Gisbert Bultmann
Rechtsanwalt & Notar

Pinnwand

21. August 2018

In memoriam: Schlingensief

Heute vor acht Jahren: Der Krebs hatte

Christoph Schlingensief

besiegt. Es rührte uns an, daß dieser schöpferisch-umtriebige Mensch im Alter von nur 49 Jahren sterben mußte.

Sympathisch offen hatte er uns alle eingeweiht und dem Schicksal getrotzt - ohne Erfolg.

Sind Krebskranke ein Fall für die Patientenverfügung ?


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19. August 2018

Wiedersehen im Puff

Die Jura-Studentin H. hatte in einer Klausur über Schuldrecht alle in Betracht kommenden Ansprüche fiktiver Streitparteien zu erörtern. Das tat sie nicht. In ihren handschriftlichen Aufzeichnungen überzog sie den Prof stattdessen mit Schmähungen.

Der reichte Strafanzeige ein. „Frau H. hat mich bei der Bearbeitung einer (auch) von mir gestellten Klausur beleidigt“.

Was war geschehen ?

Der Prof gab die von ihm inkriminierten Äußerungen bekannt:

„Ich möchte mich hiermit bei Ihnen bedanken, dass Sie mich so sehr in den Arsch gefickt haben“, schrieb H. an den Prof und dessen Kollegen.

Die beiden Professoren trieben sie „in die Prostitution, weil ich sonst nichts anderes kann und ein Studium ich mir nicht mehr leisten kann, da im 4. Semester mein Anspruch auf Bafög wegfällt“.

Als Grund für ihren Ausraster gab sie an: Arglistige „Täuschung“ und den für sie offenbaren Willen, sie ruinieren zu wollen. Das Schuldrechtsthema der Prüfung sei in der Vorlesung nur am Rande behandelt und als Klausurthema sogar ausgeschlossen worden.

Ihre Ausführungen enden mit der Äußerung: „Falls wir uns dann in irgendeinem Puff wiedersehen, wissen Sie warum.“

Über den Ausgang der Strafanzeige ist (mir) nicht bekannt; vermutlich ist sie „verpufft“.

http://bit.ly/1fKa8Hd


19. August 2018

Spätsommer



Spätsommer

Wenn das Gras der grünen Wiesen
Zeitig ist zur großen Mahd,
Wenn der Sommer seine Sense
Singen lässt durch reife Saat:

Dann soll deine Seele Sonne,
Kraft und Frucht und Ernte sein:
Schneide ruhig deine Ähren,
Führe deine Garben ein !

Otto Bierbaum

     


18. August 2018

Happy Birthday

Ich habe, und das mag pathologisch sein, einfach die Fähigkeit, die zwei positiven Aspekte, die sich in jeder Kritik finden lassen, auf mich zu beziehen.

Harald Schmidt, heute vor 61 Jahren geboren, im Gespräch mit Günter Gaus

                                                          


16. August 2018

Vom Himmel geweht


Vor sechs Jahren war hier zu lesen:


Erzdiözese erbt Rechte an "Vom Winde verweht"

Die Erzdiözese Atlanta hat einen halben Anteil an den Rechten des Bestsellers "Vom Winde verweht" erhalten.

Ein Neffe der verstorbenen Autorin Margaret Mitchell hat der Kirche den Rechte-Anteil vermacht. Diese rechnet nun damit, jährlich mehrere hunderttausend US-Dollar einzunehmen.

"Vom Winde verweht" wurde 1936 veröffentlicht und mit der Verfilmung mit Vivian Leigh und Clark Gable weltberühmt.
            


              


16. August 2018

Erbstück

Die Schachttasche

großvater war mit ihr / zur schicht gegangen / echt leder / instandgehalten / mit ahle und schusterzwirn  / nun ging mit ihr zur schicht / der vater / ein erbstück / das einzige.

Reiner Kunze , wird heute 85


14. August 2018

Wir machen so was !

Wer rechnet Ihnen die Abfindung für den Sohn aus, wenn Sie Ihr Haus auf die Tochter übertragen ?

 

Wir machen so was ! :-)


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21. Juni 2018, 09:13Uhr

Zweifel

Meine Herrn, schreiben Sie nie: zweifellos. Zweifellos sagt der Jurist immer dann, wenn er nicht mehr weiter weiß.

 

Franz von Liszt, Strafrechtslehrer, heute vor 99 Jahren verstorben

                  


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18. Juni 2018, 08:39Uhr

Isabella Rossellini

 

Isabella Rossellini, Schauspielerin, Tochter von Ingrid Bergmann und Roberto Rossellini, "Gesicht von Lancome",

wird heute 66 - sorry für die Indiskretion.

Doch die Dame selbst ist realistischer als man denkt:

In ihrer Autobiographie "Some of me" schildert sie auf amüsante Art ihre Trockenübungen in Sachen Testament...


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16. Juni 2018

Schöner sterben !

 

Darf ich Ihnen einen meiner  Lieblings-Cartoons vorstellen ? :-)

             


15. Juni 2018

Gitarre

Und lieg ich dereinst auf der Bahre, dann denkt an meine Gitarre und gebt sie mir mit in mein Grab.

 

Donald Duck, vor 85 Jahren "geboren", in seinem Testament


14. Juni 2018

Älterwerden



Trau keinem über 30 war das Motto unserer Jugend. Heute traut man Leuten über 40, ja über 50. Was bleibt einem übrig, wenn man selbst die 60 überschritten hat. Kaum einer fühlt sich so alt wie er ist, die Kluft zwischen wahrem und "gefühltem" Alter wächst je älter man wird. 60 bis 75-jährige fühlen sich im Schnitt um 8 Jahre jünger, 75-jährige sogar um 10 Jahre. Komisch, wie will ein 85-jähriger wissen, wie man sich mit 75 fühlt, wenn er sich als 75-jähriger wie ein 65-jähriger gefühlt hat. Und dann klagte meine 93-jährige Mutter, keiner könne sich in sie hineinversetzen. Wie auch ? Ich kann mich noch nicht einmal in mich versetzen ! 

:-) 
         


13. Juni 2018

Selbstbestimmung

 
 

Eine Mandantin hat mir erlaubt, die Patientenverfügung ihres Vaters vom 13. Juni 1975, also heute vor 43 Jahren, zu veröffentlichen.

Der Vater ist längst verstorben.

Geblieben ist ein Dokument menschlicher Selbstbestimmung - von Hand geschrieben - eindrucksvoll und berührend in Tonfall, Sprache und Gestus; und das in einer Zeit, als in Deutschland kaum jemand daran dachte, der Medizin Grenzen zu ziehen...


09. Juni 2018

In memoriam: Walter Jens

Nun werden wir oben liegen, am Rande des Friedhofs, dort hat man die ganze Schwäbische Alb vor sich. Ich liebe dieses Land. Außerdem: "Man isch bei de Leut" - bei den Menschen: Studenten gehen durch den Friedhof zur Universität, Gäste der Stadt besuchen hier Hölderlin und Silcher. Eines Tages werden sie feststellen: Ach, da liegt ja auch der Jens.

Walter Jens, mit 90 Jahren - nach langen Jahren der Demenz - heute vor fünf Jahren verstorben, im Interview mit Arno Luik im STERN

              


07. Juni 2018

Herr Doktor

Für Sie gelesen - heute vor 11 Jahren:
 

Wenn Patienten oder Angehörige kommen und sagen, Herr Doktor, hier ist eine Patientenverfügung, dann sage ich:

Die können Sie ruhig in Ihrem Nachtkästchen lassen. Sie interessiert mich nicht !"

Herzchirurg Dr. Bruno Reichart, DIE ZEIT vom 7. Juni 2007

 

Wenn Mandanten zu mir kommen und sagen, Herr Notar, können Sie gewährleisten, daß eine Patientenverfügung auch befolgt wird, dann sage ich:

Die Ärzte müssen sich dafür interessieren, denn seit 1.09.2009 haben wir ein Gesetz, daher umso mehr; besser allerdings, sie ließen sich überzeugen !


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30. Mai 2018

Schlag auf Schlag

Der Frühling drängt, der März beginnt, und Wolfgang Budig wartet darauf, dass ein Mensch stirbt. »Es regnet, das ist schlecht«, sagt er und schaut aus dem Fenster, »bei Regen fahren keine Motorradfahrer.« Er lächelt matt. Wenn sie nicht fahren, verunglücken sie nicht. Krankenhaushumor.
 


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29. Mai 2018

Romy Schneider


Heute vor 36 Jahren, am 29. Mai 1982, verstarb die Filmschauspielerin Romy Schneider unter dramatischen Umständen.


Kaum drei Wochen zuvor hatte sie ein eigenhändiges Testament verfaßt.


Mehr dazu - und das Faksimile des Testaments !


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27. Mai 2018

Wort zum Sonntag

Am siebten Tag schuf Gott die Welt - aber warum am Sonntag, der ist doch zu heiligen ?

Nun ja, er hatte prokrastiniert. Er hatte waass ? Nichts Unanständiges, a u f g e s c h o b e n , ziemlich menschlich eigentlich, nichts Göttliches. Prokrastinieren ist ein verschwurbeltes Fremdwort für  A u f s c h i e b e n.

Das kennen Sie ? Aber vielleicht nicht das Buch dagegen; doch was heißt schon dagegen. Ändern tut´s daran nichts. Wenigstens Sie nehmen es sich nicht mehr so zu Herzen. Immerhin, das schaffen Passig / Lobo.

Schon der Werbe-Clip dazu ist Spitze. Mehr darüber !


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26. Mai 2018

Überraschung

Auf wievielerlei Art kann uns der Tod doch überraschen !

Wer hätte je gedacht, daß ein Herzog der Bretagne im Gedränge erdrückt werden sollte; wie es ihm beim Einzug von Papst Clemens in Lyon widerfuhr ?

Hast Du nicht einen unserer Könige beim Spielen sterben sehen ?

Und starb sein Vorfahre daran, daß ihn ein Schwein umrannte ?

 

Aeschylus war wahrgesagt worden, er solle sich vor dem Fall eines Hauses hüten; er konnte sich noch so vorsehen: er wurde von einer Schildkröte erschlagen, die einem Adler aus den Krallen glitt...

ein Kaiser, weil er sich mit dem Haarkamm ritzte, als er sich den Scheitel zog...

und Ausidus, weil er gegen die Tür des Ratssaales rannte; und zwischen den Schenkeln der Weiber:

Cornelius Gallus; Prätor und was noch ärger ist: Soeusipp, ein platonischer Philosoph, und einer unserer Päpste...

 

Michel de Montaigne


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25. Mai 2018

Hölderlins Schicksal



"...will der Schreiber gar nicht für Millionen schreiben ? Vielleicht hält er sich für ein Genie. Dann blüht ihm, ob er eines ist oder nicht, das Schicksal Hölderlins: zu Lebzeiten sechshundert Leser, dreißig Jahre Wahnsinn und ein trauriger Tod."

Sprachpapst Wolf Schneider in seiner Fibel Deutsch für´s Leben, 1994, S. 19

Was unterscheidet den Schreiber dieser Zeilen von Hölderlin ?

Der Tod ist immer traurig, mehr als dreißig Jahre Anwaltsleben kommen dem Wahnsinn ziemlich nahe.

Bleibt die Frage nach der Zahl der Leser. Allein in 2014 fanden diese Seiten rd. 64 000 Leser, 400 bis 500 pro Tag. Wären es insgesamt nur sechshundert gewesen, hätte er seinem Schreiber-Leben vermutlich ein Ende gesetzt. :-)

                  


17. Mai 2018

Haßobjekt

Juristinnen als "Haßobjekt" ? Gott bewahre !?

Doch, doch: es gibt Kreise, denen gilt  zumindest ein ganz bestimmter Typ von Juristinnen als Haßobjekt.

Sehen Sie selbst !

Ich muß da an Marius Müller-Westernhagen denken, der dereinst sang: Sie war so eine von den Hanseaten-töchtern, arisches Blauauge, Kaschmírbusen...

Den Schottenrock denke man sich hinzu; heraus kam bisweilen - Haßliebe...


15. Mai 2018

Fürsorge

Vorsorge ist Fürsorge !

 

Testier it ! ©

 

                        


14. Mai 2018

Wien, Berggasse 19

Was können Juristen von Sigmund Freud lernen?

Zum Beispiel seine Eisberg-Theorie verstehen: Der ragt nur zu 10 Prozent aus dem Wasser heraus.

Der Mensch ist zu 10 Prozent von seinem Verstand, zu 90 Prozent von seinen Gefühlen und Trieben geleitet...

Der Jurist spricht aber stets nur "die 10 Prozent" des Menschen an. Vielleicht ist das noch zu hoch gegriffen,

wenn es um Leben und Tod geht, um Vorsorge bei Krankheit, Alter und Leid,

selbst in Vermögensfragen - beim Testament !

Ein Grund, weshalb so wenige ein Testament  machen ?

Und: Sigmund Freud war ein Meister des Zuhörens.

Stundenlang ließ er seine Patienten auf der berühmten Couch im Hause Berggasse 19 in Wien reden und reden. Erst danach redete er.

Juristen lieben es gerade umgekehrt:

Zwar sagt zum Beispiel § 17 Beurkundungsgesetz, die "Magna Charta" des Notars, er habe den Willen der Beteiligten zu "erforschen", den Sachverhalt zu klären

und ihre Erklärungen klar und unzweideutig wiederzugeben; besonders gern aber widmet sich der Notar der Aufgabe,  "über die rechtliche Tragweite" zu "belehren".


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11. Mai 2018

Fachanwalt für Erbrecht

Heute vor zwölf Jahren...

 

  ... wurde mir der Titel "Fachanwalt für Erbrecht" verliehen...


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10. Mai 2018

Romy Schneider

Heute vor 36 Jahren schrieb Romy Schneider ihr

Testament - bewegender Ausdruck Ihrer Persönlichkeit.

Kaum drei Wochen später  war sie verstorben.

Mehr dazu !


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09. Mai 2018

Wenn du tot bist, kriege ich deine Kleider

Beim Bäcker:

"Wenn die Oma stirbt, begraben wir sie auch am Waldrand?" "Nein, das werden wir natürlich nicht ... wie bitte, doch, ja, das Sonnenblumenbrot ... nein, Menschen begräbt man auf dem Friedhof."

Im Bus:

"Mama, gibt es für jedes Tier einen eigenen Himmel?" "Äh, wahrscheinlich." "Und für die Menschen? Gibt es einen Oma-Himmel ? Und einen Opa-Himmel ? Und treffen die sich dann gar nicht, wenn sie tot sind?" "Also Menschen, die haben wohl eher einen gemeinsamen Himmel." "Dann wird es da aber ganz schön voll."

Im Kindergarten:

"Mama, wenn du tot bist, ziehe ich deine Kleider an!" Die Mutter seufzt. "Gell, Mama?" "Sie gehören dann alle dir."

Kinder und Tod - der ganz normale Wahnsinn, lebendig beschrieben in der Süddeutschen

                   


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06. Mai 2018

Lebenssatt

                                   Und er nahm ab und

                                   starb in einem ruhigen Alter,

                                   da er alt und lebenssatt war.

                                 

                                                    1 Moses 25.8

                                                          


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04. Mai 2018

Limit

Wer öfter mal an´s Limit geht . . .

 

 

 

. . . sollte Vorsorge für danach treffen !


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02. Mai 2018

Patek Philippe

Eine Luxusuhren-Marke wirbt mit dem Slogan:

Eine Patek Philippe

gehört einem nie ganz allein.

 

 

Man erfreut sich ein Leben lang an ihr,

aber eigentlich bewahrt man sie schon für die

nächste Generation.

 

Und wer sagt einem, wie man das macht ?

Wir machen so was !

:-)

                                    


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01. Mai 2018

Wir machen so was !

Die meisten Fehler beim Erben und Vererben liegen in der menschlichen Natur,

sie entziehen sich weitgehend rationaler Betrachtung und sind

Versäumnisse, die (auch) aus der Angst vor dem Tod entstehen.

 

Auch darüber müßte man mal reden können. Aber

welcher Anwalt macht das schon ?

Wir machen so was !

:-)


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30. April 2018

Emotion

Erben ist

 

 

Emotion pur ...

          


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29. April 2018

Guten Morgen !

Ich bin zwar alt, aber immer noch der Alte. Und ich habe noch viel zu tun. Was ich zu tun habe? Ich muß dauernd das Testament umschreiben.

Warum ? Wenn meine Frau mir nicht

"Guten Morgen" sagt, schreibe ich es um...

Walter Kempowski, heute vor 89 Jahren geboren

                   


28. April 2018

Schreib´s auf !

Schreib´s auf !

In meinem "Sammelsurium" kann mans nachlesen, wie ich Berge von Zeichnungen, Steindrucken, Bilderbogen und Biedermeierblättchen zusammentrage.

Und wie ich sie gelegentlich zum Zwecke einer Neuordnung aus dem Schrank nehme, schaut auch der sechsjährige Stefan ein Weilchen zu. Er macht ein tief nachdenkliches Gesicht und sagt:

"Das muß ja sehr schwer sein, so viele Sachen in genau zwei Hälften zu teilen."

Ich bin natürlich etwas peinlich überrascht, so unvermittelt bei lebendigem Leibe als Erblasser angesprochen zu werden, aber ich tue so als hätte ich nichts gemerkt.

Ich wundere mich nur im Stillen, daß das derselbe Stefan sein soll, der sonst bei der leisesten Erwähnung, ich könnte einmal sterben, in bittere Tränen ausbricht.

Ich sage ihm also, daß ich vorerst noch da bin, daß er sich aber auf mich verlassen kann; ich würde mir alles überlegen und nach bester Einsicht verteilen.

Er schaut mich halb mißtrauisch, halb treuherzig an und sagt mit der unschuldigsten Stimme von der Welt:

"Bitte, schreibs auf den Zettel !"

Eugen Roth, Ansichten und Einsichten, heute vor 42 Jahren verstorben

                   


27. April 2018

Brot

Besser, wir backen das Brot -

(und nicht irgendein Back-Shop) 

so lautet ein Slogan der Bäcker !

 

Besser, wir entwerfen Ihr Testament -

(und nicht Bank oder Steuerberater)

so Ihr Fachanwalt für Erbrecht !

          


26. April 2018

Ode Trochaica


Er klagt, daß der Frühling so kortz blüht

Kleine Bluhmen wie auß Glaß
seh ich gar zu gerne /
durch das tunckel-grüne Graß
kukken sie wie Sterne.

Gelb und rosa / roht und blau /
schön sind auch die weissen;
Trittmadam und Himmelstau /
wie sie alle heissen.

