese sogenannte Sukzessivadoption war bislang nur für heterosexuelle Paare erlaubt.

Mehr darüber !

                                         


16. Februar 2013

Dank der Direktorin



Vor einem Jahr war hier zu lesen<.:

"Der von Ihnen gehaltene Vortrag hat zum Gelingen der Veranstaltung wesentlich beigetragen.

Die durchweg positive öffentliche Resonanz zeigt, daß die angesprochenen Themen den Bürgerinnen und Bürgern in verständlicher und unterhaltsamer Form nahe gebracht wurden.

Sicher hat die Veranstaltung auch dazu geführt, den Bürgerinnen und Bürgern das Betreuungsrecht vertrauter zu machen und künftige Betreuungsfälle durch die Errichtung von Vorsorgevollmachten zu vermeiden."

Karin Böhlje, Direktorin des Amtsgerichts Recklinghausen in einem Brief an mich über den "Tag des Betreuungsrechts" - siehe den Eintrag vom 18. Nov. 2011
 


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14. Februar 2013

Umkehrhypothek



Frau von der Leyen macht plötzlich allen Angst: die Alterseinkommen seien irgendwann drastisch gering usw. usf.


Schon seit einiger Zeit geistert eine Idee durch die Senioren-Landschaft, die  U m k e h r h y p o t h e k (vielleicht doch eher eine Geschäftsidee der Banken).


Es geht darum, daß man - verkürzt gesagt - sein schuldenfreies Haus an eine Bank überträgt gegen Zahlung einer lebenslangen Rente.


Hier erfahren Sie mehr !



11. Februar 2013

Köpfchen & Herz



Wenn Sie selbst Vermögen geerbt oder geschenkt bekommen haben, hierfür Erbschaft- oder Schenkungsteuer angefallen ist und Sie dieses Vermögen innerhalb von 24 Monaten seit dem Erbfall bzw. der Schenkung auf eine gemeinnützige und / oder mildtätige Stiftung übertragen, entfällt nach näherer Maßgabe des § 29 Absatz 1 Nr. 4 ErbStG rückwirkend die Erbschaftsteuer.

     


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08. Februar 2013

Was für Greise ?

 

 

Wer früher stirbt, lebt länger ewig ! (Manfred Lütz)

Sein Testament zu machen ist was für Greise, keinesfalls hip oder cool ! Wer jung ist, mag so denken.

Dieser smarte junge Mann würde heute seinen 82.Geburtstag feiern  - wenn nicht ein Autounfall ihn mit 34 das Leben gekostet hätte...

James Dean  würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er erführe, daß sein verhaßter Vater den postmortalen Geldsegen seines Nachruhms erntete. Warum? James Dean starb "untestiert" - ohne Testament.

                                


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02. Februar 2013

Demenz-Beratung

Auch der Betreuer muss betreut werden, Demenz ist in der Aufklärung zum Dauerthema geworden, helfende Angehörige müssen in Kursen erlernen, mit den Menschen umzugehen.

Die Tagespresse weist auf entsprechende Termine immer wieder hin. Hier eine Auswahl.              

Am 30.01. startete der Kurs am Elisabeth-Krankenhaus in Süd ! 

          

                                 


24. Januar 2013

HEUTE : Vortrag Patientenverfügung

 

Am Donnerstag, den 24. Januar 2013 um 19 Uhr

spreche ich im Pfarrzentrum der katholischen St.

Martinus-Gemeinde in Westerholt zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.

              


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21. Januar 2013

Sterbebegleitung

 

Heute vor zwei Jahren:

Die Bundesärztekammer verabschiedete am 21. Januar 2011 neue Grundsätze zur ärztlichen Sterbebegleitung.

Sie lösten die Grundsätze vom 7. Mai 2004 ab.

Diese waren das Ergebnis einer langen und sehr ernsthaften Diskussion in der Ärzteschaft; vor allem aber das Werk des Thüringer Arztes Dr. Eggert Beleites

Pointiert rate ich manchmal, in der Patientenverfügung zu bestimmen, man wolle nach Buchstabe und Geist dieser Grundsätze behandelt werden. Dies hat nur einen Nachteil:

Die Ärzte kennen sie nicht !



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19. Januar 2013

Mit Anwalt... II

 

 

Heute vor 90 Jahren, am 19. Januar 1923, schrieb Adele Bloch-Bauer  "im stillen Kämmerlein" ihr Testament.

Hier können Sie´s nachlesen.

Man kann es getrost als Lehrbeispiel ansehen dafür, wie ein Laie gut gemeint ("bei klarem Bewußtsein"), aber schlecht gemacht die "letzten Dinge" regelt und so langwieriges und kostspieliges Unheil anrichtet.

 


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19. Januar 2013

Mit Anwalt...

 

 

 

"Aber bitte mit Anwalt !" - möchte man folgende Episode überschreiben.

Heute vor 90 Jahren schreibt eine österreichische Dame folgendes Testament:

„Die 2 Portraits und die 4 Landschaften, die in

meinem Zimmer hängen, bitte ich meinem Ehe-

gatten, nach seinem Tod der Staatsgalerie in...(?) zu hinterlassen.“

Die Dame starb am 24.01.1925. Es begann eine erbrechtliche Auseinandersetzung, die erst 81 Jahre später durch einen Schiedsspruch vom 15.01.2006 beendet werden sollte.

 

 


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19. Januar 2013

Wann dürfen wir sterben ?



Für Sie gelesen - in der FAZ heute vor sechs Jahren:

Wann dürfen wir sterben ?

Eindrucksvolles Interview mit Prof. Dr. Gian Domenico Borasio, Palliativmediziner, der sich immer wieder beachtlich zu Wort meldet in Sachen würdevoller Tod und dem, was Ärzte hierzu beitragen können.

 


17. Januar 2013

Mehr Rechte bei Ärztepfusch


Vor 1 Jahr war hier zu lesen:


Siebzehntausend Patienten jährlich versterben an Behandlungsfehlern. Neue Regeln sollen ihnen und ihren Angehörigen den Rücken stärken und ihre Möglichkeiten verbessern, für ihr Recht zu streiten. So sollen die Krankenkassen verpflichtet werden, ihr Wissen zur Verfügung zu stellen und zu helfen, gegen Ärzte und Krankenhäuser vorzugehen.

Mehr darüber in einem Gespräch der Süddeutschen mit den MInistern Bahr und Leutheusser-Schnarrenberger.

          


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12. Januar 2013

Kein Kontakt zum Kind II

 

In der Beratung "wissen" Eltern häufig nicht, warum das Kind den Kontakt abgebrochen hat.

Nun ist der Mensch - wir wissen es von Sigmund Freud - ein Eisberg: nur ein Viertel ist sichtbar, drei Viertel liegen unter Wasser. Doch bisweilen wird das Untere nach oben gekehrt; die katholische Kirche kann ein Lied davon singen.

Nun macht eine Kinski-Tochter - mit 6o und über zwanzig Jahre nach dem Tod ihres Vaters - auf dessen Übergriffe aufmerksam. Ein Thema, das Müttern oft verborgen bleibt - auch, weil sie weggeschaut haben.

Könnte hier einer der Gründe für den angeblich so rätselhaften Abbruch des Kontakts liegen ?

                                          


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10. Januar 2013

Kein Kontakt zum Kind ?!

 

"Vor viereinhalb Jahren wurde Angelika Kindt von ihrer erwachsenen Tochter verlassen. Bis heute rätselt die Mutter über die Gründe für die plötzliche Ablehnung."

Beginn eines Artikels über ein Buch, das den Nerv trifft:

Was ist, wenn erwachsene Kinder den Kontakt zu den Eltern abbrechen ?

Die Folgen kennt der Erbrechtler: Das Kind soll es zu spüren bekommen, wird enterbt. Doch da ist der Pflichteil. Ihn zu entziehen, geht meist nicht. Also Pflichtteil reduzieren, minimieren.

Der Anwalt / Notar warnt: Ein "guter" Weg ist das nicht...!

 


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09. Januar 2013

Demenz-Telefon

 

 
Diakonie, Caritas und Alzheimer-Gesellschaft bieten einen Service an für die Angehörigen von an Demenz erkrankten Menschen, ein Sorgentelefon.

Eine Säule der Sorge um die Kranken: denn die Angehörigen gehen oft "am Stock", fahren "auf der Felge", sind mit ihren Kräften am Ende, brauchen oft selbst Hilfe.

Um das Ausbrennen zu verhindern ist professionelle Unterstützung nötig. Lesen Sie den Artikel aus der Recklinghäuser Zeitung vom 27.11.2012 !

                                            


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08. Januar 2013

Übergang

 

Heute vor 244 Jahren, am 8. Januar 1769, machte Friedrich der Große sein Testament:

 

"Unser Leben ist ein rascher Übergang. Ich habe Gesetz und Recht herrschen lassen, ich habe Ordnung und Klarheit in die Finanzen gebracht...

 

Nachdem ich diese Pflichten gegen den Staat erfüllt habe, müßte ich mir ewig Vorwürfe machen, wenn ich meine Familienangelegenheiten vernachlässigen würde.

Um Zerwürfnisse, die wegen meiner Erbschaft unter meinen nächsten Angehörigen entstehen könnten, zu vermeiden, erkläre ich meinen letzten Willen..."


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02. Januar 2013

Christliche Patientensorge II

 

Vor einem Jahr war hier zu lesen:

in der Evangelischen Kirche Rheinland kommt was in Bewegung:

Die Synode tagt und diskutiert, daß die Kirche ihre bisherige Haltung nicht nur zum Suizid, sondern auch zum Behandlungs- und Therapieverzicht überdenken möge.

Wörtlich kann man jetzt in der WAZ lesen:

Ein Therapieverzicht oder ein Abbruch der Behandlung sei jedoch nicht nur ethisch akzeptabel, sondern manchmal auch geboten.

Weder aus rechtlicher, noch aus ethischer Sicht „haben wir das Recht, andere Menschen zum Leben oder Weiterleben zu zwingen“, so ein Offizieller.. Falls Menschen dennoch entschieden, ihr Leben zu beenden, sei es aber Aufgabe der Kirche, ihnen und ihren Angehörigen beizustehen.

                  


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01. Januar 2013

Zentrales Testamentsregister


Vor einem Jahr war hier zu lesen:

Start des zentralen Testamentsregisters

Einführung eines Zentralen Testamentsregisters bei der Bundesnotarkammer. Es ersetzt das bisherige Karteikartensystem und soll das gerichtliche Nachlassverfahren in Deutschland beschleunigen.

In das Zentrale Register, das jetzt in Betrieb genommen wird, sind die vorhandenen Daten zu überführen. Hierzu sind laut in den nächsten sechs Jahren schätzungsweise 15 Millionen Karteikarten elektronisch zu erfassen. Auch in Frankreich, den Niederlanden oder Österreich werden zentrale Testamentsregister geführt

             

             


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31. Dezember 2012

Jahresrückblick

 

 

Kurze Rückschau auf 2012:

Bisher nutzten rund 93 000 Besucher diese Seiten

und machten insgesamt zwei Million

dreihundertausend mal Klick !

 

                        


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26. Dezember 2012

Wie wollen wir sterben ?




Lesenswerte Buchbesprechung eines Zeitungslesers:

Michael de Ridders " Wie wollen wir sterben"

Ein Buch, das ich selbst nur wärmstens empfehlen kann:

Würde man die Praxis nach ihm ausrichten, hätten wir eine humane(re) Sterbekultur !

                    
                                        


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23. Dezember 2012

Berufsberater

 

 

 

 

 Von Beruf Erbin ?

 

 

 

 

 

Ihr Berufs-Berater !

 

 

 

 


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20. Dezember 2012

Christliche Patientenvorsorge



Vor zwei Jahren - im Dezember 2010

wurde die Christliche Patientenvorsorge

veröffentlicht. Es handelt sich um die Neuauflage der Christlichen Patientenverfügung.
Seit dem Inkrafttreten des Patientenverfügungsgesetzes am 1. September 2009 war eine Anpassung nötig geworden. Das Muster der Patientenverfügung ist zum Teil problematisch:

Der christliche Glaube lehrt, daß der Mensch das Leben nicht beenden soll. Daraus wird abgeleitet, daß der Patient Behandlungen nur dann untersagen soll, wenn er sich in einem Sterbeprozeß befindet. Das scheidet Massnahmen der Behandlungsbegrenzung bei Bewußtlosigkeit auf Dauer und schwerer Demenz aus. Dies betrifft vor allem Wachkoma-Fälle, aber noch öfter Fälle ununmkehrbaren Siechtums mit Bewegungs-, Regungs- und Kommunikationsunfähigkeit...

 


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12. Dezember 2012

Schnapszahl - Schnapsidee ?!

 

Der 12. Dezember 2012 ist ein begehrter Heirats-Termin !

Auf den Standesämtern dürfte rege Betriebsamkeit herrschen: 12.12. er Termine in RE wurden lange im vorhinein vergeben...

Viele wollen den ultimativen Glücks-Termin zum Heiraten.

                                         


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04. Dezember 2012

Mit Testament helfen !

 

 

 

 

 

Mit  Ihrem Testament für UNICEF ermöglichen Sie Kindern ein menschenwürdiges Aufwachsen.

 

 

Ihr

Notar und

Fachanwalt für Erbrecht

sagt Ihnen wie´s geht !

 

 

 


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27. November 2012

Nachlese: Vortrag Vorsorgevollmacht

 


Mittwoch,  den 14. November 2012 um 15 Uhr hielt ich im Großen Sitzungssaal des 

Rathauses in Recklinghausen einen

Vortrag zum Thema "Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung".

Veranstalter war der VDK, der alles so planmäßig vorbereitet hatte, daß über 60 Zuhörer der Einladung folgten. Vize-Bürgermeister Zerbst sprach Worte der Begrüßung.

                                                                                   


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25. November 2012

Spitze

 

 

Gut elf Monate ist das Jahr "alt".

Zwischenbilanz dieser Internetseiten:

rund 83 000 Besucher machten über 1 Million 880 Tausend mal Klick !

Das ist Spitze ! Vielen Dank für Ihr Interesse !

                        

 


23. November 2012

Schlüssel

 

 

 

Ihr Erbgut entschlüsseln kann ich nicht ...

 

 

 

 

 

 

... wohl aber Ihren Erbfall ! :-)

 

            


17. November 2012

Schöngeist

 

"Link-Tipps

 


Internet-Recherche leicht gemacht: Wir haben für Sie informative, interessante und unterhaltsame Online-Angebote zusammengestellt."

 

So weist die Redaktion Planet-Wissen  von WDR / SWR  / br alpha auf meine Web-Site hin.:

 

"Kein Widerspruch: juristisch und schöngeistig

 

Anwalt Gisbert Bultmann beschäftigt sich nicht nur mit den Gesetzen, sondern auch mit einem bunten Allerlei zum Thema Erben. Auf den Internetseiten hat er interessierten Schöngeistern ein breites Sammelsurium bereitgestellt. Ein Blick darauf lohnt sich. Hier finden sich eine Zitatensammlung aus literarischen Werken, gesammelte Anekdoten sowie Informationen und einen Einblick in berühmte Erbfälle und Testamente."


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14. November 2012

Heute: Vortrag Vorsorgevollmacht

 


Mittwoch,  den 14. November 2012 um 15 Uhr halte ich im Großen Sitzungssaal des

Rathauses in Recklinghausen einen

Vortrag zum Thema "Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung".

Veranstalter ist der VDK, der alles so planmäßig vorbereitet, daß bereits zahlreiche Anmeldungen vorliegen.

                                           


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08. November 2012

Schau-Spiel Anwalt

 

 

Berlin ist immer eine Reise wert, sei es beruflich oder privat:

Freitag und Samstag, den 9. und 10. November nehme ich an einem Kurs der Anwaltsakademie im Deutschen Anwalt Verein teil.

Er findet statt an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und lautet "Schau-Spiel Anwalt". Er handelt von Gestik, Mimik, Rhetorik sowie Fremd- und Selbstwahrnehmung des Anwalts. Wenn es auch nichts nützt, so besteht wenigstens die Hoffnung, daß es Spaß bringt ! :-)

                                                 


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07. November 2012

Heute: Workshop



Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

selbst erstellen, aufsetzen, formulieren, einen eigenen Inhalt oder Wunsch gestalten -

dabei wollen wir helfen - in einem Workshop des Caritasverbandes am 7. November 2012 ab 16 Uhr 30 im Christopherus-Haus.

Der Eintritt ist frei - hier erfahren Sie Näheres !
                
            
                

05. November 2012

Demenz Betreuung II




Auf zwei neue Angebote für Menschen, die Demente betreuen, hatte ich hingewiesen.

Einen Klassiker, der längst zum Alltag gehört, muss man auch mal (wieder) erwähnen:

das AB-Café:

Angehörige von Dementen und Betroffene können im Caritas-Haus an jedem ersten Mittwoch-Nachmittag des Monats bei Kaffee und Kuchen und Plauderei verschnaufen. Ihre Schützlinge werden derweil von Fachkräften in der Tagesklinik der Geriatrie des Prosper betreut.

Info über den nächsten Treff lesen Sie hier !

               
                  

01. November 2012

Demenz Betreuung




Betreuung bei Demenz -


gleich zwei Kurse werden in der Tagespresse angekündigt.

Der eine im Pawlowski-Altenzentrum,

der andere in der Volkshochschule Recklinghausen.


Anliegen beider Kurse ist es,

Bereitschaft, Kenntnisse und Einfühlungsvermögen im Umgang mit Dementen zu schulen.

                                                       

                

31. Oktober 2012

Vortrags-Nachlese II

 

 

Kunst trotz(t) der Demenz

 - unter diesem Motto standen zahlreiche Veranstaltungen in RE seit dem Welt-Alzheimer-Tag. Ich hielt dort mit Dr. Günnewig zum zwölften Male den Vortrag zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Die Initiatoren, Ludger Twachtmann vom Caritas-Verband und Anette Shaw von der Diakonie, zogen jetzt Bilanz in einem Interview mit der Recklinghäuser Zeitung vom 27. Oktober 2012.

Anette Shaw - auf die Frage nach der "großen Resonanz"- wörtlich:

"Beim Vortrag Patientenverfügung wurde es mit 150 Leuten eng !"

                                    


31. Oktober 2012

Überraschungs-Ei

 

Heute vor 4 Jahren war hier zu lesen:

Die Anwaltsrobe ist immer noch schwarz, sie hat eine Seitentasche mit Taschenbeutel und einen Satinbesatz aus hundert Prozent Polyester.

... der rechtliche Rat ist ein handelbares Wirtschaftsgut, das auf dem Markt so angeboten wird wie der Joghurt und die Diät-Margarine – manchmal sogar in Nähe der Regale.

Es gibt die juristischen Ferkelstecher in den Hinterzimmern, es gibt die hochqualifizierten Spezialisten, die europaweit agieren. Es gibt den leutseligen Provinzanwalt in der Kleinkanzlei ...


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24. Oktober 2012

Pflegekurs startet !



Pflegende Angehörige - es gibt mehr und mehr Angebote, damit die sich ausbilden, austauschen und etwas Neues erfahren können.

Haus Klara, eine Pflegeeinrichtung des Elisabeth-Krankenhauses Süd, 
bietet einen Kurs an, der am 24. Oktober startet.

Hier, aus der Recklinghäuser Zeitung, erfahren Sie näheres über was, wann und wo  !

               
      

18. Oktober 2012

Mehr Ideen als PS II



Wenn möglich bin ich

mit dem Rad auch beruflich unterwegs:


Seit Ende April 2011 habe ich 3512 km zurückgelegt; macht gut 200 km im Monat und knapp 7 km pro Kalendertag !

 

                             

                                                                 



17. Oktober 2012

Der Herr stirbt gerade...



Vor einem Jahr war hier zu lesen:

Der alte Herr stirbt gerade, und das gestatten wir ihm jetzt...

... wunderbares Zitat der Autorin Nina von Hardenberg in der Süddeutschen.

Es stammt aus dem Buch von Michael de Ridder "Wie wollen wir sterben ?", das ich meinen Lesern "ans Herz lege".

                                 


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15. Oktober 2012

Fachanwalt für Erbrecht

Ganze 1076 Fachanwälte für Erbrecht wurden - bei rd. 153 000 Anwälten bundesweit - am 1.1.2012 gezählt. So die Daten der BRAK (Bundesrechtsanwaltskammer).

In der Anwaltskammer Hamm sind es gerade mal 144, im Landgerichtsbezirk Bochum nur ca. 20.

                              


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28. September 2012

Ikonen-Nachlaß

 

Heute vor 2 Jahren war hier zu lesen:

Erneut ist das Ikonen-Museum Recklinghausen reich beschenkt

worden, genauer:

Es ist mit einem Vermächtnis bedacht worden und die Erben haben die guten Stücke nun getreu dem Willen der Erblasser an die Custodin Frau Dr. Eva Haustein-Bartsch übergeben.

Lesen Sie hierzu den Bericht aus der RZ vom 27. September 2010 !

             


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24. September 2012

Vortrags-Nachlese

 

"Kultur ist, wenn der Saal voll ist" -

ist ein alter Veranstalter-Kalauer. Ginge es danach, wäre der Tandem-Vortrag zur Patientenverfügung mit Chefarzt Dr. Günnewig ein voller Erfolg mit "viel Kultur" gewesen.

Über 15o Zuhörer füllten den würdevoll holzvertäfelten Ratsaal des alten Kreishauses am Herzogswall bis auf den letzten Platz. Meist Menschen im vorgerückten Alter, die selbstbewußt ihr Geschick in die eigene Hand nehmen wollen - und natürlich auch Jüngere, die Angehörigen, die es irgendwann umzusetzen haben.

                           


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19. September 2012

Rollator



Ex-Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt lobte sie im Jahr 2009 als

die größte Erfindung des letzten Jahrhunderts“.

Im High-Tech-Zeitalter ist aber nicht von einem Smartphone o.ä. die Rede, sondern von einer Gehhilfe, dem Rollator.

Erfahren Sie Wissenswertes aus der WAZ vom 16.09.2012 !

          


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13. September 2012

Erbenhaftung



Ein bekannter Arzt aus Recklinghausen war in seinem Haus an Kohlenmonoxidvergiftung gestorben. Kurz zuvor hatte es seine Haushaltshilfe tödlich getroffen. Zunächst vermutete man einen Defekt der Heizungsanlage.

Jetzt heisst in der Presse, es lägen Erkenntnisse vor, daß der Hausherr selbst den Unfall verursacht haben dürfte.

Prompt melden sich die Angehörigen der Frau bei den Erben mit Schadensersatzforderungen. Doch die Kinder haben das Erbe ausgeschlagen; und die Mutter des 64-jährigen Toten wird sich auf die beschränkte Erbenhaftung berufen.

Was das ist ? Das erkläre ich Ihnen in einem der nächsten Beiträge ! :-)

                     


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09. September 2012

Pfusch am Bauch




Jaja, Sie lesen richtig:

Pfusch am Bauch - gibt´s auch !

Tödliches Versagen im OP, verkehrte Diagnosen, falsche Pflege:

Rund 6400 Patienten wurden im vergangenen Jahr Opfer bestätigter Kunstfehler - Tendenz steigend. Allein die Krankenkassen stellten mehr als 4000 Behandlungsfehler in Kliniken und Arztpraxen fest. Es gebe eine hohe Dunkelziffer, sagt der Medizinische Dienst der Krankenkassen. Viele Fälle sind gravierend - manche  tödlich....

                       


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03. September 2012

Mehr Eltern unverheiratet



Immer weniger Eltern mit minderjährigen Kindern in Deutschland sind verheiratet.

Der Anteil von Alleinerziehenden und von Lebensgemeinschaften mit minderjährigen Kindern ist merklich gestiegen.

Es lebten 2011 in 54 Prozent der ostdeutschen Familien mit minderjährigen Kindern die Eltern als Ehepaare zusammen (1996: 72 %).

Im Westen waren die Eltern in 75 Prozent der Familien verheiratet (1996: 84 Prozent).

In 26 Prozent der ostdeutschen Familien war vergangenes Jahr die Mutter oder der Vater alleinerziehend (1996: 18 %).

Im Westen stieg dieser Anteil im gleichen Zeitraum von 13 auf 18 Prozent.

                                        

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02. September 2012

Bis daß der Tod...



Radio-Hörtipp:
WDR 5,  Lebenszeichen, heute um 22.35 h

Bis daß der Tod Euch scheidet... und dann ein neues Glück ?

Sich noch einmal verlieben? Mit einem anderen Menschen als dem verstorbenen Partner zusammenleben? Die meisten Verwitweten können sich das erst einmal nicht vorstellen. Frauen zögern länger als Männer - wenn sie sich überhaupt in eine neue Partnerschaft wagen.

Habe die Sendung - sie kommt sonntags immer zuerst um 8.30 h auf WDR III - gehört: sehr zu empfehlen !

       
                

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01. September 2012

Auf dem Weg: Sterbehilfe-Gesetz !




Das Bundeskabinett hat den umstrittenen Gesetzentwurf von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) zur gewerbsmäßigen Sterbehilfe nahezu unverändert verabschiedet.

Er geht nun in die parlamentarische Beratung.

Künftig macht sich demnach strafbar, wer einem anderen beim Suizid hilft, um damit Geld zu verdienen. Straffrei blieben Angehörige und alle nahestehenden Personen. Auch Ärzte und Pfleger dürfen demnach künftig in Ausnahmefällen Sterbehilfe straffrei unterstützen, wenn sie den Patienten seit langem besonders nahe stehen.

Erfahren Sie mehr darüber aus der FAZ vom 29.08.2012

                                  

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29. August 2012

Beerdigung verweigert

 

Vor einem Jahr war hier zu lesen:

Ärzte hatten den 59-Jährigen aus dem Krankenhaus mit der Diagnose entlassen: ,,Sie haben noch zwei, maximal vier Wochen zu leben.‘‘

Der Krebskranke aber wollte über seinen Tod selbst bestimmen. Er ließ sich einen tödlichen Giftcocktail mixen, trank ihn und starb.

Als der Pastor erfuhr, wie der Mann sein Leben beendet hatte, weigerte er sich, einen Trauergottesdienst zu leiten und ihn in seinem Heimatort zu beerdigen. „Das Leben ist ein Geschenk Gottes. Wir dürfen es nicht selbst beenden. Euthanasie verstößt gegen die göttliche Schöpfung“ hiess es.


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27. August 2012

Perspektive Altenpflege



Der Träger für berufliche Qualifizierung

rebeq startet eine Schulung für

Pflegehilfskräfte
in der Altenpflege.

Hier erfahren Sie etwas über was, wann und wo !

                                

18. August 2012

Hilfe beim Suizid ?



Wer künstlich beatmet wird, kann diesen Eingriff in seine körperliche Integrität ablehnen und dadurch seinen Sterbewunsch unter palliativer Begleitung realisieren.

Hier zwingt keine unmenschliche deutsche Rechtsordnung Betroffene zu einer Flucht in die Schweiz, um dort gegen Zahlung erheblicher Summen (etwa 8000 Euro) und unter zum Teil unwürdigen Bedingungen "Sterbehilfe" zu erlangen.


Prof. Dr. Wolfram Höfling, Mitglied des deutschen Ethikrats, NJW-Editorial 34/2012 ("die" deutsche Juristenzeitschrift)

                           

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17. August 2012

In dubio: auch für Ärzte



Es gilt die Unschuldsvermutung - auch bei Ärzten - Süeddeutsche Zeitung vom 17.08.2012


In Deutschland sollen immer mehr Spenderorgane an der offiziellen Warteliste vorbei vergeben werden. Erstaunlich, wie leichtfertig von einem Skandal gesprochen wird.

Na also, geschafft, jetzt ist es so weit: 69 Prozent der Deutschen glauben, dass reiche Kranke bei der Organspende bevorzugt werden. 21 Prozent geben in der gleichen Umfrage des Stern an, ihre Bereitschaft für eine Spende sei gesunken. Kein Wunder. Wer in den vergangenen Wochen nur kurz Zeitung gelesen, Radio gehört oder ferngesehen hat, kommt kaum um den Eindruck herum, als seien die deutschen Kliniken voll von windigen Ärzten, die nur darauf warteten, mit der erstbesten Leber, die sie in die Hände bekommen, übers Meer auf den nächsten Basar zu fliegen. Als sei das ganze System der Organspende letztlich ein System zum Betrug Hunderttausender Menschen - und nicht ein System zur Rettung Tausender. Wer so ein falsches Bild erweckt, handelt verantwortungslos. Denn dieses falsche Bild kann Leben kosten...

                                 

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13. August 2012

Heute: Gefahr durch Pflege ?!



Sie stutzen bei dieser Überschrift ? Doch Sie lesen richtig: durch Überforderung oder schlicht durch Unwillen bei der Pflege alter und betreuungsbedürftiger Menschen kommt es zu Übergriffen, Mißhandlungen und Drangsalierungen. Die Dunkelziffer kennt kein Mensch.

Verdient gemacht hat sich die Initiative gegen Gewalt im Alter "HsM - Handeln statt Misshandeln" in Bonn.

Der Seniorenbeirat lädt nun Marita Halfen von HsM zu einem Vortrag nach Recklinghausen. Hingehen !



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12. August 2012

Fachanwälte

 

 

An diesem Wochenende verkündet Sozius Rainer Wolff in Zeitungsanzeigen, daß er den Titel "Fachanwalt für Verkehrsrecht" führen darf.

 

Damit  sind wir  vier Sozien mit OLG-Zulassung, zwei Notar- und sieben Fachanwalts-Titeln - und, wenn man das so sagen darf,  zusammen ca. 7o Jahren Berufserfahrung.

 

Hier können Sie die Zeitungsanzeige anschauen.


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11. August 2012

Erfinder des Hospiz


Hans Overkämping feiert sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Gelegenheit, ihn als "Erfinder des Hospiz" zu würdigen:

"Auf Deutschlands erster Krebsstation im Elisabeth-Krankenhaus wurde er mit Menschen am Lebensende konfrontiert. Seine Erfahrung: Die Sterbenden haben Angst vor Schmerzen, möchten bei ihrem letzten Weg nicht allein sein. Er suchte nach einem Weg, „menschenwürdiges Sterben“ möglich zu machen und fand einen. Mit Schwester Reginalda und Krankenhaus-Chef Norbert Homann gründete er damals die deutsche Hospizbewegung. In Recklinghausen-Süd eröffnete kurz darauf das Franziskus-Hospiz."


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10. August 2012

Das müssen Sie wissen !



Organspende - das müssen Sie wissen

Jetzt gilt es kühlen Kopf zu bewahren, damit nicht alles in Grund und Boden verdammt wird. Denn, schwindet das Vertrauen weiter, sinkt die Bereitschaft zur Organspende. Die Folgen kann sich jeder selbst ausmalen.

Die FAZ informiert über die "Basics". Dennoch: so klar ist die Praxis eben nicht immer !

Christina Berndt von der Sueddeutschen - "Entdeckerin" des Göttinger Falls - und Nina von Hardenberg beschreiben eine schwer beschreibbare Grauzone.

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08. August 2012

Trotz der Zweifel...



Professor Richard Viebahn, Direktor des Transplantationszentrums am Knappschaftskrankenhaus Bochum Universitätsklinik, ärgert sich über die aktuelle Diskussion:

„Bislang ist niemand auf die Idee gekommen, Medizinern hier kriminelle Machenschaften vorzuwerfen. Wir fällen unsere Entscheidungen mit ärztlichem Sachverstand – das ist auch eine Frage des Vertrauens.“ Vertrauen, das er durch die „unangemessene Berichterstattung“ beschädigt sieht.