Kom und gib mir mitten-drin
Küßgens ohnbemessen.
Morgen sind sie lengst dahin
und wir sälbst – vergessen !

Arno Holz, heute vor 155 Jahren geboren


25. April 2018

Schreibtisch

 

Wenn ein unordentlicher Schreibtisch

einen unordentlichen Geist repräsentiert,

was repräsentiert dann ein leerer Schreibtisch ?

Albert Einstein

 

           


24. April 2018

Ingrid Steeger

Darf ich Ihnen einen meiner Lieblings-Cartoons im Erbrecht vorstellen ? 

                 

                     


23. April 2018

Medizin

Come, cordial and not poison ! / Komm´ 

Medizin, nicht  Gift !

 

William Shakespeare, heute vor 454 Jahren

geboren und vor 402 Jahren verstorben

 

                  


22. April 2018

9000 Kinder

Jack Nicholson - heute wird er 81 - haut auf die Tonne, immer schon.

Der als Womanizer (was immer das ist) geltende Schauspieler hat jetzt verkündet, er habe immer "frei gelebt" (was immer das heißt: auf der Weide?) und bringe es wohl auf  9000 Kinder.

Wenn davon nur ein Bruchteil wahr ist, bekommen Erbrechts-Anwälte, Gerichte und Gutachter in Sachen Abstammung irgendwann Arbeit ohne Ende...


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19. April 2018

Seeräuber & Jurist




Sollte ich einmal einen Sohn haben,

soll er etwas Prosaisches werden:

Jurist oder Seeräuber.


Lord Byron, heute vor 194 Jahren verstorben


18. April 2018

Einstein

Einstein

An seinem 46. Geburtstag im Jahr 1925 - heute vor 63 Jahren starb er - verfügte Albert Einstein in seinem Testament

 ". . . und alle literarischen Rechte und Nachlässe, sollen an die Hebrew University übergehen."

Er bestimmte, daß seine Sekretärin Helen Dukas (1896-1982) und Dr. Otto Nathan (deutsch-amerikanischer Nationalökonom, 1893-1987) seinen literarischen Nachlass verwalten sollten.

Erst nach deren Tod sollte er der Hebräischen Universität in Jerusalem gehören.

Einsteins schriftlicher Nachlass umfaßte ca.14.000 Stücke. Dank des Einsatzes von Helen Dukas und Dr. Otto Nathan wurden viele Dokumente zusammengetragen und zwischen 1955 und 1982 auf ca. 42.000 erweitert.


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17. April 2018

Nebeneinander

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner Allzeit-Lieblings-Cartoons vorstellen ? 


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16. April 2018

Lotterie

In Amerika entstehen und vergehen die Vermögen unaufhörlich . . .

Die Industrie ist für dieses Volk wie eine große Lotterie . . . 

Daher zeigt man in Amerika eine eigentümliche Nachsicht mit dem Bankrotteur:

seine Ehre wird durch ein solches Unglück nicht berührt.

 

Alexis de Tocqueville, heute vor 159 Jahren verstorben

 

                           


15. April 2018

Reden & Schweigen



Es ist besser zu schweigen und als Idiot verdächtigt zu werden, als zu reden und dadurch alle Zweifel zu beseitigen.

Abraham Lincoln, heute vor 153 Jahren verstorben

               


15. April 2018

Napoleon´s Testament

Napoleon machte heute vor 197 Jahren, am 15. April 1821, sein Testament.

In der FAZ schreiben kluge Köpfe darüber:

Der hatte sich - in der Verbannung auf St. Helena - über die Größe seines Vermögens geirrt. Daher mußten alle Vermächtnisnehmer eine anteilige Kürzung hinnehmen (vergleichbar unseren §§ 2187, 2188 BGB).

Sie dagegen können alles richtig machen: Sie sind ja nicht verbannt - und die richtigen Berater sind auch in Ihrer Nähe ! :-)

           


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14. April 2018

Messias

Georg Friedrich Händel - heute vor 259 Jahren verstorben -

vermachte in seinem Testament die Original-Partitur seines

"Messias" einem Waisenhaus.

 

Auch wenn Sie keinen Messias hinterlassen, mit

einem Testament für einen wohltätigen Zweck

liefern Sie einen Baustein für eine

bessere Welt !

                                                 


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13. April 2018

Freitag der Dreizehnte

Abergläubige Menschen sollten heute im Bett bleiben:

Heute haben wir wieder einen Freitag, den Dreizehnten . . . 

Während früher der dreizehnte Tag hoch angesehen war  - er galt als Tag der  Liebe - und die Göttin Aphrodite verehrt wurde, verlor der Freitag - natürlich im Business-Zeitalter - sein Ansehen.

Ein Wissenschaftler fand heraus, daß an Freitagen die Goldkurse besonders stark schwankten, was dann zu den Schwarzen Freitagen führte....

                                


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12. April 2018

Pietät

 Besser zum Fachanwalt für Erbrecht...

 

                                            ... als zu teuer !


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10. April 2018

Vorsorge

Auch nicht schlecht:

"Eine gute Vorsorge beginnt mit einem Besuch beim Anwalt. Eine schlechte endet damit.
0180/181805 (0,12 €/;im)

 

Werbe-Idee des Anwaltvereins.

 

Am Ende können wir noch einiges für Sie tun ! :-)


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08. April 2018

Picasso

Roland, es wird noch komplizierter als Du es Dir ausmalst !

Pablo Picasso, heute vor 44 Jahren verstorben,

zu seinem Rechtsanwalt Roland Dumas, der wiederholt ein Testament angemahnt hatte, weil es sonst "kompliziert " würde. Er sollte recht behalten.


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31. März 2018

Kommunizieren

Man kann nicht nicht kommunizieren.

 

Paul Watzlawick, heute vor 11 Jahren  verstorben


27. März 2018

Konfirmation

Ich benutze immer den Konfirmationsspruch meines Vaters, den hat er aufgesagt, wenn er besoffen war:

»Zum Licht empor mit klarem Blick, ein Vorwärts stets, nie ein Zurück, dann hat das Leben Zweck und Ziel.

Wer Großes will, erreicht auch viel.«

Da hab ich dann gesagt: »Typisch, Großes wollte man, aber was hat man erreicht ? Nur viel.«

Patsch, hatte ich wieder eine rein. 

Harry Rowohlt, heute vor 73 Jahren geboren

 

                        


26. März 2018

Isabella Rossellini

 

Isabella Rossellini,

Schauspielerin, Tochter von Ingrid Bergmann und Roberto Rossellini, "Gesicht von Lancome", wird im Juni 66 - sorry für die Indiskretion.

Doch die Dame selbst ist realistischer als man denkt:

In ihrer Autobiographie "Some of me" schildert sie auf amüsante Art ihre Trockenübungen in Sachen Testament...


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25. März 2018

Messen

 

If you can’t measure it, you can’t manage it. /

Was du nicht messen kannst, kannst du nicht managen.

Peter F. Drucker

 

 


24. März 2018

Generation Rollator

Vor neun Jahren war hier zu lesen: 

Wohnt Franziska Drohsel dann in meiner Senioren-WG? Chefin der SPD-Jugend wird sie mit 80 Jahren wohl kaum noch sein. Aber vielleicht ist sie Bundesseniorenministerin a.D.?

Lukas Podolski dürfte bis zum Jahr 2060 auch durchhalten. Der feiert dann seinen 75. Geburtstag, und jeder weiß, wie robust diese Fußballer sind. Und wenn die Musikanten von Tokio Hotel nicht an ihrem exzessiven Party-Stil zugrunde gehen, dann werden die Sänger-Zwillinge Bill und Tom Kaulitz 2060 so alt sein wie Heino heute. Für Angela Merkel, Til Schweiger und Dieter Zetsche wird es eng....

Zukunftsvisionen einer 31-jährigen FAZ-Redakteurin... lesenswert !           

            


23. März 2018

Aha, so stirbt man also

Mario Adorf ist "neugierig auf seinen Tod"

Ganz schön morbide:

Der Schauspieler Mario Adorf (87) will sich beim Sterben im Spiegel zusehen. Seine Faszination für den eigenen Tod gehe auf ein Erlebnis in seiner Jugend zurück.

Er sei neugierig auf seinen eigenen Tod, sagte er vor 5 Jahren im Interview mit FOCUS. 

„Man stirbt ja selten mit klarem Kopf. Aber wenn doch, dann werde ich es mir nicht verkneifen können, mich zu beobachten und dabei zu denken:

"Aha, so stirbt man also."

      


22. März 2018

Verehren & Staunen

Wer sich schon mit 30 Jahren angewöhnt, über das Leben zu jammern und an allem herumzunörgeln, dem kann man schriftlich geben, daß er mit 65 eine essigsaure Gurke sein wird, an der niemand seine Freude hat.

Wer bereits in der Mitte des Lebens gehen lässt in Selbstbemitleidung, in Unzufriedenheit und Undankbarkeit, der wird im Alter von seiner Umgebung bestimmt als schwieriger Mensch empfunden werden, dem man nach Möglichkeit ausweicht.

Wer sich aber frühzeitig übt in Verehren und Staunen, in Lieben, Loben und Danken, der wird auch bei hohen Jahren noch etwas Frohes und Frisches, etwas Liebenswürdiges und Anziehendes... an sich tragen.

 

Adolf Köberle, heute vor 28 Jahren verstorben

               


21. März 2018

Staub

Heute vor 162 Jahren, am 21. März 1856 wurde Hermann Staub geboren, einer der originellsten Juristen seiner Zeit.

Er war Zivil- und Handelsrechtler, Hochschullehrer und Anwalt. Sein Kommentar zum Handelsrecht erreichte Kultstatus.

Die positive Vertragsverletzung - heute in § 280 BGB - ist seine "Entdeckung".

Bekannt war er auch für seinen Esprit, mit dem er selbstironisch zu unterhalten wußte. So soll er einen Vorschlag für eine Grabinschrift gemacht haben:

"Hier liegt Staub Kommentar überflüssig"

              


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20. März 2018

Vater & Sohn


Für Sie gelesen - vor acht Jahren:

Sohn pflegt blinden 90-jährigen Vater...


eine wahre Geschichte, gut erzählt in der Süddeutschen Zeitung. Gibt´s auch !


19. März 2018

Roth´s Grab

Philip Roth, nobelpreis-verdächtiger amerikanischer Schriftsteller - heute wird er 85 - hat sich eine Grabstätte gekauft.

"Man muß sich seinen Ort selbst aussuchen, an dem man begraben werden will. Sonst tun es andere für einen", sagte der Autor der Stuttgarter Zeitung.

Die Suche sei nicht einfach gewesen: "Man ist nie kindischer, als wenn man sich so etwas überlegt.

                      


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18. März 2018

Wort zum Sonntag

Kommt ein Mann zum Notar:                                           

Herr Notar, ich möchte ein Testament errichten, aber bitte setzen Sie es so vollständig und klar auf, daß später kein Streit über seine Auslegung entstehen kann.


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18. März 2018

Erfolg

 

 

Auch Erfolg wird bestraft. Die Strafe liegt darin, daß man mit Leuten zusammenkommt, die man früher meiden durfte.

 

John Updike, heute vor 84 Jahren geboren


17. März 2018

Ein Kuss pro Tag

Ein Kuss pro Tag, steht im Vertrag !

Der vielleicht beste eheähnliche Vertrag aller Zeiten, ganz sicher aber der detaillierteste wurde bei einem schwulen Pärchen namens E und J aus San Francisco gefunden: Die beiden haben in einem mehrseitigen Dokument fast alle Bereiche ihres Lebens vertraglich geregelt. Von der Anzahl der wöchentlichen Sexverabredung, über die Hundegassi-Verpflichtungen, bis hin zur Komplimente-Frequenz. Doch jetzt kommt der Schocker: Trotz des detaillierten Vertrags, der fast alle Lebensbereiche abdeckte, hat die Beziehung zwischen E und J nicht gehalten.

aus: jetzt.de
 


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14. März 2018

Einstein

An seinem 48. Geburtstag, am 14.03.1925 - heute vor 93 Jahren - verfügte Albert Einstein in seinem Testament:

 ". . . und alle literarischen Rechte und Nachlässe, sollen an die Hebrew University übergehen."

Er bestimmte, daß seine Sekretärin Helen Dukas (1896-1982) und Dr. Otto Nathan (deutsch-amerikanischer Nationalökonom, 1893-1987) seinen literarischen Nachlass verwalten sollten. Erst nach deren Tod sollte er der Hebräischen Universität in Jerusalem gehören.

Einsteins schriftlicher Nachlass umfaßte ca.14.000 Stücke. Dank des Einsatzes von Helen Dukas und Dr. Otto Nathan wurden viele Dokumente zusammengetragen und zwischen 1955 und 1982 auf ca. 42.000 erweitert.


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13. März 2018

Unternehmen Bahn

Letzte Woche ließ es sich nicht vermeiden: Gerichtstermin in Günzburg - halbe Stunde vor Augsburg - und das um 10 Uhr vormittags.

 

Erste Überlegung, mit dem Auto zu fahren, den Rechtspraktikanten mitnehmen - als Chauffeur - verworfen. Lieber den Zug nehmen! Aber das hieß: Um viertel nach drei aufstehen, mit dem Auto bis Essen fahren, dort Abfahrt vier Uhr 55 mit dem Intercity bis Köln. Dort in den ICE umgestiegen bis Ulm. Letzte halbe Stunde bis Günzburg .

Ankunft neun Uhr dreissig. Der Mandant steht schon da. Wir fahren zum Amtsgericht, verhandeln, beenden den Prozeß mit einem guten Vergleich. Der Mandant lädt mich im historischen Stadtkern zu einer "Portion Kaffee" und einem warmen Apfelstrudel ein. Elf Uhr zwanzig sitze ich im Zug zurück und bin um kurz vor fünf Uhr wieder in Essen, wenig später im Büro. Gut elfhundert Kilometer liegen hinter mir.


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12. März 2018

Beruhigend

Das Fabelhafte an Fachleuten ist:

 

Sie kommen mit Lösungen, nicht mit Lästigem !


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09. März 2018

Handwerkszeug

 

Vor acht Jahren war hier zu lesen:

Große Freude für den Erbrechtler:

Der Buchhändler hat  den sogenannten "Staudinger im Erbrecht" - größter BGB-Kommentar - geliefert, das

Erbrecht des BGB

 in sechs Bänden, das "Einstiegspaket" zum "Vorzugspreis" von 958 Euro, ein "attraktives Angebot für den Erbrechtspezialisten", so der Verlag . . .

                                   


08. März 2018

Internationaler Frauentag

 

... ein Gruss an alle Frauen !

         


07. März 2018

Power Point ?

 

 

Meine Vorträge halte ich völlig frei, ohne Manuskript oder auch nur schriftliches Konzept - Erfahrung von über 30 Jahren.

Obwohl ich mich in neuen Medien auskenne - und z.B. diese Seiten von A bis Z selbst gestalte - ist meine Vortragstechnik alt, uralt, wohl zweieinhalbtausend Jahre - die gute alte Rhetorik.

Lesen Sie dazu einen kleinenText, den ich ebenfalls mit uralter Technik verfaßt habe - einem Blatt Papier und Füllfederhalter.

                        


06. März 2018

Nase

 

"Vererben Sie mehr als Ihre Nase" -

rät Ihnen die Werbung der Sparkassen.

 

Aber, wie Sie das machen, verrät Ihnen

Ihr Fachanwalt im Erbrecht !

             


05. März 2018

Balzac: Vom Notar

 

§ 1 Vom Notar.

Die Gefahren, denen ihr Geldbeutel beim Notar ausgesetzt ist, sind scheinbar nicht groß; sie werden meistens nicht bemerkt, und die Unkenntnis dieses Beamten wirkt sich zuweilen erst in der zweiten Generation aus.

Ein schlechtformulierter Verkaufskontrakt, ein Heiratskontrakt oder eine Transaktion platzen dann wie eine Bombe und legen Feuer an ihr Vermögen; aber Sie sind tot, und es sind Ihre Erben, die sich jetzt bekämpfen.

Wenn in einem Notariat Fehler bei der Ausstellung einer Urkunde begangen werden, dann wird der Kampf im Justizpalast ausgetragen, und die gründliche Kenntnis der Materie hat uns davon überzeugt, daß die meisten Prozesse von der Unkenntnis der Notare herrühren.

Sie sind wie große Flüsse, die das Meer der Vorladungen vor Gericht speisen. Ihre verschneiten Ufer gleichen den Gletschern der Alpen, wo unbemerkt die großen Ströme Europas entspringen...


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04. März 2018

Chaplin

 

 

 

 

 

... auch wenn Sie kein hervorragender Schaupieler; Sänger oder Maler sind,

 

 

 

 

 

können Sie etwas für die Nachwelt tun:

 

 

 

 

 

 mit einem Testament oder einem Vermächtnis zugunsten einer guten Sache !

 


03. März 2018

Spießer

 

 

Ein Testament zu machen ist vielleicht spießig ;

seinen Liebsten aber ein erbrechtliches Chaos zu hinterlassen -

ist das vielleicht cool ?   


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02. März 2018

Chuzpe

 

Wissen Sie, was Chuzpe ist ?

Wenn der Anwalt im Strafprozeß gegen den Jungen, der Vater und Mutter erschlagen hat, auf  " mildernde Umstände" plädiert, weil sein Mandant ja jetzt Vollwaise geworden sei...

 


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01. März 2018

Gedacht, gesagt, gehört

 

 

Gedacht ist nicht gesagt. / Gesagt ist nicht gehört. / Gehört ist nicht verstanden. /

Verstanden heißt nicht einverstanden. / 

Einverstanden heißt noch nicht angewandt. /

Angewandt heißt noch nicht erfolgreich angewandt.

 

Christoph Zahrnt

                                                     


28. Februar 2018

Hans Litten - heute vor 85 Jahren ...

 

 

Anwälte erinnern an den Rechtsanwalt Hans Litten

 

Am 28. Februar 1933 haben die Nationalsozialisten den Rechtsanwalt Hans Litten inhaftiert und Anfang Februar 1938 im KZ Dachau so mißhandelt, daß er an den Folgen starb.

Der Deutsche Anwaltverein (DAV) hat in einer Gedenkveranstaltung an den engagierten Strafverteidiger erinnert, der 1931 Adolf Hitler im Eden-Palast-Prozess ins Kreuzverhör nahm.

Nach ihm ist die Straße benannt worden, in der der DAV in Berlin sitzt.


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27. Februar 2018

Exit-Strategie - F J Raddatz +

 

 Vor zwei Jahren:

Der unrettbar an Krebs erkrankte Schriftsteller Wolfgang Herrndorf notierte nach dem Kauf eines Revolvers: »Die gelöste Frage der Exitstrategie hat eine so durchschlagend beruhigende Wirkung auf mich, dass unklar ist, warum das nicht die Krankenkasse zahlt. Globuli ja, Bazooka nein. Schwachköpfe.«


Ein toller Satz. Ich habe ihm daraufhin ein Kärtchen geschrieben. Man sollte den Giftbecher auf Krankenschein bekommen. Sonst zwingt man die Leute dazu, sich am Kanal eine Kugel in den Kopf zu schießen oder sich vor den Zug zu werfen – was ich dem Zugführer gegenüber ungehörig finde. Ich werde mein Ende selber in die Hand nehmen. Ich habe eine Exit-Strategie gefunden. Ich hätte keine Lust, in die Schweiz zu fahren und einer Combo von Ärzten eine Sterbeerlaubnis abzutrotzen.

 


27. Februar 2018

Form & Inhalt

 

 

So lieb ist der liebe Gott auch wieder nicht, daß er dem, der keinen Inhalt hat, eine Form gibt.

 

Alfred Hrdlickaheute vor 90 Jahren geboren


26. Februar 2018

Das war das letzte Mal !

 

Sie sind der Prüfstein für Paare:

Verwandtenbesuche und Familienfeiern.

Während er ihr zuliebe mitkommt, wünscht sie sich, er wäre zu Hause geblieben.

Ein Beziehungsdrama in Dialogform.

... kein Wunder, daß es richtig "ernst" wird, wenn es zum (Erb-) Streit kommt !

 


25. Februar 2018

Eichinger

 

 

Für Sie gelesen -  vor 7 Jahren:

Man müsste, wenn jemand stirbt, eigentlich keinen Nachruf auf den Toten schreiben, sondern einen auf die Gesellschaft, die ihn überlebt.

Frank Schirrmacher, Nachruf auf Bernd Eichinger

                       
 


24. Februar 2018

Glocken

 

 

Was das Glockenläuten zur Ruhe der Verstorbenen beitragen mag, will ich nicht entscheiden; den Lebendigen ist es abscheulich.

 

Georg Christoph Lichtenberg, heute vor 219 Jahren verstorben


24. Februar 2018

Weisheit

 

 

Der erste Schluss der Weisheit: Alles anzweifeln. Der letzte Schluss der Weisheit: Sich mit allem versöhnen.

 

Georg Christoph Lichtenberg, heute vor 217 Jahren verstorben


23. Februar 2018

Picasso-Prinzip II

 

 

Verschiebe nur dann etwas auf morgen, wenn es

Dir nichts ausmacht, darüber zu sterben...

Pablo Picasso

 

 

 


23. Februar 2018

Schöner sterben !

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner  Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

               


22. Februar 2018

Trump aktuell

 

 

Nach dem Amoklauf greift Trump zum Mittel der Realsatire: er will Lehrer bewaffnen !

 


21. Februar 2018

Picasso-Prinzip

 

Der Maler Pablo Picasso, wurde in Paris von einer jungen Frau gebeten, ein Portrait von ihr zu malen – sie würde ihm einen fairen Preis zahlen.

Picasso zeichnete sie in drei Minuten – und verlangte ein Honorar von 500 000 Francs. Daraufhin die junge Dame: „Aber sie haben doch nur ein paar Minuten gebraucht.“ „Nein“, antwortete Picasso, „es hat 40 Jahre gedauert.“

Einem erfahrenen Anwalt ergeht es "im Prinzip" nicht anders: 

                


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20. Februar 2018

Feld, Wald, Wiese ?

 

 

Ich beackere nicht Feld, Wald und Wiese, sondern bestelle das Feld von Erbrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung !

 

 

 

Mehr als für Rechtsgebiete bin ich für Mandanten da: für Senioren und ihre Familien, also Oma, Opa, Kinder und Enkel !

 

 

 


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19. Februar 2018

Paradies

 

 

Die Demut öffnet die Pforten zum Paradies, die Demütigung die zur Hölle.

 

Andre Gide, heute vor 67 Jahren verstorben

 


18. Februar 2018

Neues Testament

 

Grüns ältester Sohn ist, um eine Katholikin heiraten zu können, zum christlichen Glauben konvertiert.

Da einem frommen jüdischen Vater nichts Schlimmeres passieren kann, versinkt Grün in tiefe Depression und sperrt sich in seine Kammer.

Dennoch geht die Tür auf und ein alter Mann mit weißem Bart tritt ein.

Es ist Gott: „Warum weinst Du, Grün ?“ –

„Soll ich denn nicht weinen, mein Sohn hat sich taufen lassen !“ – „Aber Grün, meiner doch auch !“ –

„Ja, und was soll ich jetzt machen ?“ – „Mach's wie ich:

Mach ein neues Testament !“


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17. Februar 2018

Buddenbrooks

 

Zu Ehren Heinrich Breloers - heute wird er 76:

Schlüsselszene im Breloer-Film nach Thomas Mann´s Roman "Die Buddenbrooks" :

Thomas Buddenbrook stellt beim Mittagessen seinen Bruder Christian erzürnt zur Rede, er solle gefälligst seine Etablissement-Besuche selbst bezahlen anstatt über das Kontor.

Dem Konsul wird der Zahn gezogen, indem die Konsulin und Mutter Betsy mit stummer Geste die Rechnung unter ihre Serviette - und damit den Mantel des Schweigens darüber - legt . . .

 


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16. Februar 2018

Pietät



 

Wer seinen letzten Willen über den Tod hinaus verwirklichen will, braucht Berater, die Pietät üben.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard Kegel, heute vor 12 Jahren verstorben

 

 


15. Februar 2018

Heidenreich

 

Elke Heidenreich - sie wird heute 75

und hat ein neues Buch rausgebracht:

Alles kein Zufall ! (mit Leseprobe)

 

 


14. Februar 2018

Hoffnung

 

 

Ohne bares Geld, was bleibt dem Narren für Hoffnung ? - Hoffnung, ach, so viel er will.


Lord Byron



14. Februar 2018

Vielrat

 

 

Spricht man mit Jedermann, / Da hört man Keinen; / Stets wird ein andrer Mann / Auch anders meinen. / Was wäre Rat sodann / Vor unsern Ohren ? / Kennst du nicht Mann für Mann, / Du bist verloren.

 

Johann Wolfgang von Goethe


13. Februar 2018

Enterbung

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

 

 

 


12. Februar 2018

Möglichkeit

 

 

Die Notwendigkeit, zu entscheiden, reicht weiter als die Möglichkeit, zu erkennen.

 

Immanuel Kant, heute vor 214 Jahren verstorben


11. Februar 2018

Kumpel

 

Weil´s so schön ist:

Joachim Fuchsberger - vor 7 Jahren -  im Intervíew mit dem SüddeutscheZeitungMagazin:

Nach dem Krieg habe ich vier Monate lang im Bergwerk gearbeitet, auf der Zeche König Ludwig in Recklinghausen, ...

Und 1200 Meter unter Tage ist mir klargeworden, was es bedeutet, aufeinander zu achten, Verantwortung für den anderen zu übernehmen.

Ich habe nie in meinem Leben so eine Angst gehabt wie da unten im Streb, wenn der Berg anfing zu arbeiten und ich dachte: Jetzt kommen 1200 Meter Erde auf dich runter.

Und wenn Sie mich jetzt fragen, wie man sich an mich erinnern soll, dann vielleicht so, dass einer sagt:

Der war ein Kumpel, auf den konnte man sich verlassen. Das würde mich stolz machen. Ob ich ein großer Künstler war oder was auch immer, ist mir alles ziemlich egal.

Aber: Er war ein Kumpel.


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10. Februar 2018

Schreib´s auf !

Schreib´s auf !

In meinem "Sammelsurium" kann mans nachlesen, wie ich Berge von Zeichnungen, Steindrucken, Bilderbogen und Biedermeierblättchen zusammentrage.

Und wie ich sie gelegentlich zum Zwecke einer Neuordnung aus dem Schrank nehme, schaut auch der sechsjährige Stefan ein Weilchen zu. Er macht ein tief nachdenkliches Gesicht und sagt:

"Das muß ja sehr schwer sein, so viele Sachen in genau zwei Hälften zu teilen."

Ich bin natürlich etwas peinlich überrascht, so unvermittelt bei lebendigem Leibe als Erblasser angesprochen zu werden, aber ich tue so als hätte ich nichts gemerkt.

Ich wundere mich nur im Stillen, daß das derselbe Stefan sein soll, der sonst bei der leisesten Erwähnung, ich könnte einmal sterben, in bittere Tränen ausbricht.Testier it !

Ich sage ihm also, daß ich vorerst noch da bin, daß er sich aber auf mich verlassen kann; ich würde mir alles überlegen und nach bester Einsicht verteilen.

Er schaut mich halb mißtrauisch, halb treuherzig an und sagt mit der unschuldigsten Stimme von der Welt:

"Bitte, schreibs auf den Zettel !"

Eugen Roth, Ansichten und Einsichten, heute vor 122 Jahren geboren

                   


09. Februar 2018

Merken !

 

 

Ich bin auf Sie angewiesen, aber Sie nicht auf mich.

 

Merken Sie sich das !

 

Karl Valentin, heute vor 70 Jahren verstorben

        


08. Februar 2018

Was für Greise ?

 

 

Wer früher stirbt, lebt länger ewig ! (Manfred Lütz)

Sein Testament zu machen ist was für Greise, keinesfalls hip oder cool ! Wer jung ist, mag so denken.

Dieser smarte junge Mann hätte seinen 88. Geburtstag gefeiert  - wenn ihn nicht -  heute vor 63 Jahren  - mit 34 ein Autounfall das Leben gekostet hätte

James Dean  würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er erführe, daß sein verhaßter Vater den postmortalen Geldsegen seines Nachruhms erntete. Warum? James Dean starb "untestiert" - ohne Testament.

                                         


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07. Februar 2018

Plädoyer



Plädoyers werden für gewöhnlich überschätzt. Die Legende lebt davon, daß es welche gegeben hat, die Geschichte geschrieben haben.


Ein solches wurde am 7. Februar vor 161 Jahren gehalten:


Der Roman Madame Bovary trug seinem Schöpfer Gustave Flaubert einen Prozess wegen Verstoßes gegen die Sitten ein.


Doch wurde Flaubert dank des klugen Plädoyers seines Anwalts am 7. Februar 1857 freigesprochen...


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06. Februar 2018

Laufschuhe

 

 

Nervt Ihr Beifahrer ? Wir verkaufen auch Laufschuhe

Riesenaufschrift auf einem Sattelschlepper der Supermarkt-Kette real

 


05. Februar 2018

Ochse

 

Als der Ochse sich im Paradies

langweilte, erfand er die Jurisprudenz.

 

Hans Litten, Rechtsanwalt gegen Hitler, nahm

sich heute vor 80 Jahren im KZ Dachau das Leben

 


04. Februar 2018

Färben

 

 

Es hilft nicht

 

schön zu färben:

 

Sollen die Kinder erben,

 

müssen die Eltern sterben !

 

Erich Kästner

 

                  

                


02. Februar 2018

Joyce

 

Heute ist der Geburtstag von

James Joyce, Schöpfer des meist nicht gelesenen Romans der Weltliteratur,

U l y s s e s

 ! !


02. Februar 2018

Plattes Land

 

Einem von mir geschätzten, bekannten Kollegen aus Berlin schickte ich den Link zu meinem Eintrag mit den Zwillingen des Lesben-Paares.

Er antwortete: "Sehr schön. Und das auf dem platten Land"

Ich darauf: "Ha, wir haben vielleicht keine Samen-Bank, dafür kann man uns keinen Kurt Tucholsky entgegenhalten...

"Hausbacken schminkt sich selbst das Laster / sieh hin und Illusionen fliehn´ / es gründen noch die Päderaster / Verein für Unzucht, Sitz Berlin."

 


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01. Februar 2018

Love me, Spender !

 

Ein Leser - offenbar spricht er für Patienten, die auf eine Nierenspende warten - bedankt sich herzlich für meinen Text

Love me, Spender

Er ist nicht mehr ganz taufrisch, aber - leider - so aktuell wie am ersten Tag !


31. Januar 2018

Schreibtisch

 

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt - ist ein beliebter Ausspruch.

Die Anwaltswerbung hat ihn abgewandelt :

Die meisten Unfälle passieren am Schreibtisch !

Es kommt aber darauf an, an welchem Sie arbeiten lassen ! :-)


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30. Januar 2018

Fritz Eckenga 63

 

Der Wein war ein Gedicht 

 

Kartoffeln schälen
Möhren schaben
Derweil schon sich am Weißen laben.
Fisch beträufeln
Und gelassen
Den Roten abseits atmen lassen

Tomaten vierteln
Schoten waschen
Na gut – noch mal vom Weißen naschen.
Fischbett machen
Ofen wärmen
Vom Bukett des Roten schwärmen.

Fisch ins Bett
Bett ins Rohr
Schmeckt der Weiße nach wie vor?
Durchaus! Chapeau!
War auch nicht billig
Der Rote riecht extrem vanillig

Geiter Zwang –
Quatsch: Zweiter Gang!
Weißer – bist ein guter Fang!
Wühnchen haschen?
Hühnchen waschen!
Wird daschu der Rote paschen?

Mussich kosten
Junge Junge
Der liegt ewig auf der Zunge!
Tut mir lei – Hicks
Tut mir leiter
Dagegen ist der Weiße Zweiter

Huhn muss raten?
Braaaten! Rohr –
Fisch vergessen – kommt mal vor!
Kann nix machen
Muss zum Müll
Der Rote macht mich lall und lüll.

Dummes Huhn
Bis morgen dann
Heut leg’ ich keine Hand mehr an
Dein Fl – Dein Fl –
Dein tzartes Fleisch
Wo far denn noch die Wlasche gleisch?

Versteckdichnich!
Ich finde dich!
Heutkochichnich heuttrinkichdich !
Da bissuja
Mein roter Bruder
Dadi Dadu Dadi Daduda !

 

F r i t z  E c k e n g a ,  wird heute  6 3


30. Januar 2018

Siezgelegenheit

 

Für Sie gelesen - heute vor neun Jahren:

Bruno, mein alter Freund, erzählte, seine Frau habe sich neulich im Schlaf neben ihm aufgerichtet, ihn angestarrt und laut gefragt: »Wer sind Sie?«

 
»Was für eine Frage!«, sagte ich. »Wer bin ich? Das kann ich kaum tagsüber beantworten, geschweige denn in der Nacht. Ich könnte im Moment allenfalls sagen, wer ich nicht bin. Kein Mann der Krise. Kein Mann für Aktien.«

»Schon, schon«, sagte Bruno nachdenklich. Er habe es in erster Linie verletzend gefunden, dass seine Frau ihn plötzlich siezte. Nach so vielen Jahren.

Axel Hacke, SZ-Magazin vom 30.01.2009


29. Januar 2018

Frau & Sohn

 

 

Eine Frau braucht zwanzig Jahre, um aus ihrem Sohn einen

Mann zu machen - und dann kommt eine fremde Frau und

macht aus ihm einen Narren.

 

Robert Lee Frost, heute vor 55 Jahren verstorben

 

             


28. Januar 2018

Erb-Onkel

 

Als der britische Landarzt Harold Carr mit 89 Jahren starb, war das für seine Neffen und Nichten ein harter Schlag. Dann erfuhren sie, dass der Doktor aus Newcastle ausgerechnet sie als Erben eingesetzt hatte. 

Dann sichteten sie den Nachlaß, drei verstaubte alte Autos: ein Aston Martin, ein Jaguar E und ein 70 Jahre alter Bugatti 57 S Atalante. Autoexperten versichern, davon seien nur 17 gebaut worden. Auktionswert ca. 6 Mio €, das große Los also !


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27. Januar 2018

Streichholz

 

Er war aus dem Geschlecht jener, die einen Wald fällen müssen, um ein Streichholz zu produzieren.

 

Marcel Reich-Ranicki über Isaac Babel, heute vor 78 Jahren verstorben

 


26. Januar 2018

Kafka

 

Hätten Sie´s gewußt ?

 

Franz Kafka wurde nur deswegen berühmt, weil sein Freund  Max Brod sich seinem letzten Willen widersetzt hatte.

 

Er hatte nämlich verfügt, daß alle seine literarischen Werke zu vernichten seien. Brod dachte gar nicht daran. 

Nur so konnten wir in den Genuß seiner Romane, Erzählungen und Briefe gelangen.

Den Begriff  k a f k a e s k  gäbe es nicht.

 

Interessant, daß vor 6 1/2 Jahren - über achtzig Jahre nach seinem Tod - ein Manuskript auftauchte. Später Zoff ums kafkaeske :-) Erbe.

Aber, lesen Sie selbst !

                            


25. Januar 2018

Schatz


Schatz, jetzt laß uns mal zum Herrn Bultmann gehen !

So - oder ähnlich - lautet eine Aufforderung der Frauen an ihre Männer, um endlich Testament und Vorsorgevollmacht unter Dach und Fach zu bringen. Gar keine schlechte Idee - und geradezu typisch:

"Eine Frau weiß ganz genau, was für einen Mann das Beste ist. Deshalb sollte er ihr lieber nicht widersprechen."

So beginnt eine Kolumne von Violetta Simon in der Süddeutschen.


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24. Januar 2018

Der alte Fritz


Heute vor 306 Jahren wurde Friedrich II. genannt  Der Große geboren:


Die Zähne fielen ihm aus, (...)

sein Körper ward gichtisch. (...)

Seine Vergehen, seine Völkerrechtsbrüche gerieten in Vergessenheit, aber sein Ruhm (...)

wuchs auf wie ein Baum und überschattete das Jahrhundert. (...)

Er wurde legendär bei lebendigem Leibe.

Von nun an hieß er der Alte Fritz – ein schauerlicher Name, wenn man Sinn fürs Schauerliche hat;

denn es ist wirklich im höchsten Grade schauerlich, wenn der Dämon populär wird und einen gemütlichen Namen erhält.

Thomas Mann, Friedrich und die große Koalition

                                                    


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24. Januar 2018

Konsultation

 

 

Man kann jederzeit einen Mann konsultieren und ihn fragen: "Haben Sie etwas dagegen, daß ihnen morgen der Kopf abgeschnitten wird?" Wenn er dann sagt, "Nein, lieber nicht", schneidet man ihn eben ab. Konsultiert wurde er ja.

 

Winston Churchill, heute vor 53 Jahren verstorben

 


22. Januar 2018

Clooney`s Asche




George Clooney will nach seinem Tod auf keinen Fall beerdigt werden.

"Die Vorstellung, in so einer hölzernen Kiste zu liegen, mag ich gar nicht", er wolle alle seine Organe spenden, der Rest solle verbrannt werden.