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06. August 2012

GAU für Organspende



Als "ziemlichen Rückschlag" empfindet Dr. Hans Ulrich Foertsch den Organspende-Skandal. Er ist Vorsitzender der Ärztekammer im Bezirk Recklinghausen. Wer weiß, daß Foertsch sich seit langem hierfür engagiert, ahnt, daß er sich noch milde ausdrückt.
 
Dr. Theodor Windhorst, Präsident für Westfalen-Lippe, drückt sich drastischer aus:

" Das ist der GAU für das notwendige Vertrauen... Wir sind beim Organhandel angekommen."


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04. August 2012

Palliativ statt Todespille



Der Ruf nach der Todespille ist Ausdruck von Panik, sagt Dr. Matthias Thöns, aus Angst vor unerträglichen Schmerzen. Der Wittener Palliativmediziner begleitet todkranke Menschen und ihre Angehörigen. Er weiß: Wenn die Kranken erfahren, dass es anders geht, wollen sie weiterleben.

Als sie den Knoten in der Brust gefühlt hat, war es Sonntagabend. Es lief gerade „Tatort“. Den Schock wird sie nie vergessen – und die Gefühle auch nicht. „Ich wollte am liebsten sofort sterben“. Für Matthias Thöns, Palliativarzt aus Witten, sind Worte wie die einer 55-jährigen Patientin typisch. „Am Anfang reden viele davon, nicht mehr leben zu wollen.“ Aus Angst vor unterträglichen Schmerzen. Eine klassische Panik-Reaktion...

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03. August 2012

Sterbehilfe straffrei ?



Ein Gesetzentwurf von Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger sieht vor, nicht gewerbsmäßige Sterbehilfe künftig für Angehörige, Ärzte und Pflegekräfte straffrei zu bstellen.

Das hat für Verwirrung, Widerstand und Empörung, kurz: für Wirbel gesorgt.

Lesen Sie hier mehr darüber !


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29. Juli 2012

Trockengebiet ?

 

 

Klar, wenn eine Viva-Moderatorin in ihrem Buch schreibt, daß sie lieber müffelt als ein Deo zu benützen - und manch anderes, was viele nicht einmal zu denken wagen - erobert sie schnell eine Miilion Leser oder mehr.

 

Die Juristerei dagegen gilt als unsexy und uncool, ein Trockengebiet gewissermaßen; zumal dann, wenn es um Alter, Tod und Erbenstreit geht. Könnte man meinen. Doch diese Seite hat Tag für Tag 200 bis 300 Besucher; gut 51.000 von Januar bis heute, die ca. 860.000 mal Klick machten.



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02. Juli 2012

Nachlese: Organspende Engelsburg



Bei der Veranstaltung zur Organspende in der Engelsburg entwickelte sich ein reger Austausch von Berichten, Meinungen und Erfahrungen.

Lesen Sie hier den Bericht aus der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung vom 29. Juni 2012


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30. Juni 2012

Alles Jogi oder was ?



Alles wie Jogi - überschreibt die WAZ in einer Glosse unseren Katzenjammer.

Und es ist wirklich eine "Katze" - die Hauptsache-gesund-Autorin  und Heilpraktikerin Petra Koruhn (pek)

Zum Schmunzeln.


28. Juni 2012

Dossier Organspende 2011



Sie haben medizinische Fragen rund um die Organspende ?

Dann lesen Sie doch das Dossier 2011 aus dem Ärzteblatt - (hat ja nur 1 MB :-) !

Anschließend werden Sie feststellen: Still disturbed (wie die Briten sagen), but on a higher level - zwar immer noch verwirrt, doch auf höherem Niveau !



27. Juni 2012

Bereitschaft liegt brach



Heute referiere und diskutiere ich um die Neuregelung der Organspende.

Jeder fragt sich: Ist es das; bringt das neue Spender ?

Ich werde sagen: Nein, es lenkt ab von zwei Dingen.

1. Bei der Patientenverfügung läßt der Medizinbetrieb die Menschen nicht sterben. Bei der Organspende plötzlich verlangt er den Kraftakt, das Leben eines Angehörigen aufzugeben. Das geht nicht zusammen.

2. Die Kliniken selbst verhindern, daß die bestehende Bereitschaft zur Organspende umgesetzt wird. Lesen Sie hier nach !


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27. Juni 2012

Heute: Organspende



Der Gesundheitspolitische Arbeitskreis (GPA) des CDU-Kreisverbandes Recklinghausen und lädt zu einer offenen Informationsveranstaltung am

Mittwoch, 27. Juni 2012, 18.00 Uhr im Hotel „Engelsburg“, Raum Benedikt, Augustinessenstr. 10, 45657 Recklinghausen

Organspende“ - (be)trifft jeden !?

Es werden referieren: Herr Rechtsanwalt und Notar G. Bultmann, Recklinghausen, Frau Dr. med. U.Wirges, Geschäftsführende Ärztin Region NRW der Deutschen Stiftung für Organtransplantation (DSO), Essen und Herr Prof. Dr. med.R. Viebahn, Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik-Transplantationszentrum- am Knappschaftskrankenhaus, Bochum.


22. Juni 2012

Geld oder Leber



Ein Bericht, der unsere schlimmsten Befürchtungen befeuert:

Lesen Sie "Geld oder Leber" aus der Süddeutschen vom 15. Juni 2012 !  Am 27. Juni sitze ich gemeinsam mit Frau Dr Ulrike Wirges von der Deutschen Stiftung Organtransplantation in einer Veranstaltung zur Neuregelung der Organspende.

Ich hatte die DSO gebeten, sich auf meine Frage nach der - laut Bericht - ungeklärten Rolle der DSO vorzubereiten. Nun erhielt ich den Hinweis auf das Göttinger Tageblatt...

 


21. Juni 2012

Erbe wider Willen



Millionenerbe foppt Staat

- der Hartz IV-Bezieher aus Dorsten macht sich nichts aus dem Geld, wirkt einfach nicht mit - und ist verschwunden. Vogel-Strauß-Politik. Sachen gibt´s !

Lesen Sie hier - in der Recklinghäuser - mehr darüber !



18. Juni 2012

Diakonie & Demenz

 

 

Diakonie und Caritas bieten einen Kurs an für die Angehörigen von an Demenz erkrankten Menschen.

Eine Säule der Sorge um die Kranken: denn die Angehörigen gehen oft "am Stock", fahren "auf der Felge", sind mit ihren Kräften am Ende, brauchen oft selbst Hilfe.

Um das Ausbrennen zu verhindern ist professionelle Unterstützung nötig. Lesen Sie den Artikel aus der Recklinghäuser Zeitung vom 16. Juni 2012 !



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15. Juni 2012

Sterbehilfe ?! II



Wittener Palliativarzt empört über das Urteil des LG Braunschweig

Dr. Matthias Thöns vom Palliativnetz Witten - zuletzt bei hartaberfair - hält das, was passiert ist, für symptomatisch:

 „Dieser schreckliche Fall zeigt die Verzweiflung von Angehörigen angesichts einer Medizin, die sich nicht begrenzen kann.“ Thöns hält es für falsch, „dass man für ein natürliches Sterbenlassen eines schwerstkranken Menschen stets eine Patientenverfügung vorlegen muss“.

Richtig sei viel mehr, dass auch die sichere Darstellung des Willens aus Zeugenaussagen – der sogenannte „mutmaßliche Wille“ – das Beenden einer Intensivbehandlung rechtfertigt. Thöns:

 „Beim Ausstellen eines Beatmungsgerätes entsprechend dem Willen eines Patienten handelt es sich nicht um eine strafbare Tötungshandlung, sondern um eine sogenannte legale passive Sterbehilfe. Dies hat der Bundesgerichtshof erst Mitte 2010 klar entschieden.“

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15. Juni 2012

Sterben verboten !

 

Für Sie gelesen - vor vier Jahren : Zwangsernährung Sterbender

 
Magensonde wird schleichend zum medizinischen Standard

Eine hohe Zahl Demenzkranker in Pflegeheimen wird durch Magensonden (PEG-Sonden) künstlich ernährt.

Ärzte fordern daher ein Umdenken.

Etwa 140.000 Ernährungssonden werden jedes Jahr in Deutschland gelegt, zwei Drittel davon bei Bewohnern von Pflegeheimen. Etwa die Hälfte dieser Sondenträger ist demenzkrank.


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14. Juni 2012

Pflegende Angehörige



Pflegende Angehörige - man denkt, da gibt es Angebote zuhauf, damit die sich austauschen und etwas Neues erfahren können.

Dem ist aber nicht so, fand Tanja Trümper vom Caritasverband heraus, und sie rief einen Stammtisch ins Leben  - gemeinsam mit Ulrike Hahn von der Stadt, dem Büro für Pflege (BIP) und Stephanie Johnke von der Diakonie.

Hier, aus der Recklinghäuser Zeitung, erfahren Sie näheres über was, wann und wo  !


14. Juni 2012

Pflegende Angehörige



Pflegende Angehörige - man denkt, da gibt es Angebote zuhauf, damit die sich austauschen und etwas Neues erfahren können.

Dem ist aber nicht so, fand Tanja Trümper vom Caritasverband heraus, und sie rief einen Stammtisch ins Leben  - gemeinsam mit Ulrike Hahn von der Stadt, dem Büro für Pflege (BIP) und Stephanie Johnke von der Diakonie.

Hier, aus der Recklinghäuser Zeitung, erfahren Sie näheres über was, wann und wo  !

13. Juni 2012

H e u t e 16 U h r 30 !



Auch der

Betreuer muss betreut werden...

sagt sich der Caritasverband Recklinghaus
en und bietet in regelmäßigen Zeitabständen Veranstaltungen an, in denen ehrenamtliche Betreuer kostenlos Informationen über ihre - nicht
immer leichte - Aufgabe erhalten.



12. Juni 2012

Sterbehilfe ?!



3 Jahre Haft für Sterbehilfe für Mutter


"Dieser Fall bringt das Recht an Grenzen": Ein 26-Jähriger ist vor dem Landgericht Braunschweig zu drei Jahren Haft verurteilt worden, weil er seine jahrelang im Wachkoma liegende Mutter tötete. Ein milderes Urteil hätte laut Richter ein "falsches Signal" gesetzt.

Mehr in Spiegel-online !


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09. Juni 2012

Beihilfe zur Selbsttötung ?

 

 Für Sie gelesen -  vor 1 Jahr:

Ärzte beschließen Verbot zur Sterbehilfe

Der Deutsche Ärztetag in Kiel stimmte für ein Verbot der Beihilfe zur Selbsttötung, auch nicht bei todkranken Patienten. Der Vorstandsantrag fand nach kontroverser Debatte eine Mehrheit.

Dafür stimmten 166 Delegierte, dagegen 56, es enthielten sich 7. Mehrere Delegierte hatten sich vehement gegen ein Verbot gewandt. Nach der bisherigen Berufsordnung dürfen Ärzte das Leben des Sterbenden „nicht aktiv verkürzen“. Nun heißt es: „Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“

 


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07. Juni 2012

Organspende



Organspende - man kann sie in Deutschland nicht abhandeln, ohne darüber zu reden, daß täglich drei Menschen sterben, weil ihnen kein rettendes Organ eingepflanzt werden konnte.

Das wird uns zumindest gesagt; und da geht es los mit den Unsicherheiten, die sich um die Organspende ranken: bin ich für den Tod anderer verantwortlich, wenn ich die Spende verweigere ?

Der Bundestag hat nun ein neues Gesetz verabschiedet. Es führt zu mehr Aufklärung und Aufforderung des Bürgers. Aber, mehrt das die Zustimmung zur Organspende ? Fragen über Fragen.

Antworten gibt´s hier !



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06. Juni 2012

Fünfer für Pflege



Für die Regierung ist es der Einstieg in die private Pflegevorsorge, für die Opposition Geldverschwendung und Klientelpolitik für die Versicherer.

Ab 2013 sollen Bürger, die eine private Pflegezusatzversicherung abschließen, fünf Euro im Monat vom Staat dazu bekommen. Gestern hat das Kabinett die Geldspritze beschlossen.


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05. Juni 2012

Netzwerk für Alte



Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner spricht am Dienstag, den 5. Juni 2012 um 18 Uhr in der Evangelischen Akademie (deren Mitglied ich bin) in Recklinghausen.

Thema: Netzwerke für Alte - wir werden den vielen alten Menschen nicht gerecht werden, wenn nicht viele mithelfen ! Eine Idee, die mich seit längerem beschäftigt. Hier erfahren Sie mehr.

Unbedingt hingehen ! Allein die Rhetorik des Mannes ist ein Erlebnis.


04. Juni 2012

Fixierung unnötig



Bettgitter, Gurte, Psychopharmaka - man glaubt`s kaum: 400 000 alte Menschen sind zu jeder Zeit in Deutschland durch diese (Zwangs-) Mittel ruhig gestellt.

Dagegen regt sich Widerstand: Ethisch und pflegerisch bedenklich, heißt es. Laut § 1906 BGB darf das nur geschehen 1. zum Wohl des Patienten 2. mit Genehmigung des Betreuungsgerichts. Oft fehlt es an beidem; doch selbst wenn alles "nach Gesetz" vor sich geht, steht die Frage, ob nicht niedrige Betten und andere Schutzmaßnahmen als milderes Mittel geboten sind.

Lesen Sie hierzu den Bericht über eine Studie.



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02. Juni 2012

Tag der Organspende

 

 

2. Juni 2012 -  Tag der Organspende -

jeder meint, es fehle nur an bereitwilligen Spendern ! Denkste !

Es gibt auch handfestes Desinteresse in den Kliniken, so daß nicht mal die vorhandenen Möglichkeiten ausgeschöpft werden.

Sehr ärgerlich - oder: mehr als das  !

Lesen Sie meinen Text "Love me, spender ".

 


01. Juni 2012

Erben lohnt



Jede fünfte Erbschaft in Deutschland wird künftig einen Wert von über 100.000 Euro haben, Tendenz steigend.

Allerdings kommt das Bargeld bei den Nachlässen erst an zweiter Stelle.

Dorfbewohner und Beamte, Verheiratete oder Selbständige: Wer Verwandte mit diesen Attributen hat, darf mit deutlich größeren Erbschaften rechnen.

Das zeigt eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Postbank.

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19. Mai 2012

Fall Assauer



Der Fall Aussauer

sorgte für Gesprächsstoff. Das Thema Demenz ist in aller Munde. Und so schießen auch die Ratgeber ins Kraut. Nicht alle sind von solchem Feingefühl wie die Recklinghäuser Zeitung, die auf ihrer Service-Seite Gesundheit fragt:

Wie sollte man mit der Alzheimer-Diagnose umgehen ?

Etwa ein Jahr können die Folgen... aufgehalten werden. Diese Zeit sollte genutzt werden, um sich gemeinsam um eine Vollmacht und Patientenverfügung zu kümmern. Auch ein Testament sollte der Betroffene vor dem Notar machen.

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16. Mai 2012

Jeder Dritte erbt !

 

Vor einem Jahr - Postbank Studie: Deutsche - ein Volk von Erben

 


Erben im Schnitt zwischen 45 und 46 Jahre alt  / Streit ums Erbe eher in Westdeutschland 

Fast ein Drittel aller Bundesbürger gibt an, schon einmal geerbt zu haben. Knapp ein Viertel geht von einer künftigen Erbschaft aus, größtenteils in den kommenden zehn bis zwanzig Jahren.

Frauen erben öfter als Männer. Und eine Mehrheit der Deutschen lehnt die Erhebung von Erbschaftsteuern grundsätzlich ab.
 

 


 

 


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15. Mai 2012

Testsieger



Lob der führenden juristischen Zeitschrift NJW  für das Online-Portal der Justiz in NRW:

"Jedes der 16 Bundeslän­der führt im Internet ein eigenes Justizportal. Dabei sind Qualitätsunterschiede festzustellen – mal überzeugt ein umfassendes, informatives Angebot, mal sind nur die nötigsten Informationen abrufbar. Zu den Erstgenannten zählt ohne Wenn und Aber das Justizportal des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ein Klick auf  www.jm.nrw.de zeigt: So vielseitig und bunt ist die Justiz! Angesichts zahlreicher Informationen, hübsch verpackt und gut lesbar aufbereitet, bleiben sowohl für den Bürger als auch für den Juristen keine Fragen offen. Ein geplanter kurzer Internetaufenthalt kann dann schon mal etwas länger dauern bei unserem Testsieger."


13. Mai 2012

Muttertag

 

 

Sie glauben, "die Vorsorgevollmacht  für Mutter hat noch Zeit"?

Sie haben doch ihre Kontovollmacht; reicht das nicht ?

Und überhaupt:

Warum soll ich das eigentlich alles machen; sind da nicht auch noch meine Geschwister...?



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12. Mai 2012

Tag der Pflege




Am Samstag, den 12. Mai 2012 findet im Kreishaus der "Tag der Pflege" statt.

In der Zeit von 10 bis 16 Uhr kann man sich Vorträgen und an Ständen der einschlägigen Einrichtungen und Verbände über das Thema Pflege informieren.

Hier erfahren Sie Einzelheiten !



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03. Mai 2012

Freude am Verfahren ?!



Fast zwei Jahre hatte ein Kalifornier angeblich eine Erektion, die er nicht mehr loswurde. Schuld daran sei der Sitz auf seinem BMW-Motorrad. Nun verklagt er den Konzern.

Von Freude-am-Fahren zur Freude am Verfahren ?!

Hier erfahren Sie mehr über den nicht ganz alltäglichen Rechtsfall.


02. Mai 2012

Tennis-Testament

 

Heute vor 103 Jahren wurdeTeddyStauffer, der Swing-König, geboren. Er komponierte Hits wie "Goody-Goody" und "Good Night Ladies". Die Nazis vertrieben ihn 1938; leitete er die Kapelle eines Luxusdampfers, später eine Jazz-Band, galt als Lebenskünstler, schuf Luxushotels und Nightclubs in Acapulco, liebte die Frauen und war fünf mal verheiratet. Mit 66 Jahren machte er ein ungewöhnliches Testament: Falls er bei einem Tennis-Match das Zeitliche segnen sollte, erhielte "sein Partner" - wenn es eine Dame ist - 50 000 $ aus dem Erbe.


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01. Mai 2012

Zeitungsinterview



In der Recklinghäuser Zeitung erschien

jetzt ein Interview mit mir zu Fragen der

Vorsorgevollmacht und der gesetzlichen

Betreuung.

Hier können Sie´s nachlesen !

 

 



30. April 2012

Ulysses



Eine große Lesung startete in diesen Tagen:

Jeden Tag können Sie im Kulturrradio des rbb von halb drei bis drei Uhr eine Episode aus James Joyce´s Ulysses anhören. Insgesamt sind es 80. Außerdem startet ein Hörspiel-Projekt. Warum jetzt, warum nicht eher ?

Siebzig Jahre nach dem Tod eines Schriftstellers werden seine Werke  g e m e i n f r e i . Es müssen dann keine Zahlungen mehr an die Erben des Künstlers geleistet werden. Joyce verstarb am 13. Januar 1941...

 


27. April 2012

Demente hinter Gitter ?!




Pflegepatienten werden besser versorgt als noch vor wenigen Jahren. Allerdings gibt es erhebliche Defizite. Zu dem Schluss kommt der dritte Pflege-Qualitätsbericht des Medizinischen Dienstes der gesetzlichen Krankenversicherung (MDS).

Vor allem bei Ernährung und Flüssigkeitsversorgung sowie im Umgang mit Demenzkranken seien die Fortschritte gegenüber dem letzten Bericht aus dem Jahr 2007 evident, heißt es.

 


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20. April 2012

Unterhalt nach Samenraub



Urteil im „Samenraub-Prozess“:

Zwei Frauenärzte einer Kinderwunschpraxis müssen Unterhalt für Zwillinge zahlen, und zwar bis zu deren 18. Lebensjahr. Der Vater der heute vier Jahre alten Kinder – ein Junge und ein Mädchen – hatte die Mediziner verklagt, weil die künstliche Befruchtung ohne sein Wissen geschah...

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13. April 2012

Timo Konietzka



Der frühere Fussballspieler Timo Konietzka hat die Sterbehilfe von Exit in der Schweiz in Anspruch genommen. Er war unheilbar an Krebs erkrankt; seinen Plan hatte er mit Bedacht und Verantwortung umgesetzt.

Sein Beispiel wirft erneut die Frage auf, ob und unter welchen Umständen es Ärzten bei uns erlaubt sein soll, beim Freitod zu assistieren.

Hier erfahren Sie mehr darüber !



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12. April 2012

Chemie gegen Alte

 


"Chemische Gewalt" gegen alte Leute



Tausende Demenzkranke in Deutschland werden mit Psychopharmaka ruhiggestellt - weil das Geld und Personal spart.

Knapp eine viertel Million Menschen müssen Psychopharmaka schlucken, ohne dass damit Krankheiten behandelt werden. Das zeigt eine Studie des Zentrums für Sozialpolitik an der Universität Bremen. Fast 240.000 Demenzkranke in Heimen oder in ambulanter Pflege werden mit Medikamenten behandelt, um sie ruhigzustellen.

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12. April 2012

Herzilein

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner Allzeit-Lieblings-Cartoons vorstellen ? :-)

 

            



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02. April 2012

Aprilscherz ?



Gerade haben Sie gelesen, daß am 31. März die Frist abläuft. Dieses Jahr ist es anders; dies´ Jahr läuft sie erst am 2. April - heute, an einem  Montag - ab.

Womit hängt das zusammen ? Mit dem Schaltjahr ? Nein ! Ist das nun ein Aprilscherz ? Nochmal nein.

Es steht so im Gesetz, daß an Sonnabenden sowie an Sonn- und Feiertagen keine Fristen ablaufen, § 193 BGB. Sie laufen erst am darauf folgenden Werktag ab !


02. April 2012

Trockengebiet ?

 

 

Klar, wenn eine Viva-Moderatorin in ihrem Buch schreibt, daß sie lieber müffelt als ein Deo zu benützen - und manch anderes, was viele nicht einmal zu denken wagen - erobert sie schnell eine Miilion Leser oder mehr.

 

Die Juristerei dagegen gilt als unsexy und uncool, ein Trockengebiet gewissermaßen; zumal dann, wenn es um Alter, Tod und Erbenstreit geht. Könnte man meinen. Doch diese Seite hat Tag für Tag 200 bis 300 Besucher; gut 23.000 von Januar bis heute, die ca. 436.000 mal Klick machten.



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29. März 2012

Erlaß der Grundsteuer



Haben Sie in Ihrem vermieteten Wohnhaus unverschuldet über 50 % Mietausfall, so können Sie einen Antrag auf Erlaß von Grundsteuer stellen.

Er muß bis spätestens 31. März bei der Kommune eingehen.

Darauf weist ein Merkblatt der Stadt Gladbeck hin. Hier erfahren Sie mehr !






17. März 2012

Heute: Vortrag Vorsorgevollmacht

 

Am heutigen Samstag, den 17. März 2012 halte ich um 14 Uhr

einen Vortrag zum Thema

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung -

und zwar auf einer Bildungsveranstaltung der IG BCE - Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie - Ortgruppe Recklinghausen / Herten im Treffpunkt Wildermannstr (51 / 53) in Recklinghausen.


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06. März 2012

Digitaler Nachlass

 

Für Sie gelesen:

Tod im Netz

Früher erbten Hinterbliebene Tagebücher, heute finden sie eine Facebook-Seite. Und stehen plötzlich vor der Frage: Was tun mit E-Mails, Online-Profilen und Twitter-Nachrichten von Verstorbenen ?

Antwort gibt -  u.a - das SüddeutscheZeitungMagazin

Aktuell: Spuren im Netz, WAZ vom 5.03.2012


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02. März 2012

Erbschleicher



Über eine bemerkenswerte Serie von kriminellen Erbschleichereien berichtete jetzt die regionale Presse:


Täter hatten die Situation ungeklärter Nachlässe ("Erben gesucht") ausgenutzt und diese mit gefälschten Testamenten beispielsweise den von ihnen selbst gegründeten - scheinbar guten Zwecken dienlichen - Einrichtungen zugeschanzt.

Dann flog alles auf...

 


26. Februar 2012

Roter Faden



Ein freundlicher Leser schickte mir - wohl mit Blick auf meinen Text  "Power Point ?" ( vom 17.02.) - folgende Zeilen:

Fragen eines redenden Rechtsanwalts



Jesus hielt die Bergpredigt.
Hatte er keinen PC dabei ?

Martin Luther rief: Hier stehe ich; ich kann nicht anders !
Hatte er keine Boxen zur Verstärkung ?

Abraham Lincoln hielt seine Gettysburg-speech.
Und das ohne USB-Stick ?

Und Barack Obamas "Yes we can !"
How did he without Power Point ?

So viele Redner,
so viele Fragen.

Die Antwort heißt:
Der rote Faden !

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15. Februar 2012

Wie wollen wir sterben ?

 

Ein Buch ist anzukündigen, nein anzupreisen. Es heißt:

Wie wollen wir sterben ?

und stammt aus der Feder eines erfahrenen Arztes

names Michael de Ridder.

 

Hier erfahren Sie mehr ! 

 

 


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10. Februar 2012

Alstervergnügen


Heute stehe ich meinen Mandanten (ausnahmsweise) nicht leibhaftig zur Verfügung:

Ich muß nach Hamburg, um mich nach dem Stand der Arbeiten an der Elbphilharmonie zu erkundigen. :-)

Nein, im Ernst: ich nehme an einem Erbrechtseminar des gescheit-gewitzten und hochspezialisierten Kollegen Dr. Bonefeld teil, im schicken Grand Hotel Elysee am Rothenbaum; schick, weil mit viel Kunst an den Wänden.



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09. Februar 2012

Nachtrag zum Vortrag

  

 

Beim Vortrag in Westerholt waren 125 Zuhörer erschienen. Nach einer Stunde konnten sie ihre Fragen stellen; auch an den Moderator des Abends Dr. Ott, nicht nur ärzticher Direktor des Gertrudis-Hospitals, sondern dort auch Chef der Geriatrie, also mit dem Thema täglich befaßt.

Erstaunlich, wieviele Interessierte zur Zeit in die Vorträge strömen. Vielleicht hängt es damit zusammen, daß seit dem Inkrafttreten des Patientenverfügungsgesetzes am 1.09.2009 in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen schon bei der Aufnahme der Patienten neue Routinen greifen...



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02. Februar 2012

Mehr Hilfe bei Demenz


Demenz wird zur Volkskrankheit


In Deutschland werden im Jahr 2050 voraussichtlich 2,6 Millionen Menschen davon betroffen sein, doppelt so viele wie heute. Die Krankheit wird auch zu einem finanziellen Problem, denn der Betreuungsbedarf wird mit zunehmendem Krankheitsbild größer.

Nicht immer gibt es Angehörige, die zur Seite stehen. Und selbst wenn es sie gibt, sind sie meist ab einem bestimmten Zeitpunkt selbst überfordert. Dafür gibt es unterschiedliche Hilfsangebote.

Die gesetzliche Pflegekasse gewährt ein Betreuungsgeld, auch wenn der Demente noch keiner der Pflegestufen I bis III zugeordnet ist. Sie erhalten 100 Euro im Monat (Grundbedarf) bzw. 200 Euro (erhöhter Bedarf), je nach Grad der Demenz. „Das Geld wird nur nach Vorlage von Rechnungen für Betreuungsleistungen erstattet. Man kann nicht frei darüber verfügen“, heißt es.

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26. Januar 2012

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Am  heutigen Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 19 Uhr

spreche ich im Pfarrzentrum der St. Martinus-

Gemeinde in Herten-Westerholt zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.

 


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08. Januar 2012

Scheidung statt Silberhochzeit ?!

 

Hörtipp: Lebenszeichen, heute um 22.35 Uhr in WDR 5 

Scheidung statt Silberhochzeit - Trennung „nach all den Jahren

Sie haben so viel miteinander durchgemacht: Das Haus gebaut, die Kinder großgezogen, den Vater gepflegt. Und dann das: Einer von beiden schmeißt das Handtuch und geht. Einfach so. Weil es das noch nicht gewesen sein kann.

Oder weil er eine Jüngere hat oder sie endlich tun und lassen möchte, was sie will. Und weil sie merken, wie wenig sie einander noch zu sagen haben. Bei einigen begann die Leere, als die Kinder das Haus verließen – als die gemeinsame Aufgabe erfüllt war. Die Zahl der Paare, die sich nach vielen gemeinsamen Jahren trennen, hat sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht.


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18. Dezember 2011

"Eure Sorgen..."




Der (unvergleichliche) Volker Looman in der "Vermögensfrage" in der FAZ:

"Ein vermögender Apotheker ist 80 Jahre alt. Die Ehefrau ist zwei Jahre jünger. Das Ehepaar hat drei Kinder im Alter von 50, 48 und 45 Jahren. Hinzu kommen acht Enkel, die zwischen 12 und 20 Jahre alt sind. Der Freiberufler ist zu einem beachtlichen Vermögen gekommen, wie ein Blick auf die wichtigsten Klassen zeigt. Die Summe des Bargelds und der Termingelder liegt bei 200.000 Euro. Die Anleihen haben einen Wert von 600.000 Euro. Hinzu kommt die Rente des Versorgungswerks. Sie beträgt 3000 Euro pro Monat. Das entspricht bei einer Restlaufzeit von zehn Jahren einem Kapitalwert von 300.000 Euro. Das Eigenheim könnte für 400.000 Euro verkauft werden. Die vermieteten Immobilien sind 1,2 Millionen Euro wert. Der Marktwert der Aktien liegt bei 400.000 Euro. Abgerundet wird das Vermögen durch Gold in der Größenordnung von 100.000 Euro. Das führt unter dem Strich zu einem Vermögen von 3,2 Millionen Euro.



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15. Dezember 2011

Liz Taylor´s Nachlaß



Haute Couture und märchenhafter Schmuck einer Diva:

Der persönliche Nachlaß von Elizabeth Taylor wird in New York versteigert...

Hier erfahren Sie mehr !



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11. Dezember 2011

Vortrags-Nachlese II



Der November ist nicht nur der Toten-, Trauer- und Sterbemonat, er ist auch der Monat der Vorträge:

Beim Tag des Betreuungsrechts beim hiesigen Amtsgericht hörten über 100 Interesssierte meinen beiden Vorträgen zu, mit dabei Schüler der Reno-Klassen des Berufskollegs Kuniberg, darunter drei Azubis aus unserem Büro. Man fand "...kurzweilig und mit Anekdoten gespickt Rechtsanwalt und Notar Bultmann mit dem Thema „Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung“. Natürlich verwies er nachdrücklich darauf, dass nur die Inanspruchnahme eines Notars die optimale Absicherung bietet."

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07. Dezember 2011

Sterben impossible ?

 

Ein Interview vom Sommer, doch aktuell wie zuvor:

Leider werden jedes Jahr rund 100000 Magensonden gelegt, etwa bei Demenzpatienten, einfach weil es leichter ist, sie so am Leben zu halten, statt ihnen stundenlang Nahrung anzureichen. Dabei könnten sie essen, wenn ihnen jemand hilft. Die Magensonde wird dann als pflegeentlastendes Instrument eingesetzt. Davon müssen wir wegkommen. Eine Magensonde ist dann angezeigt, wenn ein Demenzpatient so massive Schluckstörungen hat, dass er andernfalls tatsächlich verhungern würde.

Prof. Dr. Franz-Joseph Bormann, in: Verschweigen ist eine Katastrophe, FR v. 14.6.11



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05. Dezember 2011

Wenn Pfleger töten



"Sie sind meist männlich, sind in ihrem Team meist die Außenseiter, und sie geben sich vor ihrer Tat oft zu erkennen.

Prof. Dr. Karl H. Beine von der Uni Witten-Herdecke und Psychiater in Hamm

Er hat eine bahnbrechende Untersuchung über alle 36 seit 1970 weltweit bekannt gewordenen Tötungsserien von Pflegern mit 331 Opfern als Buch veröffentlicht.