Er stelle sich vor, dass seine besten Freunde "etwas Asche und Geld bekämen und dann damit an Orte reisen, an denen ich noch nie war - das wäre nicht der verkehrteste Weg, denke ich."


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21. Januar 2018

Letzter Wunsch

 

 

Post Sriptum / Schont die guten Taschentücher, / Ihr Herrn Verleger meiner wenigen Bücher. / Mein "letzter Wunsch" - man mag ihn übelnehmen : / Zahlt meinem Kind die fälligen Tantiemen !


Mascha Kaleko, heute vor 42 Jahren verstorben

               


20. Januar 2018

Nicht 1 Gesetz

 

200 Jahre nicht 1 Gesetz

In Locri, im heutigen Kalabrien, mußten diejenigen Parlamentarier, die neue Gesetze einbrachten, mit einer Schlinge um den Hals zur Abstimmung erscheinen. Wenn ihr Vorschlag abgelehnt wurde, lautete die Strafe: Tod durch Erdrosseln. Es wird berichtet, daß dort 200 Jahre lang keine neuen Gesetze mehr erlassen wurden. Das waren Zeiten.

Erwin Dichtl, Der Weg zum Käufer


19. Januar 2018

Rechtsanwalt

 

Der Rechtsanwalt

Der Rechtsanwalt will eine Welt,
in der Gesetze siegen.
Zum Beispiel das von deinem Geld:
Das soll der Anwalt kriegen.

Er ist der gute starke Mann
just an der schwächsten Stelle:
Wer Hunderttausend zahlen kann,
den haut er aus der Zelle.

Und bist du nichts, weil du nichts hast,
und schenkt er dich dem Richter,
bleibt er doch gern gesehner Gast
am Tisch der Mondgesichter.

Thomas Gsella, heute vor 59 Jahren geboren

                   


18. Januar 2018

Nicht nutzlos quälen !



Der Arzt muss dafür sorgen, dass das Heilbare nicht unheilbar werde.

 

Er muss wissen, wie man die Entwicklung zur Unheilbarkeit verhindern kann.


Im Unheilbaren aber muss er sich auskennen, damit er nicht nutzlos quäle.


Hippokrates,
"Urvater" aller Ärzte, vor etwa 2400 Jahren


17. Januar 2018

Vorsatz

 

ich werde abspecken

i werd abspeckn

i werds peckn

i werd eckn

i werdeck

i wer

i

Hans-Werner Kube * 1953

 


16. Januar 2018

Weiß & Rot

 

... das Kleid ist weiß !

So beginnt eine der rührendsten Traueranzeigen, die ich je sah.

Franz wünscht sich rote Rosen ...

So endet sie.

Einem Bühnen- und Kostümbildner gewidmet - von seinen Freunden und Kollegen, darunter die Schauspielerin Mariele Millowitsch und die Fotografin Herlinde Koelbl.


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15. Januar 2018

Senta Berger verdrängt

 

Für Sie gelesen - vor sieben Jahren:

Organspenderausweis, Patientenverfügung. Haben Sie das im Portemonnaie ?

Ich gehöre zu den Menschen, die ständig davon reden, dass man jetzt mal was machen muss. Nächste Woche gehen wir zum Notar und machen unser Testament. Und dann kommt irgendetwas dazwischen und schon ist die Sache verdrängt.

Senta Berger im Interview mit der WAZ

                              


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14. Januar 2018

Zuversicht

 

 

Du bist so jung wie deine Zuversicht, / so alt wie deine Zweifel. / So jung wie deine Hoffnung, / so alt wie deine Verzagtheit. / Solange die Botschaften der Schönheit, Freude, Kühnheit,  / dein Herz erreichen, / solange bist du jung.

 

Albert Schweitzer, heute vor 146 Jahren geboren
 


13. Januar 2018

Peymann´s Grab


 

Vor sechs Jahren hieß es:

Theaterregisseur Claus Peymann hat sich ein Grab gekauft.
 
Es liege auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof in Berlin-Mitte und habe 7000 Euro gekostet, sagte der 74-jährige Intendant des Berliner Ensembles der "Bild"-Zeitung.

"Da ist nachts der Teufel los. Dann tanzen Brecht, Minetti und Tabori um die Gräber", fügte er hinzu.

                


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12. Januar 2018

Kafka`s Tagebuch

 

Kafka`s Tagebuch - heute vor 107 Jahren, am 12. Januar 1911:

 

Ich habe vieles in diesen Tagen über mich nicht aufgeschrieben, teils aus Faulheit (...), teils aber auch aus Angst, meine Selbsterkenntnis zu verraten.

 

Diese Angst ist berechtigt, denn endgültig durch Aufschreiben fixiert dürfte eine Selbsterkenntnis nur dann werden, wenn dies in größter Vollständigkeit bis in alle nebensächlichen Konsequenzen hinein mit gänzlicher Wahrhaftigkeit geschehen könnte.

                                                   


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11. Januar 2018

Schön gesagt

 

 

Es ist eine große Frage, wodurch in der Welt mehr ist ausgerichtet worden: durch das gründlich Gesagte, oder durch das bloß schön Gesagte. Etwas zugleich sehr gründlich und sehr schön zu sagen, ist schwer; wenigstens wird in dem Augenblick, da die Schönheit empfunden wird, die Gründlichkeit nicht ganz erkannt.

Georg Christoph Lichtenberg

              


10. Januar 2018

David Bowie + 2016

 

Zum zweiten Todestag von David Bowie sein Song Life on Mars, gespielt vom Pianisten Lars Vogt , einen Monat nach dem tragischen Tod des Ausnahmemusikers.

°°°


10. Januar 2018

Lebensretter

 

Für Sie gelesen - vor 7 Jahren:

Oft frage ich mich: Wozu brauchen die Leute diese vielen Karten ? Reicht nicht eine - oder zwei ? Jetzt weiß ich´s:

"Eine Geldbörse voller Plastikkarten hat einem Türsteher im Ruhrgebiet vermutlich das Leben gerettet.

Wie eine Schutzweste habe die in der Brusttasche untergebrachte Börse den 29-Jährigen vor der Messerattacke eines Gastes geschützt, berichtete die Polizei.

Der Türsteher hatte den 31-Jährigen aus einem Lokal in Witten verwiesen. Daraufhin stach der Gast mehrmals mit einem Klappmesser auf den Angestellten ein und zerfetzte dabei dessen Geldbörse - der Türsteher blieb jedoch unverletzt."

 

dpa, 10.01.2011

 


09. Januar 2018

Glück

 

 

Das Glück besteht darin, zu leben wie alle Welt - und doch wie kein anderer zu sein.

 

Simone de Beauvoir, heute vor 110 Jahren geboren

 


09. Januar 2018

Brot

 

 

Besser, wir backen das Brot -

(kein Back-Shop) 

so ein Slogan der Bäcker !

 

Besser, wir entwerfen Ihr Testament -

(kein Steuerberater oder Feld-Wald-und-Wiesen-Anwalt)

so Ihr Fachanwalt für Erbrecht und Notar !

          

 

 


08. Januar 2018

Im Reinen

 

Heute vor 21 Jahren verstorben:

Mitterrand bestimmte den Todes-Zeitpunkt

Der ehemalige französische Präsident  Francois Mitterrand hat offenbar den Zeitpunkt seines Todes selbst bestimmt. Ex-Außenminister Dumas, ein enger Freund des Verstorbenen, sagte, kurz vor seinem Tod habe der 79-Jährige ihm gesagt, dass er mit sich im Reinen sei. Der Krebskranke habe seinen Arzt gefragt, was geschehe, wenn er keine Medikamente mehr einnehme...         


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07. Januar 2018

Großvater

 

Der Großvater und sein Enkel

von den Gebrüdern Grimm

Es war einmal ein steinalter Mann, dem waren die Augen trüb geworden, die Ohren taub, und die Knie zitterten ihm.

Wenn er nun bei Tische saß und den Löffel kaum halten konnte, schüttete er Suppe auf das Tischtuch, und es floß ihm auch etwas wieder aus dem Mund.

Sein Sohn und dessen Frau ekelten sich davor, und deswegen mußte sich der alte Großvater endlich hinter den Ofen in die Ecke setzen, und sie gaben ihm sein Essen in ein irdenes Schüsselchen und noch dazu nicht einmal satt; da sah er betrübt nach dem Tisch, und die Augen wurden ihm naß.


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06. Januar 2018

Mittagsschläfchen

 

Morgens den Briefkasten leeren. Dann in die Stadt gehen und die Baustellen besichtigen, um zu warten, bis die Frau gekocht hat, dann ein Mittagsschläfchen, wieder Spazierengehen und dann am Stammtisch ein bisschen reden... Nein, das ist kein Alltag für mich.

 

Emil Steinberger, heute vor 85 Jahren geboren

 


06. Januar 2018

Scheck

 

 

Ein Mann auf dem Sterbebett beschließt, sein Geld mit ins Grab zu nehmen. Er ruft seinen Pfarrer, seinen Arzt und seinen Anwalt; jedem übergibt er 50.000 € in bar mit der Auflage, das Geld bei der Beerdigung in sein Grab zu werfen.

Jeder der drei Herren wirft einen Umschlag ins Grab. Auf dem Heimweg bricht der Pfarrer gramgebeugt sein Schweigen:

"Ich muß Ihnen beichten, ich habe nur 40.000 € in das Grab geworfen, für 10.000 € habe ich einen neuen Altar für meine Kirche gekauft."


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05. Januar 2018

Ecco & Chopin




Mit 13 war ich fasziniert von Stendhal, mit 15 von Thomas Mann, mit 16 liebte ich Chopin, und dann habe ich mein Leben damit verbracht, den Rest kennenzulernen. Im Augenblick ist wieder Chopin ganz oben. Wenn man sich in seinem Leben mit Dingen beschäftigt, ändert sich ständig alles. Und wenn sich nichts ändert, bist du ein Idiot.


Umberto Ecco, heute vor 86 Jahren geboren


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02. Januar 2018

Die Letzte !

 

 

Darf ich einen meiner - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

 


31. Dezember 2017

Brüdern & Schwestern



Der Schwester zu Silvester - von Theodor Fontane

Habe ein heitres, fröhliches Herz
Januar, Februar und März,

Sei immer mit dabei
In April und Mai,

Kreische vor Lust
In Juni, Juli und August,

Habe Verehrer, Freunde und Lober
In September und Oktober,

Und bleibe meine gute Schwester
Bis zum Dezember und nächsten Silvester


... allen  "Brüdern und Schwestern" ein glückliches neues Jahr 2018 !
 


31. Dezember 2017

Silvester

 

Silvester

Daß bald das neue Jahr beginnt,
Spür ich nicht im geringsten.
Ich merke nur: Die Zeit verrinnt
Genauso wie zu Pfingsten.

Die Zeit verrinnt. Die Spinne spinnt
In heimlichen Geweben.
Wenn heute nacht ein Jahr beginnt,
Beginnt ein neues Leben.

Joachim Ringelnatz 

 


29. Dezember 2017

Wenn ihr wollt, vergeßt !



Lied
 

Bin ich einst tot, mein Liebster,
sing keine Trauermessen;
pflanz mir zu Häupten Rosen nicht
noch schattige Zypressen:
Laß grünes Gras mich decken,
das Tau und Regen näßt;
und wenn ihr wollt, gedenket,
und wenn ihr wollt, vergeßt.

Ich sehe nicht die Schatten,
spür nicht des Regens Fall;
hör nicht den schwermutsatten
Gesang der Nachtigall;
und träumend lang im Dämmer,
der nimmer steigt noch fällt,
wer weiß, ob ich gedenke,
ob ich vergeß der Welt.

Christina Rossetti, heute vor 123 Jahren verstorben


 


25. Dezember 2017

Letzte Steigerung



Für mich ist der Tod wie eine letzte Steigerung. Ich bekomme oft Blumen geschenkt. Die stelle ich einmal hin, und wenn sie anfangen zu welken, schneide ich ihnen die Köpfe ab und lege sie in eine mit Wasser gefühlte Schale, damit sie noch einmal ganz toll erblühen. So werde ich das auch mit meinem Leben machen, wenn ich merke, daß es zu Ende geht.

Hanna Schygulla, heute vor 74 Jahren geboren

            


25. Dezember 2017

Buddenbrooks

 

Schlüsselszene im Breloer-Film nach Thomas Mann´s Roman "Die Buddenbrooks" :

Thomas Buddenbrook stellt beim Mittagessen seinen Bruder Christian erzürnt zur Rede, er solle gefälligst seine Etablissement-Besuche selbst bezahlen anstatt über das Kontor.

Dem Konsul wird der Zahn gezogen, indem die Konsulin und Mutter Betsy mit stummer Geste die Rechnung unter ihre Serviette - und damit den Mantel des Schweigens darüber - legt . . .

 


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25. Dezember 2017

411 years ago . . .

 

 

26. Dezember 1606: Erste bezeugte Aufführung von William Shakespeares "König Lear"

"König Lear" gilt als Shakespeares größte Tragödie.

Der Kosmos fällt über einen Mann her. Dabei hat er doch nichts verbrochen - außer dass er alt ist und in einem Anfall von Jähzorn und Starrsinn die Liebste seiner drei Töchter verflucht hat. Sie hat er enterbt und den beiden anderen sein Reich gegeben.

 


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24. Dezember 2017

Handys aus - Herzen auf !



An Botschaften und Wünschen, alle gut gemeint, herrscht in diesen Tagen kein Mangel.

Gut gemacht haben´s die Wise Guys, sie überzeugen nicht nur, sie rühren an:

Hören und sehen Sie das Video "Endlich Weihnachtszeit"

Die Handys aus, die Herzen auf !
                     


24. Dezember 2017

Frohes Fest

 

 

 

 

Ich wünsche allen ein Frohes Weihnachtsfest !

 


19. Dezember 2017

Wunschliste

 

Negativ-Wunschliste

Was wir vom Christkind gar nicht wollen,
sind Pollen auf dem Weihnachtsstollen,
sind tanzende Moskitoschwärme
im Lichterschein der Kerzenwärme


auf werdergrünen Gletscherzungen,
von Hüttenkäseschmelz umschlungen.
Poloniumpochierte Puten

aus putputputputinen Bruten


nebst undatierter Weihnachtsgänse
knapp oberhalb der Radargrenze
sind ebenfalls als Festtagsbraten
an Weihnachten nicht anzuraten.

Verlorener als so zu feiern
sitzt nur der Hase auf den Eiern.

 

Reinhard Umbach

 

 


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18. Dezember 2017

Rettung

 

 

Wer nur einem Menschen das Leben rettet, rettet die ganze Welt.

 


Steven Spielberg ("Schindlers Liste"), heute vor 71 Jahren geboren

 

                                 


17. Dezember 2017

Wolke 9

 

Ob Sie noch auf Wolke 7 schweben

 

 

 

oder schon auf Wolke 9,

 

 

für ein Testament ist es nie zu früh !

 

 

 


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16. Dezember 2017

Wohlstand

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

 


15. Dezember 2017

Spitzbuben

 

 

Heute vor 240 Jahren:

Kabinettsorder Friedrichs II. vom 15.12.1776, mit der er den Anwälten die Talare verordnete, „damit man diese Spitzbuben sofort erkennen kann..."

Nun ja: wir tragen sie - nach der APO-bedingten Phase der Ablehnung - ganz gerne:

zum Zeichen dessen, daß wir den Richtern als "Organ der Rechtspflege" (was immer das ist) gleichgestellt sind !

                    

 


14. Dezember 2017

Dank & Zank

 

 

Wenn ich scheid´ aus diesem Elend / und laß hinter mir ein Testament, / so wird daraus nur ein Zank / und weiß mir´s niemand keinen Dank.

 

Johann Wolfgang von Goethe 


11. Dezember 2017

Patient

 

Für Sie gelesen - vor sieben Jahren:

Zwar wussten mehr als 95 Prozent der Befragten von ihrem Recht, den Arzt frei wählen zu dürfen. Nur gut 76 Prozent wussten aber, dass dies auch für die Wahl des Krankenhauses gilt. Knapp 30 Prozent wussten nicht, dass der Arzt die Angehörigen nicht ohne ihre Zustimmung informieren darf. Mehr als die Hälfte der Befragten war sich nicht sicher, ob der behandelnde Arzt seinem Patienten tatsächlich die Wahrheit sagen muss. Mehr als 40 Prozent waren zudem der irrigen Annahme, dass sie von ihrem Arzt Sterbehilfe verlangen dürften...

...aus der Süddeutschen Zeitung vom 11.12.2010 - Bericht über eine neue Studie

 


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10. Dezember 2017

Limit

 

 

Wer öfter mal an´s Limit geht . . .

 

 

 

 

 

 . . . sollte Vorsorge für danach treffen !

 

 


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09. Dezember 2017

Schreibtisch

 


Die meisten Unfälle passieren im Haushalt - ist ein beliebter Ausspruch.

Die Anwaltswerbung hat ihn abgewandelt :

Die meisten Unfälle passieren am Schreibtisch !

Es kommt aber darauf an, an welchem Sie arbeiten lassen ! :-)


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07. Dezember 2017

Alles nur geerbt

 


Für Sie gelesen - vor elf Jahren

Alles nur geerbt

Die Angehörigen der »Generation Praktikum« arbeiten umsonst, klagen über Ausbeutung und warten auf den Traumjob. Viele können es sich leisten: Sie leben vom Wohlstand ihrer Eltern.

 Von Adam Soboczynski

 DIE ZEIT vom 7.12.2006

                                       


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06. Dezember 2017

Wie wollen Sie beerdigt werden ?

 

 Wie wollen Sie beerdigt werden ?

 . . .  fragte sein Publikum der

- heute vor zwölf Jahren verstorbene - Kabarettist

Hanns Dieter Hüsch.

Nicht zuletzt solcher Texte wegen ist er unvergessen !


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04. Dezember 2017

Unterstützung

 

Die Taten wurden nicht von Gangstern, Monstern oder rasenden Sadisten begangen, sondern von den angesehensten Mitgliedern der ehrenwerten Gesellschaft. Folglich sollten diejenigen, die mitmachten und Befehlen gehorchten, nie gefragt werden: „Warum hast du gehorcht?“ sondern: „Warum hast du Unterstützung geleistet ?

Hannah Ahrendtheute vor 33 Jahren verstorben


01. Dezember 2017

Zeitverschwendung

 

Der neue Palandt ist da - wir wollen ihn begrüßen:

"Also, das Buch ist einfach nur enttäuschend. Ich habe von Anfang bis Ende eine gute Story vermißt, auch die Personen dieses Stücks blieben weitestgehend im Hintergrund, sie werden lediglich zitiert.