Hier ein Interview mit Ihm in der Süddeutschen...


04. Dezember 2011

Igel in der Tasche


Senioren geben ihr Geld nur ungern aus -

meine 92-jährige Mutter würde sagen: sie haben einen Igel in der Tasche.

Das ist das Fazit eines - lesenswerten - Artikels des Finanzexperten Volker Looman in der FAZ.

Tipp: Lesen - Sie werden vielleicht nicht Ihre Vermögenverhältnisse (stets üppig bei Looman), wohl aber Ihre Verhaltens- und Denkweise richtig beschrieben finden !



02. Dezember 2011

Anfang vom Ende ?

 

Nicht mehr brandaktuell - aber die Lehre bleibt :

Das Krankenhaus musste sein. Als Notfall wurde Loki Schmidt am 23.9.2010 in die Hamburger Asklepios-Klinik eingeliefert, weil sie sich bei einem Sturz zu Hause in Langenhorn das rechte Sprunggelenk gebrochen hatte. Vier Wochen später war die 91-Jährige tot.

"Das ist leider der Klassiker", sagt Claudia Schacke, Professorin für soziale Gerontologie an der Katholischen Hochschule Berlin. "Durch einen Krankenhausaufenthalt bauen alte Menschen oft dramatisch ab. Das kann der Anfang vom Ende sein."

Für alle, die sich alten Menschen verantwortlich fühlen: aus einem Artikel in der Süddeutschen !

 


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29. November 2011

Vortrags-Nachlese



Der November ist nicht nur der Toten-, Trauer- und Sterbemonat, er ist auch der Monat der Vorträge: die wenigsten sind verreist, Wald und Flur verregnet, verweht, verwaist. Trübsal blasen bei Tee und Stöfchen schlägt auf´s Gemüt..

So pilgern die Menschen in die aufgewärmten Räume, um in Geselligkeit Neues zu erfahren. Bei den Telekom-Senioren waren es über 5o, beim Tag des Betreuungsrechts am Amtsgericht Recklinghausen hörten über 100 Interesssierte meinen beiden Vorträgen zu, beim Volksbund der Kriegsgräberfürsorge in Datteln an die 50, beim zweiten (!) mit Dr. Günnewig an der Volkshochschule waren es noch einmal über 150. Bei den Ärzten der Geriatrie im Prosper und ihrem Herbsttreffen Altersmedizin.waren es zwar unter 20 Zuhörer, aber die wurden besonders nachdenklich...

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26. November 2011

... und heute im Prosper !


Am 8. trage ich vor bei den Senioren der Telekom über´s Erben und Vererben, am 1o. lädt das Amtsgericht mich am "Tag des Betreuungsrechts" zu zwei Kurzvorträgen über Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung ein, am 23. beim Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Datteln, am 24. wiederholen wir die Veranstaltung bei der VHS, da der Saal am 6.10. überfüllt war mit 150 Hörern und viele nach Hause geschickt werden mußten, am 26. November bin ich beim Herbsttreffen Altersmedizin der Geriatrie am Prosper-Krankenhaus zu hören.



24. November 2011

Vortrag Patientenverfügung

 

Donnerstag, den 24. November 2011 um 17 Uhr, Volkshochschule, Herzogswall 17,  45657 Recklinghausen, - zweiter Termin für den 6. Oktober 2011, als mehr als 150 Hörer in die VHS strömten -

Vortrag zum Thema:

Neues (und Altbekanntes) zur Patientenverfügung -

gemeinsam mit Dr. Thomas Günnewig, Chefarzt der Neurogeriatrie am Elisabeth-Krankenhaus in Recklinghausen-Süd, Herausgeber u. Autor des Lehrbuches "Praktische Neurogeriatrie". 


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18. November 2011

Tag des Betreuungsrechts



Wer trifft Entscheidungen in meinem Sinne, wenn ich einmal nicht mehr Herr der eigenen Sinne sein sollte? Um diese zentrale Frage ging es beim Tag des Betreuungsrechtes“ im Amtsgericht.

Das Amtsgericht Recklinghausen, d.h. Betreuungsrichter Dr. Maibaum, hatte mich gebeten, beim Tag des Betreuungsrechts zwei Vorträge zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung zu halten.

Erstaunlich viele Interessierte fanden den Weg ins Gericht und lauschten den Vorträgen im Sitzungssaal der Strafkammer. Bei meinem ersten Vortrag waren es an die hundert, darunter eine RENO-Berufschulklasse, der drei Azubis aus unserem Büro angehören. Sie konnten also verfolgen, was einer ihrer Chefs "so bei seinen Vorträgen erzählt"...

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09. November 2011

Elfter Elfter Elf

 

Der 11. November 2011 ist ein begehrter Heirats-Termin !

Auf den Standesämtern dürfte rege Betriebsamkeit herrschen: 11.11.-er Termine in RE wurden lange im vorhinein vergeben...

Viele wollten den ultimativen Glücks-Termin zum Heiraten.

 



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09. November 2011

In memoriam

 

Heute vor 1 Jahr: 

Angst vor dem Tode hatte sie nicht. Das Bewusstsein, dass er näher kommt, schreckte sie nicht. "Kann man noch Bestellungen bei Dir aufgeben?" - mit dieser beinahe heiteren Frage nahm sie mich vor Jahren für den heutigen Anlass in´s obligo und hat mir während eines langen Nachmittags aufgetragen, was ihr wichtig ist.

aus der bewegenden Trauerrede des Notars Henning Voscherau auf Loki Schmidt


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05. November 2011

Mediation im Erbrecht

 

Machen Sie eigentlich auch Mediation im Erbrecht ?

werde ich eher selten gefragt. Das liegt schon daran, daß Mediation generell noch immer ein Geheimtipp, ein Thema für gut Informierte ist.

Das wird sich ändern: seit dem 1. Januar 2010 bietet auch das Landgericht Bochum die sogenannte richterliche Mediation an. Bei Eingang einer Klage prüft man, ob sich die Mediation als eine andere Art der Streitbeilegung eignet; besonders in Erbsachen wird das kommen.

Eben habe ich meine erste Mediationssitzung dort hinter mich gebracht. Dauer: zwei Stunden. Ich werde berichten...


31. Oktober 2011

Freundlicher Tod

 

 

Todesanzeigen spulen oft enttäuschend fade das Einerlei der üblichen Floskeln ab. "Plötzlich und unerwartet" starb der Verblichene: Ach, da kann er ja froh sein, daß die Angehörigen nicht auf seinen Tod "gewartet" haben...

Es geht auch anders. Den Tod einer 88-Jährigen beschrieben die Hinterbliebenen jetzt so:

"Der Tod kann auch freundlich kommen. Zu Menschen, die lebenssatt sind. Deren Hand nicht mehr festhalten will. Deren Augen müde wurden. Deren Stimme nur noch sagt: Es ist genug. Das Leben war schön".

Das hat Stil - nach Aussage und Ausdruck !



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28. Oktober 2011

Vortrags-Nachtrag



Kennen Sie das Credo einer echten Lokal-Zeitung ?

Jeder Leser muß wenigstens einmal im Jahr in der Zeitung "drin stehen" (und sei es mit der Todesanzeige) !

So wird von der Jahreshauptversammlung der Kaninchenzüchter berichtet und die Sieger, die die preisgekörten Rammler stellen, halten ihr Tier freudestrahlend in die Kamera.

So in etwa fühlte ich mich, als ich jetzt von einem Vortrag las - mit Bild sogar, den ich vor Wochen bei der CDU-Frauenunion gehalten hatte. Wo ? Im Kolpinghaus natürlich...

Hier können Sie die "Chronik" anschauen ! :-)

23. Oktober 2011

Testament gemacht ?

 

Der Arzt wird mitten in der Nacht gerufen. Er untersucht den Patienten:

Haben Sie schon Ihr Testament gemacht ?

Nein, Herr Doktor, ist es denn wirklich so schlimm ?

 


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07. Oktober 2011

Lehrstück für Erbrechtsseminare

 

 Ein Lehrstück für Erbrechtsseminare...

nennt Hans Leyendecker in der Süddeutschen die Auseinandersetzungen in der WAZ-Gruppe nach dem Tod der Gründerwitwe Brost. Der andere - konservative - Zweig der WAZ-Eigner Funke / Grotkamp hatte den - sozialdemokratischen - Brost-Erben angeboten, ihren hälftigen Anteil am Konzern für 470 Mio. € kaufen. 

Dr. Peter Heinemann, Sohn des Alt-Bundespräsidenten Gustav Heinemann, als Rechtsanwalt auch Testamentsvollstrecker der Brost-Kinder, hatte angekündigt, das Angebot sorgfältig zu prüfen. Nun streckt der Springer-Konzern seine Finger nach dem drittgrößten Zeitungshaus Deutschlands aus und unterbreitet verlockende Angebote.

Man darf gespannt sein wie "die causa" ausgeht...


 


05. Oktober 2011

Behindertentestament

 

 

Heute halte ich um 20 Uhr beim Förderverein der Christy-Brown-Schule in Herten einen Vortrag zum Thema

Behindertentestament.

Es geht darum, daß Eltern körperlich oder geistig behinderter Kinder ein Testament errichten, in dem sie Vorkehrungen treffen, daß ihr Erbe dem Kind ungeschmälert zugute kommt und nicht vom Träger der Sozialhilfe vereinnahmt wird.

Ort: Christy-Brown-Schule,  Hofstr. 27, 45701 Herten



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01. Oktober 2011

Merkelokratie

 

 

Es gibt keine Merkelokratie, sondern eine Regierung, in der Kanzlerin und Außenminister, Wirtschafts- und Finanzminister an einem Strick ziehen sollten - und zwar nicht nur, wenn der gerade um den Hals eines Koalitionspartners liegt.

Kurt Kister


30. September 2011

Pflege-Dschungel



Hilfe im Pflege-Dschungel - so die Überschrift eines Artikels der lokalen Presse, worin eine neue Beraterin der Diakonie vorgestellt wird.

Immerhin, Person, Gesicht und Aufgabenbereich dieser neuen Kraft -. dem einen oder anderen wird es nützen, zu wissen, wo er mit seinen Fragen landen kann.

Immer stärker von Interesse sind die Fragen, die sich um das Thema Alter und Demenz ranken.

Aber, sehen Sie selbst !

 


30. September 2011

Was für Greise ?

 

 

Wer früher stirbt, lebt länger ewig ! (Manfred Lütz)

Sein Testament zu machen ist was für Greise, keinesfalls hip oder cool ! Wer jung ist, mag so denken.

Dieser smarte junge Mann wäre in diesem Jahr 80 geworden - wenn nicht ein Autounfall ihn mit 24 - heute vor 56 Jahren - das Leben gekostet hätte...

James Dean  würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er erführe, daß sein verhaßter Vater den postmortalen Geldsegen seines Nachruhms erntete. Warum? James Dean starb "untestiert" - ohne Testament.                                                                   


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29. September 2011

In 1 Tag: 5 % Grunderwerbsteuer !

 

Die Grunderwerbsteuer in NRW wird zum 1. Oktober 2011 von 3,5 auf 5 Prozent erhöht.


Mit der Erhöhung folgt Nordrhein-Westfalen den Bundesländern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Saarland und Sachsen-Anhalt.

Die Grunderwerbsteuer entsteht mit der notariellen Beurkundung des (rechtswirksamen) Kaufvertrages. Die Übergabe des Grundstücks, die Grundbucheintragung und die Kaufpreiszahlung haben keinen Einfluss auf die Entstehung der Steuer.

Beim Erwerb eines Hausgrundstücks zum Kaufpreis von z.B. 200 T€ fallen also bis 30. September 2011 7000 € ab dem 1. Oktober 2011 10 000 € Steuern an !



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17. September 2011

Aussitzen ?

 

 

Mancher macht es zur Maxime seines Handelns: das Aussitzen !


Beim Erbe können Sie sich das nicht
leisten:

 

Irgendwann kommt dieses Prinzip zum "Erliegen".  :-)

 


 

 


 


16. September 2011

Illoyal

 

Hörsaal statt Sprechstunde:

Heute bin ich in der Zeit von 14 bis 19 Uhr an der RuhrUni Bochum (zwanzig Autominuten entfernt) und höre mir Vorträge an beim 2. Erbrechtssymposium der juristischen Fakultät.

Das Thema ist sehr aktuell und als Querschnitt besonders interessant, die Rednerliste exquisit ! Es geht um:

Illoyalität im Erbrecht.

Die Palette der Themen umfasst die Blockade in der Erbengemeinschaft bis zur Pflichtteilsreduzierung.

 


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14. September 2011

Live-Diskussion: Organspende

 

 

Organspende – Ringen um neues Gesetz

Tausende Patienten warten auf eine Transplantation, viele von ihnen vergeblich. Wie lässt sich die Zahl der Spender erhöhen? Über Sorgen der Krankenhäuser, zögernde Ärzte und die Ängste potenzieller Spender diskutiert der Medizinjurist und Studienpreis-Nominierte Sebastian Rosenberg mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der SPD im Bundestag Karl Lauterbach, dem Transplantationsmediziner Hermann Reichenspurner und der Betroffenen Jutta Riemer.

Es moderiert Ralf Müller-Schmid, DRadio Wissen. In Kooperation mit Deutschlandfunk und Süddeutscher Zeitung.

Die Veranstaltung können Sie am 14. September ab 19 Uhr
live als Videostream
verfolgen.


08. September 2011

Heute: Telefonaktion Pflege

 

Die Stadt Recklinghausen bietet eine Telefonaktion an zu allen Fragen der Pflege von Angehörigen.

Themen, Telefonnummern und Daten entnehmen Sie bitte der Recklinghäuser Zeitung vom 3.September 2011.

 


 


21. August 2011

Aufschieberitis II

 

Am siebten Tag schuf Gott die Welt - aber warum am Sonntag, der ist doch zu heiligen ?

Nun ja, er hatte prokrastiniert. Er hatte waass ? Nichts Unanständiges, a u f g e s c h o b e n , ziemlich menschlich eigentlich, nichts Göttliches. Prokrastinieren ist ein verschwurbeltes Fremdwort für  A u f s c h i e b e n.

Das kennen Sie ? Aber vielleicht nicht das Buch dagegen; doch was heißt schon dagegen. Ändern tut´s daran nichts. Wenigstens Sie nehmen es sich nicht mehr so zu Herzen. Immerhin, das schaffen Passig / Lobo.

Schon der Werbe-Clip dazu ist Spitze. Mehr darüber !

 


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18. August 2011

Testamente zentral

 

Zentrales Register für Testamente ab 2012 Test ab August 2011

Schätzungsweise 15 Millionen Verwahrungsnachrichten auf Karteikarten werden in den nächsten sechs Jahren in den elektronischen Datenbestand des Testamentsregisters überführt.

Schon ab 1. Januar 2012 werden alle neuen erbfolgerelevanten Urkunden (Testamente und Erbverträge sowie privatschriftliche Testamente, die beim Notar oder beim Amtsgericht in besondere amtliche Verwahrung gegeben werden) ausschließlich bei der Bundesnotarkammer registriert.

 


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16. August 2011

Wir machen sowas !

 

 
Atze Schröder wirbt mit karibischem Cocktail und Quietsche-Krokodil für´s süße Nichtstun. Ehe Otto Normalverbraucher über "echt fette Chancen von 400.000 €" reden kann, muß er - meistens jedenfalls - geerbt haben. Für Geldanlage ist die Sparkasse da, aber wer sagt einem, wie man erbt oder vererbt ?


 

 


Wir machen sowas !


 

 

 

 


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03. August 2011

300 T€ pro Erbe ?

 

 

Bis zum Jahr 2020 werden 2,6 Billionen des privaten Vermögens in Höhe von rd. 9,4 Billionen Euro vererbt.

Wegen der ungleichen Verteilung wird die eigene Vermögensbildung und Altersvorsorge für die meisten Erben unerlässlich bleiben: Denn das Gros der Erben erhält wenig, wenige Erben erhalten viel. Die Studie zeigt auch immer noch deutliche Unterschiede zwischen den neuen und alten Bundesländern.

Pressemitteilung des Deutschen Institus für Altersvorsorge über das Erben in Deutschland


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18. Juli 2011

Betreuungsanregung

 

Ihre 79-jährige Mutter muß nach einem Schlaganfall ins Heim: Die Vorsorgevollmacht war stets aufgeschoben worden, jetzt hilft nur noch die gesetzliche Betreuung. Aber wie stellt man es an ? Der Anwalt sagt, es gibt keinen Formzwang. Doch ein Muster hätte man schon gerne. Bitteschön: Hier können Sie sich ein Formular nicht nur herunterladen, sondern sogar online ausfüllen und - drucken ! Und ab !


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17. Juli 2011

Klopfet an !

 

Szene aus der Beisetzung Otto von Habsburgs:

Dort schirmt nach der Tradition zunächst die "Anklopf-Zeremonie" die zahlreichen in der Familiengruft liegenden Kaiser von Neuankömmlingen ab:

Ein Geistlicher fragt an der Pforte "Wer begehrt Einlass?", woraufhin der Zeremonienmeister die adeligen Titel Habsburgs referieren soll. 

Daraufhin antwortet der Geistliche "Wir kennen ihn nicht." Auch die Aufzählung aller Ehrungen und Auszeichnungen hilft nicht weiter. Erst wenn der Zeremonienmeister den einstigen Kronprinzen beim dritten Versuch als "sterblichen, sündigen Menschen" vorstellt, heißt es "So komme er herein."

 



16. Juli 2011

Angst

 

Krebs ist Angst,

auf diesen Satz kann man das Wabernde und Wuchernde, das Unheimliche und Unsichtbare dieser Krankheit reduzieren.

Krebs ist die Angst des Kranken, die aber auch die Umgebung erfasst. Die sich in die Beziehung zu Freunden und Familie frisst.

Die sich ausbreitet, selbst wenn die Krankheit gestoppt ist. Irgendetwas bleibt immer, Krebs ist eine Angst, die einen nie mehr verlässt.


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14. Juli 2011

Waffen für die Welt ?

 

Wer heute in die Zeitung blickt, den springt eine Zahl an: 11 Millionen Menschen hungern am Horn von Afrika -  wegen der Dürre.

Darunter die Meldung: Angela Merkel in Angola; sie verhandelt über Patrouillenboote für die Potentaten. Zuvor die Panzer an die Saudis !

Statt Waffen  - wie wäre es mit Brot für die Welt ?



14. Juli 2011

Keine Angst

 

Biolek hat keine Angst vor dem Tod

Ex-Moderator Alfred Biolek  -  soeben wurde er 77 -  fürchtet sein Ende nicht.

Ich habe so viel Schönes erlebt, wenn ich morgen tot umkippen würde, wäre das in Ordnung“,

sagte er der Zeitschrift „Auf einen Blick".


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12. Juli 2011

Wachkoma III

 

Aufflackerndes Bewußtsein

überschreibt die Sueddeutsche Zeitung einen Artikel; vielen Patienten werde vorzeitig ein Wachkoma  - anstelle eines minimalen Bewusstseinszustandes - attestiert.

Was damit gewonnen ist, bleibt allerdings unklar. Denn die Menschen wollen den einen wie den anderen Zustand nicht, egal wie Mediziner ihn nennen:

"Besteht nach einem Jahr immer noch zweifelsfrei ein Wachkoma, sind die Chancen auf Erholung praktisch Null".


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10. Juli 2011

Mediation im Erbrecht II

 

Machen Sie eigentlich auch Mediation im Erbrecht ?


Seit dem 1. Januar 2010 bietet auch das Landgericht Bochum die sogenannte richterliche Mediation an.

Eben habe ich meine erste Mediationssitzung dort hinter mich gebracht.

Man wird in einen kleinen freundlichen Konferenzraum gebeten, in dem neben Kaffee, Tee, Wasser und Gebäck auch Aufklärung wartet (Grundsätze der Mediation).

Die erste Stunde diente dem freien Lauf der - auch emotionalen - Schilderung des bisherigen Geschwisterstreits um das elterliche Erbe. Tochter hatte die Mutter gepflegt und das Erbe zum überwiegenden Teil erhalten. Der Sohn kämpft gegen seine Minderbeteiligung.

Zankapfel ist vor allem ein Hausgrundstück.

 

 


Nach zwei Stunden fanden wir den "Schlüssel":

(Ablauf der Mediation)

Die Tochter soll das Haus gegen eine Abfindung behalten dürfen. Sie will nur 70 T€ zahlen, der Mandant stellt sich 120 T€ vor. Zunächst ein unüberbrückbarer Gegensatz. Wir werden sehen...!

Was hat es gebracht ?

Nach verhältnismäßig kurzer Zeit war der Konflikt "auf dem Punkt".

Jetzt geht es darum, abzuwägen, Wert des Grundstückes (ist umstritten) sowie Chancen und Risiken bei der Anfechtung von Übergabevertrag und Testament !

 

 


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07. Juli 2011

My way

 

Facebook interessiert mich nicht - dabei ist es anscheinend das Maß aller Dinge im Internet.

Wir wollen als Individuen wahrgenommen werden und tun - aus Furcht davor, etwas Eigenes zu sein - alle dasselbe. Klar, daß damit wenig "Authentizität" gewonnen ist.

Ich habe es schon an der Uni abgelehnt, dem Herdentrieb zu folgen und - z.B. - zum Repetitor zu gehen.

Die Belohnung für den eigenen Weg im Web: allein im Mai über 10 000 Besucher, die gut 143 000 mal Klick machten.

I do it my way !

 


27. Juni 2011

Einsicht in Krankenakte

 

 

Jeder hat das Recht zu erfahren, was in seiner Krankenakte steht, Ärzte verweigern mitunter ihren Patienten den Einblick. Dahinter steckt oft die Angst, dass Fehler entdeckt werden - oder die Empörung über Patienten, die Ärzten auf Augenhöhe begegnen wollen.

Der Kern ist, daß Patienten mündiger werden und den Ärzten "auf die Finger" schauen durch Einsicht in die Akte. Wird das verweigert, ist oft etwas "faul". Übrigens: Sind Sie Angehöriger, Mann, Frau, Sohn oder Tochter - oder gar Lebenspartner - und können Sie keine Vorsorgevollmacht vorweisen, lässt man Sie gerne am ausgestreckten Arm verhungern. Formal leider zu Recht ! Und noch eines: Notariell beurkundet macht Ihre Vollmacht mehr Eindruck !


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25. Juni 2011

Erbschaftsteuer in NRW

 

 

Die NRW-Finanzämter erteilten 2009 Erbschafts-steuer-Bescheide zu 11 179 steuerrelevanten Nachlässen mit einem Vermögenswert von zusammen 5,4 Milliarden Euro. Nach Abzügen verblieben 3,3 Milliarden Euro an steuerpflich-tigem Erbe. Auf diese Summe fielen für die 23 542 Erben 632 Millionen Euro Erbschaftsteuer an.


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25. Juni 2011

Who´s dead ?

 

 

25. Juni - zweiter Todestag von Jacko - ich schrieb 2009:

"Michael Jackson ist tot - 

wollen wir wetten, daß das Gezerre um sein Erbe losgeht, bevor er unter der Erde ist ?"  Und hatte recht. Jetzt, zwei Jahre nach seinem Tod, machen die Erben Kasse.

Lesen Sie selbst !

 

 

 


14. Juni 2011

Zuhause pflegen

 

Alte Menschen zuhause pflegen

Caritas, BEK /GEK und Diakonie bieten einen Kurs an für pflegende Angehörige, ehrenamtliche Helfer, Seniorenbegleiter und Interessierte.

Hier erfahren Sie, was vermittelt und was erreicht wird, aber auch Ort und Termine.

 


11. Juni 2011

Pfingsten

 

Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen.

 

Goethe, Reineke Fuchs

 

 


08. Juni 2011

Fachanwalt für Erbrecht

 

Im Mai vor fünf Jahren...

  ... wurde mir der Titel "Fachanwalt für Erbrecht" verliehen...


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03. Juni 2011

Im Auftrag: Mord

 

 

Kaltblütig erteilte ein Ehepaar einem 29-jährigen Bordellbesitzer den Auftrag, eine reiche Dame zu ermorden, um an ihr Erbe zu gelangen. Sie war 75, wollte also noch etwas leben. Stoff für einen Krimi ? Sicher !

Doch er wäre der Wirklichkeit abgeschaut. Lesen Sie die Zeitungsmeldung über die gerade abgschlossenen Ermittlungen !

 


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30. Mai 2011

Herr Doktor

  

Beim Vortrag vor den Senioren der Telekom stellte mich der Versammlungsleiter als "Herr Dr. Bultmann" vor.

Ich  bedankte mich artig  für die Promotion im Schnellverfahren und ergänzte, daß unser aller Freund Karl Theodor sich an meiner Stelle glücklich schätzen würde, und ich fügte hinzu - einem Kalauer von Hilmar Kopper, dem Ex-Chef der Deutschen Bank (der mit den "Peanuts"), folgend - "Ich bin kein Doktor. ich sehe nur so aus !" 

Ernst wurde es aber auch noch: über eine Stunde lauschten ca. 60 Zuhörer den Ausführungen zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung...


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26. Mai 2011

Warum ich ?

 

Sie glauben,

"die Vorsorgevollmacht für Mutter" hat noch Zeit ?

Sie haben doch ihre Kontovollmacht, reicht das nicht ?

Und überhaupt:

Warum soll ich das eigentlich alles machen; sind da nicht auch noch meine Geschwister...?

 


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23. Mai 2011

Geburtshelfer II

.

Rock-Göre Kelly Osbourne hat die Nase voll von Hetero-Männern.

Aber Kinder will sie trotzdem haben. Einen potenziellen Vater hat sie auch schon.

Allerdings möchte die Tochter des Rockmusikers Ozzy Osbourne kein Kind von einem heterosexuellen Mann. "Ich habe genug von heterosexuellen Männern. Ich hätte gerne ein Baby mit meinem schwulen besten Freund Nate".

Der Frau kann geholfen werden. Lesen Sie meine Texte Geburtshelfer und Plattes Land !

 


19. Mai 2011

Nachlese: Vortrag Patientenverfügung

 

Am Donnerstag, den 12. Mai 2011

sprach ich bei der Familienbildungsstätte Herten über

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Zuhörer waren etwa zwanzig Frauen und Männer, die sich durch die Vorsorge-Mappe einer Hospizbewegung gearbeitet und hierzu Fragen hatten.

Es ging um den Inhalt von nicht weniger als sechs Mustern für Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung, Gedanken zum Sterben usw.

Nach zwei Stunden hatten wir alle Fragen "abgearbeitet"...


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18. Mai 2011

Strauss-Kahn II

 

 

Meinen Text Strauss-Kahn kann ich jetzt vergessen ! Dem cleversten Anwalt sind die Hände gebunden, wenn der Mandant sagt: ich war es nicht, ich hab´ ein Alibi; und wenn doch, dann geschah "es" einvernehmlich...

Da sei ebenfalls auf den grandiosen Dr. Sperber verwiesen, der hier laut den Seufzer ausgestoßen hätte: Herr Vorsitzender, mein Klient verblödet mir unter der Hand !


18. Mai 2011

Ethik-Cafe

 

Fragen der Selbstbestimmung am Lebensende zwischen Vorsorge und Fürsorge diskutiert ein Gesprächskreis des Hospizes zum hl. Franziskus.

Hier erfahren Sie mehr - auch die Termine, und ob Sie teilnehmen können.

 


16. Mai 2011

Strauss-Kahn

 

 

Morgens im Radio höre ich von der angeblichen Sex-Eskapade Dominique Strauss-Kahn´s - reflexartig wünsche ich ihm einen cleveren Verteidiger; einen, der einen Funken Chuzpe mitbringt.

Etwa von der Art: "Beim Preis der Hotel-Suite von 3000 € pro Nacht ist mein Mandant davon ausgegangen, daß das zum Roomservice gehört..."

Genau so einen scheint er nun gefunden zu haben. Der behauptet von sich:

"Die meisten, die zu mir kommen, sind in einer sehr, sehr verzweifelten Lage... Ich habe wohl mehr Menschen vor dem Selbstmord bewahrt als jeder Psychiater der Welt."


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12. Mai 2011

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Heute, am Donnerstag, den 12. Mai 2011 um 19 00 Uhr

spreche ich bei der Familienbildungsstätte Herten über

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Es geht u.a. um das neue Gesetz zur Patientenverfügung, das am 1.September 2009 in Kraft trat.


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27. April 2011

Testament gefälscht

 

 

Die Erdichtung des »Letzten Willens« muss Thomas H. wie eine verführerische Möglichkeit erschienen sein, auch ohne jedes Fälscherwissen. Denn das private Testament zeichnet sich wie kein zweites Schriftstück durch eine Unverhältnismäßigkeit von Erscheinungsform und offizieller Wirkung aus; es kann noch so flüchtig und formlos hingekritzelt werden und setzt dennoch Reaktionen in Gang, die ganze Lebensgeschichten verändern. Zudem liegt der Anreiz für den Fälscher darin, dass der einzige Zeuge, der dazu imstande wäre, den Betrug zweifelsfrei aufzudecken, für immer verstummt ist. Testamente werden nicht gelesen, solange ihr Verfasser lebt...

Prozeß gegen einen Altenpfleger, von Andreas Bernard, SüddeutscheMagazin


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24. April 2011

Frohe Ostern

 

 

Ich wünsche allen ein

Frohes Osterfest !

 


13. April 2011

Erbunwürdig - wegen Elternmordes !

 

Kein Erbe für Elternmörder

Zwei Monate nach seiner Verurteilung wegen zweifachen Mordes hat das LG Potsdam dem ehemaligen Jurastudent aus Rathenow sein Erbe abgesprochen. Das Gericht erklärte ihn aufgrund seiner Taten für erbunwürdig.


Beantragt hatte dies der Onkel des 29-Jährigen, der bereits im Strafverfahren als Nebenkläger aufgetreten war. Erbunwürdigkeit bedeutet nicht, dass der Nachlass der Eltern automatisch nicht zugestanden wird, dafür bedarf es einer entsprechenden Erklärung des Gerichts. Diese hat der Onkel durch seine Klage erreicht.


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12. April 2011

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Heute, Dienstag, den 12. April 2011 um 15.00 Uhr

spreche ich vor den Senioren bei der Telekom in Recklinghausen  zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.

 


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05. April 2011

Spitze

 

 

Gut zwölf Wochen ist das neue Jahr "alt".

Zwischenbilanz dieser Internetseiten:

rund 17 500 Besucher machten 375 000 mal Klick !

Das ist Spitze ! Vielen Dank für Ihr Interesse !

 

 


10. März 2011

Vergreisen & Vergessen

 

 

Deutschland vergreist und vergißt -

eine Überschrift  vergangener Wochen. Aktueller Gegenstand: Der sogenannte Demenz-Report.

Wörtlich: Deutschlands Bevölkerung vergreist, verkalkt und vergisst.

Es macht klar, wie sehr die Vorsorgevollmacht mit Patientenverfügung nötig ist, jetzt - aber vor allem in der (eigenen) Zukunft !


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21. Februar 2011

Demenz-Sprechstunde

 

Die Abendsprechstunde im Prosper zum Thema Demenz war ein Renner:

Ich kam kurz vor Beginn und fand kaum Platz: fast 200 Besucher füllten den großen Vortragsraum. Rieseninteresse !

Als Grundüngsmitglied der Alzheimer Gesellschaft Recklinghausen freut einen dieser feine Erfolg !


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14. Februar 2011

Demenz-Abendsprechstunde

 

 

Wenn Eltern ihre Kinder vergessen...