Auch ist auf den über 2900 Seiten und über 2300 Kapiteln fast keinerlei Handlung zu verzeichnen. Bei <Ulysses> von James Joyce wurde dieses Motiv durch ausführliche Rückblenden und die sogenannte <stream of consciousness technique> zu Papier gebracht, was einen oft ratlos zurückläßt.

Ein Kenner sagte mir, daß die Story seit 1896 immer wieder überarbeitet worden ist. Da kann ich nur sagen: reine Zeitverschwendung."

                       


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28. November 2017

Murmeln



Wenn Du im Alter noch alle Murmeln beisammen hast, kannst Du sie viel besser abschießen !

Tomi Ungerer, wird heute 86, herzlichen Glückwunsch !

                     


27. November 2017

Nobles Testament

 

Heute vor 121 Jahren, am 27. November 1896,  verfaßte

Alfred Nobel

sein Testament ,

das die legendären Nobel-Preise ermöglichte.

Lesen Sie hier  mehr darüber !



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23. November 2017

Nach Brecht´s Tod

 

Vor genau 64 Jahren...

Bertold Brecht an Helene Weigel, November 1953, überliefert in einem Umschlag mit der Aufschrift „Nach meinem Tode zu öffnen / Helli“:

Ich bitte Helli, folgendes zu veranlassen:
 

1) dass der Tod sichergestellt wird,
2) dass der Sarg aus Stahl oder Eisen ist,
3) dass der Sarg nicht offen ausgestellt wird,
4) dass er, wenn er ausgestellt werden soll, im Probenhaus ausgestellt wird,
5) dass weder am Sarg noch am Grab gesprochen, höchstens das Gedicht „An die Nachgeborenen“ verlesen wird,
6) dass die Totenwache, wenn eine solche gewünscht wird, nur von Schauspielern gehalten wird,
7) dass keine Musik gespielt wird,
8) dass das Grab im Garten in Buckow oder im Friedhof neben meiner Wohnung in der Chausseestraße liegt und nur den Namen Brecht auf einem Stein hat.
 

Danke, Helli!
brecht
November 1953
Berlin

                                   


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22. November 2017

Verhandeln

 

 

Sagt er zwölf, / meint er zehn, / möchte er haben acht, / wird es wert sein sechs, / will ich geben vier, / muß ich sagen zwei.

 

aus Armenien



19. November 2017

Vorüberlegung

 

Meine Nachlassenschaft ist so kompliziert, so mannigfaltig, so bedeutsam, nicht bloß für meine Nachkommen, sondern auch für das ganze geistige Weimar, ja für ganz Deutschland, dass ich nicht Vorsicht und Umsicht genug anwenden kann, um jenen Vormündern die Verantwortlichkeit zu erleichtern und zu verhüten, dass durch die rückstandslose Anwendung der gewöhnlichen Regeln und gesetzlichen Bestimmungen großes Unheil angerichtet werde.

Goethe in seinen Vorüberlegungen für ein Testament, heute vor 187 Jahren    


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16. November 2017

Sinn

 

Vor acht Jahren war hier zu lesen:

Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.

Vaclav Havel, Traueranzeige von Teresa Enke 


15. November 2017

Herr Stüdeli

 

 

Känet Si dä Herr Stüdeli ? 
Ja, sicher kän' ich dä Herr Stüdeli.
Händ Si den auch scho mal mit im g'erbet ? Nei, wiso ?
Ja, denn känet Si au dä Herr Stüdeli nöd.

aus der Schweiz

 

                   


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13. November 2017

Eltern im Herbst


Eltern im Herbst

Dann war es Herbst geworden
und da gefiel meinem kleinen Fensterbrettvogel
das Singen nicht mehr.
Aber dafür werden immer im Herbst
die Toten so unruhig,
und da kommt an manchen Abenden
mich mein Vater besuchen
und trägt einen blauen, wollenen Schal,
von dem meine Mutter sagt,
er hätte ihn am Tag meiner Geburt
im Eisenbahnabteil verloren.
Meine Mutter aber
verschenkt in jedem November
ein Stück von meines Vaters weißen Hemden.
Und zur gleichen Zeit,
wenn die Toten in ihren Gräbern
sich umdrehn,
bitten die jungen Frauen
ihren Mann um ein Kind.

Hertha Kräftner, heute vor 66 Jahren verstorben
                  


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12. November 2017

Ausklang

 

 

Das Alter ist nicht der beschauliche Ausklang, sondern eine wachsende Zahl kleiner Übel: ächzendes Verlassen des Taxis, Zögern bei der letzten Treppenstufe, Unauffindbarkeit des zweiten Mantelärmels, zu Hilfe eilende junge Damen. . . Altern ist eine Zumutung.

 

Loriot, heute vor 94 Jahren geboren


11. November 2017

Goldene Worte

 

 

Goldene Worte

 

für die

 

 

Silver Generation :

 

Warme Hand schenkt doppelt !

 

Der Letzte macht die Tür zu !

 

Früher an später denken !

                


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10. November 2017

Chateau Petrus



Ich bin ein totaler Fatalist. Wenn ich wüßte, daß es zu Ende geht, würde ich sagen: laßt uns alle noch ein bißchen Spaß haben und Party machen. Mit meinem Freund Otmar (22) würde ich viel Zeit verbringen und Château Pétrus trinken.


Roland Emmerich, heute vor 62 Jahren geboren


06. November 2017

Tag & Nacht







Was Ihnen den Nachtschlaf raubt...










... beschert uns das Tagwerk !




        


24. Oktober 2017

Anwalt

 

 

Der Anwalt hat nichts zum  Leben - oder nichts vom  Leben !

 

Anwaltsweisheit


22. Oktober 2017

Kadaver

 

 

Ein Gerichtssaal ist ein barbarischer Ort, um auf dem Kadaver einer Ehe herumzuhacken.

 

Fiona Shackleton


19. Oktober 2017

AIDA statt Altenheim

 

Für Sie gelesen - vor elf Jahren :

Ich will nie ins Altenheim“

Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht in ein Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff . . .



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16. Oktober 2017

Handeln

 

 

Manchmal handle ich bloß, weil die Unterlassung, genauso möglich, auch nichts daran ändert, daß die Zeit vergeht, daß ich älter werde.

 

Max Frisch


15. Oktober 2017

Herbstgedicht

 

Herbstgedicht 

Komm in den totgesagten park und schau:
Der schimmer ferner lächelnder gestade.
Der reinen wolken unverhofftes blau
Erhellt die weiher und die bunten pfade.

Dort nimm das tiefe gelb, das weiche grau
Von birken und von buchs, der wind ist lau.
Die späten rosen welkten noch nicht ganz.
Erlese, küsse sie und flicht den kranz.

Vergiss auch diese letzten astern nicht.
Den purpur um die ranken wilder reben
Und auch was übrig blieb von grünem leben
Verwinde leicht im herbstlichen gesicht.

Stefan George

       


14. Oktober 2017

Reich

 

 

Die reich geborenen Schichten sind häufig weder sonderlich lebenstüchtig noch unter-nehmerisch. Sie verbrauchen eher ihr ererbtes Vermögen und das damit verbundene Sozialkapital, als dass sie welches aufzubauen helfen. Reich geboren zu sein ist immer schlecht.

 

Elinor Ostrom, Nobel-Preis für Wirtschaft


04. Oktober 2017

Erbstücke

 

Vor sechs Jahren war hier zu lesen:

In einem SüddeutscheZeitungsMagazin ging´s um Mode, aber nicht nur:

Wie trägt man ein Erbstück ?

Redakteure - Frauen und Männer - erzählen vor der Kamera von ihrem persönlichen Stück.

Sieht man nicht alle Tage - schauen Sie selbst !

 

 


30. September 2017

Was für Greise ?

 

 

Wer früher stirbt, lebt länger ewig ! (Manfred Lütz)

Sein Testament zu machen ist was für Greise, keinesfalls hip oder cool ! Wer jung ist, mag so denken.

Dieser smarte junge Mann hätte im Februar seinen 83. Geburtstag gefeiert  - wenn ihn nicht -  heute vor 62 Jahren  - mit 34 ein Autounfall das Leben gekostet hätte

James Dean  würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er erführe, daß sein verhaßter Vater den postmortalen Geldsegen seines Nachruhms erntete. Warum? James Dean starb "untestiert" - ohne Testament.

                                         


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25. September 2017

Wort zum Sonntag


Du stellst meine Füße auf weiten Raum.

Psalm 31,9

Diese Worte las ich neulich in einer Todesanzeige in der Süddeutschen. Ich dachte: Wer daran glaubt, hat festen Boden unter den Füßen, der hat Halt. Ist doch egal, ob´s stimmt: er  g l a u b t . Und das gibt ihm, was kein Coach ihm je geben könnte.
                              


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22. September 2017

Toskana

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner Cartoon-Klassiker vorstellen ? :-)

                               


19. September 2017

Freier Beruf

 

 

Freie Berufe sind Berufe, die ohne Verletzung ihres Ethos nicht rein wirtschaftlich (Anpassung von Leistung und Gegenleistung) ausgeübt werden und selbständig betrieben werden.

 

 


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18. September 2017

Prüfungen


 

Vor fünf Jahren war hier zu lesen:

Den Spruch rechts (Zitat des Tages in der WAZ vom 17.09.2012) schickte ich meiner Tochter, die gerade die medizinische Basisprüfung (Physikum) abgelegt hatte - "zum Trost".

Prompt kam die SMS zurück:

Das ist wirklich so. Der nette Prüfer von der Station Endokrinologie / Geschlechtsorgane meinte, von dem, was Sie uns erzählt haben, hätte ich jetzt 1/3 auch gewußt... :-)


                       


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14. September 2017

Fortiter in re...



Fortiter in re, suaviter in modo - Mutig in der Sache
, überzeugend in der Art !

Claudio Aquaviva,  heute vor 474 Jahren geboren

Er war Oberer des Ordens der Jesuiten, der Societas Jesu, abgekürzt SJ. Sie waren stets die theologische Speerspitze des Papsttums, gelten bis heute als besonders gebildet und wortgewandt.

Das hängt zusammen mit der Ordensregel der Jesuiten: sie verpflichtet jeden Pater, neben der Theologie mindestens ein zweites akademisches Fach mit Examen studiert zu haben.

Katholische Insider übersetzen SJ daher spöttisch anerkennend mit "schlaue Jungs"...

            


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13. September 2017

Wein

 

Das Leben muß

 

wie ein kostbarer Wein

 

Schluck für Schluck genossen werden.

 

Ludwig Feuerbach, heute vor 144 Jahren verstorben

           


11. September 2017

Nine-Eleven


Mohammed Atta, Testament

"Keine Frauen"

Mohammed Atta (33) war einer der Terroristen, die am 11. September 2001 - heute vor sechzehn Jahren - die Boeing in den Nordturm des World Trade Centers lenkte.

Das FBI meldete alsbald, sein Testament ("Was nach meinem Tod geschehen soll") am Logan-Airport, Boston, Massachusetts, gefunden zu haben.

 


10. September 2017

Zankapfel Haus ?

 

 

Bei Erbe oder Schenkung 

kann ein Hausgrundstück

 

 


selbst "unter Pastoren-Töchtern" 

schon mal zum Zankapfel werden !

                

 


07. September 2017

Reseda

 

In einem alten Garten

Resedaduft entschwebt im braunen Grün,
Geflimmer schauert auf den schönen Weiher,
Die Weiden stehn gehüllt in weiße Schleier
Darinnen Falter irre Kreise ziehn.

Verlassen sonnt sich die Terrasse dort,
Goldfische glitzern tief im Wasserspiegel,
Bisweilen schwimmen Wolken übern Hügel,
Und langsam gehn die Fremden wieder fort.

Die Lauben scheinen hell, da junge Frau'n
Am frühen Morgen hier vorbeigegangen,
Ihr Lachen blieb an kleinen Blättern hangen,
In goldenen Dünsten tanzt ein trunkener Faun.

 

Georg Trakl

               


04. September 2017

Wort zum Sonntag

 

Kommt ein Mann zum Notar:                                                              

Herr Notar, ich möchte ein Testament errichten, aber bitte setzen Sie es so vollständig und klar auf, daß später kein Streit über seine Auslegung entstehen kann.

              


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01. September 2017

Feld, Wald & Wiese ?

 

 

Ich beackere nicht Feld, Wald und Wiese, sondern bestelle das Feld von Erbrecht, Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung . . .

 

 

 . . . mehr als für Rechtsgebiete bin ich für Mandanten da: für Senioren und ihre Familien, Oma, Opa, Kinder und Enkel !

 

 


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27. August 2017

Tennis-Testament

 

Heute vor 26 Jahren verstarb Teddy Stauffer, der "Swing-König".

Er komponierte Hits wie "Goody-Goody" und "Good Night Ladies". Die Nazis vertrieben ihn 1938; er leitete die Kapelle eines Luxusdampfers, später eine Jazz-Band,

galt als Lebenskünstler, schuf Luxushotels und Nightclubs in Acapulco, liebte die Frauen und war fünf mal verheiratet.

Mit 66 Jahren machte er ein ungewöhnliches Testament: Falls er bei einem Tennis-Match das Zeitliche segnen sollte, erhielte "sein Partner" - wenn es eine Dame ist - 50 000 $ aus dem Erbe.


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25. August 2017

Langeweile

 

Der größte Teil des Lebens ist so langweilig, daß es sich nicht lohnt, darüber zu reden, und langweilig ist es in allen Lebensaltern. Wenn wir die Zigarettenmarke wechseln, in ein neues Stadtviertel ziehen, eine andere Zeitung abonnieren, uns ver- und entlieben, dann protestieren wir auf oberflächliche und auch tiefe Weise gegen die nicht zu mildernde Langeweile des alltäglichen Lebens. Bedauerlicherweise ist ein Spiegel so verräterisch wie der andere und zeigt uns in jedem Abenteuer ab einem gewissen Zeitpunkt dasselbe leere, unzufriedene Gesicht.

 

Truman Capote, heute vor 33 Jahren verstorben

 


23. August 2017

Amy Winehouse´ Erbe

 

Vor  sechs Jahren war hier zu lesen:

11 Mio. Pfund soll Amy Winehouse hinterlassen. Sie starb am 23. Juli im Alter von nur 27 Jahren. Nun gibt´s - wie meist bei Promis - Spekulationen über das Erbe und wer wieviel bekommt. Angeblich ist auch der geschiedene Ehemann - er sitzt zur Zeit im Knast - "im Geschäft". 

Nach deutschem Erbrecht geht dies nicht, es sei denn, man hätte z.B. vergessen, ein Bezugsrecht bei einer Lebensversicherung zu ändern. Zugriff für den Ex ist auch möglich, wenn er das Erbe für die Kinder verwaltet.     

                      


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12. August 2017

Gegenglück Geist



Einsamer nie als im August:
Erfüllungsstunde -, im Gelände
die roten und die goldenen Brände,
doch wo ist deiner Gärten Lust?

Die Seen hell, die Himmel weich,
die Äcker rein und glänzen leise,
doch wo sind Sieg und Siegsbeweise
aus dem von dir vertretenen Reich?

Wo alles sich durch Glück beweist
und tauscht den Blick und tauscht die Ringe
im Weingeruch, im Rausch der Dinge,
dienst du dem Gegenglück, dem Geist.
      
Gottfried Benn

         


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06. August 2017

Sommerabende

 

 

Sommerabende, ihr lauen,
Bettet mich auf eure Kissen,
Laßt in Fernen, dunkelblauen,
Meiner Träume Wimpel hissen.

Stunden, die am Tag sich placken,
Feiern nächtlich froh verwegen,
Und ich fühl um meinen Nacken
Zärtlich sich zwei Arme legen.

Ist die Seele liebeswund?
Heißren Atem haucht der Flieder,
Und der rote Himmelsmund
Neigt sich üppig zu mir nieder.


Klabund

                  


05. August 2017

E r b e

 

... führt fast immer zum Streit - die aktualisierte Fassung meines SPIEGEL-Interviews vom Sommer 2016 bei Migros Magazin in der Schweiz, Kundenzeitschrift der Supermarktkette.

°°°

 


04. August 2017

Jeanne Louise Calment

 

 

In memoriam: Heute vor zwanzig Jahren verstarb die zu ihrer Zeit älteste Frau der Welt: Jeanne Louise Calment * 21. Februar 1875 in Arles, Frankreich; † 4. August 1997 ebenda.

Sie erreichte das höchste - bis dahin festgestellte - Lebensalter: 122 Jahre, 5 Monate und 14 Tage.

Sie war eine illustre Dame und um ihr Leben ranken sich zahlreiche Geschichten und Legenden. Eine davon löst selbst bei Rechtsanwälten und Notaren ein Lächeln der Schadenfreude aus:

 


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03. August 2017

Beratung



Beratung kommt von Rat,
nicht von raten.

Erblasser kommt von (Erbe) hinterlassen, nicht von erblassen.

 

Testament kommt von testieren, nicht von testen...

                              


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26. Juli 2017

Spiegel

 

 

Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel.

 

A l d o u s H u x l e y , heute vor 123 Jahren geboren

 

 


23. Juli 2017

Gießkanne


Die Frau, die 3000 Gießkannen erbte


Das Interessante am Internet ist: man erfährt winzige Kleinigkeiten aus aller Welt, Geschehnisse, über die zu berichten einer Zeitung oder einem Sender kaum der Mühe wert wäre. Dass zum Beispiel Hillary Taylor, 63 Jahre alt, wohnhaft nahe Basingstoke im Süden Englands, von ihrem Onkel Ken 3000 Gießkannen geerbt hat.

Jener Ken, ein Lastwagenfahrer in Rente, war passionierter Sammler von Gießkannen. Jedes freie Plätzchen bei ihm war mit Gießkannen zugestellt, und in seinem Testament verfügte er, man solle ihn in einer Gießkanne beerdigen (er war Enge gewohnt). So geschah es. Und Nichte Hillary fand sich als Besitzerin Tausender Gießkannen wieder, die sie weder haben noch wegwerfen mochte, nicht ohne schlechtes Gewissen jedenfalls.

              


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18. Juli 2017

Keine Angst vorm Tod

 

Georg Kreisler, Kabarettist - heute wäre er 94 geworden - im Interview April 2011

Sie werden im nächsten Jahr 90 Jahre alt.

Denken Sie oft über den Tod nach ? Zwangsläufig, ja. Wenn man nicht mehr ganz so jung ist, weiß man, dass man sterben wird. Wenn man so alt ist wie ich, ist man sich dessen sicher. Ich weiß, dass ich sterben werde – vielleicht schon bald.