Am Montag, den 14. Februar 2011 findet am Prosper-Krankenhaus in Recklinghausen eine Abendsprechstunde zum Thema Demenz statt. Drei Referenten beleuchten ab 18.30 Uhr die verschiedenen Fassetten der Erkrankung:

 
So geht der Chefarzt Dr.Sieber der Geriatrischen Klinik am Prosper-Hospital auf medizinische Fragestellungen ein; Dr. Günter Schönhauser vom Sozialpsychiatrischen Dienst im Kreis Recklinghausen gibt einen Überblick über Beratungsleistungen und Angelika Missberger gibt als Vertreterin der Alzheimer Gesellschaft Vest Recklinghausen und als Betroffene Einblicke in die Betreuung.


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07. Februar 2011

Wachkoma II

 

Gefangen im Leben

Es gibt in Deutschland bis zu 40.000 langjährige Komapatienten. Ein großer Teil von ihnen wird unrechtmäßig, also gegen ihren Willen, am Leben gehalten. Oft geschieht das aus weltanschaulichen Gründen oder aus Empathie, aber meistens, weil sich keiner traut, den Zustand zu beenden.

Viele dieser "Altfälle" werden nun zum Problem: Einerseits tun sich Ärzte und Pfleger oft schwer, die Maschinen abzustellen, je länger diese einen Mensch schon am Leben halten. Andererseits kennen Angehörige ihre Rechte immer besser - vor allem seit 2009...


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05. Februar 2011

Radio-Tipp

 

Das Haus erbt der Neffe - die Kinder den Pflichtteil.

Vom richtigen Vererben und Enterben

Erben bringt häufig Ärger. Oft hinterlässt der Verstorbene kein Testament. Nur jeder Vierte bringt seinen letzten Willen zu Papier und neun von zehn dieser Testamente sind falsch und ungültig. Eine bittere Folge: Streit in der Familie, teure Gerichtsverfahren, Zerfall des Vermögens.


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03. Februar 2011

Vortrags-Nachlese

 

 

Zig Vorträge zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung habe ich gehalten; da denkt man: Du hast doch schon alle erreicht. Denkste, die Zahl derer, die das Thema angeht, wächst stetig:

Bei den beiden Vorträgen in St. Martinus in Westerholt und Matthäus-Haus in Recklinghausen-Hochlar kamen je 70 bis 80 Hörer, um nach 1 1/2 Stunden freundlichst zu applaudieren.

 


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27. Januar 2011

Heute: Vortrag Patientenverfügung II

 

Heute, Donnerstag, den 27. Januar 2011 um 19.30 Uhr

spreche ich im Matthäus-Haus in Recklinghausen-Hochlar zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.


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20. Januar 2011

Juristin, unvermittelbar ?

 

 

Das Web lästert über das Online-Portal Elite Partner - das wirbt seit eineinhalb Jahren mit einundderselben Frau:

 

Juristin, unvermittelbar

 

Tja, nicht alle sind so bestrickend wie die beiden Jura-Studentinnen, die einst mit selbst geschneiderten Tragetaschen für den "Schönfelder" (Deutsche Gesetze) auffielen...

 

 


20. Januar 2011

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Am heutigen Donnerstag, den 20. Januar 2011 um 19 Uhr

spreche ich im Pfarrzentrum der St. Martinus-

Gemeinde in Westerholt zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.

Hier geht´s zur "Presseschau". Achtung: Beginn 19 Uhr, nicht - wie die WAZ schreibt - 20 Uhr !

 


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18. Januar 2011

Geld & Pflege

 

 

Thema Geldanlage - schlechte Zinslage allenthalben. Nicht so bei dem Betreiber eines Altenheimes in Marl.

Der verspricht bei sicherer Auslastung über 20 Jahre 5 % Zinsen. Zwei kleine Anzeigen  - versteckt zwischen "Familienanzeigen" - sagen mehr über Pflege in Zeiten der auf dem Kopf stehenden "Alterspyramide" als manch kluge Abhandlung...

 


16. Dezember 2010

Luxus Freizeit


Für pflegende Angehörige von dementen Menschen wird Freizeit zum Luxus. Ohne Hilfe drohen Ausbrennen und seelische Krankheit aus Überforderung.

Dem begegnet ein Projekt von Diakonie und Caritas in Recklinghausen, bei dem es darum geht, Helfer stundenweise für die Pflege zu gewinnen.

In der Recklinghäuser Zeitung vom 19. Nov. 2009 erfuhren Sie mehr ! Das Projekt läuft inzwischen ! Hierzu weitere Hinweise !

 


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13. Dezember 2010

Das Allerletzte

 

 

Es erscheint das neue Heft 23/2010 des NJW-RR - Rechtsprechungsreport:

Verblüffender Tenor einer Entscheidung des OLG Frankfurt:

Augenscheinseinnahme durch blinden Richter...

Sehen Sie selbst ! (Hörten wir doch davon, daß Justitia blind sei,,,)

 


07. Dezember 2010

Alles nur geerbt ?!

 

Für Sie gelesen - heute vor vier Jahren:

Das ist alles nur geklaut und gestohlen, nur gezogen und geraubt, sangen einst DIE PRINZEN ... 

Alles nur geerbt schrieb Adam Soboczynski , preisgekrönter Journalist, in DIE ZEIT vom 7.12.2006 :

Die Angehörigen der »Generation Praktikum« arbeiten umsonst, klagen über Ausbeutung und warten auf den Traumjob. Viele können es sich leisten: Sie leben vom Wohlstand ihrer Eltern.


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02. Dezember 2010

Alzheimer

 

Am Mittwoch letzter Woche war Mitgliederversammlung der Alzheimer-Gesellschaft Recklinghausen - deren Gründungsmitglied ich bin:

Ich hatte zum wiederholten Male die Kasse zu prüfen - gemeinsam mit Bürgermeister Zerbst. Vor zwei Jahren hatten wir eine große Spende. Eine Unternehmerfamilie hatte beim Begräbnis des Familienoberhauptes anstelle von Kränzen um Geld für die Alzheimer-Gesellschaft gebeten. Erfolg: Mehrere Tausend Euro kamen zusammen !

Seitdem spreche ich Menschen, die ein Testament errichten auf ein Vermächtnis zugunsten der Alzheimer-Gesellschaft an. Das "klappt" immer mal wieder...

 


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26. November 2010

Langeweile

 

Heute vor vierundvierzig Jahren verstarb das Multi-Talent  Siegfried Kracauer

Er war Dr. Ing. und Architekt, Philosoph und Sozialwissenschaftler, Publizist und Journalist.

Er arbeitete zusammen mit Ernst Bloch und Walter Benjamin; er begründete die Film-Soziologie.

Passend  zum trüben November schrieb er einmal in sein Tagebuch einen winzigen Text über Nachmittage, an denen man umhüllt sei  von Langeweile...


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25. November 2010

Heute Vortrag: Mediation im Erbrecht

 

Machen Sie eigentlich auch Mediation im Erbrecht ?

werde ich eher selten gefragt. Mediation ist generell noch ein Geheimtipp, ein Thema für gut Informierte.

Das wird sich ändern: seit dem 1. Januar 2010 bietet das Landgericht Bochum die sogenannte richterliche Mediation an. Bei Eingang einer Klage prüft man, ob sich die Mediation als eine andere Art der Streitbeilegung eignet; besonders in Erbsachen wird das kommen.

Am heutigen 25. November biete ich mit einer Kollegin einen Kurs an bei der Familienbildungstätte in Herten. Den Text können Sie hier nachlesen:


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24. November 2010

Jurist oder Seeräuber

 

 

Zitat des Tages in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung  (WAZ) vom 23. November 2010 - in Anspielung auf den Prozeß gegen die somalischen Piraten...

 


24. November 2010

Erbe weckt Begehrlichkeit

 

 

Beim Bier hatte sich ein Recklinghäuser wohl zu sehr mit seinem Erbe gebrüstet gegenüber einem "Kumpel". Der raubte ihm kurzerhand die Geldbörse, worin er das Geld vermutete. Ausbeute:185 €.

Das zog jetzt eine Bewährungstrafe von einem halben Jahr nach sich. Lesen Sie den Bericht aus der Recklinghäuser Zeitung vom 23. November 2010.

Und die Moral von der Geschicht` ?

Mit (s)einem Erbe prahlt man nicht ! :-)

 


20. November 2010

Tod als Kündigungsgrund

Tod als Kündigungsgrund eines Telefonvertrags

Im Todesfalle darf ein Telefonanschluss trotz der noch laufenden Vertragszeit gekündigt werden. Dies entschied das AG Rüsselsheim auf die Klage eines Testamentsvollstreckers gegen einen Telefonanbieter, der trotz der todesbedingten Vertragskündigung weiterhin die monatlichen Pauschalgebühren einzog.

Die Kündigung sei gerechtfertigt, wenn der Anschluss für Erben nicht nutzbar sei. Die in einem Altenheim lebende Kundin hatte einen Telefonvertrag geschlossen, dessen Laufzeit bis November 2009 festgelegt worden war.


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17. November 2010

Berlin, Berlin

 

 

Berlin ist immer eine Reise wert, sei es beruflich oder privat:

Donnerstag, Freitag, den 11. und 12. November tagte die Arbeitsgemeinschaft Kanzleimanagement im Deutschen Anwalt Verein, deren Mitglied ich (u.a.) bin.

Es galt zunächst, einen Kollegen zu ehren - und leider auch zu verabschieden -, der sich um die Anwaltschaft als Unternehmer und ihre Strategie verdient gemacht hat wie kein anderer, Prof. Dr. Benno Heussen, Gründer einer Sozietät, die zu den Top 50 im Lande zählt.

Lesen Sie hier mehr darüber ! Das Bild zeigt u.a. den Geschäftsführer des DAV (60 000 Mitglieder), Cord Brügmann.


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10. November 2010

Nachtrag zum Vortrag Patientenverfügung

 

Am Samstag, den 6. November 2010 um 10.30 Uhr

sprach ich bei der Altenakademie Dortmund über

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Über 50 Senioren lauschten insgesamt 3 Stunden lang - und applaudierten dem "verständlichen und praxisnahen" Vortrag. Am 26.03.2011 geht´s um´s Erben und Vererben !


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09. November 2010

Bestellung

 

 

Angst vor dem Tode hatte sie nicht. Das Bewusstsein, dass er näher kommt, schreckte sie nicht. "Kann man noch Bestellungen bei Dir aufgeben?" - mit dieser beinahe heiteren Frage nahm sie mich vor Jahren für den heutigen Anlass in´s obligo und hat mir während eines langen Nachmittags aufgetragen, was ihr wichtig ist.

aus der bewegenden Trauerrede des Notars Henning Voscherau auf Loki Schmidt


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06. November 2010

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Heute, am Samstag, den 6. November 2010 um 10.30 Uhr

spreche ich bei der Altenakademie Dortmund über

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Es geht u.a. um das neue Gesetz zur Patientenverfügung, das am 1.September 2009 in Kraft trat.


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28. Oktober 2010

Nachtrag zum Vortrag Patientenverfügung

 

Am Donnerstag, den 7. Oktober 2010 um 17 Uhr, Volkshochschule, Herzogswall 17,  45657 Recklinghausen, lauschten - nun schon zum achten Male - über 100 Hörer dem

Vortrag zum Thema:

Neues (und Altbekanntes) zur Patientenverfügung -

gemeinsam mit Dr. Thomas Günnewig, Chefarzt der Neurogeriatrie am Elisabeth-Krankenhaus in Recklinghausen-Süd.

Die Teilnehmer lobten einhellig die lebhafte und praxisnahe Art der Vorträge !


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15. Oktober 2010

Habe nun ach...

 

 

Schlecht vorbereitet, aber voller Zuversicht erscheint ein Student im Sommer 1771 vor der Prüfungskommission der Juristischen Fakultät der Universität Straßburg.

Das Semester über hat er Gedichte geschrieben, an einem Drama „Götz“ gearbeitet und etliche Ausflüge ins elsässische Sesenheim unternommen, wo sich eine kleine Liebschaft anzubahnen schien.

Jetzt saust er mit Pauken und Trompeten durch die Prüfung.

Als er draußen, im Innenhof der Universität, von anderen Studenten verhöhnt wird, entlädt sich sein Ärger in einem grotesken... Ballettauftritt: Der junge Mann verbeugt sich wie rasend vor seinen verblüfften Kommilitonen und vollführt einen sarkastischen Veitstanz der Kratzfüße, an dessen Ende er in großen Buchstaben drei Worte in den Schnee geschrieben hat.

Zuerst das „Götz“-Zitat: „Lecket mich“. Dann folgt die Unterschrift: „Goethe“.



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12. Oktober 2010

Nachtrag: Wie schreibe ich mein Testament ?

 

Nachtrag zum Vortrag:

Vortragsveranstaltung der Katholischen Hilfswerke "Vermächtnis für die eine Welt"

Wie schreibe ich mein Testament ?

am Donnerstag, den 7. Oktober 201o um 19 Uhr

im Roncalli-Haus,  Pfarrzentrum der St. Elisabeth-Gmeinede, Bruckner-Str. 4, 46757 Recklinghausen.


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10. Oktober 2010

Zehn-Zehn-Zehn

 

Der 10. Oktober 2010 ist ein begehrter Heirats-Termin !

Auf den Standesämtern dürfte rege Betriebsamkeit herrschen: 10.10.-er Termine in RE wurden lange im vorhinein vergeben...

Viele wollten den ultimativen Glücks -Termin zum Heiraten.


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07. Oktober 2010

Heute: Wie schreibe ich mein Testament ?

 

Vortragsveranstaltung der Katholischen Hilfswerke "Vermächtnis für die eine Welt"


Wie schreibe ich mein Testament ?


am Donnerstag, den 7. Oktober 201o um 19 Uhr

im Roncalli-Haus,  Pfarrzentrum der St. Elisabeth-Gmeinede, Bruckner-Str. 4, 46757 Recklinghausen.


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26. September 2010

Erbrecht zeitgemäß ? III

 

 

Der 68. Juristentag in Berlin diskutierte das Erbrecht. Es ging um Anpassungen des seit über 110 Jahren alten Erbrechts.

Jetzt hat er beschlossen, dem Gesetzgeber vorzuschlagen, das Berliner Testament mit der (oft übersehenen) Bindungswirkung der notariellen Beurkundung vorzubehalten.


25. September 2010

Erbrecht zeitgemäß ? II

 

 

Auf dem Juristentag wird diskutiert, ob das Erbrecht noch zeitgemäß ist.

Dabei stellt sich heraus: viele Menschen begreifen die Bindungswirkung beim gemeinschaftlichen Testament nicht. Auch viele Rechtsanwälte und Richter wussen so recht mit einer "wechselbezüglichen Verfügung" nicht anzufangen. Schließlich wird bei den Amtsgerichten "viel Murks" gemacht.

Daher der Vorschlag, das "große Nachlaßgericht"  zu schaffen - nicht schlecht !


24. September 2010

Erbrecht zeitgemäß ?

Ist unser Erbrecht noch zeitgemäß?

Die Frage stellt zur Zeit der Deutsche Juristentag 

Die Gesellschaft wird älter. Das allein ist ein guter Grund, das geltende Erbrecht abzuklopfen. Schließlich stammen die Regeln fast unverändert aus dem vorvergangenen Jahrhundert.

Hinzu kommt: Es ist viel Vermögen zum Vererben da. Vieles davon wird allerdings schon zu Lebzeiten der Eltern auf deren Kinder übertragen. Hinzu kommen die Beeinträchtigungen im Alter und die Abhängigkeit von Angehörigen.


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21. September 2010

Welt-Alzheimer-Tag

 

Welt-Alzheimer-Tag -

heute, am Dienstag, den 21.September 2010 finden überall Veranstaltungen der örtlichen Gesellschaften statt.

 

Ich bin Gründungsmitglied in Recklinghausen und darf Ihnen hier den Flyer mit den Aktivitäten in Recklinghausen vorstellen.

 

Hier geht´s zum Internetauftritt der Alzheimer-Gesellschaft in Recklinghausen.

 

 


20. September 2010

Elternunterhalt

Auch vernachlässigtes Kind muss Elternunterhalt zahlen

Ein erwachsenes Kind ist einem pflegebedürftigen Elterteil auch dann zu Unterhalt verpflichtet, wenn dieser das Kind in seiner Kindheit wegen einer psychischen Erkrankung nicht richtig versorgen konnte.

Der Bundesgerichtshof verweist auf die vom Gesetz geforderte familiäre Solidarität. Eine schicksalsbedingte Krankheit eines Elternteils rechtfertige es nicht, die Unterhaltslast dem Staat aufzubürden (Urteil vom 15.09.2010, Az.: XII ZR 148/09).


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19. September 2010

Neue Wege

 

 

Mediation in Erbsachen -

immer noch ein Geheimtipp; das ist bekannt. Dort, wo sie demnächst Einzug halten wird, bei den Landgerichten, möchte man oft erst gar nicht hin; da ist sie ultima ratio, der letzte Schrei (besser: Ruf ?) der Vernunft.

Die Erbrechts-Expertin Eberl-Borges schlägt jetzt vor, das nachlaß-gerichtliche Verfahren zu einer echten Vermittlung zwischen streitenden Miterben auszubauen. Es geht um die §§ 363-372 FamFG. Ein sehr beachtlicher Vorschlag !

 


12. September 2010

Wallace Nachlaß




Die University of Texas in Austin hat den Nachlass von

David Foster Wallace ("Unendlicher Spaß")


e
rworben. Am 12. September 2008, heute vor zwei Jahren nahm er sich das Leben.

Zum Bestand gehören handschriftliche Manuskripte, Juvenilia sowie die mit persönlichen Anmerkungen übersäte Bibliothek des Schriftstellers.

Eine Kuriosität bilden Listen mit ungewöhnlichen Wörtern wie "primipara" (Erstgebärende), die sich Wallace herausschrieb, um sie später in eigenen Werken zu benutzen.

11. September 2010

Wachkoma

 

Für Sie gelesen - vor drei Jahren:

"Wachkoma - Am Rande des Bewußtseins"

So überschreibt die Apotheken Umschau Heft September 2007 einen Artikel über die Folgen harmlosen Bowlens: Ein 38-jähriger Mann hatte im Juni 2004 beim Bowlen eine schwere Herzrhythmus-Störung erlitten, war - so wörtlich - "umgekippt". Ein Notarzt "konnte ihn zwar wiederbeleben, aber nicht ins Bewußtsein zurückholen". Er fiel ins Wachkoma.

Gegen eine Wiederbelebung können Sie sich in einer Patientenverfügung aussprechen. Keine Frage, das ist eine hochbrisante Entscheidung. Aber es ist zuerst  Ihre Entscheidung - und niemandes sonst !


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06. September 2010

Google Street View


Google Street View: So legen Sie Widerspruch ein

Das Unternehmen Google beabsichtigt, Aufnahmen der 20 größten deutschen Städte noch im Jahr 2010 im Internet zugänglich zu machen.

Wer seine Privatsphäre schützen will, kann gegen die Veröffentlichung von Bildern seines Hauses bei Google Streetview Widerspruch einlegen.

Das Ministerium für Verbraucherschutz hält Musterformulierungen für den Widerspruch bereit.


02. September 2010

Lebendspende

 

 

Oft ist die Lebendspende einer Niere der einzige Ausweg, einem Kranken das Überleben zu geben.

Es fehlen in Deutschland dramatisch viele Spenderorgane. Das liegt auch an der gesetzlichen Regelung, die besagt, daß eine Einwilligung erforderlich ist - während zum Beispiel in Spanien das Umgekehrte gilt: wer nicht widersprochen hat, stimmt zu.

Jeder sollte sich mit dem Thema befassen und einen Organspendeausweis (bei sich) haben.

Lesen Sie meinen Text  Love, me Spender !

 


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01. September 2010

Seit einem Jahr: Patientenverfügung geregelt !

Vor einem Jahr:

Mehr Rechtssicherheit für Patientenverfügungen

Am 1.09.2009 trat die gesetzliche Regelung zur Wirksamkeit und Reichweite von Patientenverfügungen in Kraft. Damit sind die Voraus-setzungen von Patientenverfügungen und ihre Bindungswirkung eindeutig im Gesetz bestimmt. Patientenverfügungen erläutern dem Arzt den Willen des Patienten, der sich zur Frage seiner medizinischen Behandlung nicht mehr selbst äußern kann.


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18. August 2010

Benachteiligung Schwuler bei Erbschaftsteuer verfassungswidrig

 


Benachteiligung Schwuler bei Erbschaftsteuer verfassungswidrig

 
Das Bundesverfassungsgericht hat die steuerliche Ungleichbehandlung von (eingetragenen) schwulen oder lesbischen Lebenspartnern gegenüber Eheleuten bei Erbschaften für verfassungswidrig erklärt. Der Gesetzgeber muss nun eine Regelung für Altfälle finden.

Die Benachteiligung homosexueller Lebenspartner gegenüber Ehepaaren bei der Erbschaftssteuer ist verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht nun entschieden. Es sei mit dem allgemeinen Gleichheitssatz nach Artikel 3 Grundgesetz unvereinbar, homosexuelle Lebenspartner beim persönlichen Freibetrag und beim Steuersatz schlechter zu stellen.


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05. August 2010

Verschollene verlieren Anspruch

 

Verschollene Erbin erhält Grundstück nicht zurück

Nicht auffindbare Miterben von Grundstücken, die in der DDR unter Zwangsverwaltung standen, dürfen ohne Entschädigung aus der Erbengemeinschaft ausgeschlossen werden.

 Die Bestimmung zur Regelung offener Vermögensfragen sei mit Artikel 14 des Grundgesetzes vereinbar, entschied das Bundesverfassungsgericht in einem jetzt veröffentlichten Beschluss (Az. 1 BvL 8/07).

Demnach verlieren Miterben ihren Anteil, wenn sie verschollen sind und sich auch nach einem öffentlichen Aufgebotsverfahren nicht melden. Das Vermögen kommt dann einem Fonds zugute, aus dem unter anderem Entschädigungen für Enteignungen in der DDR und der NS-Zeit bezahlt werden.


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20. Juli 2010

Beruf: Erbe ?

 

Meine Familie hat drei Erbteilungen durchgemacht, die zu Streit führten. Wenn ich sterbe, will ich nicht, dass sich meine Kinder streiten. Deshalb wissen sie, dass bei mir nichts übrig bleibt. Ich wünsche jedem eine gute Ausbildung, ein anständiges Einkommen und ein Leben in Würde und Sicherheit. Aber man muss kein Vermögen ansammeln. Für junge Menschen sind Vermögen eher negativ.

 


17. Juli 2010

Wahrheit



Alle reden vom Wetter, wir nicht ! - Unter den Talaren, der Muff von tausend Jahren ! - zwei der guten Sprüche von SDS und APO.

Angeklagter, stehen Sie auf !  -

Wenn´s der Wahrheitsfindung dient  !

das war einer der besten: er stammt von Fritz Teufel, der am 6. Juli dieses Jahres verstarb. Seiner wollen wir gedenken.

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10. Juli 2010

Für den Hund...



Für die Katz - für den Hund...

... falls Sie ein Haustier beerben wollen, müssen Sie beachten, daß Tiere nach deutschem Erbrecht nicht erbfähig sind. Man hilft sich dann, indem ein Mensch Erbe wird oder Vermächtnisnehmer - mit der Auflage, für das Tier zu sorgen.

Nicht so in den USA - dort können Tiere erben; geht es um stattliche Summen, passiert´s bei den Reichen und Schönen, dann berichtet nicht nur der Boulevard gerne darüber, hier die WAZ vom 23. Juni 2010.

 

 


09. Juli 2010

PEG statt Personal ?!



Im Land Nordrhein-Westfalen fehlen mindestens 1200 Pflegekräfte in den Alten- und Pflegeheimen.

Das hat der Gesundheitsminister jetzt bekannt gegeben. Nach neuen Berichten sind es sogar 2500 Kräfte.


Also: weniger Zeit für individuelle  Betreuung, für alles, was Personal erfordert, vor allem Füttern, noch mehr künstliche Ernährung mittels Magensonde (PEG) - nötig wird mehr Gegendruck gegen deren "flächendeckende" Anwendung !


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08. Juli 2010

Patientenverfügung & Behandlungswunsch

 

 

Fünf Vorträge habe ich mir - von Pontius bis Pilatus reisend  - angehört über das neue Gesetz zur Patientenverfügung, einige neue Bücher und Aufsätze gelesen, Rezensionen verfolgt; ein paar Vorträge habe ich selbst gehalten, für Laien aber auch für Ärzte und Pflegepersonal, z.B. beim Elisabeth-Krankenhaus in Recklinghausen Süd und im Prosper-Hospital.

Resumee:

Wenige haben begriffen, was neu ist an dem Gesetz, das seit 1.September 2009 gilt - es ist der Beginn einer neuen Zeit für die Beachtung des Patientenwillens !


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05. Juli 2010

Sera italiana

 

Kollege Nette, Spezialist für Vergaberecht, und Frau hatten zur "Sera italiana", einem italienischen Abend, geladen. Unter sommerlichem Himmel vergnügten sich die Gäste bei leckerem Essen, frischen Cocktails von der Bar, Ramazotti-Gesängen und Geplauder. Als Mitbringsel diente ein roter Bordeaux, der auch im wohlsortierten Weinkeller auffällt, durch sein Etikett nämlich: es ist ein "Chateau Clos du Notaire" aus der Region Côte de Bourg.


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04. Juli 2010

Don´t cry Argentina



 


01. Juli 2010

Nachlese: Vortrag Patientenverfügung

 


Am 17. Juni 2010 sprach ich bei der Prostata-Selbsthilfegruppe Recklinghausen über

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.

"Mucksmäuschenstill" sei es gewesen bei diesem "spannenden und sehr gut verständlichen" Vortrag, schreibt mir die Gruppe.


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01. Juli 2010

BGH-Urteil: Kommentar



Es rauscht im Blätterwald: aus berufenem und unberufenem Munde schallen uns oberschlaue Kommentare entgegen.

Otto Normalverbraucher weiß vor Warnungen und Bessserwissereien nicht, was "richtig und falsch" ist. Seinem eigenen Urteil zu trauen, wagt er erst recht nicht.

Was viele Neunmalkluge "vergessen" ist folgendes: der Patientenwille ist - ob mündlich oder schriftlich geäußert - erst dann von Bedeutung, wenn das ärztliche Handeln indiziert ist (§ 1901 b Absatz Satz 1 BGB), auf deutsch "angezeigt". Und daran hapert es oft wie in dem jetzt vom BGH entschiedenen Fall der Erika Küllmer (s. Foto). Die PEG (perkutane endoskopische Gastrotomie) ist in der Regel nicht "indiziert", da sie keine Besserung für den Patienten bringt. Trotzdem wird sie - nicht zuletzt aus Zeitmangel des Personals - "flächendeckend" angewendet.

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26. Juni 2010

BGH spricht Putz frei !

 

 

Der Bundesgerichtshof hat den RA Putz vom Vorwurf des versuchten Totschlags freigesprochen.

Ein Meilenstein für die Selbstbestimmung am Lebensende !


Lesen Sie hier den Artikel aus der FAZ !



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25. Juni 2010

Heute: BGH zu Putz & PEG !

 

Putz, Rechtsanwalt aus München, war vom Landgericht Fulda zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden; r habe bei Angehörigen seiner Mandanten die PEG (Magensonde zur künstlichen Ernährung) entfernt.

Heute verkündet der Bundesgerichtshof sein Urteil über die Revision des Kollegen !

Lesen Sie den Gastbeitrag von Michael de Ridder in der Süddeutschen. Er hat das Buch geschrieben: Wie wollen wir sterben !


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04. Juni 2010

Nachlese II: Vortrag Patientenverfügung

 

Am Donnerstag sprach ich im

Wohn- und Pflegezentrum Hohbrink zum Thema

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Die Recklinghäuser Zeitung brachte nun sogar einen Bericht. Hier können Sie ihn nachlesen !


03. Juni 2010

Putz beim BGH

 

 

Zum Verlauf der gestrigen Revisionsverhandlung vor dem

Bundesgerichtshof in Sachen Putz lesen Sie die

Meldung aus SPIEGEL-online !

 

Sogar der Bundesanwalt beantragte Freispruch -

das Urteil wird am 25. Juni 2010 verkündet werden.


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02. Juni 2010

Heute: BGH zu Putz & PEG !

 

Putz, Rechtsanwalt aus München, Medizinrechtler, Autor eines viel beachteten Beck-Rechtsratgebers über "Patientenrechte am Ende des Lebens", war vom Landgericht Fulda zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Der Vorwurf lautet, er habe bei Angehörigen seiner Mandanten die PEG (Magensonde zur künstlichen Ernährung) entfernt.

Am 2. Juni 2010 um 9 Uhr verhandelt der Bundesgerichtshof über die Revision des Kollegen. Hier die Pressemeldung des BGH !


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29. Mai 2010

Nachlese: Vortrag Patientenverfügung

 

Am Donnerstag sprach ich im Wohn- und Pflegezentrum Hohbrink zum Thema

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Etwa 60 Zuhörer lauschten aufmerksam ! Hier im Foto Herr Schettler, Frau Fleck, Koll. Reddemann und meine Person !


27. Mai 2010

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Am Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 19 Uhr

spreche ich im Wohn- und Pflegezentrum Hohbrink zum Thema

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

In der Presse erschien ein kurzer Hinweis !


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16. Mai 2010

Busmann Training

 

So ein Anwaltstag ist stets auch ein Stelldichein der "üblichen Verdächtigen", also derjenigen, denen man immer mal über den Weg läuft, weil sie einfach überall dort sind, wo Anwälte auch sind, weil man ihren Rat und Hilfe dringend benötigt.

Da sind z.B. der geschätzte (und unvermeidliche) Marketing-Professor Hommerich und Frau Johanna Busmann, die beim Thema Kommunikation nicht fehlen durfte. Trainiert sie doch seit 20 Jahren Anwälte für ein gelungenes Auftreten gegenüber Mandanten, Kollegen und Gerichten. Ihre Auftritte sind eine Augen- und Ohrenweide, sprühen von Leben und praktischem Nutzen für den Anwaltsalltag -  kurz: machen einfach Freude !


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15. Mai 2010

Pflege-TÜV nicht verfassungswidrig

 

 

Pflege-TÜV ist nicht verfassungswidrig

 
Transparenzberichte der gesetzlichen Krankenkassen über Leistungen und Qualität von Pflegeheimen ("Pflege-TÜV") sind nicht verfassungswidrig und dürfen von den Kassen im Internet veröffentlicht werden. Das hat das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen entschieden.

Die Veröffentlichung eines Transparenzberichts sei kein verfassungswidriger Eingriff in die Rechte des betroffenen Pflegeheimbetreibers, wenn ein faires, neutrales, objektives und sachkundiges Prüfverfahren nach der Pflege-Transparenzvereinbarung stationär (PTVS) vorausgegangen sei.


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15. Mai 2010

Kommunikation




Am Donnerstag und Freitag, den 13. und 14. Mai 2010 bin ich in Aachen beim 61. deutschen Anwaltstag, der sich dem Thema


Kommunikation im Kampf ums Recht



in allen seinen Facetten widmet. Zu hören und zu sehen sind Vorträge und Darbietungen zur anwaltlichen Arbeit in Sprache und Schrift zum Zwecke der Vertretung des Rechts der Menschen - und Mandanten.


13. Mai 2010

Dignitas



Dignitas, immer wieder Dignitas, die Meldungen reißen nicht ab, schrieb ich im Dezember 2007 !

Nun macht ein grausiger Fund im Zürichsee Schlagzeilen:

Dort stießen Taucher auf mehrere Dutzend Urnen. Verdächtigt wird Ludwig A. Minelli, der Gründer der Sterbehilfe-Organisation Dignitas. Eine ehemalige Angestellte belastet ihn, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Lesen Sie mehr darüber !

11. Mai 2010

Fachanwalt für Erbrecht

 

Heute vor vier Jahren...