Haben Sie Angst vor dem Tod ? Nein, überhaupt nicht. Generell regt man sich im Alter nicht mehr so sehr über Dinge auf.... Heute tue ich das nicht mehr, weil es sich wohl nicht mehr lohnen würde. Als junger Mensch denkt man da zum Glück anders...

 


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12. Juli 2017

Sommerabend

 

An einem schönen Sommerabende

 

Lieblich senkt die Sonne sich,

Alles freut sich wonniglich

In des Abends Kühle!

Du gibst jedem Freud und Rast,

Labst ihn nach des Tages Last

Und des Tages Schwüle.

 

Horch, es lockt die Nachtigall,

Und des Echos Widerhall

Doppelt ihre Lieder!

Und das Lämmchen hüpft im Tal,

Freude ist jetzt überall,

Wonne senkt sich nieder!

 

Wonne in des Menschen Brust,

Der der Freud ist sich bewußt,

Die ihm Gott gegeben,

Die du jedem Menschen schufst,

Den aus nichts hervor du rufst´

 

Theodor Storm

                          

 


01. Juli 2017

Väterliche Ermahnung


Väterliche Ermahnung

Mein Sohn, und wenn ich sterbe,
Dann erbst du Geld und Haus
Und suchest dir zum Weibe
Das schönste Mädchen aus.

Mein Sohn, und wenn ich liege
Vermodert längst im Grab,
Dann jagst durch deine Gurgel
Du Geld und Haus hinab.

Mein Sohn, und das ist bitter.
Für was hätt' ich gespart
Und meinen alten Magen
Mit Wasser nur genarrt?

Mein Sohn, und laß dir sagen,
Ein Glück, daß ich noch bin
Und selbst mein Teil kann tragen
Zur Hirschenwirtin hin !

 

Emerenz Meier

 


28. Juni 2017

Frei

 

 

Der Mensch ist  frei geboren und liegt doch überall in Ketten.

 

Jean-Jacques Rousseau, Contract social, heute vor 305 Jahren geboren

 

            


26. Juni 2017

Pietät



 

Wer seinen letzten Willen über den Tod hinaus verwirklichen will, braucht Berater, die Pietät üben.

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Gerhard Kegel, heute vor 105  Jahren geboren

 


26. Juni 2017

Columbo + 2011

 

Peter Falk starb vor sechs Jahren - schwer dement - in Beverly Hills.

Doch nicht mit Hollywood, mehr mit einer Fernsehserie verbinden wir das Gedenken an diesen sympathischen Schaupieler. Er spielte den legendären Inspektor Columbo, der immer freundlich-fahrig im unvermeidlich zerknitterten Trenchcoat mit seinem alten weißen Peugeot-Cabrio davonbrauste.

Der Columbo-Effekt ist seither ein feststehendes Idiom in der Vernehmungslehre: Wer freundlich fragt, sogar staunen kann, voll echter Teilnahme ist und die schönsten Komplimente machen kann, kriegt mehr aus einer befragten Person heraus ! 
 


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25. Juni 2017

Nummer sicher

 

 

Die sichere Nummer

Niemandem auf die 10 treten.
Den 9sagern ein kräftiges Ja entgegensetzen.
8 geben.
Vor Benutzung durch7.
Nicht immer nur an 6 denken.
5e gerade sein lassen.
Im Notfall auf allen 4en nach Hause kommen.
Sich keine 3stigkeiten gefallen lassen.
2fel anmelden.
1zigartig bleiben.

 

brand eins


24. Juni 2017

Nichten & Neffen

 

Ich würde mein Leben gern für neun Vettern opfern, nicht aber für acht Vettern.

 

John Haldane, Evolutions-Theoretiker

 

Acht Vettern sind, genetisch gesehen, gerade soviel von einem selbst wie man selbst, aber neun Vettern sind genetisch mehr von einem selbst als man selbst ist. Bei der Evolution kommt es auf das Überleben der Gene an, nicht von Individuen und Arten.

                                                                    


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22. Juni 2017

Von Saison zu Saison

 

Wir sind wie ein alternder

Bundesliga-Profi -

wir verlängern von Saison zu Saison.

 

Campino, heute vor 55 Jahren geboren

 

         

              


02. Juni 2017

2. Juni 1967



In memoriam: 2. Juni 1967 - heute vor 50 Jahren

Polizist Kurras erschießt Studenten Benno Ohnesorg bei einer Demo gegen den Schah-Besuch in Berlin - die Springer-Presse hetzt - BILD Chefredakteur Boenisch erklärt Rudi Dutschke zum "Staatsfeind Nr. 1".

Das war der Stoff, aus dem dies´  Lied ist von Franz Josef Degenhardt ist.
 


23. Mai 2017

Kohle ohne Ende !

 

Vor sechs Jahren - hier zu lesen:

Da haben Sie es: 90 % aller Jura-Studenten gehen zum Repetitor. Angeblich wird das Lösen von Fällen an der Uni nicht gelehrt. Komisch, ich habe meine beiden Examina - Grenze zum Prädikat - ohne Repetitor gemacht. Ich habe ihn gehaßt ! Und mich hat der Herdentrieb der Kommilitonen (Albert Einstein: Um ein gutes Mitglied der Schafherde zu sein, muß man vor allem ein Schaf sein !) genervt, die glauben, es könne ihnen nichts passieren, wenn sie machen, was "alle" machen. Hinterher wundern sie sich, wenn sie einander ähneln wie ein Ei dem anderen, wo doch gilt:

Be different ! Unterscheide Dich !



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03. Mai 2017

Pflegefälle

 

 

Darf ich Ihnen meinen augenblicklichen Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

 

             


27. April 2017

Er Sie auch !

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner  Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


01. April 2017

Inkompetenz

 

Heute vor 8 Jahren war hier zu lesen:

Für Sie gelesen ! Kein April-Scherz !

"Dramatische Inkompetenz" wirft  Prof. Dr. Gian Domenico Borasio seinen Ärzte-Kollegen vor:

"Es kam so, wie es der alte Mann befürchtet hatte: Er wurde durch einen Schlaganfall gelähmt und war nicht mehr ansprechbar. Eine Aussicht auf Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben bestand nicht. Für diesen Fall hatte er eine Patientenverfügung verfasst und festgelegt, dass er in einer solchen Situation keine lebensverlängernden Maßnahmen und keine künstliche Ernährung wollte.

Die vom Gericht zur Betreuerin bestellte Tochter versuchte, den Willen des Vaters bei dem behandelnden Arzt durchzusetzen - vergebens; man dürfe den Patienten nicht "verhungern" lassen, beschied sie der Arzt.


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30. März 2017

Wissen

 

 

La peste de l’homme c’est l’opinion de savoir. / Die tödliche Krankheit des Menschen ist seine Meinung, er wisse.

 

Michel de Montaigne


19. März 2017

Patchwork ?!

 

 

Patchwork ?

Kein Problem mehr, oder ? Was längst gesellschaftlich akzeptiert ist, ist allerdings besonders anfällig: Die Hälfte der Beziehungen geht kaputt.

... um wieviel mehr gilt das erst fürs Erbe in Patchwork-Familien:

Stirbt derjenige, der das Band der Familie knüpfte, brechen alle Dämme.

 


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17. März 2017

Schnarcher



Wie mache ich es, daß ich im Grab nicht neben meinem Mann liege ?

Bestattungsratgeber Wilhelm ("Bestatterweblog") rät der Frau eines Schnarchers zu weit von einander entfernten Gräbern...


15. März 2017

Lob

 

 

Vor acht Jahren war hier zu lesen:

Kollege Prof. Dr. Benno Heussen, Berlin,  

nennt mich im aktuellen Anwaltsblatt 3/2009 ("Wie geht der gute Anwalt beim Honorar mit dem Mandanten um ?", Seite 157 ff) als Beispiel dafür, daß man sich auch "in kleineren Städten" erfolgreich spezialisieren könne. (So klein ist Recklinghausen nun auch wieder nicht !)

Als Anwalt tue man gut daran, sein Publikum vorab mit Tipps und Infos zu versorgen, beispielsweise in einer gut gemachten  ("vorbildlichen") Website: Nichts bilde mehr Vertrauen als deutlich zu machen, daß man die Sorgen kennt und eine Vorleistung erbringt.

                


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06. Januar 2017

Scheck

 

 

Ein Mann auf dem Sterbebett beschließt, sein Geld mit ins Grab zu nehmen. Er ruft seinen Pfarrer, seinen Arzt und seinen Anwalt; jedem übergibt er 50.000 € in bar mit der Auflage, das Geld bei der Beerdigung in sein Grab zu werfen.

Jeder der drei Herren wirft einen Umschlag ins Grab. Auf dem Heimweg bricht der Pfarrer gramgebeugt sein Schweigen: "Ich muß Ihnen beichten, ich habe nur 40.000 € in das Grab geworfen, für 10.000 € habe ich einen neuen Altar für meine Kirche gekauft."


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17. Dezember 2016

Reicher schwarzer Kater

 

Kater erbt zehn Millionen Euro

Ein Kater aus Rom ist dank seiner verstorbenen Besitzerin bald tierisch reich. Die 94-Jährige hinterlässt ihrer Samtpfote Häuser, Ländereien und Bankkonten. Insgesamt zehn Millionen Euro reicher ist der Kater nun - und mit ihm viele andere streunende Katzen, für die das Geld ebenfalls verwendet werden darf.... tierisch ! :-)

 


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24. Oktober 2016

Hin- und Hergabe


Vor zwei Jahren war hier zu lesen:
                                                                      
Heiratsmuffel ? - war die Frage in dem Buch von Amelie Fried und ihrem Ehemann.
Darin auch die Pointe, dass

"viele Frauen Sex haben, um geheiratet zu werden, und die meisten Männer heiraten, um Sex zu haben."

Aha, was fangen wir jetzt damit an ?

Es scheint ein (akzeptiertes) Grundmodell der (bürgerlichen) Ehe zu sein bzw. eine verbreitete Denkweise. Lange Zeit galt das Testament eines verheirateten Mannes zugunsten seiner Geliebten als von vornherein unwirksam, weil "sittenwidrig". Das sogenannte Mätressentestament stigmatisierte also, wenn die "Hergabe für die Hingabe" erfolgte...

                                


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23. Oktober 2016

Auf dem Hut

 

Vor 6 Jahren stand hier zu lesen :

Wo ein (letzter) Wille ist, da ist auch ein Hut

(um ihn aufzuschreiben) - möchte man sagen, wenn man diese Meldung liest:

Wanderer schreibt letzten Willen auf seinen Hut 

Ein verirrter Wanderer hat in Kalifornien tagelang ohne Wasser und Essen in der Wüste überlebt - und sich mit allen Mitteln ans Leben geklammert.

Als Edward Rosenthal bemerkte, dass er sich im Nationalpark Joshua Tree verlaufen hatte, war es zu spät zur Umkehr. Er war etwa 700 Höhenmeter in einen Canyon in der Wüstenlandschaft abgestiegen und vom Weg abgekommen. Auf seine Signale mit einer Trillerpfeife reagierte niemand, auch das Licht seiner Fackeln sah kein Retter...

Das berichtet die Süddeutsche Zeitung vom 1. Oktober 2010

                

                      


16. Oktober 2016

Steve Jobs

 

Steve Jobs - in memoriam:

"Bleibt hungrig. Bleibt töricht."

Das riet Steve Jobs jungen Absolventen der berühmten Stanford - Universität vor zehn Jahren.


Das möchte man auch jungen Juristen zurufen, die so sehr auf Nachahmung aus sind, aber keine Beispiele finden.

 

Hier können Sie die Rede anschauen und - hören !

            


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10. August 2016

Löwe

 

Heute vor acht Jahren konnten Sie hier lesen:

In einem winzigen Anwaltsbüro in Nanyuki am Fuße des Mt. Kenya lese ich eine Tafel für Mandanten. Sie mündet in

"Quote of the day":

It is better to be a lion for a day - than a sheep all the time ! Besser für einen Tag ein Löwe - als ein Schaf für alle Zeit !

                               


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09. August 2016

Liebe in Zeiten der Pflege



Vor drei Jahren war hier zu lesen:

Herrliche Geschichte über die späte Liebe der ukrainischen Ärztin Galina und des polnischen Arbeiters Chaim.

Lesen Sie sie hier !


20. Mai 2016

Ziel erreicht !?

 

Vor fünf Jahren - aber immer noch lustig:

Meine Eltern sind zusammen 182 Jahre alt, nämlich zwei mal 91. Die Mutter hat sich soeben erfolgreich einer Hüft-Op. unterzogen; der Vater war solange in Kurzzeitpflege. Ihr Haus mit Garten, in dem beide selbständig leben, mußte nach der Rückkehr fit gemacht werden für den Frühling. Also raus zum Gärtner, einem lebenslustigen Mann mit Kohlenpott-Klappe. Während er wunschgemäß die Topfpflanzen packt, läßt er sich vom Alter der Eltern berichten, macht launig eine wegwerfende Handbewegung und sagt: Soll ich mal ´n Witz erzählen, was er dann tut, ohne die Antwort abzuwarten. Johannes Heesters - wie Sie wissen 107 Jahre alt - hat sich ´n neues Auto gekauft, natürlich mit Navi. Und wissen Sie, was passiert ? Jedesmal, wenn er in die Nähe eines Friedhofs kommt, sagt die Frauenstimme: Sie haben Ihr Ziel erreicht !

 


30. April 2016

Hausbacken

 


Hausbacken schminkt sich selbst das Laster. / Sieh´ hin

und Illusionen fliehn. / Es gründen noch die Päderaster

"Verein für Unzucht - Sitz Berlin".


Kurt Tucholsky

    


09. April 2016

Panter & Tiger

 

 

Die alliterierenden Geschwister sind Kinder eines juristischen Repetitors aus Berlin . . . Die Personen, an denen er das Bürgerliche Gesetzbuch und die Pfändungsbeschlüsse und die Strafprozeßordnung demonstrierte. hießen nicht  A und B, nicht Erbe und Erblasser.

Sie hießen Benno Büffel und Theobald Tiger, Peter Panter und Isidor Iltis und Leopold Löwe und so durch das ganze Alphabet. Seine Alliterationstiere mordeten und stahlen, sie leisteten Bürgschaft und wurden gepfändet . . . Zwei dieser Vorbestraften nahm ich mit nach Hause - und, statt Amtsrichter zu werden, zog ich sie auf.

Kurt Tucholsky

          

          


30. März 2016

Niedecken´s Grab

 

 

BAP-Gründer Wolfgang Niedecken fühlt sich in seiner Heimatstadt Köln am wohlsten. Besonders der Rhein ist für Niedecken, der heute seinen 65. Geburtstag feiert, ein Sehnsuchtsfluss, wie er sagt. Am Ende will Niedecken auch in Köln beerdigt werden, am liebsten unter dem Chlodwigplatz, wo er aufwuchs.


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29. März 2016

Wort zum Sonntag

 

 

Zanke nicht mit einem Schwätzer, daß Du nicht Holz zutragest zu seinem Feuer.

Bibel, Jesus Sirach 8.1

 

           


18. März 2016

Jeder Fünfte ins Hospiz ?



Zwei von drei Befragten wollen einer Umfrage zufolge zu Hause sterben. Zunehmend gehören aber auch Hospize zum Alltag. Fast jeder Fünfte wünscht sich, den Tod in einer Einrichtung für Schwerstkranke und Sterbende zu erleben.

Die Wirklichkeit ist davon weit entfernt:

Die meisten Deutschen sterben heute im Krankenhaus oder im Pflegeheim. In einer Umfrage kritisieren fast 60 %, Gesellschaft und Politik würden sich zu wenig mit dem Sterben befassen. Persönlich hatte sich jeder zweite bereits Gedanken über das eigene Sterben gemacht – das gilt auch für Jüngere zwischen 18 und 25 Jahren. Jeder Vierte hatte eine Patientenverfügung verfasst.
 

Siehe auch meinen Beitrag in geistREich, Kirchenzeitung 4/2015 !

                


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04. Februar 2016

Irrtum

 

 

Der Choreograph William Forsythe hat testamentarisch festgelegt, dass seine Stücke nach seinem Tod nicht mehr aufgeführt werden dürfen. Als Grund gab er an, er wolle seine Familie schützen: "Sie müssten so viel Erbschaftsteuer zahlen." 

Vielleicht hätte der ehemalige (Traum-) Tänzer und jetzige Ballett-Chef besser einen im Erbrecht bewanderten Notar aufgesucht:

Tantiemen unterliegen der Einkommen-, aber nicht der Erbschaftsteuer. Wäre dies anders, so hätten die Witwe 500 T€ und die Kinder je 400 T€ Freibetrag...

 


31. Januar 2016

Fortiter in re...



Fortiter in re, suaviter in modo - Mutig in der Sache
, überzeugend in der Art !

Claudio Aquaviva,  heute vor 400 Jahren verstorben

Er war Oberer des Ordens der Jesuiten, der Societas Jesu, abgekürzt SJ. Sie waren stets die theologische Speerspitze des Papsttums, gelten bis heute als besonders gebildet und wortgewandt.

Das hängt zusammen mit der Ordensregel der Jesuiten: sie verpflichtet jeden Pater, neben der Theologie mindestens ein zweites akademisches Fach mit Examen studiert zu haben.

Katholische Insider übersetzen SJ daher spöttisch anerkennend mit "schlaue Jungs"...

            


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13. Januar 2016

Ausgestorben ?!



Gedicht vom Dinosaurier

„SAT-Antenne, MP3,
MMS, Playstation 2,

I-Phone, I-Pod, Windows 7,
Speicherplatz fast nach Belieben,

Kilo-, Mega-, Gigabyte,
endlich online alle Zeit,

chatten, surfen, SMS,
Internet- und Cyberstress,

Hightech-Scanner, Laser-Printer,
LAN-Partys im tiefsten Winter …

Gut“, so spricht das Dinokind,
„dass wir ausgestorben sind …“

Arne Baier

                          


30. November 2015

Polygamie

 

 

Jeder Mann braucht  fünf Ehefrauen:

einen Filmstar, ein Dienstmädchen, eine Köchin, eine Zuhörerin und eine Krankenschwester.

Mark Twain, heute vor 181 Jahren geboren



29. November 2015

Neues Testament

 

Grüns ältester Sohn ist, um eine Katholikin heiraten zu können, zum christlichen Glauben konvertiert.

Da einem frommen jüdischen Vater nichts Schlimmeres passieren kann, versinkt Grün in tiefe Depression und sperrt sich in seine Kammer.