  ... wurde mir der Titel "Fachanwalt für Erbrecht" verliehen...


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06. Mai 2010

Denkmal verpflichtet

Von der Last, ein Baudenkmal zu erben

Wenn´s krumm kommt, kann man mit einem ererbten Grundstück nichts anfangen, weil ein Denkmal drauf steht, zu dessen Erhalt man erst noch richtig Geld ausgeben muss.

Art. 14 II Grundgesetz sieht vor, dass Eigentum verpflichtet und sein Gebrauch zugleich dem Wohle der Allgemeinheit zu dienen hat. Dazu gehört auch der Denkmalschutz. Die Sozialbindung endet erst, wenn mit dem Grundstück wegen des Denkmals überhaupt nichts mehr anzufangen ist.

Die Erben hatten sich etwas einfallen lassen, um den lästigen Denkmalschutz abzuschütteln...


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04. Mai 2010

Griechische Pein



Schlagzeile aus der WAZ von heute:

Hilfe für Griechen rettet Nordrhein-Westfalen vor Fiasko


Schließlich hatte die Landesregierung 300 Millionen Euro in griechische Anleihen investiert. Nachdem das Kabinett gestern in Berlin das Hilfspaket auf den Weg brachte, sind auch 300 Millionen Euro aus dem Pensionsfonds der NRW-Beamten abgesichert. Die Düsseldorfer Regierung hatte das Geld in griechische Anleihen investiert...

 


04. Mai 2010

Lebensversicherung


Höherer Pflichtteil aus Lebensversicherung

Der Bundesgerichtshof hat den Wert von Lebensversicherungen bei der Bemessung des Pflichtteils heraufgesetzt, und zwar hat er in einem Grundsatzurteil seine Rechtsprechung geändert.

Das gilt, wenn der Verstorbene z.B. Sohn oder Tochter enterbt und die Bezugsberechtigung für seine Lebensversicherung zu Lebzeiten auf eine andere Person ausgestellt hat.

Kinder haben einen Anspruch auf einen Pflichtteil, wenn sie im Testament nicht bedacht worden sind. Dazu gehört der Wert dessen, was der Erblasser vorher anderweitig verschenkt hat (§ 2325 Absatz 1).

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03. Mai 2010

Teurer Rat

 

Rat des Arztes zur Patientenverfügung kostet über 200 Euro

Eine Patientenverfügung unter Mithilfe eines Arztes zu erstellen kann laut dem Ärzteverband Virchow-Bund bis zu 235,95 Euro kosten, die der Hausarzt direkt in Rechnung stellen könne. Die Krankenkassen vergüteten diese Beratungstätigkeit derzeit nicht. Der Virchow-Bund sprach von einer angemessenen Vergütung für eine sinnvolle Leistung, die "gesetzlich und gesellschaftlich gewünscht" sei


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26. April 2010

Schamfrist

 

Schamfrist für Grabstein-Werbung 

Sonst hat der Wettbewerbssenat des Bundesgerichtshofs (BGH) mit dem "Durchschnittsverbraucher" zu tun. Nun kümmerte er sich dagegen um den "Durchschnittshinterbliebenen":

Welche Schamfrist muss ein Steinmetz verstreichen lassen, bevor er die trauernden Angehörigen per Werbebrief von seinem Angebot an Grabsteinen in Kenntnis setzen darf ?

Drei Wochen, wie das Landgericht Gießen meinte? "Ein bisschen was hat das von Realsatire", grummelte der BGH-Senatsvorsitzende Joachim Bornkamm zum Auftakt der Verhandlung...


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22. April 2010

Heute Vortrag: Patientenverfügung

 

Am Donnerstag, den 22. April 2010, 19.00 Uhr halte ich in

der Familienbildungstätte in Herten einen

Vortrag zum Thema

Neues zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung


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25. März 2010

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Am heutigen  Donnerstag, den 25. März 2010 um 15.30 Uhr

spreche ich bei der

Rheuma-Liga  Recklinghausen im AOK-Gebäude, Altes Knappschafts-Krankenhaus, Westerholter Weg 82, (Cafeteria)  zum Thema

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.


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20. März 2010

Erbrechtstag

 

Wenn Sie mich am Donnerstag,  Freitag und Samstag, also vom 18. bis 20. März 2010, nicht erreichen, hat das seinen Grund: Ich bin in Berlin. Dort findet der  5. Deutsche Erbrechtstag statt, ein Treffen der Arbeitsgemeinschaft Erbrecht im Deutschen Anwaltverein.

Alle beteiligten Kollegen sind sicher, daß von dort Impulse ausgehen zur Schärfung des anwaltlichen Profils im Erbrecht.

Er wird dem Ziel dienen, die Belange der Mandanten im Erbrecht und der Vermögensnachfolge noch besser wahrzunehmen.


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17. März 2010

Fundsache

 

 

Betrunken, mit Handy am Ohr und einem Gipsbein haben Polizisten einen 45 Jahre alten Autofahrer auf der Autobahn 60 bei Prüm, Rheinland-Pfalz, gestoppt. Der Mann war zunächst beim Telefonieren beobachtet worden. Als er ausstieg, entdeckten die Beamten sein Gipsbein. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,33 Promille...

dpa


16. März 2010

Mehrheit



Neue Rechtsprechung - bisher konnte ein Miterbe blockieren, weil Einstimmigkeit erforderlich war; nun heißt es:

Die Erben können ein Mietverhältnis über eine zum Nachlass gehörende Sache wirksam mit Stimmenmehrheit kündigen, wenn sich die Kündigung als Maßnahme ordnungsgemäßer Nachlassverwaltung darstellt.

BGH-Urteil vom 11. November 2009  XII ZR 210/05

02. März 2010

Für die Katz



Millionen für die Katz.

Frau in Spanien vererbt drei Millionen Euro an bedrohte Luchs-Art

Die Frau hatte aus ihrem Erbe neun Millionen Euro für Tierschutzorganisationen zur Verfügung gestellt.

Davon sollen drei Millionen für den Iberischen Luchs verwendet werden. Diese Wildkatzenart gehört zu den bedrohtesten weltweit.

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01. März 2010

Patientenautonomie



Selbstbestimmt leben bis zum Schluss - Praktische Herausforderungen im Umgang mit der Patientenautonomie am Lebensende

Heute, am 01.03.2010 um 19:00 Uhr, besuche ich einen Vortrag zu obigem Thema bei der Evangelischen Akademie Recklinghausen, Haus des Ev. Kirchenkreises Recklinghausen, Limperstr. 15, Recklinghausen.

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28. Februar 2010

Urvertrauen



Symposium in Mainz zum neuen Gesetz über die Patientenverfügung: um 14 Uhr soll Wolfgang Bosbach ("mit kurzem o wie Boss") vortragen, für die CDU im Bundestag und Befürworter der Reichweitenbeschränkung, sogenannter Lebenschützer also.

Doch seln Lufthansa-Flieger hebt nicht ab und er kommt später ("97 Prozent aller Flüge sind pünktlich, ich sitze immer bei den 3 %"). Macht nichts: zuguterletzt ein fulminanter Beitrag, der den rechts- und redegewandten Profi erkennen läßt.

Kein Thema der deutschen Innenpolitik werde so kontrovers - quer durch alle Glaubens- und Weltanschauungen - abgehandelt.

Doch auch Persönliches bringt er ein: Er selbst habe ein Urvertrauen in die Ärzte - und er schildert, wie ihm beinah´ alle Ärzte bestätigt hätten, daß sich der Wille des Patienten im Laufe einer Behandlung nicht nur einmal sondern sogar mehrmals geändert habe. Man müsse den Patienten daher davor schützen, ein Opfer seiner eigenen - möglicherweise irreversiblen - Entscheidung zu werden.

Unbewußt hatte er damit "die Katze aus dem Sack" gelassen:
Denn wenn ich den Ärzten mein Urvertrauen schenke, brauche ich gar keine Verfügung.

Vielen Menschen aber ist dieses Urvertrauen in die Ärzte - wenn sie es denn je hatten - abhanden gekommen. Und so kommt es, daß etwa 8 Millionen Menschen - genau weiß man es nicht - sich mit Patientenverfügungen dagegen zur Wehr setzen, daß Ärzte mit ihnen machen, was sie für richtig halten...

28. Februar 2010

Big-Dick-Contest

 

 

Es ist ein "Big-Dick-Contest". Wenn jemand allein unterwegs ist, würde er nicht 1000 Pfund für eine Flasche Champagner ausgeben; aber wenn fünf oder sechs Banker feiern, will der eine den anderen imponieren. Er gibt einfach mehr aus als seine Mitstreiter. Viele Frauen finden das toll, und plötzlich erfahren die Jungs zum ersten Mal Aufmerksamkeit der Mädels. 

 

Barbara Stcherbatcheff


26. Februar 2010

Prüfstand



Am Freitag, den 26. Februar 2010 bin ich in Mainz bei einem Symposium mit dem Thema

Das neue Gesetz zur Patientenverfügung auf dem Prüfstand

Juristen, Mediziner, Ethiker berichten und beraten über  Inhalte und Folgen des seit dem 1. September 2009 geltenden Gesetzes.

18. Februar 2010

Schwulen- und Lesben-Adoption

 

Ein Gutachten belegt die verfassungsrechtiche

 

Zulässigkeit der Schwulen- und Lesben- Adoption.

 

Es entstammt dem wissenschaftlichen Dienst des Bundestages; hinkt aber etwas hinterher, denn das Bundesverfassungsgericht hatte bereits in 2009 so geurteilt.


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12. Februar 2010

Erbenschutzprogramm ?




Für Heinrich Alt von der Bundesanstalt für Arbeit, bietet Hartz IV Spielräume:

Ein Ehepaar, beide um die sechzig Jahre, könne heute schon eine selbstgenutzte Immobilie, Barvermögen und ein gebrauchtes Auto im Wert von gut einer Viertelmillion Euro behalten und Arbeitslosengeld II beziehen.

Eine Verdreifachung des Freibetrages setze einen hohen Anreiz, Hartz IV zum Übergang in die Rente zu nutzen. Hartz IV muss Altersvorsorge berücksichtigen, dürfe aber nicht zum Erbenschutzprogramm werden.


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10. Februar 2010

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Am heutigen Mittwoch, den 10. Februar 2010 um 17.00 Uhr spreche ich im

Christopherus-Haus des Caritasverbandes Recklinghausen, Christophorusweg 3,  zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung - das neue Gesetz zur Selbstbestimmung


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09. Februar 2010

Eilmeldung: Hartz IV verfassungswidrig

 

 

Das Bundesverfassungsgericht hat soeben entschieden, daß die Sätze von Hartz IV verfassungswidrig seien.

Näheres können Sie der FAZ entnehmen.


Über die Folgen beim Unterhalt und Erbe wird nachzudenken sein !


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08. Februar 2010

Bestattungsvorsorge



Sozialhilfeempfänger muss Bestattungsvorsorge nicht antasten


Die Bestattungsvorsorge eines Sozialhilfeempfängers ist nicht als Vermögen anrechenbar und der Zwang zur Kündigung des Vertrages rechtswidrig.

Dies entschied das Sozialgericht Karlsruhe in seinem Urteil vom 29.10.2009.
(AZ: S 1 SO 4061/08)

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05. Februar 2010

Schwiegerkind

 

Eltern können Geschenke vom Ex-Partner des Kindes leichter zurückfordern.

Das hat der Bundesgerichtshof entschieden und so seine Rechtsprechung geändert.

Bislang hatten sie nach der Scheidung ihres Kindes kaum eine Chance, Zahlungen - zum Beispiel für ein Haus - zurückzuverlangen.


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03. Februar 2010

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Am heutigen Mittwoch, den 3. Febr. 2010 um 16.30 Uhr

spreche ich im Prosper-Krankenhaus Recklinghausen  zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung -

Das neue Gesetz zur Selbstbestimmung.


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27. Januar 2010

Vortrag Patientenverfügung

 

Am heutigen  Mittwoch, den 27. Januar 2010 um 19 Uhr

spreche ich im Pfarrzentrum der St. Martinus-

Gemeinde in Westerholt zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.


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23. Januar 2010

Prosper

 

Gemeinsam mit Chefarzt der Geriatrie des Elisabeth-Krankenhauses  Dr. Günnwig habe ich am 1. Okt. 2009 einen Vortrag am Elisabeth-Krankenhaus gehalten zum

neuen Gesetz über die Patientenverfügung.

Hier können Sie eine kurze Wiedergabe in der Mitarbeiterzeitung des Krankenhauses nachlesen !


21. Januar 2010

Noten für die Pflege



Pflegeheime können gegen schlechte Noten vorgehen

Wenn ein Heim nicht im Internet öffentlich bewertet wird will, ohne dass eine Untersuchung vorher angemeldet wurde, dann kann es die Veröffent-lichung stoppen. Das hat das Sozialgericht Münster in einem Eilverfahren entschieden.

Das Gericht untersagte die Veröffentlichung bis zur gerichtlichen Entscheidung in der Hauptsache. Das Heim, dessen Leitung am Prüftag nicht anwesend war, hatte sich u.a. gegen die Bewertung mit der Note mangelhaft im Qualitätsbereich Pflege und medizinische Versorgung gewandt.

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20. Januar 2010

Adel vernichtet

 

"Adel vernichtet" - eine Erbgeschichte wie sie im Buche steht, des Finanz-Adels (wenn´s den gibt):

Sohn der Bankiers-Familie von Finck, Milliardäre, läßt sich nach einer Jugend mit Drogen-Eskapaden für das väterliche Erbe mit "läppischen" 65 Mio. € abfinden. 

Nun macht er geltend, der Vertrag sei unwirksam, weil er damals geschäftsunfähig gewesen sei. Seine Stiefbrüder hätten ihn "über den Tisch gezogen".

Außerdem seien sie erbunwürdig, weil sie die Bank entgegen dem letzten Willen des Vaters an Barclay´s verkauft hätten; nun sei er der alleinige Erbe...


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19. Januar 2010

Vortrag Patientenverfügung

 

Am Dienstag, den 19. Januar 2010 um 19.30 Uhr

spreche ich im Pfarrzentrum der St. Ludgerus-

Gemeinde in Herten bei der KAB zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.


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14. Januar 2010

+ 18 %

 

Als Notar hat man sein Fazit schnell gezogen:

Ist das alte Jahr vorüber, schaut man auf die Zahl der Urkunden ("wieviel Nummern haben wir denn dieses Jahr  gemacht ?") und vergleicht sie mit der Zahl aus dem Vorjahr.

Am Nachmittag des 30.Dezember 2009 stand fest: sattes Plus von 18 Prozent !


11. Januar 2010

LiVe

 

LiVe - Lebensfreude im Vest .-

ein neues Magazin, das die Generation 50 plus im Auge hat und Themen wie Gesundheit und Vorsorge behandelt. Es entstand mit beachtlichen Zuschüssen von Stadt und Kreis.

Startauflage: 60 000 Stück !

Heft 1 enthält ein Interview mit mir zu

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Schauen Sie selbst !


23. Dezember 2009

Telefon-Aktion

 

 

 

Das Thema ist für viele heikel; es fällt schwer, sich mit Hilfsbedürftigkeit, Krankheit und Tod auseinanderzusetzen. Das war bei der Telefonaktion der Recklinghäuser Zeitung am 4.12.2009 zum Thema zu spüren, bei der es um die Vorsorge für eben diese Lebenssituation ging.

Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung -

Stichworte, zu denen sich Leserinnen und Leser fachkundigen Rat einholten.

Hier die Fragen und Antworten: Lesen Sie weiter auf der Seite der Recklinghäuser Zeitung !


12. Dezember 2009

Sind wir Nobel ?

Wir sind Papst - jubelte Bild, als Bene es wurde. Der Boulevard war schier aus dem Häuschen; ich sah damals mit ungläubigen Gefühlen auf den weißen alten Mann der Inquisition, der sich da auf dem Balkon des Vatikan zeigte.

Wir sind Nobel - jubelt Bild so, nachdem eine deutsche Autorin den begehrtesten Preis bekam ? Mitnichten - schauen Sie selbst. Das Bild einer gestrengen 56-jährigen, die über Ceaucescu und Securitate schreibt, taugt nicht für Gefühlstaumel: achselzuckend nehmen wir´s zur Kenntnis !


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08. Dezember 2009

Verhungern & Verdursten ?

 

Der Palliativmediziner Prof. Dr. Gian Domenico Borasio fragt im FAZ-Interview "Wann dürfen wir sterben?" Der Mensch verspürt im Sterben weder Hunger noch Durst. Sein Leben verlischt wie eine Kerze.

Manche, die es besser wissen müßten, schwingen die Moralkeule gegen die Angehörigen Sterbenskranker, die darum bitten, die künstliche Ernährung zu unterlassen:

"Wollen Sie Ihre Mutter verhungern lassen?"

Hierauf hatten wir eine Veranstaltung der VHS vor etlichen Jahren zugespitzt.

Lesen Sie den Zeitungsausschnitt von vor 7 Jahren !


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08. Dezember 2009

Juristen

 

Sogar der Jurist kann ein nützliches Glied der Gesellschaft sein. Zwar gibt es viele Beispiele, die gegen diese Theorie sprechen. Aber man hat schon sympathische Rechtsanwälte, nette Richter und auch gefühlsbegabte Juristen im Staatsdienst oder in der unfreien Wirtschaft kennengelernt...

Aus einer Kolumne der Süddeutschen


04. Dezember 2009

Selbst entscheiden !

 

Heute bin ich in der Zeit von 10 bis 12.30 h bei der Recklinghäuser Zeitung

Experte für die Patientenverfügung.

Gemeinsam mit Frau König-Paschke von der Betreuungsstelle der Stadt Recklinghausen und Frau Rosemarie Treppe vom Caritasverband beantworte ich Fragen der Anrufer zur neuen gesetzlichen Regelung der Patientenverfügung, die am1.September 2009 in Kraft getreten ist.

Mehr darüber hier !


13. November 2009

Luft & Liebe

 

 

Marcel Reich-Ranicki widmet in der FAS Mascha Kaleko, der jüdischen Lyrikerin, eine kleine Hommage.

Sie, die gleichsam von Luft und Liebe lebte, also praktisch nichts besaß, schrieb folgendes

"Temporäres Testament":

Post Scriptum / Schont die guten Taschentücher./ Ihr Herrn Verleger meiner wenigen Bücher. / Mein "letzter Wunsch" - man mag ihn übelnehmen : / Zahlt meinem Kind die fälligen Tantiemen !


05. November 2009

Erbe

 

 

Zwei Kriege, ein Planet in höchster Gefahr, die schwerste Finanzkrise seit  einem Jahrhundert ...

 

Barack Obama vor einem Jahr


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29. Oktober 2009

Kompression

 

 

Statt Kindergärten bauen wir Altenheime; der Streit um den Kinderwagen im Hausflur wurde vom Streit um den Rollator im Hausflur abgelöst.

Nur konsequent also, wenn Wolfgang Joop keine neue junge Mode entwirft, sondern Kompressions-Strümpfe...

Nein, wir haben noch nicht den 1. April, nicht einmal den (vorgezogenen) 11.11.

Überzeugen Sie sich selbst !


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28. Oktober 2009

Zahlen zur Pflege

 

Studie: Pflege belastet Geringverdiener

 
Menschen mit geringen Einkommen sind bei der häuslichen Pflege von Angehörigen am stärksten belastet. Sie organisierten die Pflege oft ganz allein, außerdem fehle ihnen das Geld für eigene Erholung.

Dies teilte die AOK mit Hinweisauf eine Langzeitstudie der Universität Hamburg mit. Zudem steige das Durchschnittsalter der Pflegenden immer weiter...


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26. Oktober 2009

Gleiches Geschlecht - gleiche Rente !

 

Gleichgeschlechtliche Partner haben Anspruch auf die Hinterbliebenenversorgung des öffentlichen Dienstes.

Die Benachteiligung von eingetragenen Lebenspartnerschaften bei Betriebsrenten im öffentlichen Dienst ist verfassungswidrig. Das hat das Bundesverfassungsgericht nun entschieden und den Bundesgerichtshof aufgehoben. (1 BvR 1164/07)

Der fehlende Anspruch für Partner homosexueller Beamter verletzt nach Überzeugung der Verfassungsrichter deren Grundrecht auf Gleichbehandlung.


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23. Oktober 2009

Versicherter Abgang ?

 

 

Sterbeversicherungen sind nicht mehr zeitgemäß -

ihre Rendite ist mager, andere Sparformen bringen mehr - und sind ehrlicher.

Zu diesem Urteil kommen Verbraucherschützer seit langem. Selbst mit Mini-Beiträgen zu Hülfskassen u.ä. altfränkischem Zeug wird Schindluder getrieben.

Lesen Sie hierzu in der Süddeutschen Zeitung vom 22.10.2009 !


23. Oktober 2009

Letzte Lebensphase

 

Am Freitag, 23.10.2009, beginnt um 14:00 Uhr im Landgericht Essen, Zweigertstr. 52, ein Symposium zum Thema 

Letzte Lebensphase - Herausforderung für die Gesellschaft, Mediziner und Juristen - Beispiel Essen.

Der Freitagabend wird mit einer kulturellen Veranstaltung ausklingen. Am Samstag, 24.10.2009, wird das Symposiom bis ca. 14:30 Uhr fortgesetzt.


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22. Oktober 2009

Pflege- gleich Sozialfall ?

 

 

Vom Pflege- zum Sozialfall -

betitelt die WAZ vom 22. 0kt. 2009 einen Artikel zur Situation von Pflege und Vermögen in NRW.

Schwarz-Gelb hat vor, die Schonvermögen bei Sozialhilfe anzuheben.

Aber lesen Sie selbst !


21. Oktober 2009

Clooney

 

 

Tiefschürfende Weisheit verkündet "the sexiest man alive",  George Clooney:

bevor er sterbe, wolle er lieber altern... aha !

Ach, Clooney, die Frauen lieben Dich doch jetzt schon mit Deinen grauen Haaren - und wenn Sie einen Philosophen wollten, dann würden sie sich an Peter Sloterdijk halten.

Du könntest taubstumm sein, und sie würden Dich klo(o)nen lassen !


20. Oktober 2009

Elternunterhalt - wer zahlt ?

 

Wer zahlt Elternunterhalt ?

- unter dieser Überschrift erörtert die Recklinghäuser Zeitung vom 17. Okt. 2009 ein Thema, dem - leider - immer mehr Bedeutung zukommt:

Mutter oder Vater müssen ins Heim, die Einkünfte reichen aber nicht aus, bei Pflegestufe zwei oder drei die Kosten zu tragen. Dann tritt das Sozialamt ein, fragt aber nach den vorrangig zum Elternunterhalt verpflichteten Kindern.

Ein Thema, das die Beteiligten regelmäßig in helle Aufregung versetzt...


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19. Oktober 2009

Erbe & Hartz IV

 

Verlust von Arbeitslosengeld II bei großer Erbschaft

Verfügt ein Erblasser zu Gunsten eines Hartz IV- Leistungsbeziehers, dass die Erbschaft nur insoweit ausgezahlt wird, als bedürftigkeitsabhängige Sozial-leistungen weiterhin bezogen werden können, darf die Grundsicherungsbehörde ihre Leistungen einstellen.


Das entschied das Sozialgericht Dortmund im Falle eines 52-jährigen Langzeitarbeitslosen aus Dortmund, der von seiner Mutter eine Erbschaft im Wert von rund 240 000 Euro erhielt.


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15. Oktober 2009

Abwracken ?!

 

Die Abwrackprämie bei Autos ist so erfolgreich wie peinlich; selbst Bruno-Banani-Unterhosen bekommt  man(n) billiger, wenn er seine alten Schätzchen zurückbringt . . .

 

Ihr Testament müssen Sie nach zehn Jahren nicht verschrotten, sondern nur Ihrer jetzigen Lage anpassen. Die "Prämie" erhalten Sie, indem Sie feststellen: Das notarielle Testament kostet weniger als erwartet und Sie sparen sogar die Kosten eines Erbscheins  . . .


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06. Oktober 2009

Schlauch im Bauch ?

 

Für ein würdiges Sterben sprach sich jetzt NRW-Sozialminister Karl-Josef Laumann aus. Vor allem über die künstliche Ernährung von Menschen müsse diskutiert werden. "Wenn einer unbedingt zum lieben Gott will, soll man ihn nicht aufhalten", sagte Laumann.

Laumann hält eine neue Debatte über künstliche Ernährung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase für erforderlich. „Man muss am Ende akzeptieren, dass ein Mensch sagt: Ich mag nicht mehr”, sagte Laumann bei einem Empfang des nordrhein-westfälischen Sozialverbandes in Düsseldorf.


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06. Oktober 2009

Vortrags-Nachlese

 

"Kultur ist, wenn der Saal voll ist" -

ist ein alter Veranstalter-Kalauer. Ginge es danach, wäre der Tandem-Vortrag zur Patientenverfügung mit Chefarzt Dr. Günnewig schon ein Erfolg gewesen.

Über 45 Zuhörer füllten die Cafeteria des Elisabeth-Krankenhauses in der Röntgenstraße in Recklinghausen-Süd. Etliche Ärzte und Pfleger aus vier Abteilungen ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, an der innerbetrieblichen Fortbildung zum neuen Gesetz über die Patientenverfügung mitzuwirken. Nach einer kurzen Begrüßung durch GF Christoph Kortenjann stellte ich das neue Gesetz vor - und die Auswirkungen auf die klinische Praxis. Hier mein Kurz-Manuskript !


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04. Oktober 2009

Selbstanzeige


 

Am Donnerstagnachmittag fahre ich - vom Vortrag in Süd kommend - auf die City zu: steht dort zornig drohend minutenlang ein Hubschrauber in der Luft. Will gar nicht wieder weg.

Rätselraten, was es damit auf sich hat; morgens die Auflösung: Zwei Maskierte waren mit vorgehaltener Schußwaffe in die Hauptstelle der Sparkasse Vest eingedrungen und hatten sie ebenso wieder verlassen. Riesenpolizeiaufgebot, Großfahndung, Ausnahmezustand - kein Täter gefaßt, vielmehr spurlos verschwunden...


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01. Oktober 2009

Heute: Vortrag Patientenverfügung

 

Donnerstag, den 1. Oktober 2009 um 14 Uhr 30 in der Cafeteria im Elisabeth-Krankenhaus in der Röntgenstr., Recklinghausen,

Vortrag zum Thema:

Neues zur Patientenverfügung -

gemeinsam mit Dr. Thomas Günnewig, Chefarzt der Neurogeriatrie am Elisabeth-Krankenhaus in Recklinghausen-Süd, Herausgeber u. Autor des Lehrbuches "Praktische Neurogeriatrie".


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23. September 2009

Recht zu sterben

 

Australien: Querschnittsgelähmter darf sterben

Nachdem er vor Gericht ein Grundsatzurteil zur Sterbehilfe erkämpft hatte, ist ein gelähmter Mann in Australien gestorben. Der 49-jährige Christian Rossiter starb in einem Pflegeheim in Perth. Ein Gericht hatte entschieden, dass sich die Pfleger nicht strafbar machten, wenn sie die künstliche Ernährung des vom Kopf abwärts Gelähmten auf seinen Wunsch hin beendeten.


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22. September 2009

Geier

Messner´s Bestattungswunsch :

Ich habe in Tibet einer Himmelsbestattung beigewohnt. Der Tote wird auf einen Hügel gelegt, dann schneidet man ihm die Haut in Streifen. Schließlich kommen Hunderte von Geiern von den nahen Bergen und fressen den gesamten Leichnam auf. Für mich wäre das die schönste Art, bestattet zu werden.

 

Reinhold Messner - soeben 65 geworden - zu BILD


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19. September 2009

Erbrechtsreform

 

Bundesrat macht Erbrechtsreform den Weg frei.

Die Neuregelung tritt am 1. Januar 2010 in Kraft.

"Mit der Reform helfen wir Erben, deren Erbe im Wesentlichen aus einem Vermögensgegenstand besteht und die einen Pflichtteilsberechtigten auszahlen müssen. Damit der Erbe in einer solchen Situation nicht das geerbte Haus oder die geerbte Firma verkaufen muss, um den Pflichtteilsanspruch erfüllen zu können, wird die gesetzliche Stundungsmöglichkeit künftig auf alle Erben erweitert", erläuterte Bundesministerin Zypries die Reform.


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18. September 2009

Leser-Jury

 

 

Die Recklinghäuser Zeitung befragt aufwändig die Leser nach der Bewertung der Qualität des Blattes. Zudem hat sich eine zehn-köpfige Leser-Jury gebildet. Sie werden extra um Ihre Meinung gebeten.

 

Am vergangenen Freitag, den 11.September 2009, habe ich den Reigen der Jury-Mitglieder eröffnet - und das Ergebnis sehen Sie hier !


14. September 2009

Lagerfeld´s Erbe

 

 

Karl Lagerfeld erregt Aufsehen mit der Wahl seines

 

Wunsch-Erben - wenn er ´s denn ernst meint.

 

 Sehen Sie selbst !

 

 

 


13. September 2009

Mehr Ideen als PS !

 

Sie können Ihren Anwalt danach aussuchen, was er für einen Schlitten fährt ...

 

 

 

 ... oder danach, was einer kann und wofür er steht !

 


01. September 2009

Betreuungsgericht

 

Vom Vormundschaftsgericht zum Betreuungsgericht

Das Gesetz zur Reform des Verfahrens in Familiensachen und in den Angelegenheiten der Freiwilligen Gerichtsbarkeit (FamFG) tritt zum 1. September 2009 in Kraft.  Es ist völlig neu konzipiert und löst das bisherige FGG und das Buch 6 der ZPO ab.

Die Zuständigkeiten für Angelegenheiten Minderjähriger werden beim Familiengericht konzentriert, die Betreuungs- und Unterbringungsangelegenheiten Volljähriger verbleiben beim Vormundschaftsgericht, das dann aber Betreuungsgericht genannt wird.


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26. August 2009

Lesben-Adoption

Bundesverfassungsgericht bekräftigt das Adoptionsrecht von Schwulen und Lesben

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat das Recht von Homosexuellen gestärkt, das leibliche Kind des Partners zu adoptieren. Die Richter verwarfen eine Vorlage des Amtsgerichts Schweinfurt, das das Adoptions-verfahren in einer Lebenspartner-schaft als grundgesetzwidrig angesehen und somit ausgesetzt hatte.

Die leibliche Elternschaft nehme keine Vorrangstellung gegenüber der rechtlichen und sozial-familiären Elternschaft ein, heißt es in der Begründung aus Karlsruhe.


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25. August 2009

Enkel erbt Oma´s Schmerzengeld



Oma stirbt - Enkel erbt Schmerzensgeld

so überschreibt die Recklinghäuser Zeitung vom 25.08.2009 einen Bericht über die tödlichen Folgen des Verkehrsunfall einer 79-jährigen Radlerin, die von einem Traktor angefahren worden war.

Nun erbt der Enkel den Schmerzensgeldanspruch seiner Oma in Höhe von über 6000 Euro.

Hier können Sie den Artikel nachlesen !


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21. August 2009

Richtig erben

 

 Erben Sie richtig !

 - so titelt der aktuelle Focus.

Und wenn man auch den Eindruck hat, das alles schon hundert  Mal gelesen zu haben - einschließlich der "üblichen Verdächtigen", den Erbrechtern Groll, Tanck usw...


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20. August 2009

Erbausschlagung sittenwidrig ?

 

OLG Hamm: Ausschlagung einer Erbschaft durch einen Sozialleistungsempfänger ist sittenwidrig

Die Ausschlagung einer werthaltigen Erbschaft verstößt gegen die guten Sitten, wenn sie bewirkt, daß die Sozialhilfebedürftigkeit des (vorläufigen) Erben fortbesteht. Etwas anderes gilt, wenn die Ausschlagung ausnahmsweise durch ein überwiegendes Interesse des Erben motiviert ist. .