Dennoch geht die Tür auf und ein alter Mann mit weißem Bart tritt ein. Es ist Gott: „Warum weinst Du, Grün?“ – „Soll ich denn nicht weinen, mein Sohn hat sich taufen lassen!“ – „Aber Grün, meiner doch auch!“ – „Ja, und was soll ich jetzt machen?“ – „Mach's wie ich:

Mach ein neues Testament !“

                              


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25. November 2015

Ernährung am Lebensende

 

Rückblick auf  November 2003 - also vor 12 Jahren:

Als ich entdeckte, daß die künstliche Ernährung der wichtigste Auslöser für den Wunsch nach Therapiebegrenzung ist, hielten wir an der VHS Recklinghausen eine Podiumsdiskussion ab zum Thema

"Ernährung am Lebensende: was müssen wir tun, was dürfen wir lassen ?".

Nach einem Vorgespräch mit der Zeitung lautete die Überschrift "Wollen Sie Ihre Mutter verhungern lassen ?".

Folge davon war, daß der große Saal überquoll von interessierten Hörern; mit Lautsprechern mußten die Beiträge in den Flur übertragen werden für die, die keinen Platz fanden.

Viele berichteten in der Diskussion davon, daß Mutter, Vater oder Tante lange an der PEG gelegen hätten - bis zu 6 Jahren wurde uns genannt...


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19. November 2015

Gib was du hast

 


Wirf deine Angst
in die Luft

 

Bald
ist deine Zeit um
bald
wächst der Himmel
unter dem Gras
fallen deine Träume
ins Nirgends

Noch duftet die Nelke
singt die Drossel
noch darfst du lieben
Worte verschenken
noch bist du da

Sei was du bist
Gib was du hast

 

Rose Ausländer

 

              


15. November 2015

Beratung



Beratung kommt von Rat,
nicht von raten.

Erblasser kommt von (Erbe) hinterlassen,
nicht von erblassen.

Fachanwalt kommt vom Fach,
nicht von Feld, Wald und Wiese ! :-)

 


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11. November 2015

Hundehütte

 

 

Ein Denker errichtet sein ungeheures Gebäude, ein System, welches das ganze Dasein und die Weltgeschichte usw.  umfasst - und wenn man sein persönliches Leben betrachtet, dann entdeckt man mit Erstaunen das Entsetzliche und Lächerliche, daß er selbst diesen ungeheuren, hochgewölbten Palast nicht persönlich bewohnt, sondern eine Hundehütte.

 

Sören Kierkegaard, heute vor 162 Jahren verstorben

 


10. November 2015

Der Wunsch als Rätsel



Vor drei Jahren war hier zu lesen:

Selbst viele gebildete Menschen trauen sich nicht, ihrem Arzt zu widersprechen. Er wird schon wissen, was das Beste für sie ist. Studien zeigen: Er weiß es nicht.

Der Wunsch des Patienten bleibt Ärzten oft ein Rätsel...

sc
hreibt Christina Berndt in der Süddeutschen. Dabei gelte für den Arzt:

Hör dem Patienten zu, er erzählt Dir die Diagnose !                                                         


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07. November 2015

Brot

 

 

Besser, wir backen das Brot -

(und nicht irgendein Back-Shop) 

so ein Slogan der Bäcker !

 

 

Besser, wir entwerfen Ihr Testament -

(und nicht Bank oder Steuerberater)

so Ihr Fachanwalt für Erbrecht !

 

                


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06. November 2015

Schutzengel

Schutzengel in der Werbung...

Schutzengel in der Wirklichkeit :-)

 


05. November 2015

String

 

Aus meinem Archiv, aber unvergänglich:

Zwei Freundinnen tuscheln in der U-Bahn. Die eine hat einen tollen Typen kennengelernt, Jura-Student, einsneunzig groß, dunkle Haare, voll blaue Augen, sitzt immerzu in der Stabi (auf deutsch: Staatsbibliothek). Doch die Geschichte nimmt eine jähe Wende, das ganze Abteil lauscht, sogar die U-Bahn fährt leiser..., aber lesen Sie selbst.


14. Oktober 2015

Beratung



Beratung kommt von Rat,
nicht von raten.

Erblasser kommt von (Erbe) hinterlassen,
nicht von erblassen.

Fachanwalt kommt vom Fach,
nicht von Feld, Wald und Wiese !


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12. Oktober 2015

Peymann plant Grab



Vor fünf Jahren war hier zu lesen:

Claus Peymann möchte neben Bertolt Brecht begraben werden

Peymann - gar nicht uneitel: "Ich liebäugle mit einer Grabstelle auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof. Der Leiter des Berliner Ensembles beschäftigt sich allmählich mit den Wünschen für seine Beerdigung.

Gerne würde er neben Schriftstellern und Theatermachern begraben werden. "Es wäre natürlich eine Ehre, neben Brecht, Weigel, Müller oder Tabori zu liegen", fügte der 73-Jährige hinzu. Bei George Tabori sei allerdings das Problem, dass dieser verbrannt worden sei und es neben seinem Grab nur wenig Platz gebe...


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11. Oktober 2015

Gespräche im Hospiz

 

 

Gespräche im Hospiz:


Lebensberichte der Todgeweihten

Was bewegt Menschen, die wissen, dass ihnen nur noch wenig Zeit verbleibt ? Christiane zu Salm führte Gespräche mit Todkranken. Das Ergebnis ist ein bewegendes Buch über den Umgang mit dem Sterben.
 

So die FAZ am 11. Oktober 2013

                                     


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10. Oktober 2015

Patek Philippe

 

 

Eine Luxusuhren-Marke wirbt mit dem Slogan:


Eine Patek Philippe gehört einem nie ganz allein.

 

 

Man erfreut sich ein Leben lang an ihr, aber eigentlich bewahrt man sie schon für die nächste Generation.


Und wer sagt einem, wie man das macht ?


Wir machen so was ! :-)

        


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09. Oktober 2015

Zehn Gebote

 

 

Merkwürdig war Euch, daß die Zehn Gebote Moses` /  noch immer wirkten , wo die meisten Paragraphen, / gemacht zur Zähmung von Geschlechterstreit und Haß / der Republiken, Königreiche, längst vergessen waren.

Durs Grünbein, heute vor 53 Jahren geboren

              

                    



08. Oktober 2015

Schwebe





Was bringt den Doktor um sein Brot ? / a) die Gesundheit b) der Tod. / Drum hält der Arzt, / auf daß er lebe, / uns zwischen beiden in der Schwebe !

Eugen Roth

 

 


12. Juli 2015

Wege

 

Für Sie gelesen - in der FAZ  vor 20 Jahren:

Wege in die Ratlosigkeit  von Panajotis Kondylis, der heute vor 12 Jahren verstarb.

 

72 % aller Deutschen sind im Internet, 28 Prozent nicht; das sind 19 Mio. Menschen über 14 Jahren. Vor 15 Jahren war es umgekehrt. Und doch mutmaßte der Philosoph von "Wegen in die Ratlosigkeit", weil wir die Fülle und Schnelligkeit der Informationen gar nicht verarbeiten könnten...

 


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30. Mai 2015

Polizei erbt...

Eine Duisburgerin hat die Ordnungshüter in ihrem Testament bedacht.

Die Summe soll zweckgebunden zur Bekämpfung der Kriminalität verwendet werden.

Wer der Polizei Geld zukommen lässt, bringt sich in der Regel in den Verdacht der Bestechung. Eine Zuwendung in Höhe von 500 000 Euro darf das Polizeipräsidium Duisburg aber offenbar annehmen...

 

 

„Im vergangenen Herbst ist dieser Geldsegen auf uns eingeprasselt“, so Ramon van der Maat. Die Behörde sei überrascht worden von der Nachricht, die der Testamentsvollstrecker überbracht habe. Zuvor habe es keinen Kontakt zur Erblasserin, gegeben. „Die Gründe für ihre Entscheidung sind uns nicht bekannt.“

Gründe für Geldregen sind nicht klar

Von Nachfragen bei Angehörigen der Erblasserin habe die Polizei abgesehen, so der Sprecher. Auch sei ihr nicht bekannt, ob sie die einzige Begünstigte ist oder es weitere Erben gibt. Offenbar hält sich die Begeisterung über den letzten Willen der alten Dame zumindest bei einem Hinterbliebenen in überschaubaren Grenzen. „Wir können noch nicht sicher sein, dass wir tatsächlich die gesamte Summe bekommen“, beantwortet Ramon van der Maat die Frage nach einer möglichen juristischen Auseinandersetzung über die Erbschaft.

 


27. Mai 2015

St. Petersburg

 

Mal was anderes:

Vor 312 Jahren, am 27. Mai 1703, wurde St. Petersburg gegründet. Auf unserer Silberhochzeitsreise mit der AIDAmar - über Tallinn, Helsinki und Stockholm - haben wir es 2013 bei strahlender Sonne besucht und es hat uns begeistert: Eine kühne Ballung von Schöpfungen der damals besten Baumeister und Künstler Europas.

Wer die Kunstsammlung in der Ermitage besichtigt - unglaublich schön, begeht zugleich den Stadtpalast des Zaren, das damalige Winterpalais, das - nach dem Schuß der Aurora - in der Oktoberrevolution erstürmt wurde.

                             


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31. März 2015

Es ist nie zu früh...

 

Recklinghäuser Zeitung vom 2. März 2015

 

... bin ich gewesen (an meinem 62. Geburtstag :-) ): super - eine Veranstaltung, die Mut macht, die Herausforderungen der Zukunft  g e m e i n s a m  anzugehen !

 


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25. März 2015

Eden's Testament

 

Was die Frau bekommt, die als letzte mit Eden schläft ?

Es gibt einen Bundespräsidenten und einen Playboy - so Rolf Eden über sich selbst. In der Süddeutschen Zeitung erzählt er von seinen "1000 Frauen" und den 30.000 €, die er monatlich an Unterhalt zahle:

"Wer erbt ihr Geld ?

Die Kinder, die Mütter, Brigitte und viele Damen von früher. Ab und zu ändere ich das Testament. Ach, und garantiert 250.000 Euro bekommt die Frau, die als letzte mit mir schläft..."


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22. Februar 2015

Affe erbt

 

Affe als Alleinerbe

Ein reiches kinderloses Ehepaar in Indien will seine gesamten Besitztümer an den Hausaffen vererben.

Das Tier sei wie ein Sohn für sie, erklärte das Paar.

Sollte Chunmun sie nicht überleben, wollen die Eheleute ihr Vermögen der Affenfürsorge spenden.

Affe als Kinderersatz

"Die Leute sagen vielleicht, dass wir verrückt sind, sie mögen sich sogar über uns lustig machen. Aber wir wissen, wie teuer uns Chunmun ist."

 


14. Februar 2015

Gerhard Richter



Nichts erfinden, keine Idee, keine Komposition, keinen Gegenstand, keine Form - und alles erhalten: Komposition, Gegenstand, Form, Idee, Bild.

Gerhard Richter
, Maler, wurde am 9. Febr.  84



25. Januar 2015

Erbe nur bei Scheidung

 

 

Für Sie gelesen - vor fünf Jahren:

Großmutter hinterläßt Enkel Millionen...

...der Haken an dem Erbe der millionenschweren Oma: Den Geldsegen gibt es laut Testament  nur bei einer Scheidung von der - der Oma verhaßten - Ehefrau.

"Wenn das kein klarer Fall von Erpressung ist" schreibt die Süddeutsche.

Eine israelische Zeitung berichtet, die Oma habe die langjährige Ehefrau ihres Enkelsohns nicht leiden können. Auch der Kontakt zu dem Urenkel war seit Jahren abgebrochen.

 


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23. Januar 2015

Ariel Scharon + 2014

 

A r i e l S c h a r o n -  heute vor einem Jahr - 2014 verstorben

Acht Jahre lag er nach einem Schlaganfall im Koma - viele wußten gar nicht, daß er noch "lebt". Nun ist er gestorben. Er atmete selbst, wurde aber mittels Magensonde ernährt.

Wer das für sich ausschließen möchte, muß zwingend eine Patientenverfügung verfassen, in der dieser Fall geregelt ist.

Die Grundsätze der ärztlichen Sterbebegleitung sagen dazu:

"Patienten mit schwersten zerebralen Schädigungen und kogniti-
ven Funktionsstörungen haben, wie alle Patienten, ein Recht
auf Behandlung, Pflege und Zuwendung.

Art und Ausmaß ihrer Behandlung sind gemäß der medizinischen Indikation vom Arzt zu verantworten; eine anhaltende Bewusstseinsbeeinträchtigung allein rechtfertigt nicht den Verzicht auf lebenserhaltende Maßnahmen." (III Behandlung bei schwerster zerebraler Schädigung - Satz 1 und 2)


Wer gute Informationen über Wachkoma, apallisches Syndrom und alle Zustände schwerster hirnorganischer Schäden wünscht, dem sei entweder das Buch von Borasio Über das Sterben, S. 115 ff

http://bit.ly/1eMWeQh

oder von de Ridder, Wie wollen wir sterben, S. 158 ff

http://bit.ly/1m0LgJq

empfohlen.

 


27. Dezember 2014

Aufschieberitis ?

 

Sie neigen dazu, die Dinge aufzuschieben,

Testament, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung ?!

Keine Angst, das Problem, das Sie so vorwurfsvoll anstarrt, meint es gar nicht persönlich - es will nur irgendwann von irgendwem gelöst werden. Es reicht, wenn Sie jemand damit beauftragen, der sich darin auskennt, womit Sie sich herumquälen . . .

 

 

 

. . . z.B. Ihren Fachanwalt für Erbrecht ! Folgen Sie dem Tipp von Passig / Lobo: Sourcen Sie out !

 

 

                  


23. Dezember 2014

Linsen mit Speck



Vor seinem Tod scharfen Linseneintopf essen

Schauspieler Dominic Raacke alias "Tatort"- Kommissar Till Ritter würde vor seinem Tod noch einmal "Linseneintopf mit Speck und Würsten" kochen.

"Scharf und würzig soll er werden, ein guter Wein dazu, der mich betäubt und mir den Abschied etwas leichter macht. Dann suche ich mir ein geeignetes Plätzchen und mache es mir bequem".

Wenn er die letzten 24 Stunden vor seinem Tod planen müsste, würde er wahrscheinlich erst einmal rituell Abschied nehmen von ihm nahestehenden Menschen. "Ein letzter Kuss, eine Umarmung, ein langer Blick in die Augen. Das wird mir schwerfallen."

             


21. Dezember 2014

Wort zum Sonntag

 

Soll ich Ihnen mal richtig den Sonntag - noch dazu den ersten Advent - verderben ?

Womit ich das schaffen will ? Ganz einfach: mit dem Thema Altersvorsorge und Geldanlage !

Sehen Sie, da seufzen Sie bereits; aber es kommt noch doller als Sie (alter Schwarzmaler) denken:

Volker Looman in der FAS rechnet uns vor, daß bei einem 60-jährigen Arzt ein Barvermögen von 1,5 Mio. Euro nicht ausreicht, um bis zum Ende des Lebens eine Rente von monatlich 5 000 Euro zu sichern.

Wörtlich:

"Die Zahlen mahnen zu Besonnenheit. Das kostet zwar Geduld und Kraft, doch wer glaubt, dass Geld keine Arbeit mache, dass sich das Problem auf dem Weg vom Golfplatz ins Opernhaus lösen lasse, ist auf dem Holzweg."

               


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21. Dezember 2014

Netzwerk

 

 

Die Orientierung an Autoritäten bricht zusammen. Man nimmt Politikern ihr Besser-Wissen nicht länger ab. Auch bei Anwälten und Medizinern ist die Erosion ihrer Autorität unendlich weit fortgeschritten. Für Ärzte ist das eine Katastrophe: Ihre Patienten sind auf einmal bestens informiert, fragen und fordern. An die Stelle von Autorität tritt dieses eigentümliche, breitgestreute, selbstkontrollierte Netzwerkwissen.

 

Norbert Bolz

          


08. Dezember 2014

König Lear

 

King Lear

 - eines der großen Werke des (großen) William Shakespeare (1564–1616).

 Was hat es mit Erbrecht, was mit Vorsorge zu tun ?


Nun, der Bildungsbürger erinnert sich dunkel, worum es in diesem Drama geht: um das Erbe eines Vaters und der lieben Tochter, die er enterbt, und den beiden bösen Töchtern, die er beerbt und die ihn zum Dank dafür  in den Wahnsinn treiben...


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04. Dezember 2014

Tanzen

 

 

Writing about music is like dancing about architecture. / Über Musik zu schreiben ist wie über Architektur zu tanzen.

 

Frank Zappa, heute vor 21 Jahren verstorben


02. Dezember 2014

Hotel Incontinental



Vision Zukunft:

Die Babyboomer gehen in Rente, müssen irgendwann gepflegt werden; gegenseitig können / müssen sie sich (gottlob) nicht pflegen. Junge sind aber auch nicht genügend da; das Reservoir von Polinnen ist ausgeschöpft. Inzwischen werden wir von Schwarzafrikanerinnen betreut, doch nicht aus Kenia, aus den ärmeren Ländern dort, Ghana oder so. Chinesen pflegen, kosten aber.

Pflegeheime heissen im Volksmund Hotel Incontinental, dafür ist der Charles-Eames-Chair nun in der Version von David Pompa mit Rollstuhl-Rädern erhältlich. Schon 2002 war Shakespeare`s King Lear bei Luk Perceval ein dementer Alter im Heim; Töchter Goneril und Regan sind mit der Pflege schlicht überfordert und nur noch habgierig... Na dann, guten Rutsch in die Urne ! :-)

                      


30. November 2014

Fete

 

 

Heute vor 30 Jahren feierte ich in meinen damaligen Praxisräumen Holzmarkt 1 (über der City-Apotheke - siehe Foto) mit Freunden

 

"1 Jahr Anwaltspraxis" (genaugenommen wäre die Fete im März 1985 fällig gewesen - siehe Lebenslauf)

 

Frischfromm-fröhlich-frei textete ich in der Einladung  - augenzwinkernd: Kein Geld, kein Image, keine Ahnung... wenn das kein Grund zum Feiern ist.


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24. November 2014

Kurzum


 

Kurzum,
es wird derzeit in Krankenhäusern und Pflegeheimen vieles in bester Absicht getan, was die Menschen ungewollt, aber aktiv am friedlichen Sterben hindert !

Prof. Dr. med. Gian Domenico Borasio

Schauen Sie das Video zu seinem neuen

Buch "Über das Sterben" an !



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23. November 2014

Wann dürfen wir sterben ?

 

Für Sie gelesen - heute vor vier Jahren:

Wann dürfen wir sterben ?

Sterben ist ein Prozess, den man nach Ansicht des Münchner Palliativmediziners Gian Domenico Borasio nach Möglichkeit nicht stören sollte. Er nennt es „das liebevolle Unterlassen am Lebensende“. Dazu gehöre mitunter mehr Mut als zum Tun.

Doch lesen Sie selbst !