Das hat das OLG Hamm am 16.07.2009 entschieden (I 15 Wx 85/09 (LG Bielefeld); BeckRS 2009, 22135.


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17. August 2009

Zahlungskräftige Senioren

 

Für Sie gelesen - in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:

Senioren sind zahlungskräftige Anleger

Altersheime sind Bankfilialen mit höchster Ertragskraft. Die Aussage mag bei Leuten, welche die Szene nicht kennen, gewisses Stirnrunzeln auslösen, doch wer hinter die Kulissen blicken kann, kennt auch die Geldgeschäfte, die dort ablaufen. Es gibt in Deutschland eine Vielzahl „gehobener“ Residenzen und Stifte, in denen wohlhabende Senioren leben. Die Menschen können ihren Lebensabend frei von Geldsorgen genießen. Sie haben in den Anlagen eigene Wohnungen, sie werden rund um die Uhr betreut, und in den Häusern werden viele Konzerte und Vorträge angeboten. Das ist freilich nicht alles...

 


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07. August 2009

Britin darf sterben

 

 

Eine unheilbar an MS erkrankte Britin hat vor dem obersten Gerichtshof erzwungen, sterben zu dürfen.

Dies soll mit Dignitas geschehen, also begleitet. In England ist Beihilfe zum Suizid, dem Selbstmord, mit Freiheitsstrafe von bis zu 14 Jahren bedroht; in Deutschland hingegen ist Beihilfe zum Suizid straffrei. Dies ist allerdings im Zusammenhang mit dem assistierten Selbstmord in die Diskussion geraten.

Lesen Sie hier den Bericht aus der  Südddeutschen Zeitung vom 31. Juli 2009 !


04. August 2009

Fesselnd

 

 

Richter ließ leichtfertig Heimbewohner fesseln

Ein Vormundschaftsrichter, der Pflegeheimbewohner serienweise ohne die vorgeschriebene Anhörung ans Bett fesseln ließ, muss wegen Rechtsbeugung ins Gefängnis.

Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat die Revision des Juristen aus Nürtingen als unbegründet verworfen und so die Verurteilung zu dreieinhalb Jahren Haft bestätigt.


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31. Juli 2009

Robe hat Ruh !

             ... macht Urlaub vom 6. Juli bis 31. Juli 2009 !


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06. Juli 2009

Würdigung

 

 

Das Gesetz zur Patientenverfügung begrüße ich uneingeschränkt. Die Selbstbestimmung am Lebensende ist ein Grundrecht - Ausdruck des freien Willens eines Individuums.

Alle Vorhalte, es würden irgendwelche Dämme brechen - hin zur aktiven Sterbehilfe an Schwerstkranken, Wachkoma-Patienten oder Dementen sind unbegründet. Sie enthalten stets auch den üblen Vorwurf an die Angehörigen, der in der Frage gipfelte:

"Wollen Sie Ihre Mutter verhungern lassen ?"

Und so waren die millionenfachen Patientenverfügungen bisher schon ein Protest gegen Überheblichkeit, Anmaßung - und auch Unwissenheit der Ärzte.


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03. Juli 2009

Grupp´s Grab

 

Kennen Sie den ?

Sie wollen in Ruhe Tagesschau gucken, haben bewußt spät eingeschaltet, damit man Sie nicht nicht mit "Börse im Ersten" (der Sendung mit der Maus für Erwachsene) behelligt. Dann erklärt Ihnen ein sprechender Schimpanse, was der Trigema-Hersteller Herr Grupp so meint.

Nun läßt er sich ein Grab schaufeln, ach was, ein Mausoleum, 45 x 15 Meter, so groß, daß mancher Adeliger vor Neid erblasste.  


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02. Juli 2009

Pflege & Erbe

 

Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) will mit einer Reform des Erbrechts Pflegeleistungen stärker als bisher honorieren.

Wer einen Verwandten gepflegt hat, wird als Erbe bessergestellt, erklärte Zypries im Gespräch mit der WAZ. Die Reform soll am heutigen Donnerstag vom Bundestag beschlossen werden.

Bisher wurde die Pflegeleistung nur dann berücksichtigt, wenn jemand dafür seinen Beruf aufgegeben hatte. „Alle, die von vornherein nicht berufstätig waren und ihre Verwandten gepflegt haben oder die neben ihrer Berufstätigkeit Pflege leisten, gehen bisher leer aus”, sagte Zypries. Das gelte genauso für Rentner, die ihre Eltern zu Hause pflegen. Das wird mit dem Gesetz geändert.


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30. Juni 2009

Uschi Glas´ Wunsch

 

 

Uschi Glas will leidend sterben

Die Schauspielerin wünscht sich ein langsames Sterben, heißt es. Ich möchte lieber leiden, als plötzlich aus dem Leben gerissen zu werden, sagt die 65-jährige. Ihr an Lungenkrebs erkrankter Vater habe sich von seiner Familie verabschieden können. Ihre Mutter hingegen sei "einfach gestorben". Furchtbar sei das gewesen.


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22. Juni 2009

Sitte & Anstand

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


22. Juni 2009

Sterben verboten

 

Für Sie gelesen - vor 1 Jahr : Zwangsernährung Sterbender

 
Magensonde wird schleichend zum medizinischen Standard

Eine hohe Zahl Demenzkranker in Pflegeheimen wird durch Magensonden (PEG-Sonden) künstlich ernährt.

Ärzte fordern daher ein Umdenken.

Etwa 140.000 Ernährungssonden werden jedes Jahr in Deutschland gelegt, zwei Drittel davon bei Bewohnern von Pflegeheimen. Etwa die Hälfte dieser Sondenträger ist demenzkrank.


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21. Juni 2009

Verschnupfte Haie

 

 

Drogendealer werden immer erfinderischer: Der mexikanische Zoll  fand in den Leibern von 30 tiefgefrorenen Haien die Menge von 1 Tonne Kokain (1000 Kilogramm !). Da waren die Drogen-Haie bestimmt  zutiefst verschnupft !

Schönes Mandat  ("dicker Fisch") für einen Strafverteidiger - nichts für den Fachanwalt für Erbrecht ! :-)


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20. Juni 2009

Endlich !

 

Vorgestern noch "Unendliche Geschichte" - jetzt "endlich":

Der schriftlich geäußerte Wille ist verbindlich

Die Patientenverfügung hat nun erstmals eine gesetzliche Grundlage. Der Bundestag beschloß ein Gesetz, nach dem Patientenverfügungen ohne Einschränkung verbindlich sind, wenn sie schriftlich vorliegen. Art und Stadium der Erkrankung sind nicht von Belang. Liegt keine Verfügung vor, soll wie bisher der mutmaßliche Wille des Patienten ermittelt werden. Eine notarielle Beurkundung ist nicht vorgeschrieben, ebensowenig eine medizinische Beratung.


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18. Juni 2009

Unendliche Geschichte

 

Unendliche Geschichte - 

nicht zu Unrecht lautet so die Überschrift eines dpa-Berichtes über den Stand der Debatte zum Gesetz zur Patientenverfügung.

Es ist ein Trauerspiel !

Lesen Sie hier die ganze Meldung in der Recklinghäuser Zeitung vom 18.06.2009 !



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13. Juni 2009

Patientenverfügung

 

 

Ein Brief ist mir zugeflogen:

Liebe Freunde,

seit fünf Jahren diskutieren die Politiker über ein

Patientenverfügungsgesetz.

Und jetzt scheint es an politischen Eitelkeiten zu scheitern. Dabei geht es um das Leben und Sterben jedes Einzelnen und darum, beides zu gestalten. Es kann nicht sein, dass es vom Richter und damit vom Zufall abhängt, wie die Entscheidung über lebensverlängernde Maßnahmen ausfällt. Ich möchte eine Sicherheit haben bei den Patientenverfügungs-Dokumenten, die ich für mich verfasst habe. Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen Menschen ähnlich geht.


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13. Juni 2009

Weichen stellen !

 

Stellen Sie die Weichen auf Erbschaftsteuer sparen.

 

 

 

Ihr Notar und Fachanwalt für Erbrecht sagt Ihnen

wie.

 


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12. Juni 2009

Blick auf Pflege

 

Ein neuer Blick auf die Pflege

Die Volkshochschule Recklinghausen zeigt eine Ausstellung mit 38 Farbfotos von Julia Baier zur Pflege.

Kirsten Weber von der VHS, Petra Schikorra vom BIP sowie Ulrike Hahn und Miriam Benner von der städtischen Sozialberatung stellten die Fotos und weitere Aktivitäten der Aufklärung und Beratung zu Pflege und Vorsorge vor.

Die Ausstellung finden Sie im Willy-Brandt-Haus in der Zeit vom 3. Juni bis 30. August.


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10. Juni 2009

Steuerfrei erben ?



Steuerfrei erben ?!


Seit Januar ist die neue Erbschaftsteuer in Kraft – und sie hat viele entlastet. Nur noch 3,5 Prozent der Erben, nur halb so viele wie bisher müssen überhaupt etwas ans Finanzamt zahlen.

Das liegt an höheren Freibeträgen und den für Ehepartner, Kinder und Enkel gleich gebliebenen Steuersätzen. Und es gibt ein Wahlrecht:

Wer noch bis 30. Juni aktiv wird, kann einen Teil der Vorteile der neuen Erbschaftsteuer sogar nachträglich für Altfälle von 2007 und 2008 anwenden lassen, selbst wenn die Steuer schon bezahlt wurde. Dadurch bekommen einige sogar die gesamte Summe vom Fiskus zurück.

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08. Juni 2009

Arcandor

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


08. Juni 2009

Schwule Pinguine

 

 

Schwule Pinguine - wer das liest, fühlt sich verkackeiert. Aber es kommt noch besser:

Schwule Pinguine adoptieren Küken.

So lautet - allen Ernstes - eine Überschrift in der Recklinghäuser Zeitung vom 4. Juni 2009.

Und der Familien- und Erbrechtler ertappt sich bei dem Gedanken: Stimmt, (gleichgeschlechtliche) Lebenspartner dürfen neuerdings auch adoptieren (§ 9 VII LPartG). (So was nennt man, glaube ich, deformation professionelle . . . )


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07. Juni 2009

Herr Doktor

 

Für Sie gelesen - heute vor 2 Jahren:

Wenn Patienten oder Angehörige kommen und sagen, Herr Doktor, hier ist eine Patientenverfügung, dann sage ich:

Die können Sie ruhig in Ihrem Nachtkästchen lassen. Sie interessiert mich nicht !

Herzchirurg Dr. Bruno Reichart,  DIE ZEIT vom 7. Juni 2007

 

 

 

Wenn Mandanten zu mir kommen und sagen, Herr Notar, können Sie gewährleisten, daß eine Patientenverfügung auch befolgt wird, dann sage ich:

Die Ärzte müssen sich schon jetzt dafür interessieren, demnächst haben wir ein Gesetz, dann umso mehr ; besser allerdings, sie ließen sich überzeugen !


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04. Juni 2009

Kreuz

 

 

Es ist ein Kreuz:

Hier müßte eigentlich ein Bericht über die Sitzung des Bundestages vom Donnerstag, den 28. Mai 2009, stehen, sprich: erfolgreiche Verabschiedung eines Gesetzes zur Patientenverfügung. Steht er aber nicht; weil die Politiker es versaubeutelt haben. Sie konnten sich auch nach Jahren des Streitens, Diskutierens, Ent- und Verwerfens nicht auf ein Gesetz einigen. Mehr noch: Sie haben den Termin einfach abgesagt. Soll die Praxis doch sehen, wie sie zu Recht kommt. Patienten, Ärzte, Vormundschaftsrichter dürfen also weiter auf Klarheit warten.


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04. Juni 2009

Wer lebt, hat Recht !

 

Für Sie gelesen - vor drei Jahren:

Über ein skurril-schauriges Testament aus einer Erzählung von Ambrose Bierce in dem (fast ebenso skurril anmutenden)

Aufsatz von Privatdozentin  Dr. Inge Kroppenberg "Wer lebt hat Recht" - Lebzeitiges Rechtsdenken als Fremdkörper in der Inhaltskontrolle von Verfügungen von Todes wegen", aus:


Deutsche Notar-Zeitschrift 2006, S. 86-105 .


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02. Juni 2009

2. Juni 67

 

2. Juni 67- so hieß ein Lied von Franz Josef Degenhardt

Ich konnte es auswendig singen.

Nach der Enthüllung, daß der Todesschütze IM gewesen sei, meinen manche, die Geschichte müsse neu geschrieben werden. Muss sie nicht: Die APO war Kind der BRD, nicht der DDR ! 

Das Lied. Hier ist es:

Da habt ihr es, das Argument der Straße.
Sagt bloß jetzt nicht: Das haben wir nicht gewollt.
Zu oft verhöhnt habt ihr die sogenannte Masse,
die euch trotz allem heut noch Beifall zollt.
Nun wisst ihr es: Uns ist es nicht genug,
in jedem vierten Jahr ein Kreuz zu malen.
Wir rechnen nach und nennen es Betrug,
wenn es gar keine Wahl gibt bei den Wahlen.


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02. Juni 2009

Oma wickeln ?

 

 

Oma wickeln – Job behalten ?

Wer pflegt, ist meist der Dumme - nur mitunter ist er der Kluge. Darauf weist die FAZ hin:

Wer pflegt, schützt sich vor Kündigung: Arbeitnehmer können ihre Rechte aus dem Pflegezeitgesetz nutzen, um eine Entlassung zu vermeiden. „So verrückt das klingt – wer Pflegezeit in Anspruch nimmt, erlangt einen ebenso hohen Kündigungsschutz wie in Schwangerschaft oder Elternzeit“ . . .


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29. Mai 2009

Messias

 

 

Georg Friedrich Händel - vor 25o Jahren verstorben -

vermachte in seinem Testament die Original-Partitur seines

"Messias" einem Waisenhaus.

 

 

 

Auch wenn Sie keinen "Messias" hinterlassen, können Sie

etwas für die Nachwelt tun:

mit einemTestament für einen wohltätigen Zweck

legen Sie den Baustein einer besseren Welt !


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27. Mai 2009

Philippika

 

Für Sie  gelesen:

Die Politik versagt vor dem Sterben

 
Von Gian Domenico Borasio

Das soll es jetzt gewesen sein? Sechs Jahre Debatten, Anhörungen, Kommissionssitzungen, Berge von Papieren mit Argumenten aus juristischer, medizinischer, theologischer und ethischer Sicht - und jetzt das? Wie allenthalben zu hören, stehen die Chancen, dass sich der Bundestag am Donnerstag auf ein Gesetz zur Patientenverfügung einigen wird, nahe null. Und das, obwohl in der letzten Anhörung vor dem Rechtsausschuss des Bundestages am 4. März, bei allen Meinungsverschiedenheiten unter den Sachverständigen und Politikern, in einem einzigen Punkt Konsens bestand: Ein Gesetz ist dringend notwendig.


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24. Mai 2009

Kräfte

 

 

Mit den Kräften haushalten heißt es für pflegende Angehörige: Herr P. pflegt seit Jahren seine demenzkranke 75-jährige Ehefrau ohne professionelle Hilfe zu Hause.

Mit den Sorgen fühlt er sich oft allein gelassen; die Isolation durch die Rund-um-die Uhr-Betreuung belastet. 

Die Recklinghäuser Zeitung gibt Hinweise auf Selbsthilfegruppen, u.a. Hilfe, z.B.durch BIP, den Beratungs- und Infocenter.


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20. Mai 2009

Deutsche & Amerikaner

 

 

 Fundsache - FAZ vom 8. Februar 2000 - aus meinem Archiv :

 

"Der Deutsche baut ein Haus und stellt sich vor, wie seine Enkelkinder eines Tages einziehen.

 

Der Amerikaner baut ein Haus und stellt sich schon vor, wie er es bei günstiger Gelegenheit gegen ein noch schöneres oder größeres Haus eintauschen wird."

 

 

 Jean K. Gregory, Professorin für Maschinenbau an der Technischen Universität München


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19. Mai 2009

Fall der Fälle

 

 

Für Sie gelesen:

Die Süddeutsche Zeitung

nimmt sich des Themas

Vorsorgevollmacht

 

an ("Vorsorge für den Fall der Fälle") .


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17. Mai 2009

...´s will Abend werden !

 

Das Leben bewußt beschließen und den Nachlass regeln

Lebenszeichen im WDR 3 / 5 Radio am heutigen Sonntag, den 17. Mai 2009

Die Autorin Sabine Bode  - eigens angereist aus Köln - hatte mich für diese Sendung interviewt. Hören Sie mal rein:

Eines Tages in Frieden zu gehen – so wünscht es sich jeder Mensch. Aber was kann er oder sie dafür tun? Sich mit dem eigenen Bruder, der Schwester aussöhnen, „bevor es zu spät ist“? Oder „mit warmen Händen“ weggeben, was man nicht mehr braucht? Wer sein Leben bewusst abschließen will, weiß: Wichtiger als in Frieden zu gehen, ist es, Frieden zu hinterlassen!


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13. Mai 2009

Knigge

 

"Verlassen Sie den Raum so wie Sie ihn vorzufinden wünschen."

 

In höflichem Knigge-Tonfall mahnen uns Schilder an gewissen Orten...

 

Es gibt so etwas wie einen "Vorsorge-Knigge":

 


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09. Mai 2009

Im Tunnel

 

Bahnfahren, zumal im ICE, kann richtig Freude machen. Ruhiges Reisen, lesen, schlummern oder  tatenlos auf die vorbeifliegende Landschaft schauen - all´ das wird einem allerdings vermiest von einigen  Willi Wichtigs, die im Großraumabteil Dauertelefonate führen und per Handy alle davon in Kenntnis setzen, wen sie um 11 Uhr in München zu welchem Thema zu sprechen und zu treffen gedenken. . .  

Andere klappern mit ihrer Maus oder dem Laptop, wieder andere bearbeiten manisch-hektisch mit einem Stift die klickende Tastatur ihres PDA (Personal-Digital-Assistant), wenn sie damit nicht gerade lauthals telefonieren. Dabei weiß heute jeder Erstklässler, daß man die Töne abschalten kann.

Die FAZ  hat sich nun des Thema´s "Handy im Zug" angenommen - Balsam für geplagte Seelen !


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05. Mai 2009

Würde


Es ist wahr, dass das Sterben  menschenunwürdig geworden ist. Es findet  in Häusern statt, die nicht fürs Sterben, sondern fürs Geheiltwerden da sind. In der Klinik wird gegen den Tod gekämpft. Der Kampf endet mit Kapitulation, aber die geschieht oft viel zu spät. Nachdem Kranke oder Alte zum Leben gezwungen wurden, bleibt ihnen keine Zeit und kein Raum, „das Zeitliche zu segnen“. Sterben degeneriert zum bloßen Verenden. Die Sterberituale verkümmern. Angehörige verdrücken sich, wenn es ernst wird. Die Folge ist, dass mehr Menschen sterben, die niemals einen Sterbenden gesehen haben. Das ist ein unnatürlicher Zustand, und er fördert die stumme Angst vor dem Tod.


Robert Spaemann, heute vor 82 Jahren geboren


03. Mai 2009

Verbrennen ?

 

Die Gewissensfrage an Dr. Dr. Rainer Erlinger im Süddeutsche-Zeitung-Magazin:

Ich würde mich aus hygienischen, pragmatischen und Platzspargründen nach meinem Tod am liebsten verbrennen lassen. Seit der Diskussion um Klimawandel und CO2-Bilanzen frage ich mich allerdings, ob das unter dem Aspekt der Klimaverträglichkeit überhaupt noch verantwortbar ist; schließlich werden bei einer Feuerbestattung Schadstoffe in die Luft geblasen...


 ... stellt (ausgerechnet) Ralf W. aus Recklinghausen


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03. Mai 2009

Zuhause sterben

 

Mehr Menschen als bisher sollen künftig mit professioneller Begleitung zu Hause sterben können. Alle Fraktionen des Landtags fordern den Ausbau ambulanter Hilfsdienste.

„Orte des Sterbens sind überwiegend Institutionen wie Pflegeheime und Krankenhäuser, obwohl der größte Teil der Menschen es vorziehen würde, zu Hause im Kreis von vertrauten Personen die letzte Lebenszeit zu verbringen”, heißt es in dem gemeinsamen Papier von CDU, SPD, FDP und Grünen. Sie verlangen, „die Menschenrechte Sterbender” stärker in den Mittelpunkt zu rücken.


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01. Mai 2009

Frist drückt !?

 

 

Herr Fürchtewohl ist in Sorge: Am 1. Mai 2009 lief die Berufungsfrist ab. Frau Geraderecht hat eine Eigentumswohnung gekauft; beim Abschluß des Kaufvertrages war sie so aufgeregt, daß sie nicht bedachte, daß der erste Mai 2009 - wie stets - ein Feiertag ist, und der zweite ein Samstag und der dritte ein Sonntag: Erst am Montag würde Sie dazu kommen, den Kaufpreis von 95 TE zu überweisen; dabei sind doch über 6 % Verzugszinsen vereinbart - macht  schon mal knapp 50 Euro ....


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30. April 2009

Reihe

 

 

Wenn Sie Ihr Haus gebaut haben. . .

 

... kriegen Sie Ihr Testament auch noch auf die Reihe ! :-)

 


30. April 2009

Esel

 

In der Kulturzeitschrift Die Gazette findet sich ein Stücklein, welches das Gewese des Finanzmarkts pfiffig erklärt.

Es geht so: Chuck kauft für 100 Dollar einen Esel. Das Tier stirbt vor der Lieferung. Chuck will sein Geld zurück, der Farmer hat es aber angeblich schon ausgegeben. Nun will Chuck den toten Esel, um ihn zu verlosen. Verlosen? Ich sag' den Leuten einfach nicht, sagt Chuck, dass er tot ist. Einen Monat später trifft der Farmer Chuck wieder. Was aus dem Esel geworden ist? Ich hab' ihn verlost, 500 Lose zu zwei Dollar verkauft und 998 Dollar Gewinn gemacht.


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20. April 2009

Trend

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ?


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14. April 2009

Landshut

 

 

Erbstreit vor Gericht: Mann schießt Schwägerin nieder, verletzt mehrere Menschen und tötet sich anschließend selbst.

In einer Verhandlungspause zieht ein 60-jähriger Koch aus Dingolfing vor dem Sitzungssaal einen Revolver. Mehrere Schüsse fallen. Zwei Menschen werden schwer verletzt, ein Rechtsanwalt und eine Frau. Die 48 Jahre alte Schwägerin des Täters stirbt. Sanitäter versuchen vergeblich, das Leben der Frau zu retten.

Der Mann, der als Beklagter an dem Prozess beteiligt war, habe sich nach der Schießerei auf dem Gang in den Sitzungssaal zurückgezogen und sich mit einem Kopfschuss selbst gerichtet.


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04. April 2009

Performance

 

  Die beste Performance ...

                                                                                                      ... ist am Schreibtisch !


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01. April 2009

E i l m e l d u n g !

 

Wie die Agenturen soeben melden, haben die Bosbach / Röspel- und die Faust / Zöller -Bundestagsabgeordneten sich dem Stünker / Kauch -Mehrheits-Entwurf angeschlossen, der das uneingeschränkte Selbstbestimmungsrecht des Patienten vorsieht.

Damit  ist der parlamentarische Weg frei für eine rasche Verabschiedung des Gesetzes über die Patientenverfügung !


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26. März 2009

Vortrag: Erbe, Pflege u. Hartz IV

 

Heute, Mittwoch, den 26. März 2009, halte ich um 19.00 Uhr einen


Vortrag zum Thema "Erben und Vererben in Zeiten von Pflegefallregreß und Hartz IV"

in der Familienbildungsstätte Herten, Kurt-Schumacher-Straße 29.


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25. März 2009

Wahre Dramen

 

 

Für Sie gelesen:

Vor zwei Jahren erschien im SPIEGEL ein Streitgespräch zwischen dem Palliativmediziner Prof. Borasio und dem Ärzte-Präsident Prof. Hoppe.

 

Daraus folgender

K e r n s a t z :

 

"Die wahren Dramen spielen sich in den Pflegeheimen ab. Eine halbe Million Menschen werden dort dauerhaft künstlich ernährt, ein Großteil davon ohne medizinische Indikation oder gegen den erklärten oder mutmaßlichen Willen. Dass das verboten ist, wissen viele gar nicht."


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24. März 2009

Letztes Wort

 

Lese-Tipp:

"Wenn das Selbstbestimmungsrecht des Patienten zu Gunsten eines ärztlichen oder gesellschaftlichen Paternalismus aufgehoben oder zurückgedrängt würde, wäre es besser, ganz darauf zu verzichten und der Rechtsprechung die weitere Entwicklung zu überlassen, in der Hoffnung, daß sie sich an den Freiheitsrechten des Grundgesetzes orientieren werde."

Klaus Kutzer, Vors. Richter am Bundesgerichtshof a.D. und Leiter der interdiziplinären Arbeitsgruppe des Justizministeriums (sog. Kutzer-Kommission) im ZRP-Gespräch zum Stand der Debatte des Bundestages über das Gesetz zur Patientenverfügung.


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13. März 2009

Ratlose Stille

 

Für Sie gelesen: Borasio über angehende Ärzte

Im Gespräch mit Studierenden der Medizin im zehnten Semester, das heißt am Ende ihrer theoretischen Ausbildung und unmittelbar vor dem sogenannten praktischen Jahr, pflege ich oft zu fragen, welche denn die maßgeblichen ethischen Grundsätze für das ärztliche Handeln seien.

Unbeschadet der Tatsache, dass Medizinethik in der neuen Approbationsordnung zum Pflichtfach aufgewertet wurde, herrscht bei fast allen Studierenden in dieser Frage eine komplette Ahnungslosigkeit. Die grundlegenden medizinethischen Prinzipien sind den meisten unbekannt. Auf die Frage, ob sie etwas zum Begriff der medizinischen Indikation als Voraussetzung jedweder ärztlichen Maßnahme sagen könnten, herrscht ebenfalls in der Regel ratlose Stille.


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10. März 2009

Aussterben fortgesetzt

 

Nun also doch:

Vor Wochen noch hatte Frau von der Leyen ihre Politik gelobt - nun ist klar, dass 2008 nicht mehr Babys geboren wurden als 2007.

Trotz Elterngeld: Nach einem leichten Anstieg 2007 deutet sich für 2008 erneut ein Rückgang der Geburten an. Also, zu früh jubiliert - am 28.02.2009.  Dabei war es soo schön !

Die nackte Wahrheit ist: das Aussterben setzt sich fort . . .  -)


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06. März 2009

Pro Patient . . .

Sachverständige für gesetzliche Regelung der Patientenverfügung

Ein Gesetz zur Patientenverfügung ist notwendig; dieser Meinung waren fast alle Sachverständigen, die zu einer Anhörung des Rechtsausschusses geladen waren. Gegenteilige Behauptungen - wie etwa der Bundesärztekammer - wiesen sie zurück. Die Experten äußerten sich zu drei parlamentarischen Initiativen, die dem Bundestag zurzeit vorliegen.


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05. März 2009

Cartoon

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


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04. März 2009

Anhörung heute !

 

Zur  Patientenverfügung

gibt es heute,  Mittwoch, den 4. März 2009,

eine öffentliche Anhörung im deutschen Bundestag geben. Den neun Sachverständigen liegen drei Gesetzentwürfe von Abgeordneten unterschiedlicher Fraktionen sowie ein Antrag der FDP-Fraktion vor.


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03. März 2009

Pflegemarkt

 

Die Lage am Pflegemarkt hat sich entspannt,

meldet die Recklinghäuser Zeitung am 2. Februar 2009 und meint die Situation in den örtlichen Altenheimen.

Der Artikel enthält eine - praktische - Aufzählung aller Altenheime - und ein beeindruckendes Foto vom Flur des Hauses Abendsonne: Lauter Rollatoren . . . !


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28. Februar 2009

Lied vom Tod

 

Seminar über das neue Erbrecht in Saalfelden / Österreich. Malerisch verschneite Alpen, vormittags Theorie, nachmittags Ski. Kollege Dr. Bonefeld, der Referent, ist locker und gewitzt:

Als mittendrin bei einem der 11 Kolleginnen und Kollegen das Handy bimmelt, nein nicht bimmelt, sondern irgendein Sound ertönt, reagiert er nicht genervt, sondern bemerkt schlagfertig:

"Ein Erbrechtler hat als Klingelton doch entweder "Spiel mir das Lied vom Tod" oder "Es lebe der Zentralfriedhof" von Wolfgang Ambros."


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28. Februar 2009

Yves Saint Laurent & Pierre Berge

 

 Sammlung Yves Saint Laurent / Pierre Bergé:

"Hätte ich Erben, ich hätte vielleicht anders entschieden" soll Berge, Laurents Lebensgefährte, gesagt haben.

Ein einzigartiges Ensemble von Kunstwerken und Antiquitäten wird nun versteigert und in alle vier Winde verstreut; einige Kostbarkeiten werden in Privathäusern und Panzerschränken von Superreichen verschwinden.


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28. Februar 2009

Aussterben abgesagt !

 

Ein Quantum Trost in Zeiten der Krise:

Es werden wieder mehr Kinder geboren. Zwölftausend sollen es im Jahr 2007 mehr gewesen sein, so Familienministerin von der Leyen.

Ein Hoffnungschimmer, kaum zu glauben !

Die Recklinghäuser Zeitung vom 16.02.2009 kreierte eine (ungewohnt) pfiffige Schlagzeile. Schauen Sie hier !


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26. Februar 2009

Staatsknete

 

 

Es besteht die Chance, für 2008 bis 31.3.an 323 Euro zu kommen - vom Staat:

Ehrenamtliche Betreuer (Ehegatte, Partner, Kinder), die vom Vormundschaftsgericht bestellt sind, erhalten keine Vergütung, wohl aber eine Entschädigung für ihren Aufwand - entweder konkret oder pauschal (§ 1835 BGB)

Die müssen Sie bis zum Ende des ersten Quartals des neuen Jahres geltend machen (§ 1835 a BGB); der Anspruch verfällt sonst.  Sie erhalten entweder pauschal 323 Euro oder den konkreten Betrag und Kilometergeld.


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25. Februar 2009

Aschermittwoch II

 

Noch eine Entscheidung, in der "der Spaß aufhört", und zwar aus der Hochburg des Karnevals:

 

Das Amtsgericht Köln hat den "Willen" eines Kölner (Jecken) ´s für unbeachtlich angesehen.

 

Es fehlte nicht nur die Überschrift "letzter" Wille, er war wohl auch im Vollrausch erklärt worden.

Daher das Prädikat: testierunfähig ! (§ 2229 IV BGB)


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25. Februar 2009

Aschermittwoch

 

 

Eine Meldung - passend zum Tage:

Erbe muss die hinterzogenen Steuern des Erblassers nachzahlen

Ein Erbe muss die Steuern bezahlen, die sich aus einer vom Erblasser zu seinen Lebzeiten begangenen Steuerhinterziehung ergeben, auch wenn die Steuerfahndung diese erst nach dessen Tod aufdeckt.


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23. Februar 2009

Küng über Jens

 

Der Theologe Hans Küng über seinen dementen Freund Walter Jens:

Mein Freund, der große Rhetor Walter Jens, lebt noch unter uns und mit uns, aber eingeschlossen in seine eigene Welt. Zum ersten Mal erlebe ich solches aus der Nähe:

diese Art des Absterbens des Hirns mit verheerenden Folgen. Es ist mit diesem Geistesmann kaum noch eine geistige Kommunikation möglich, allerdings eine emotionale, etwa wenn ich ihm seine geliebte Schweizer Schokolade bringe, und er lächelt.


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20. Februar 2009

Die tun was !

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


14. Februar 2009

Nachschlag

 

Die Hypo Real Estate erhält einen Nachschlag von 10 Milliarden Euro vom Staat. Damit ist die Rettungssumme auf 102 Milliarden Euro angewachsen, stand jetzt in den Gazetten.

Man muß sich die Dimension klarmachen:

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer bringt den Ländern (nicht dem Bund) derzeit ca 4,2 Milliarden Euro - mehr nicht. Dafür muß aber erst noch ein Heer von Finanzbeamten in Marsch gesetzt werden . . .


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12. Februar 2009

Vortrag heute

 

Heute, am Donnerstag, den 12. Februar 2009 um 19.00 Uhr halte ich einen

Vortrag zum Thema:

Neues zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung


in der Familienbildungsstätte, Kurt-Schumacher-Straße, Herten .


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11. Februar 2009

Geld vom Onkel

 

Vom Onkel geliehenes Geld ist nicht auf Hartz IV anzurechnen

Urteil des Landessozialgerichts NRW

 
Gewährt ein Verwandter einem Hartz-IV-Empfänger ein zinsloses Darlehen, darf dieser Betrag nicht auf die Grundsicherungs-leistungen angerechnet werden. Der Darlehnsvertrag braucht dafür nicht so belegt zu sein wie dies unter Fremden üblich wäre.

Die Behörde kann Leistungen des Arbeitslosengelds II („Hartz-IV“) vom Empfänger nicht zurückfordern, wenn er sich von Verwandten Geld nur geliehen und die Rückzahlung fest vereinbart hat. Solche Darlehen gelten auch dann nicht als anrechenbares Einkommen, wenn der Hilfebedürftige damit Rechnungen bezahle und Anschaffungen tätige.


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10. Februar 2009

Sterbe-Drama in Italien

 

Berlusconi will das Sterben der Wachkomapatientin Eluana Englaro abbrechen. Präsident lehnt ab.


Eluana Englaro liegt seit ihrem Autounfall vor 17 Jahren im Wachkoma. Seit fünfzehn Jahren liegen die Gesetzentwürfe zur Regelung des Lebensendes im italienischen Parlament - nun soll innerhalb von drei Tagen ein Spezialgesetz das Sterben von Eluana Englaro verhindern. So hat es Silvio Berlusconi immer wieder betont. Hier stehe, sagte Berlusconi, "die Kultur des Todes einer Kultur des Lebens und der Freiheit gegenüber".


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09. Februar 2009

Tappert´s Tod

Ehefrau ließ Tappert sterben

 
Horst Tapperts Witwe Ursula hat enthüllt, dass sie mit einer Patientenverfügung die ärztliche Versorgung stoppte.

Er sei im Alter von 85 Jahren im Beisein seiner Frau Ursula in einem Münchner Krankenhaus gestorben, so hieß es in den Nachrufen auf den Schauspieler Horst Tappert.

Über die näheren Umstände dieses Todes wurde zunächst nichts bekannt, hier und da war von einem langen, qualvollen Leiden die Rede. Nun hat die Witwe mitgeteilt, dass sie ihrem krebskranken Mann ein allzu langes Dahinsiechen erspart habe - mit Hilfe einer Patientenverfügung.


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31. Januar 2009

Schlips

 

 

Ein Strafrichter fühlte sich auf den Schlips getreten, als ein Anwalt vor Gericht ohne Krawatte erschien - und schloß ihn aus.

Das Landgericht Mannheim gab jetzt dem Kollegen Recht. Der hatte argumentiert, ein Dresscode aus dem Jahre 1976 könne ihm nicht vorschreiben, was zur "Amtstracht" gehört . . .


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30. Januar 2009

Lebenssituation

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


28. Januar 2009

Behindertentestament

 

 

Heute, am Mittwoch, den 28. Januar 2009, halte ich um 15 Uhr bei der Lebenshilfe einen Vortrag zum Thema

Behindertentestament.

Es geht darum, daß Eltern körperlich oder geistig behinderter Kinder ein Testament errichten, in dem sie Vorkehrungen treffen, daß ihr Erbe dem Kind ungeschmälert zugute kommt und nicht vom Träger der Sozialhilfe vereinnahmt wird.

Ort: Aufenthaltsraum der Wohnstätte an der Schleusenstraße 7, 45661 Recklinghausen


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26. Januar 2009

Nachlese

 

 

Der Vortrag zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

in St. Martinus in Westerholt war gut besucht:

über 125 Zuhörer füllten den großen Saal des Pfarrzentrums bis auf den letzten Platz. Und dies, obwohl bereits im Sommer 2008 ein Vortrag in der  Krankenpflegeschule des St.Gertrudis-Hospitals stattgefunden hatte. Dr. Ott, Chefarzt der Geriatrie und Ärztlicher Direktor des Krankenhauses stand zu medizinischen Fragen Rede und Anwort.

 


26. Januar 2009

Familien-Drama Erbfall

Am 25.01.2009 im WDR - Radio:

Streit ums ErbeStreit um Anerkennung

Das Erbe bringt Familienkonflikte an den Tag

Eine Schwester verdächtigt die andere, die hochbetagte Mutter zur Änderung des Testaments genötigt zu haben und und und. Geschwister, die sich zu Lebzeiten der Eltern leidlich verstanden haben, stehen sich plötzlich als erbitterte Feinde gegenüber.


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24. Januar 2009

Debatte um Patientenverfügung

 

 

In der Debatte um ein Gesetz für Patientenverfügungen zeichnet sich möglicherweise ein Kompromiss ab.

Der FDP-Abgeordnete Kauch sagte im Bundestag, die beiden Gesetzentwürfe, die eine weitreichende Verbindlichkeit solcher Erklärungen vorsehen, unterschieden sich nur im Detail. Deshalb sei er «ausgesprochen zuversichtlich», dass man beide Entwürfe zusammenführen könne.

Auch Unions-Fraktionsvize Zöller (CSU), der einen dieser beiden Gesetzentwürfe initiiert hat, sprach von einem «möglichen Kompromiss» zwischen den bisher diskutierten Varianten.


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21. Januar 2009

Gänseschwarm

 

Wir danken Gott und dem Piloten . . .

hieß es nach der glücklichen Notwasserung des Airbus mit 155 Passagieren auf dem Hudson River.

Der eine oder andere dürfte in Gedanken bereits sein Testament gemacht haben - aber eben nur in Gedanken !

 

Also, vielfliegende Männer, dann tut´s doch endlich:

 

Macht Euer Testament ! Eure Liebsten werden es Euch danken ... und Eurem Fachanwalt für Erbrecht ! :-)


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21. Januar 2009

Vortrag Patientenverfügung

 

Am Mittwoch, den 21. Januar 2009 um 19 Uhr spreche ich im Pfarrzentrum der St. Martinus-Gemeinde in Westerholt zum Thema

Vorsorgevollmacht, Betreuungs- und Patientenverfügung.

Der Hertener Allgemeine war es eine Notiz wert. 


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19. Januar 2009

Was Ärzte wissen...

 

Für Sie gelesen - heute vor zwei Jahren:

"Dass elementare Grundsätze der Palliativmedizin den meisten Ärzten unbekannt sind, erschwert die Entscheidungsprozesse am Lebensende erheblich. So wissen viele Ärzte etwa nicht, dass Menschen in der Sterbephase in der Regel keinen Hunger verspüren. Deshalb ist die Rede davon, man dürfe Sterbende nicht "verhungern" lassen, reine Polemik.

 

Viele Ärzte wissen auch nicht, dass Flüssigkeitszufuhr am Lebensende eine große Belastung für die Sterbenden darstellen kann. Und viele wissen nicht, dass das Legen einer Ernährungssonde bei Patienten mit weit fortgeschrittener Demenz medizinisch nicht indiziert ist, weil sie weder zu einer Lebensverlängerung noch zu einer Verbesserung der Lebensqualität führt.


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15. Januar 2009

Elternunterhalt

 

Sandwich-Generation

Bei der Recherche zum Elternunterhalt interviewte mich die WAZ-Redakteurin Andrea Müller:

Zwischen 2500 und 3600 Euro monatlich kostet ein Pflegeheimplatz, die Pflegeversicherung schießt max. 1470 Euro zu. Mit einer kleinen Rente ist der Rest nicht zu bezahlen. Also muß der Kreis mit Sozialhilfe einspringen. „In 2008 haben 3018 Heimbewohner solche Leistungen erhalten. Es gibt ca. 5900 Heimplätze, das sind das rund 51 Prozent”, erklärt Fachdienstleiterin Irmgard Dieckmann.

Dann steht die Frage nach dem Elternunterhalt . . .


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06. Januar 2009

Goethe´s Testament

 

Heute vor 178 Jahren, am 6. Januar 1831, machte Geheimrat Goethe sein Testament.

Wie so vieles erledigte er diese Titanen-Aufgabe mit Weitsicht, Akribie und Geschick.

So blieb sein umfangreicher Nachlaß erhalten und ging wohlgeordnet in das Eigentum der Stiftung Weimarer Klassik über.


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03. Januar 2009

Dinner for one ?

Freundschaften als Altersvorsorge

Millionen amüsierten sich an Silvester über den Klassiker Dinner for one. Miss Sophie, die zur Feier ihres 90. Geburtstags vier verstorbene Freunde durch ihren Butler ersetzen muss, ist für NRW-Familienminister Laschet eine Warnung an künftige Generationen.

Die heute 40-Jährigen können erwarten, dass sie 90 Jahre alt werden. Blenden wir den Butler mal aus, bleibt die unbequeme Wahrheit, dass mehr Menschen im Alter gefährdet sind, allein zu sein. Schon 2020 werde ein Drittel aller Menschen keine Kinder und Enkel mehr haben.


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31. Dezember 2008

Guten Rutsch !

 

Ich wünsche allen einen Guten Rutsch und ein gesundes und friedliches neues Jahr !

 


31. Dezember 2008

Dummschwätzer

 

 

Das Bundesverfassungsgericht hat ein Urteil des Oberlandesgerichts Hamm aufgehoben, in dem jemand wegen Beleidigung mit Geldstrafe von 900 € belegt worden war. Er hatte einen anderen als Dummschwätzer bezeichnet.

Das Verfassungsgericht entschied nun, es könne durchaus vom Grundrecht auf freie Meinung gedeckt sein, jemand so zu titulieren.

Das sind doch Perspektiven für 2009 . . . ! -:)


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30. Dezember 2008

Noch vor Sylvester ?!

 

Kinder werden bei der neuen Erbschaftsteuer zwar bessergestellt. Dennoch kann sich ein Übertrag etwa einer Immobilie noch vor Silvester - also nach altem Recht - lohnen. 

Unter Umständen lassen sich die Vorteile des alten und des neuen Rechts - von 2009 an - kombinieren.

Das alte Recht hat den Vorteil, dass der Wert einer Immobilie niedriger angesetzt wird - die neue Regelung sieht einen höheren Freibetrag vor.

Wird beides kombiniert, kann auch in den kommenden Jahren noch Vermögen übertragen werden, ohne dass Steuern fällig werden. Denn der Freibetrag, der alle zehn Jahre ausgeschöpft werden kann, ist dann noch nicht ausgereizt.


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26. Dezember 2008

Frohes Fest !

 

 

 

 

Ich wünsche allen ein Frohes Weihnachtsfest !

 


24. Dezember 2008

Tannenbaum im Knast ?

 

 

Kein Recht auf Tannenbaum

Strafgefangene haben laut Berliner Kammergericht (Az 5 Ws 654/04 Vollz) kein Anrecht auf einen Tannenbaum in ihrer Zelle. Damit wurde der Antrag eines Gefangenen, der eine langjährige Freiheitsstrafe verbüßt, abgelehnt.


In einem Weihnachtsbaum könnte Rauschgift ins Gefängnis geschmuggelt werden, begründete das Gericht seine ablehnende Entscheidung.


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23. Dezember 2008

Weihnachtsgeschenke versteuern ?

 

Auch das noch:

Weihnachtsgeschenke sind zu versteuern !

Kann doch wohl nicht wahr sein.

 ("Sind die in Berlin jetzt völlig übergeschnappt ?").

 Ist es aber ! Oder doch nicht ?


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21. Dezember 2008

Finanzamt

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


21. Dezember 2008

Lichtinghagen

Lichtinghagen gibt auf -

können Sie jetzt überall lesen. Obwohl wir nur zwanzig Autominuten von der Gerichtskantine Bochum entfernt sind, kenne ich keinerlei Tratsch, weiß also nicht mehr als der Zeitungleser in Hamburg oder München.

 

Was lehrt der Fall ? Erstens: profiliert sich jemand in der Justiz, gibt es Neider - und die werden aktiv. Zweitens: Irgendetwas findet sich immer !

 

Hier gibt´s was Neues: Verfahren wie gegen Zumwinkel spülen plötzlich Millionen-Gelder in die Bußgeld-Töpfe der Justiz. Das verlangt  - drittens - nach einer Verteilung, die rechtsstaatlichen Ansprüchen genügt !


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20. Dezember 2008

Angst essen Ärzte auf !

 

Nicht nur Patienten, auch viele Ärzte haben Angst.

 

Sie kennen zwar die Patientenverfügung, lassen den Kranken aber trotzdem nicht sterben, auch wenn dieser bei lebendigem Leib verfault. Sie haben Angst vor dem Strafrecht, obwohl es sie weniger bedroht, als sie meinen.

 

Es ist nämlich weniger das Recht, es ist eher ihr Nichtwissen vom Recht, das den Ärzten zu schaffen macht; viele von ihnen glauben fälschlicherweise, es sei aktive Sterbehilfe, ein Gerät abzuschalten. Deshalb missachten sie die Patientenverfügung . . .


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20. Dezember 2008

Keine Beihilfe zu Weihnachten

 

Sozialgericht: Keine Beihilfe zu Weihnachten

Sozialhilfeempfänger, die in einem Heim leben und dort gepflegt werden, haben keinen Anspruch auf "Weihnachtsgeld".

Das Sozialgericht Gelsenkirchen wies den Eilantrag einer Heimbewohnerin gegen den Kreis Recklinghausen zurück, in dem sie neben Taschengeld und Bekleidungshilfe auch eine Weihnachtsbeihilfe haben wollte.


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18. Dezember 2008

Den Max machen !

 

In der Recklinghäuser Zeitung können Leser an "Onkel Max" eine Frage stellen, deren Beantwortung allgemein interessiert. Dieses Mal eine, die auf den ersten Blick empört:

Zahlt die Versicherung bei einer Patientenverfügung ?

Gemeint war natürlich eine Sterbe-, Lebens- oder Unfallversicherung."Onkel Max" hatte mich zu Rate gezogen; ich machte also "den Max" :-). Und so erschien am 22.10.2008 der kleine Artikel, den Sie hier einsehen können.


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16. Dezember 2008

Eins-komma-fünf

 

Das Echo aus Köln von Unicef für den Vortrag "Erben und Vererben" vom 25. November 2008 ist in Recklinghausen angekommen :

 

Unicef dankt - auch im Namen der Zuhörer -  und teilt mit, die Auswertung der Fragebögen habe ergeben, daß die Zuhörer sehr zufrieden waren.


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14. Dezember 2008

Herr Doktor

 

Mitten im Berufsleben wird kaum einer Doktor; es sei denn, er kauft sich einen. Ich wurde jetzt "im Eilverfahren promoviert".

Und das kam so: Beim Vortrag bei der IG BCE in meiner Heimatstadt Westerholt hörten 72 Frauen und Männer konzentriert über eine Stunde lang zu. Anschließend gab es viel Lob.


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13. Dezember 2008

Goldfisch

 

Der Deutsche Anwaltverein hat Goldfisch... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... ich bin meine eigene Kreativagentur ! :-)

 

 

 


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12. Dezember 2008

Selbstgestricktes ?!

 

Mal ehrlich:

Selbstgestricktes

ziehen Sie doch selbst nicht mehr an !? Die Strümpfe, Schals oder Pullover sind jedenfalls vorwiegend für den Oster- oder Weihnachts-basar Ihrer Pfarrgemeinde, des Lions-Club oder des Fördervereins des Gymnasiums Ihrer Kinder, stimmt´s ? Eben !

 


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08. Dezember 2008

Was sagt Herr Gropp dazu ?

 

Die Meinungen über den Kompromiß der Großen Koalition zur Erbschaftsteuer gehen scharf auseinander - quer durch alle Lager, Unternehmer, Parteien, Steuerberater und Juristen.

Jetzt mehren sich die Stimmen, die anmahnen, daß die Reform verfassungsrechtlich Flickwerk sei, weil je nach der beliebigen Zusammensetzung größere Vermögen völlig steuerfrei auf die Erben übergehen könnten.


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06. Dezember 2008

In memoriam

 

 

Zum Gedächtnis:

Heute vor drei Jahren, am 6. Dezember 2005, verstarb nach langem Krebsleiden

Hanns Dieter Hüsch

Lesen Sie seinen Text "Wie möchten Sie beerdigt werden ?"


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04. Dezember 2008

Faktor 148

 

Für Sie gelesen - Oliver Tolmein im FAZ-Blog:

Neue Zahlen der medizinischen Versorgung am Lebensende: Nur 540.000 Euro haben die gesetzlichen Krankenversicherungen in 2007 für die Spezialisierte Ambulante Palliativ-Versor-gung erstattet, die neue Leistung gemäß § 37 b Sozialgesetzbuch V.  In Aussicht gestellt waren allerdings 80 Millionen Euro, also das 148-fache.


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01. Dezember 2008

Neue Erbschaftsteuer

 

Der Bundestag hat die neue Erbschaft- und Schenkungsteuer  beschlossen. Sie bringt den 100 prozentigen Verkehrswert bei Hausgrundstücken - anstelle des Ertragswertes, der bei 50 bis 60 Prozent lag. Also mußte der Freibetrag für Ehegatte und Kind erhöht werden, damit das ganze steuerfrei bleibt: 500 T€ für den Gatten, 400 T€ für das Kind.


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27. November 2008

Haus obendrauf !

 

Die große Koalition will vererbtes Wohneigentum bei der Erbschaftsteuer begünstigen, wenn es im engsten Familienkreis bleibt. Am heutigen Donnerstag will der Bundestag das Gesetz beschließen.

Dazu haben die F.A.Z. viele Fragen von möglichen Betroffenen erreicht - die wichtigsten beantwortet  man mit Hilfe des Bundesfinanzministeriums.

Lesen Sie hier die FAZ vom 26.11.2008 


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27. November 2008

Sturzkongreß

 

Was´n das nun wieder: ein Sturzkongreß ?!

Nun, das ist kein überstürzt einberufener Finanz-Gipfel -  auch nicht der SPD-Parteitag nach Kurt Beck. Das ist ein praktischer und wissenschaftlicher Kongreß zu den medizinischen, pflegerischen und rechtlichen Fragen der

Sturzprophylaxe in der Altenpflege.

Hier geht´s zur Website des heute, am  27. November 2008 in Köln stattfindenden interdiziplinären Kongresses.


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25. November 2008

Keine Angst !

 

Filmemacher Wim Wenders (63) ohne Angst vor dem Tod

Als junger Mann habe er ein Erlebnis gehabt, bei dem er dem Tod sehr nahe gewesen sei:

Damals wusste ich in meinem Herzen, dass ich sterben würde.
Dann habe ich das Bewusstsein verloren und bin durch diese Tür gegangen, auf das Ende zu, wo alles hell wurde. Da war von Angst keine Spur, nur ein einziges großes Staunen über so viel Licht und Freiheit.


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25. November 2008

Erben und Vererben

 

Heute, am Dienstag, den 25. November 2008 , 17 Uhr

halte ich auf einer Informationsveranstaltung der UNICEF Stiftung

einen Vortrag zum Thema

Erben und Vererben

im Domotel City Hotel Barbarossa, Tagungsraum Köln, Löhrhof 8, 45657 Recklinghausen.


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20. November 2008

Organspende

DSO - Deutsche Stiftung Organspende  - Organspende - eine Entscheidung für das Leben


Heute, Donnerstag, den 20. November 2008, 15.55 bis 16.25 Uhr halte ich im

Sitzungsraum der Sparkasse Vest Recklinghausen, Herzogswall einen Vortrag  über

Juristische Voraussetzungen - Zustimmungs-regelung - Problematik der Patientenverfügung und Organspende


mit Dr. Michael Pillny, Chefarzt der Chirurgie des St. Elisabeth-Krankenhauses in Recklinghausen-Süd, Christoph Kortenjann, GF Elisabeth-Krhs, Dr. Ulrike Wirges u. Torsten Biel, beide DSO NRW.


19. November 2008

Vorsorgevollmacht - was ist das ?

 

 

Heute, Mittwoch, den 19. November 2008 halte ich um 16 Uhr

einen Vortrag zum Thema

Vorsorgevollmacht - was ist das ? -

und zwar auf einer Bildungsveranstaltung der IG BCE - Industriegewerkschaft Bergbau, Energie, Chemie - Ortgruppe Westerholt im Gemeindesaal der Christuskirche, Bahnhofstraße 156, Westerholt.


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19. November 2008

Vorsorgevollmacht - was ist das ?

 

 

Heute, Mittwoch, den 19. November 2008 halte ich um 16 Uhr

einen Vortrag zum Thema

Vorsorgevollmacht - was ist das ? -

und zwar auf einer Bildungsveranstaltung der IG BCE - Industriegewerkschaft Bergbau, Energie, Chemie - Ortgruppe Westerholt im Gemeindesaal der Christuskirche, Bahnhofstraße 156, Westerholt.


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17. November 2008

Ethik des Dialogs

 

Für Sie gelesen - heute vor vier Jahren :

Es kam so, wie der alte Mann befürchtet hatte: Er wurde durch einen Schlaganfall vollständig gelähmt und war nicht mehr ansprechbar. Eine Aussicht auf Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben bestand nicht. Für diesen Fall hatte er eine Patientenverfügung verfasst und festgelegt, dass er in einer solchen Situation keine lebensverlängernden Maßnahmen, insbesondere keine künstliche Ernährung wollte. Die vom Gericht zur Betreuerin bestellte Tochter versuchte vergebens, den Willen des Vaters bei den Ärzten durchzusetzen.


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16. November 2008

IRAQ WAR ENDS

 

 

Im Irak wird nicht mehr gekämpft, George W. Bush ist des Hochverrats angeklagt und jagt bin Laden persönlich - zumindest in einer perfekt gefälschten New York Times.

Aus der in insgesamt 1,2 Millionen kostenlos verteilten New-York-Times-Imitaten mit dem Aufmacher, dass der Krieg im Irak beendet sei. Die "Ausgabe" ist auf den 4. Juli 2009 datiert, den Unabhängigkeitstag der USA.


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16. November 2008

Wunsch

 

Mit 13 Jahren und einer tödlichen Herzerkrankung hatte Hannah Jones genug von Krankenhäusern. Als die Ärzte ihr eine Herztransplantation nahe legten, holte sie tief Luft und sagte: Nein. Der Oberste Gerichtshof hat ihr das Sterben nun erlaubt, nachdem das Krankenhaus sie zur Transplantation zwingen wollte.

Hannah war gerade fünf Jahre alt, als sie die Diagnose bekam: Sie litt an einer seltenen und selten aggressiven Leukämie-Erkrankung. Der einzige Medikamenten-Cocktail, der sie vor Infektionen bewahren sollte, war zugleich ihr Todesurteil: Die hochpotente Therapie verursachte ein Loch in ihrem Herzen und schwächte es so sehr, dass es jederzeit aufhören könnte zu schlagen. Erst da aber begann die eigentliche Nervenprobe für den Teenager.


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15. November 2008

Ehevertrag Erbrechtsfalle ?

 

Die Süddeutsche weist auf die Gefahren eines schlecht gemachten Ehevertrages hin:

 

Das - gesetzliche - Erbrecht des Ehegatten bei Gütertrennung ist fatal gering - und daher der Pflichtteil der Kinder hoch - wenn nicht die "modizierte Zugewinngemeinschaft" vereinbart wird. Was das ist ?

 

Lesen Sie hier !


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15. November 2008

Was sagt Herr Gropp dazu ?

 

Die Meinungen über den Kompromiß der Großen Koalition zur Erbschaftsteuer gehen scharf auseinander - quer durch alle Lager, Unternehmer, Parteien, Steuerberater und Juristen.

Jetzt mehren sich die Stimmen, die anmahnen, daß die Reform verfassungsrechtlich Flickwerk sei, weil je nach der beliebigen Zusammensetzung größere Vermögen völlig steuerfrei auf die Erben übergehen könnten.


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14. November 2008

Durchblick gesucht

 

Wer hat den Durchblick bei Verfügungen ?

fragt man sich seufzend mit Blick auf die Lage bei den Entwürfen für ein Gesetz zur Patientenverfügung. Denn die ist unübersichtlich. Drei Entwürfe stehen zur Wahl. Deren Verfasser und Anhänger finden sich in allen Lagern und Parteien.

Und wieder gibt´s einen neuen Entwurf. Aber, ist er auch ein Wurf ? Nina von Hardenberg informiert in der Süddeutschen Zeitung; übrigens - forsch formuliert - die einzige Journalistin in Deutschland (männliche Kollegen eingeschlossen), die dem Thema "Selbstbestimmung am Lebensende" medizinisch, rechtlich und ethisch gewachsen ist ! (Woher ich das weiß ? Schauen - und lesen Sie hier !)


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12. November 2008

Lebenshilfe-Stiftung

 

 

Beim letzten Treffen der Lebenshilfe Stiftung Recklinghausen 

wurde ich gemeinsam mit Lothar Gehron (selbständiger Gartenbaumeister), Dr. Michael Schulte (Vorstand Sparkasse Vest) und Wolfgang Wuthold (Rechtsanwalt und Steuerberater) als neues Mitglied des Beirats vorgestellt.

Der Recklinghäuser Zeitung war dies am 8.11.2008 eine Notiz wert, die Sie hier einsehen können.


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12. November 2008

Erbe

 

 

Zwei Kriege, ein Planet in höchster Gefahr, die schwerste Finanzkrise seit  einem Jahrhundert ...

 

Barack Obama vor einer Woche


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11. November 2008

Einigung bei Erbschaftsteuer

 

Überraschend hatten sich CDU / CSU und SPD bei der Erbschaftsteuer geeinigt.

Lesen Sie hierzu die Eilmeldung aus SPIEGEL- online vom 6. November 2008 - 20.15 Uhr.

Kern ist die Freistellung selbstgenutzten Wohneigentums von der Erbschaft- und Schenkungsteuer.


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10. November 2008

Erben jetzt billiger

 

Erben wird für die meisten billiger

Jetzt müssen sich einige Familien beeilen.

Denn seit Donnerstag ist klar, wie die neue Erbschaft- und Schenkungsteuer von Januar an aussehen wird. Und nach den neuen Regeln werden einige Begünstigte deutlich mehr zahlen als bisher.

so die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 9.11.2008


09. November 2008

Webber`s Kids

 

Andrew Lloyd Webber: Kids erben wenig

Andrew Lloyd Webber will seine Kinder in Sachen Erbe weitgehend ausklammern. Der Musical-Guru verfügt über ein Vermögen von stattlichen 1,3 Milliarden Dollar.

Er erklärte, er wolle seinen fünf Kindern sein Geld vorenthalten: "Das macht ihnen nichts aus. Sie denken nicht so. Es geht darum, eine Arbeitsmoral zu haben - ich glaube absolut nicht an geerbtes Geld. Ich bin nicht dafür, dass Kindern plötzlich viel Geld beschert wird, weil sie dann keine Motivation zu arbeiten haben.


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05. November 2008

Willen respektieren !

 

Kirche & Leben, mir von Kindheit an als sogenannte "Kirchen-Zeitung" vertraut, buhlt um Annoncen auch von Anwälten. Hier inseriere ich gern auf Anzeigen-Seiten mit den Themen Erbe und Vorsorge. So auch wieder in der Ausgabe vom 12.10.2008.

Der kleine Text

Den Willen Betroffener respektieren

ist die redaktionell gekürzte Fassung eines Beitrags von mir.

Es ist nichts Neues, zu fordern, daß der Wille der Patienten respektiert wird. Neu wäre es, wenn er geschähe. Also werben wir Anwälte, Fachanwälte für Erbrecht und Notare dafür, daß der Wille der Menschen aufgeschrieben und umgesetzt wird.


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05. November 2008

Erbschaftsteuer

 

 

Vor elf Monaten einigte sich die Große Koaltion auf Eckpunkte der Erbschaftsteuer-Reform.

 

Einzelheiten der Steuer bei Unternehmer-erben waren lange stark umstritten, sogar innerhalb der Union von CDU und CSU.

 

Es gibt einen - vermeintlichen - Zwang, sich alsbald zu einigen, denn es naht eine Dead-Line ...


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04. November 2008

Vortrags-Echo

 

Die katholische Erbschaftsinitiative "Ein Vermächtnis für die eine Welt" hat das Echo zum Vortrag "Wie schreibe ich mein Testament?" vorgelegt.

 

Von über 60 Zuhörern hatten 32 den Fragebogen ausgefüllt. Guter Rücklauf.

 

Der Aufforderung, den Redner "nach Schulnoten" zu bewerten, entsprachen 15 mit der Note "1", 17 mit der Note "2". Keiner vergab die Note "3" oder schlechter.

 

Hervorgehoben wurde der angenehme, weil klare und verständliche, Vortragstil.


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01. November 2008

Die Letzte !

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen -  Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


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28. Oktober 2008

Vortrag Senioren-Union

 

 

Die Senioren-Union, Stadtverband Recklinghausen, veranstaltet am Dienstag, den 28. Oktober 2008 ab 15 Uhr einen Informationsnachmittag mit den Themen

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament

im Kolpinghaus am Herzogswall 38. Der Eintritt ist frei !

Ich trage vor zum Thema Testament, Frau König-Paschke von der Betreuungsstelle der Stadt übernimmt das Thema Versorgevollmacht usw.


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26. Oktober 2008

Neues zur Patientenverfügung

 

In der verwirrenden Debatte um ein Gesetz zur Patientenverfügung ist ein neuer Vorschlag aufgetaucht:

Wieder ein Vorstoß einer Gruppe von Abgeordneten aus CDU, SPD, Grünen usw. Wenn ich die Meldungen richtig lese, wird darin die sogenannte Reichweitenbegrenzung fallen gelassen, aber verstärkt auf Beratung durch den Arzt gesetzt.

Das geht an der Wirklichkeit vorbei: Die Ärzte sind hierauf weder inhaltlich, zeitlich noch finanziell vorbereitet. Zudem ein Vorschlag, der den Menschen letztlich das Recht und die Fähigkeit abspricht, über ihr Schicksal selbst  zu bestimmen. Bedauerlich und ärgerlich !


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26. Oktober 2008

Zank ums Erbe

 

Mediation im Erbrecht - gibt´s die ? Ja, man glaubt es kaum:

 

Ein Fall, der einen umhaut. So was kann kein Drehbuchautor erfinden. Solche Geschichten schreibt nur das wirkliche Leben:

 

93-jähriger Witwer, einsam - natürlich - findet 51-jährige Frau: man heiratet; alles ist gut.

 

Der Sohn wittert Erbschleicherei, stellt den Vater unter Betreuung, beantragt für ihn (!) Scheidung der Ehe, die Frau muß aus dem Haus raus...ein Prozeß jagt den anderen.

 


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25. Oktober 2008

Generation Klug

 

 

 Nachlese zum Vortrag

 

"Neues und Altes zur Patienten-verfügung"

 

gemeinsam mit Dr. Thomas Günnewig, Chefarzt der Neurogeriatrie am St. Elisabeth-Krankenhaus in Recklinghausen-Süd.

 

Weit über 90 Seniorinnen und Senioren lauschten dem Vortrag im alt-ehrwürdigen Vortragsaal der Volkshochschule.


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22. Oktober 2008

Madonna !

 

Für Sie gelesen:

 

Was qualifiziert eine Anwältin / einen Anwalt, Madonna oder Paul McCartney zu scheiden ?

 

"Berühmte Scheidungsanwälte kommen nicht immer als glänzende Juristen zur Welt. Manchmal sind sie bloß Töchter aus gutem Hause mit einem mittelmäßigen Schulabschluss und mit einem Studieneifer, der eher auf Partys statt auf Paragraphen zielt. Fiona Shackleton, geborene Charkham, in deren Händen das Scheidungsschicksal der „Queen of Pop“ Madonna Louise Ciccone liegt, wollte eigentlich Ärztin werden...


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19. Oktober 2008

Mandantenversteher

 

Sie sind Gattin oder Gatte, Partnerin oder Partner, Freundin oder Freund, Vater oder Mutter, Bruder oder Schwester einer Anwältin oder eines Anwalts - vielleicht "einfach" nur Mandant?

 

Herzlichen Glückwunsch - da haben Sie was auszuhalten. Der Anwalt ist "immer im Einsatz" (selbständig= 1. selbst und das 2. ständig) und nie ganz privat. Seine beruflichen Vorlieben, Eigenheiten und Macken nimmt er mit nach Hause, läßt sein Umfeld dran teilhaben.

 

Warmduscher, Frauenversteher und Turnbeutelvergesser & Co kannten wir ja schon. Doch das "Anwalts-Weichei" ist ein ganz besonderes Ei...


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18. Oktober 2008

Vertrauen II

 

 

Vertrauen ist der Anfang von allem !

 

           Slogan der Deutschen Bank

 

 

Wir zocken nicht - schon gar nicht mit Ihrem Geld !

          

            Ihr Fachanwalt für Erbrecht


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17. Oktober 2008

Vertrauen I

 

 

Vertrauen ist der Anfang von allem !

 

           Slogan der Deutschen Bank

 

 

Vertrauen reduziert Komplexität !

                                     Niklas Luhmann

 

            Ihr Fachanwalt für Erbrecht


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15. Oktober 2008

Geteiltes Leid

 

 

Die Aufhebung der Gemeinschaft erfolgt durch Teilung in Natur, wenn der gemeinschaftliche Gegenstand ... sich ohne Verminderung des Wertes in gleichartige, den Anteilen der Teilhaber entsprechende Teile zerlegen lässt. (§ 752 Satz 1 BGB)


Was aber, wenn sich der "Gegenstand" nicht "zerlegen" läßt, z.B. ein Haus ?


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08. Oktober 2008

Vertrauen

 

 

Was wir gerade beobachten, ist die komplette Auflösung des Marktvertrauens.

 

Joseph Granville


07. Oktober 2008

Flick

 

Für Sie gelesen - heute vor zwei Jahren:

 

Etwas Realsatire gefällig?

 

Über Leben, Sterben und Erben eines der reichsten Männer Deutschland´s schreibt BILD am 7.10.2006  - kein Klischee auslassend - wörtlich:

 

"Friedrich Karl Flick starb mit 79 Jahren an Krebs


Die Milliarden machten ihn einsam


Er schloss die Augen hinter Panzerglas. Friedrich Karl Flick (79) ist tot. Er war 6,8 Milliarden reich. Ein großer Name, ein großer Mann.

Er starb am Donnerstagabend an multiplem Organversagen, an Krebs.

Er spürte keine Schmerzen. Seine Frau Ingrid (46) war bei ihm in der 1200-qm-Villa am Wörthersee (25 000 qm Garten).

Erbt die 33 Jahre jüngere Witwe alle Milliarden? Jetzt beginnt das große Rätselraten.


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29. September 2008

Verarmter Schenker



Wann kann der Sozialhilfeträger von Kindern des Sozialhilfebedürftigen Geschenke zurückfordern ?

 

Nicht selten übertragen Eltern zu Lebzeiten und bei Gesundheit Grundstücke auf ihre Kinder. Doch selbst Jahre nach der Übertragung droht Ungemach:

 

Eine Schenkung kann der Staat zurückfordern, wenn das verbliebene Vermögen des Elternteils nicht ausreicht, die Kosten einer Heimunterbringung abzudecken, § 528 BGB.


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28. September 2008

Rückgriff

 

Für Sie gelesen:

 

Rückgriff auf Angehörige im Pflegefall

 

von Thomas Littig


Vor allem der Rückgriff auf Kinder zur Finanzierung der Pflege ihrer Eltern durch das Sozialamt stellt einen erheblichen Einschnitt in die finanzielle Bewegungsfreiheit der Betroffenen dar.

 

Häufig wird auf  Vermögensgegenstände wie zum Beispiel das Haus zurückgegriffen oder Schenkungen sind zurückzufordern. 


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18. September 2008

Börse

Die Börse gibt´s, die Börse nimmt´s.

 

Hilmar Kopper


16. September 2008

Wie schreibe ich mein Testament ?

 

 

Vortragsveranstaltung der Katholischen Hilfswerke "Vermächtnis für die eine Welt"


Wie schreibe ich mein Testament ?


am 16. September 2008 um 19 Uhr

im Roncalli-Haus, Brucknerstr. 4 in

Recklinghausen, Pfarrzentrum der St. Elisabeth-Kirche.


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13. September 2008

Die "vergessene" Ehefrau

 

 

Ein Mann lebte von seiner Ehefrau getrennt - unter einem Dach, aber jeder in seiner eigenen Wohnung. Nach 45 Jahren Ehe starb er; in seinem notariellen Testament hatte er Dritte als Erben bedacht..

 

Die (pflichtteilsberechtigte) Ehefrau focht das Testament "wegen Irrtums" an, weil der Mann beim Notar angegeben hatte, er sei nicht verheiratet.

 

Amtsgericht, Landgericht und Oberlandesgericht München mußten die Dame "belehren", daß die Angabe wohl mit der inneren "Distanzierung" von ihr zusammenhing.

 

Ein Prozeß, der die Dame einige Euros gekostet haben dürfte - obwohl jeder, der etwas vom Erbrecht versteht, das Ergebnis vorhersagen konnte . . .


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12. September 2008

Fachanwalt für Erbrecht

 

Ganze 793 (Vorjahr 540) Fachanwälte für Erbrecht wurden - bei knapp 147 000 Anwälten bundesweit - am 1.1.2008 gezählt.

 

So die Daten der BRAK (Bundesrechtsanwaltskammer).

 

In der Anwaltskammer Hamm sind es gerade mal 114, im Landgerichtsbezirk Bochum nur 17 (Vorjahr 14) .


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11. September 2008

Betreuung: Geldgeschäfte leichter

 

 

Das Bundeskabinett hat eine leichtere Besorgung von Geldgeschäften betreuter Menschen beschlossen:

Ein Betreuer, der für seinen Betreuten über einen Geldbetrag vom Girokonto verfügen will, braucht derzeit die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts, sobald das Konto-Guthaben 3000 € übersteigt.

 

Dies erfordert bürokratischen Aufwand. Einige Geldinstitute verweigern Berufsbetreuern daher die Nutzung von Geldautomat und Online-Banking. Sie geben an, im automatisierten Kontoverkehr nicht kontrollieren zu können, ob die Grenze von 3.000 € jeweils eingehalten ist. Das soll durch den Gesetzentwurf geändert werden, indem die betragsmäßige Begrenzung wegfällt.

Beispiel: Dem 80-jährigen, an einem Hirntumor erkrankten Erich wird zur Betreuerin Erika - die Nachbarin - bestellt. Aus seiner Altersversorgung erhält er monatlich 2.000 €. Da er für ärztliche Behandlungen nicht selten Vorschüsse der Krankenkasse erhält, liegt sein Kontoguthaben häufig über 3.000 €.

Bei diesem Guthabenstand benötigt seine Betreuerin für jede alltägliche Überweisung oder Auszahlung vom Konto eine vormundschaftliche Genehmigung. Zur Vermeidung dieses unnötigen Verwaltungsaufwands soll sie künftig ohne gerichtliche Genehmigung verfügen können.


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07. September 2008

10 Jahre Google

 

 

Glückwunsch Google ! Heute vor zehn Jahren ging Google online; in zehn Jahren solch´ eine Stellung, das ist beeindruckend.

 

Ohne Google ist das Internet schlechthin nicht mehr vorstellbar. Wer im Netz etwas finden will, wer sucht - der "googelt".

 

Übrigens: Googeln Sie doch mal den Namen "Bultmann" - der gar nicht so selten ist ! Ergebnis: zweite Position ! Bei CheckPageRank immerhin 3 von zehn !

 


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06. September 2008

Ikonen-Vermächtnis

 

 

 

Erneut ist das Ikonen-Museum Recklinghausen reich beschenkt

worden, genauer:

 

Es ist mit einem Vermächtnis bedacht worden und die Erben haben die guten Stücke nun getreu dem Willen der Erblasser an die Custodin Frau Dr. Eva Haustein-Bartsch übergeben.

 

Lesen Sie hierzu den Bericht aus der WAZ vom 2. September 2008.


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04. September 2008

Wachkoma

 

Für Sie gelesen - vor einem Jahr:

 

"Wachkoma - Am Rande des Bewußtseins"

 

So überschrieb die Apotheken Umschau im September 2007 einen Artikel über die Folgen harmlosen Bowlings: Ein 38-jähriger Mann hatte im Juni 2004 beim Bowlen eine schwere Herzrhythmus-Störung erlitten, war - so wörtlich - "umgekippt". Ein Notarzt "konnte ihn zwar wiederbeleben, aber nicht ins Bewußtsein zurückholen". Er fiel ins Wachkoma.

 

Gegen eine Wiederbelebung können Sie sich in einer Patientenverfügung aussprechen. Keine Frage, das ist eine hochbrisante Entscheidung. Aber es ist zuerst  Ihre Entscheidung - und niemandes sonst!


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02. September 2008

Adoption V

 

 

Über den Trend zur Erwachsenen-Adoption wird momentan viel geschrieben. Das Fernsehen des WDR "aktuelle Stunde" wollte partout drehen mit einer Adoptions-Familie; auch der Anwalt und Notar sollte zu Wort kommen. Wir haben viel telefoniert und geredet.

 

Selbst der WDR ist ein wenig sensationslüstern; die Beteiligten sollten sagen, daß sie von der Erwachsenen-Adoption klar aus steuerlichen Gründen Gebrauch machen.

 

Es stellte sich aber heraus: Das Steuer-Sparmotiv in Reinkultur gibt es gar nicht ! Alle freuen sich sehr darüber, daß sie rechtlich durch die Adoption zur Familie werden. Das steht im Vordergrund !


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01. September 2008

Nachlese: Ikonen-Schenkung

 

Kürzlich fand die Pressekonferenz im Ikonen-Museum Recklinghausen mit Kustodin Dr. Eva Haustein-Bartsch statt.

 

Ich vertrat das Sammler-Ehepaar, das dem Museum eine wertvolle Sammlung von vierzehn Metall-Ikonen als Schenkung übergeben hatte. Die Stifter wollen zu Lebzeiten ungenannt bleiben.

 

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der Recklinghäuser Zeitung vom 23. August 2008 und in der  WAZ - Unser Vest -  vom 25.08.2008 "Der ideale Reisebegleiter".


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30. August 2008

Verstand

 

 

Den Verstand hat meine Tochter von ihrem Vater - ich hab´ meinen noch ...

 

Frauen-Stammtisch


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28. August 2008

Hans Flick 80 !

 

Rechtsanwalt Dr. Hans Flick, Bonn, feíert heute seinen 80. Geburtstag.

 

                      

 

Er ist Experte für Erbrecht und Vermögensnachfolge, dort besonders des Erbschafts- und Schenkungsteuerrechts. 

 

Er stammt aus der Finanzverwaltung, wurde später Anwalt und begriff früh, daß auf die Deutschen eine Erbwelle zurollt. Also begann er, Schwimmwesten und Rettungsinseln zu fertigen... Er versteht es, in populär und pointiert, aber fachlich und praktisch fundierten Artikeln für Handelsblatt oder FAZ - an die achthundert sollen es sein - das Thema "Erben ohne Streit und Steuerneinem breiten Publikum nahe zu bringen.             


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23. August 2008

Pflegen, sterben, erben

 

 

Pflegen, sterben, erben

 

unter dieser Überschrift kommentiert Heribert Prantl in der Süddeutschen Zeitung vom 22. August 2008 das Drama um die Pflege der Eltern und die unzureichende Berücksichtigung beim Erbgang. (O-Ton:"Die Erbfolgekriege heute finden vor Notaren und Landgerichten statt; gemein und bitter sind sie auch.")

 

Prantl hat im Herbst 2007 zusammen mit Nina von Hardenberg eine Serie von Artikeln zum Thema "Schwarz, Rot, Grau - Altern in Deutschland" geschrieben und hierzu ein lesenswertes Buch veröffentlicht.

 

Die bisherige Regelung in § 2057 a BGB ist unzureichend; daher bekommen wir ein neues Gesetz.


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22. August 2008

Heute: Ikonen-Schenkung

 

 

Ein Ehepaar, das Ikonen leidenschaftlich liebt und sammelt, hat dem Ikonen-Museum Recklinghausen eine wertvolle Sammlung von vierzehn russischen Metall-Ikonen geschenkt.

 

Ich habe sie dabei beraten und vertreten.

 

Die Mandantschaft möchte anonym bleiben; und so werde ich an ihrer Stelle an der Pressekonferenz am 22. August teilnehmen, zu der die Kustodin, Frau Dr. Eva Haustein-Bartsch jetzt eingeladen hat.


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19. August 2008

Schlaflos wegen Bochum

 

Für Sie gelesen - vor zwölf Monaten:

 

"Jens Obrig wird langsam nervös. Seit mehr als 20 Jahren hat er Geld auf einem Schweizer Konto.

 

Die Zinserträge hat er beim deutschen Fiskus nie angegeben. Doch der 75jährige denkt an seine Töchter, denen er das Geld vererben will. Schreibt er das Konto ins Testament, erfährt es bei seinem Tod sofort das Finanzamt, und die Kinder haften."


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16. August 2008

Vortrags-Nachlese

 

 

Trotz sommerlicher Temperaturen und des Fussball-Knüllers Schalke 04 gegen Atletico Madrid waren weit über 100 Zuhörer zum Vortrag in die Krankenpflegeschule des Gertrudis-Hospitals gekommen. Der Andrang war überwältigend. Zuhörer standen sogar auf dem Flur...

Dr. Ott, Chefarzt der Geriatrie und Ärztlicher Direktor, führte kurz ein und stand nach meinem einstündigen Vortrag dem Publikum auf dessen medizinische Fragen Rede und Antwort. (O-Ton: In den 25 Jahren, in denen ich hier bin, war der Saal noch nie so voll.)


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16. August 2008

Erbstück

 

 

Vier Stunden gestritten beim Landgericht Bochum (gottseidank, der Prozeß ist aus - Sonderlob für Vorsitzenden Richter Laube als Einzel-richter) um einen Nachlaß mit Zweifamilienhaus und Ferienwohnung, dickem Bankkonto in Luxemburg, Mercedes-Benz und Co.

 

Aber die - verhältnismäßig - längste Zeit beschäftigte uns der ideelle Nachlaß:

 

Erinnerungsstücke an den Vater der beiden Mandantinnen, die sich gegen die (böse) Stiefmutter wehren .

 

Alte Lexika, China-Porzellan-Tee-Service, 12-teilig, und so weiter. Als es für Minuten um eine mysteriöse Tischfigur mit der Bezeichnung "Honig-Schlecker" geht, wechsele ich mit den hinten sitzenden Ehemännern der von mir vertretenen Schwestern schmunzelnde Blicke.

 

Woran doch das Herz hängen kann...


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15. August 2008

Vorsicht: Datenabgleich !

 

Kontrollmitteilungen bei Erblasser und Erben

 

Wer Erbschaften oder Schenkungen erhält, sollte folgende finanzamtsinterne Anweisungen unbedingt beachten:

Kontrollmitteilungen für die Steuerakten des Erblassers:

 

Das für die Erbschaftsteuer zuständige Finanzamt muss dem Finanzamt, das die Einkommensbesteuerung des Erblassers durchführt, den ermittelten Nachlass mitteilen, wenn der Reinwert mehr als 250.000 € oder das zum Nachlass gehörende Kapitalvermögen mehr als 50.000 € beträgt.

 

Den Kontrollmitteilungen sollen Zweitschriften der nach dem Erbschaftsteuergesetz zu übermittelnden Anzeigen der Geldinstitute beigefügt werden.


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14. August 2008

Deutsch für Verstockte

 

 

"Was sind das für handverlesene Juristen, die klug genug sind, sich trainieren zu lassen?" fragt Dr. Andreas Zielcke in seinem Bericht über das Seminar "Klares Deutsch für Juristen", das ich im Juni in Berlin besucht hatte, in der Süddeutschen Zeitung vom 6. Juli 2008,

 

"Bei der Berliner Veranstaltung sind es nicht zufällig solche, die eine produktive Distanz zu ihrer Profession haben und darum das Sprachdefizit als Behinderung wahrnehmen.

Sei es, weil sie aus einem anderen Beruf herübergewechselt sind wie der ehemalige Schiffsoffizier, der das Steuerrad gegen den BGB-Kommentar ausgetauscht hat und jetzt Anwalt ist - und sich den Sinn für die Untiefen seiner neuen Sprachwelt bewahrt hat.


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08. August 2008

Adoption IV

Wenn der kinderlose Onkel keine Erben hat

Der ledige und kinderlose Onkel Alfred möchte seiner Nichte Beate ein Einfamilienhaus im Wert von 400.000 Euro vererben. Nach geltendem Recht muss Beate dafür Erbschaftsteuer in Höhe von 85 734 Euro entrichten. Träte die Reform wie geplant in Kraft, wären es 114 000 Euro.


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07. August 2008

Adoption III

 

 

Anruf des WDR-Fernsehens, Redaktion "aktuelle stunde", ich hätte doch auf meiner - übrigens sehr interessanten -  Website auf den Artikel aus der FAZ verwiesen mit dem Zitat von Groll.

 

Ob ich denn auch einen spürbaren Aufschwung bei Adoptionen verzeichnen könne. Ich bejahte: während das ganze AG Recklinghausen 2007 nur 5 Adoptionen hatte, führe ich im Augenblick allein 12 Adoptionen beim hiesigen und bei anderen Amtsgerichten.


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06. August 2008

Vortrag: Patientenverfügung

 

 

Klinisches Ethik-Komitee des Evangelischen Krankenhauses Oberhausen (EKO) lädt Mitarbeiter zur

 
hausinternen Fortbildung über den Umgang mit Patientenverfügungen ein.

 
Thema: Patientenverfügungen und Vorsorgevollmachten

 
Juristische Aspekte der Patientenverfügungen“


Zeit: Mittwoch 6. August 2008 von 16-18 Uhr

 
Ort: Seminarraum B 4 im Haus B

 


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04. August 2008

Adoption II

 

Wahlverwandtschaften 

Erst adoptieren, dann vererben

lautet eine Überschrift in der FAZ vom 3.08.2008

 

Rechtsanwalt Prof. Dr. Klaus Michael Groll, Verfasser angesehener Handbücher zum Erbrecht und Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht, wird mit der Bemerkung zitiert:

 

Für viele Menschen stellt die Erbschaftsteuer-Reform eine gewaltige Bedrohung dar; ich  persönlich kann es verstehen, wenn die Leute nach Auswegen suchen. Von Berufs wegen helfe ich dabei: Ich betrachte es als meine Aufgabe, als Berater Gestaltungsmodelle dafür zu liefern, wie sich Steuern verhindern oder zumindest minimieren lassen. Adoption ist da einer der Ansatzpunkte.


04. August 2008

Scheidung - durch Tod

 

Für Sie gelesen - heute vor 2 Jahren erschienen - preisgekrönt:

 

Bis dass der Tod euch scheidet

 

So überschreibt Sebastian Glubrecht seinen Text im SZ-Magazin vom 4.08.2006. Er handelt vom tragischen Ende einer Liebe zwischen Mann und Frau. Herbert Bauer tötet sein Gretchen auf ihr Flehen, sie von ihren Leiden zu erlösen...


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03. August 2008

Adoption I

 

Meinem Artikel über Steuer-Spar-Modelle wie
Adoption begegnete man mit Schmunzeln
- und mit Skepsis.

 
Im Jahr 2007 wurden beim Amtsgericht
Recklinghausen nur 5 Adoptionen geführt.

 
Aufgrund meiner Tipps haben wir allein zur Zeit zwölf Sachen beim hiesigen und bei anderen Amtsgerichten. Das erste ist  "durch".

 
Der Beschluß erfolgte sogar ohne die - von Mandanten gefürchtete - "Anhörung".


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03. August 2008

Rüstig

 

 

Ich weiss nicht, was Sie haben, wundert sich der Scheidungsanwalt, Ihr Mann ist doch für sein Alter noch sehr rüstig ! ?

Für sein Alter schon, meint die junge Frau, aber nicht für meins !   :-)


02. August 2008

Steuererstattung ist Erbe

 

Steuererstattungen gelten als Erbe

 

Wer erbt, muß Erbschaftsteuer zahlen, wenn die Freibeträge überschritten sind. Zum Erbe gehört dabei auch eine Steuererstattung an den Verstorbenen. Das ergibt ein Urteil des Großen Senats des Bundesfinanzhofs vom 18. Januar 2008 -  II R 30/06 -


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29. Juli 2008

Abstammung

 

Sohn: Papa, stammt der Mensch wirklich vom Affen ab ?

 

 

Vater: Du vielleicht, ich nicht !

 

 

alter Witz


28. Juli 2008

Klartext

 

Für Sie gelesen:

 

Sterbehilfe, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht


Ein Ratgeber für Rechtssicherheit am Lebensende

von  Dr. Rolf Coeppicus

 

Zusammen mit dem Ratgeber von Putz / Steldinger - das Beste, was es gibt.

 

Wäre der Inhalt beider Bücher hierzulande Allgemeingut, es stünde besser um die Würde im Tod.


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26. Juli 2008

Die um das Haus schleichen...

 

"Beim selbstgenutzten Wohnheim...ist es nicht ratsam, die Kinder zu Lebzeiten an der Immobilie zu beteiligen, da dies streitanfällig ist.

 

Schon sehr oft haben wir es in unserer Beratungspraxis erlebt, dass irgendwann einmal die Kinder beginnen, um das Haus zu schleichen; und sich fragen, ob sich die Renovierung im Hinblick auf das Lebensalter der Eltern überhaupt noch lohnt...


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25. Juli 2008

Reicher Mann

 

 

Fundsache - aus meinem Archiv:

 

Anzeige unter "Verschiedenes" in der Recklinghäuser Zeitung:

 

"Reicher Mann sucht Frau, braune lange Haare, 55 kg./Gr. 38 , Zuschr..."

 

Man ist versucht, zu fragen:

 

Wie hätten Sie´s denn gerne - geschnitten oder am Stück ?  :-)


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23. Juli 2008

Papagei

 

 

Zwei Nachbarn unterhalten sich über die verstorbene Dame von nebenan, die ihrer Katze soviel Geld vermacht hat.

 

Wenn, ja wenn niemand etwas dagegen hat...

 

Hier geht´s zur Karikatur.


23. Juli 2008

Dackel

 

 

Kann man seinen Dackel zum Erben einsetzen?

 

Um das zu beantworten, brauchen Sie mich nicht. Auf die Beantwortung solcher Fragen kann man einen deutschen Schäferhund dressieren...

 

Nein, im Ernst:

 

Solche Fragen bekommen Sie leicht im Internet beantwortet. Sollten Sie der Frage bei Günter Jauch begegnen, dürfen Sie mich als Telefon-Joker benennen...


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22. Juli 2008

Der letzte Wille

 

 

Vor kurzem in der WAZ:

 

Was muß man bei einer Patientenverfügung beachten ?

 

 

Die Redakteurin Alexandra Trudslev interviewte mich.


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21. Juli 2008

Akku aufgeladen !

 

Der Urlaub am Atlantik in Frankreich - nahe der Gironde-Mündung und dem Medoc-Rotweingebiet - ist um: Ihr Anwalt hat sich gut erholt - der Akku ist aufgeladen ! Ab heute, Montag, den 21. Juli 2008, ist er wieder für Sie da !


20. Juli 2008

Schlaf

 

Wälzen Sie sich noch - oder haben

Sie Ihr Testament schon gemacht ?   

 

Testier it ! ©


20. Juli 2008

"Trouble´s" Erbe geschmälert

 

 

 

«Trouble», Schosshund der verstorbenen Milliardärin Leona Helmsley, muss auf  zehn von zwölf ererbten Millionen Dollar verzichten. Die Enkel haben das Testament ihrer Oma erfolgreich angefochten.

Der neun Jahre alte weisse Malteser könne den Rest seines Lebens mit zwei Millionen Dollar zurecht kommen, beschied ein Richter in Manhattan.

Die superreiche Helmsley war im August 2007 mit 87 Jahren gestorben. Der Löwenanteil ihres Vermögens von fünf bis acht Milliarden Dollar ging an die nach ihr und ihrem Mann Harry benannte Stiftung. Diese bezweckt die "Förderung sozial benachteiligter Hunde"...


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12. Juli 2008

Patientenrechte

 

Für Sie gelesen - eine Besprechung des Buches:

 

Patientenrechte am Ende des Lebens -

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung selbstbestimmtes Sterben

 

von Wolfgang Putz, Beate Steldinger


"Darf ein Erwachsener Kinderschokolade essen? Darf ein Volljurist – ein Erbrechtler – einen Rechtsratgeber aus der dtv-Reihe lesen ? Wenn es Genuss bereitet – warum nicht ? Und das Buch von Putz und Steldinger ist ein Hochgenuss...

 


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10. Juli 2008

Steuer-Spar-Modelle


Schläft ein Lied in allen Dingen, heißt es bei Eichendorff; und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.

 

Das könnte lauten Adoption, genauer gesagt: Volljährigen- oder Erwachsenen-Adoption.

 

Unser oberster Hüter der Finanzen, Minister Steinbrück, hatte uns allen den Steuerspar-Tipp gegeben, als er die neue Erbschaftsteuer vorstellte.


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07. Juli 2008

Mit Testament helfen !

 

Mit  Ihrem Testament für UNICEF ermöglichen Sie Kindern ein menschenwürdiges Aufwachsen.

 

 

 

Ihr

Notar und

Fachanwalt für Erbrecht

sagt Ihnen wie´s geht !


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03. Juli 2008

Zankapfel Haus ?

 

Bei Erbe oder Schenkung kann ein

 

Hausgrundstück

 

 

selbst "unter Pastoren-Töchtern" schon mal zum

 

Zankapfel werden !

 

 


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01. Juli 2008

Was für Greise ?

 

 

Wer früher stirbt, lebt länger ewig ! (Manfred Lütz)

 

Sein Testament zu machen ist was für Greise, keinesfalls hip oder cool! Wer jung ist, mag so denken.

 

Dieser smarte junge Mann wäre in diesem Jahr 77 geworden - wenn nicht ein Autounfall ihn mit 34 das Leben gekostet hätte...

 

James Dean  würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er erführe, daß sein verhaßter Vater den postmortalen Geldsegen seines Nachruhms erntete. Warum? James Dean starb "untestiert" - ohne Testament.                                                                   


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30. Juni 2008

Wir machen so was !

 

 

Wer sorgt dafür, daß Ihr letzter Wille gilt ?

 

 

 

 

 

 

Wir machen so was ! :-)


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29. Juni 2008

Nichten, Neffen, Nichtverwandte

 

 

Für Sie gelesen:

 

Erbende Nichten und Neffen werden nach der neuen Erbschaftsteuer stärker zur Kasse gebeten!

 

Auf diesen Nenner kann man die Eckpunkte bringen: Ehegatte und Kinder, nahe Angehörige also, bleiben "ungeschoren". Hohe Freibeträge machen´s möglich. Entfernte Verwandte müssen das Manko ausgleichen. Nur so bleibt das Aufkommen der Erbschaftsteuer letztlich gleich.


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28. Juni 2008

Wir machen so was !

 

 

Wer füllt Ihnen die Fragebögen für die Erbschaftsteuer aus ?

 

 

 

 

 

 

Wir machen so was ! :-)

 

 

 

 


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27. Juni 2008

Testier it !

 

 

Schlüssiges Konzept:

 

 

 

Testier it ! ©


25. Juni 2008

Aus Sorge: Patientenverfügung !

 

Patientenverfügungen

 

werden aus Angst geschrieben, meint der (Arzt und) SPD-Bundestagsabgeordnete Wodarg. So die FAZ in einem Vorbericht zur Debatte im Bundestag am Donnerstag.

 

Falsch, Euer Ehren, die Menschen sind in Sorge, daß der Medizinbetrieb ihre Wünsche nach Begrenzung der Therapie am Lebensende weder wahrnimmt noch respektiert. Das ist etwas anderes als "Angst". Die ist stets irrational. (Die muß man in der Tat nicht haben, oder etwa doch ?) Patientenverfügungen entstehen aus Vorsorge, haben also einen rationalen Grund !


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22. Juni 2008

Adoption

 

Meinem Artikel über Steuer-Spar-Modelle wie
Adoption begegnete man mit Schmunzeln
- und mit Skepsis.

 
Im Jahr 2007 wurden beim Amtsgericht
Recklinghausen nur 5 Adoptionen geführt.

 
Aufgrund meiner Tipps haben wir allein zur Zeit zwölf Sachen beim hiesigen und bei anderen Amtsgerichten. Das erste ist  "durch".

 
Der Beschluß erfolgte sogar ohne die - von Mandanten gefürchtete - "Anhörung".


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21. Juni 2008

Letztes Wort

 

 

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde - so beginnt das Alte Testament.

 

Am Anfang war die Tat - so steht´s in Goethe´s Faust.

 

Am Anfang war das Wort - heißt es im Neuen Testament.

 

Ein alter Streit - wie dem auch sei:

 

Am Ende steht jedenfalls das Wort - Ihr Wort, zumindest im Hinblick auf Ihren Nachlaß.


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17. Juni 2008

Stiften

 

 

Lieber Stiften als stiftengehen -  

 

 

 

 

 

lieber Lichtenberg als Liechtenstein !

 

 

 


15. Juni 2008

Es ist genug !

Bernhard Schlink, Romanautor und Jura-Professor, über Sterben und Tod:

 

Ich glaube, nach dem Tod kommt nichts mehr, und das ist auch recht so. Ein Leben reicht. Und das Sterben - meine Tante, die ich sehr geliebt habe, hat sich, als sie alt war, das Leben genommen.

 

Sie hatte das Gefühl: Jetzt ist es genug.

 

Das Leben zu Hause war ihr beschwerlich geworden und sie hatte sich ein Altersheim ausgeguckt, ein gutes, in dem sie ihre eigene Wohnung und ihre eigenen Möbel gehabt hätte.


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14. Juni 2008

Apotheken-Umschau


Für Sie gelesen:

 

Mein Wille als Patient  -  Vorsorge

 

Falls Schwerkranke sich nicht mehr äußern können, ist es gut, wenn eine Patientenverfügung vorliegt.

Der ältere Herr erfreut sich bester Gesundheit. Trotzdem spricht er mit seinem Sohn und seiner Schwiegertochter über schwere körperliche Leiden, Koma und fortschreitenden geistigen Verfall. Vor ihnen auf dem Tisch liegen Broschüren, Computerausdrucke, Formulare und ein paar weiße Blätter Papier. Auf das erste hat der frühere Versicherungskaufmann bereits eine Adresse geschrieben und groß darunter „Patientenverfügung“.


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Gisbert Bultmann

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