 


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15. November 2014

Schreibtisch

 


Die meisten Unfälle passieren im Haushalt - ist ein beliebter Ausspruch.

Die Anwaltswerbung hat ihn abgewandelt :

Die meisten Unfälle passieren am Schreibtisch !

Es kommt aber darauf an, an welchem Sie arbeiten lassen ! :-)

 


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15. September 2014

Irgendwann...

 

 Das Alter -

 irgendwann betrifft es jeden !

 

 

Die Vorsorgevollmacht -

irgendwann versorgt sie jeden !  

 

 


07. September 2014

Wir machen so was !

 

Wer holt das Berliner Testament

nach Recklinghausen ?

 

 

 

 

 

 

 

Wir machen so was ! :-)

 

 

 

                    


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01. September 2014

Dr. Gisbert

 

 

97-jährige schreibt an "Dr. Gisbert Bultmann" - die Alten haben noch Respekt...

dabei bin ich gar kein Dr. - hab´ aber keine Einwände gegen diese Promotion im 

Schnellverfahren: keine Kosten, kein Zeitaufwand, keine lästigen Plagiatsvorwürfe... der ein oder

andere wäre neidisch !

 


01. September 2014

Früher oder später

 

 

       Früher

 

 

         

         an

 

 

 

 

 

          später

 

 

        

         denken!

 

 

 

 


25. Juli 2014

Furcht

 

 

Ich fürchte nicht den Tod, / der mich zu nehmen kümmt ; / ich fürchte mehr den Tod, / der mir die Meinen nimmt.

 

Friedrich von Logau, heute vor 359 Jahren verstorben

 


03. Juli 2014

Streit

 

 

Behutsamkeit

gewinnt den Streit.

 

Abraham a Sancta Clara, heute vor 370 Jahren geboren

         

        


02. Juli 2014

66 Jahre Ehe

 

Meine Eltern w ä r e n  heute 68 Jahre miteinander verheiratet,

eine lange Strecke lag hinter ihnen,

eine gute Weile begleiteten die Kinder diesen Weg,

natürlich mit  Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung !

                                       


01. Juli 2014

Soft skills ?!


 

Vor zwei Jahren war hier zu lesen:


Es ist ein Kreuz: Bei der Organspende nutzt der Medizinbetrieb die vorhandene Spendebereitschaft nicht aus, weil man nicht imstande ist, die Angehörigen zu überzeugen.

In der Palliativmedizin das gleiche Bild; es fehlen Ärzte, die genügend Empathie aufbringen.

Lesen Sie hierzu den Artikel aus der FAZ !
 
 


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30. Juni 2014

Ikonen

 

Vor zwei Jahren war hier zu lesen:

Die oder der sei eine moderne Ikone des Pop, der Kunst - oder was auch immer. Eine zeitgenössische Phrase, die uns alle Nasen lang entgegentönt.

Hier ist von wahren Ikonen die Rede: Recklinghausen birgt mit seinem Ikonen-Museum die bedeutendste Sammlung orthodoxer Kunstwerke außerhalb Russlands.

Da der Etat zum Ankauf dürftig ist, kommt Schenkungen und Nachlässen von Freunden der Ikonen große Bedeutung zu. Ich selbst habe eine Reihe von Schenkungen als Berater begleitet. Wegen immer neuer Schenkungen mußte ein Erweiterungsbau her, der heute feierlich eröffnet wird.

                           


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10. Juni 2014

Recht zu sterben

 

Für Sie gelesen - vor vier Jahren, doch aktuell:

Wer darf bestimmen, ob ein Leben zu Ende gehen soll ?

Ein Gespräch mit der Palliativmedizinerin Birgitt van Oorschot über unnötiges Leiden, Misstrauen gegenüber Angehörigen und Maximaltherapie für 94-Jährige.

Sie hat den Schlauch irgendwann einfach durchgeschnitten: Weil sie ihrer im Koma liegenden Mutter ein würdiges Sterben ermöglichen wollte, hat eine Frau deren künstliche Ernährung unterbrochen.

Das Pflegeheim hatte sich geweigert, diesen Schritt zu gehen. Vor dem Bundesgerichtshof wird der Fall nun neu verhandelt - es ist ein Grundsatzprozess zu den strafrechtlichen Fragen der passiven Sterbehilfe: Wann darf bei unheilbar kranken, nicht mehr ansprechbaren Patienten die medizinische Behandlung abgebrochen werden ?

Lesenswertes Interview in der Süddeutschen Zeitung !


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16. Mai 2014

High involved

 

 

 

Sie glauben, "die Vorsorgevollmacht  für Mutter hat noch Zeit"?

Sie haben doch ihre Kontovollmacht; reicht das nicht ?

Und überhaupt:

Warum soll ich das eigentlich alles machen; sind da nicht auch noch meine Geschwister...?


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11. Mai 2014

Freitod mit 95

 

Vor einem Jahr:

Medizin-Nobelpreisträger scheidet mit Sterbehilfe aus dem Leben

Zuvor vertraute der 95-Jährige Christian de Duve der Brüsseler Zeitung „Le Soir“ seine Gedanken über den Tod an:

„Ich habe vor dem Danach keine Angst, denn ich bin nicht gläubig“, sagte er: „Ich werde verschwinden, es wird nichts bleiben.“

De Duve war schwerkrank und hatte sich deshalb für Sterbehilfe entschieden. Er wollte nur noch die Ankunft seines Sohnes aus den USA abwarten, um im Kreise seiner Familie aus dem Leben zu scheiden
 

Seine Tochter Françoise sagte dem Blatt, ihr Vater sei sehr gelassen gewesen: „Er sagte uns Adieu und lächelte uns zu, dann ging er von uns.

      


09. Mai 2014

Wie wär´s mit nie ?

 

 

Es gab mal einen New Yorker-Cartoon, in dem ein Mann im Büro telefoniert: »Donnerstag geht nicht.

Wie wär’s mit nie ? Passt Ihnen nie ?« - »Passt mir gut. Aber wir telefonieren besser vorher noch mal, ja ?«

SüddeutscheZeitungMagazin vor vier Jahren

 


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06. Mai 2014

Clooney

 

 

Tiefschürfende Weisheit verkündet "the sexiest man alive",  George Clooney - heute wird er 53:

bevor er sterbe, wolle er lieber altern... aha !

Ach, Clooney, die Frauen lieben Dich doch jetzt schon mit Deinen grauen Haaren - und wenn Sie einen Philosophen wollten, dann würden sie sich an Peter Sloterdijk halten.

Du könntest taubstumm sein, und sie würden Dich klo(o)nen lassen !

 

 


02. Mai 2014

Erbtanten

 

 

Erich Mühsam – Die Psychologie der Erbtante


Eine Tantologie aus 25 Einzeldarstellungen als Beitrag zur Lösung der Unsterblichkeitsfrage

 

Die reiche Erbtante: Synonym der Hoffnung auf ein sorgenfreies Leben. Doch kein einziger Neffe, keine einzige Nichte der Tanten in diesem Buche kommt wirklich in den Genuß der Erbschaft – weil der Begriff der Erbtante eine Vorspiegelung falscher Tatsachen ist ! Das beweist diese höchst amüsante Untersuchung.

                                    


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20. April 2014

Frohe Ostern

 

 

Ich wünsche allen ein

Frohes Osterfest !

 

 

 

 

 

 


17. April 2014

Be different !

 

Wer im Wettbewerb bestehen will ...

 

                  

                                          ... muß sich unterscheiden ! :-)

               


09. April 2014

Heilmittel

 

 

Wer neue Heilmittel scheut, muß alte Übel dulden.

 

Francis Bacon, heute vor 388 Jahren verstorben

 


06. April 2014

Irgendwann...

 

Das Alter -

irgendwann "erwischt" es jeden !

 

 

Die Vorsorgevollmacht -

irgendwann "erfrischt" sie jeden !

 

                         


04. April 2014

Limit

 

 

Wer öfter mal an´s Limit geht . . .

 

 

 

 

. . . sollte Vorsorge für danach treffen !

 

 

                  


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04. April 2014

Das Krankenhaus verklagt Sie...

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)

               


24. März 2014

Die alte Dame und die Bank



Vor zwei Jahren war hier zu lesen:

Bank verkauft 88-jähriger Fonds mit 20 Jahren Laufzeit

Die Commerzbank verkaufte einer 88-jährigen Dortmunderin einen Schiffsfonds mit einer Laufzeit von 20 Jahren. 40.000 Euro wollte die Seniorin bei der Bank einfach nur "sicher anlegen". Sie müsste 108 Jahre alt werden, um wieder an ihr Geld zu kommen. Das schaffte gerade mal Jopi Heesters  Jetzt zieht die mittlerweile 92-Jährige gegen die Bank vor Gericht...

               


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06. März 2014

Planet Wissen: Sterbehilfe

 

Planet Wissen: Sterbehilfe - Ein Anwalt kämpft: Sendung vom 06.03.2014

Erika Küllmer liegt im Wachkoma ohne Aussicht auf Genesung. Der Rechtsanwalt Wolfgang Putz rät ihrer Tochter, den Schlauch zur Magensonde der Mutter zu durchtrennen.

Ein verhängnisvoller Rat: Der Anwalt wird wegen Totschlags verurteilt!

Doch Putz kämpft weiter: für den Willen der Patienten und für Klarheit in der Rechtsprechung.

  
 


03. März 2014

Karneval


Lust

Jeder fällt sich um den Hals
Zu der Zeit des Karnevals.
Und nach alten Münchner Bräuchen
Hörst du ihn vor Lust fast keuchen.

Bis zur Drau, bis zur Sau
Hörst du herzigen Radau.
Wo du deinen Blick hin schwenkst,
Quietscht die Stute, bläst der Hengst.

Ganz nur Pfeife, ganz nur Tute
Lärmen sie durch die Redoute.
Mit Musik und blauem Dunst
Herrscht a kreuzfidele Brunst.

Menschensehnsucht?, dick verdeckt?
Arme, in die Welt gereckt?
(... Mit dem Hin- und Herwärts-Neigen
junger Körper gehn die Geigen ... )

Ernst Blass

 


26. November 2013

Tun oder Unterlassen ?

 

T o   d o  o r not  t o d o ?!

Ich verkürze mal: Jedes zweite Krankenhaus is´ pleite !
http://bit.ly/1h24wZ1

Was macht man, wenn man unterzugehen droht, wenn einem das Wasser bis Oberkante Unterlippe steht ? Man rudert wie verrückt mit den Armen und Beinen, hektische Aktivität eben:

Man setzt noch mehr Herzkatheter, operiert auf Deibel komm´ raus, pflanzt noch mehr künstliche Hüft- und Kniegelenke ein usw.usf.

Für den alten Patienten bedeutet das: Übertherapie - mit Medikamenten und Massnahmen (wie künstliche Beatmung und Ernährung) ! Und das ist genau das, was der oft nicht wünscht.

Deswegen gibt´s die P a t i e n t e n v e r f ü g u n g. Sie ist im Kern ein V e r b o t von Ü b e r t h e r a p i e . Lesen wir hierzu Gian Domenico Borasio:

http://bit.ly/17IZ4XG

Wir brauchen keine sprechende Medizin (reden tun Ärzte genug - ge
nau wie Anwälte), sondern eine h ö r e n d e Medizin !

Die Crux ist: Nichtstun (vereinfacht gesagt) wird überall schlecht bezahlt, gerade auch im Krankenhaus (es gibt das Wort vom "medizinisch-industriellen Komplex"); deswegen kommt alten Patienten so selten die Therapie des "liebevollen Unterlassens" (wie Borasio es nennt) zugute.

Wir brauchen also keine to-do-list, sondern eine

Liste des Unterlassens -

das ist Ihre P a t i e n t e n v e r f ü g u n g !!!
 
                 

 


18. November 2013

Von vorne !

 

 

Wenn Du Spaß haben willst, starte von hinten, wenn Du gewinnen willst, starte von vorne !

 

Sebastian Vettel, jüngster viermaliger Weltmeister der Formel 1

                                          

 


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02. November 2013

Mandant & Anwalt

 

 

Vertrauen ist die Grundlage des Verhältnisses zwischen Anwalt und Mandant.

 

 

 

 

 

Erst das persönliche Gespräch begründet dieses Vertrauen. Daran hat sich in Jahrtausenden nichts geändert

 

 

 


 

 

 

 

Manchmal wird etwas durch die Blume gesagt - doch blumig oder nicht: Stets bleibt der Inhalt des Gesprächs für Dritte tabu. Verschwiegenheit ist Ehrensache ! 

 

 


Man darf auch mal etwas deutlicher werden, aber es geht darum, daß der Anwalt den Mandant versteht. . .

 

 

               

   . . . nicht immer stellt sich sofort ein Gleichklang her, doch schließlich muß es einen klaren Kurs geben, der gemeinsam gehalten wird. Dann steht am Ende auch der gemeinsame Erfolg !

 

                


01. November 2013

Werkstatt

 

 

Juristen und Sprache - zwei Welten prallen aufeinander !

Ergründen Sie das Geheimnis, wie Anwälte es schaffen, ihre Schreiben "mit Girlanden auszuschmücken". Machen Sie mit bei der kleinen Werkstatt:

In sechs Schritten bringen Sie einem Allerwelts-Satz spielerisch bei, auf Anwalts-Stelzen zu gehen.

 


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23. Oktober 2013

AIDA statt Altenheim

 

Für Sie gelesen - vor sieben Jahren :

Ich will nie ins Altenheim“

Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht in ein Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff . . .

 



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17. Oktober 2013

Kommunizieren

 

Die Pfade menschlicher Kommunikation sind bisweilen verschlungen. Das hat uns Paul Watzlawick gelehrt, der vor sechs Jahren verstarb.

Eines seiner Axiome war:

Man kann nicht nicht kommunizieren, da wir auch durch Gesten und Verhalten Signale senden, die der Empfänger deutet.

            


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29. September 2013

Wort zum Sonntag II

 

Am siebten Tag schuf Gott die Welt - aber warum am Sonntag, der ist doch zu heiligen ?

Nun ja, er hatte prokrastiniert. Er hatte waass ? Nichts Unanständiges, a u f g e s c h o b e n , ziemlich menschlich eigentlich, nichts Göttliches. Prokrastinieren ist ein verschwurbeltes Fremdwort für  A u f s c h i e b e n.

Das kennen Sie ? Aber vielleicht nicht das Buch dagegen; doch was heißt schon dagegen. Ändern tut´s daran nichts. Wenigstens Sie nehmen es sich nicht mehr so zu Herzen. Immerhin, das schaffen Passig / Lobo.

Schon der Werbe-Clip dazu ist Spitze. Mehr darüber !

 


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27. September 2013

Feel the difference - beim Anwalt !



Feel the difference ! Make the most of now ! We love to entertain you !

 

Deutsche Unternehmen schmücken sich gerne mit Anglizismen. Studien haben allerdings ergeben, daß der Kunde zumeist railway station versteht, zu deutsch: Bahnhof !

 

 

 

Dem Mandanten dürfte es nicht anders ergehen: Ob der Anwalt und Notar etwas von seinem Fall versteht, weiß er oft so recht nicht. Ihm käme die Aufforderung "feel the difference" - fühl´ den Unterschied - genauso nebulös vor wie dem Autokäufer, der angesichts der sich immer mehr ähnelnden Autotypen den Überblick längst verloren hat.


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23. September 2013

Wir machen so was !

 

Wer sagt einem, was in eine

Patientenverfügung

gehört, damit sie beachtet wird ?

 

 

 

Wir machen so was ! :-)

 

 

         


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21. September 2013

4 Jahre Patientenverfügungsgesetz


Mit dem Gesetz ist eine Rechtssicherheit bezüglich der Verbindlichkeit von Patientenverfügungen erreicht worden, vor allem die Vermeidung einer unnötigen Verrechtlichung des Arzt-Patienten-Verhältnisses am Lebensende. Begrüßenswert ist die Festlegung, dass Betreuungsgerichte nur im Fall eines Dissenses über den Patientenwillen anzurufen sind...sowie, dass bei fehlender Indikation oder eindeutiger Patientenverfügung die Bestellung eines Betreuers nicht notwendig ist.

Prof. Dr. med. Gian Domenico Borasio

        


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20. September 2013

TV Einschalten: Schaltet mich ab !

 

Schaltet mich ab!

Patientenverfügung im Ärztealltag - 3sat

Rosemarie Löw ist unheilbar lungenkrank und fällt mit akuter Atemnot ins Koma. Vom Notarzt gerettet wird sie in einem Krankenhaus sofort an eine Beatmungsmaschine gehängt. Gegen ihren Willen, wie sich später herausstellt. In ihrer Patientenverfügung hatte sie festgehalten, dass sie nicht an eine lebensverlängernde Maschine angeschlossen werden möchte. Aber die Verfügung wurde zu spät gefunden. Jetzt bettelt Rosemarie Löw täglich darum, dass die Ärzte ihren Willen erfüllen. Die Ärzte ringen um die richtige Entscheidung: menschlich, juristisch und moralisch.

                  


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09. September 2013

Letzte Regie

 

Heute vor fünf Jahren :

Der Regisseur Ingmar Bergmann ist nach seinen Regie-Anweisungen beerdigt worden.

Laut dpa wurde er auf der Insel Farö in einem schlichten Kiefern-Sarg seiner Wahl zu Grabe getragen und beigesetzt.

Nach seinem Wunsch spielte man Musik von Johann Sebastian Bach und sang schwedische Kirchenlieder.

 


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07. August 2013

Erschütternde Unverfrorenheit


Vor einem Jahr war hier zu lesen - wenn er sich mal nicht getäuscht hat...


FAZ-Interview mit dem Medizinrechtler Höfling zur Organspende:


Ich glaube, der Göttinger Skandal wird in einem Jahr vergessen sein. Ich sehe die gravierenden Auswirkungen allein dieses Skandals auf die Spendebereitschaft noch nicht. Ich glaube aber auch nicht, dass die Neuregelungen das Spendeaufkommen wirklich erhöhen werden. Und schließlich glaube ich auch nicht, dass mit der sogenannten Informationslösung jetzt tatsächlich die handelnden Akteure bereit sind, die angemessenen Informationen für eine reflektierte Entscheidung zur Verfügung zu stellen. Und da liegt das eigentliche Problem: Das Transplantationssystem hat bisher als ein in sich geschlossenes, auf eigenen Regeln basierendes System funktioniert...

 


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04. August 2013

Jeanne Louise Calment

 

 

In memoriam: Heute vor sechzehn Jahren verstarb die zu ihrer Zeit älteste Frau der Welt: Jeanne Louise Calment * 21. Februar 1875 in Arles, Frankreich; † 4. August 1997 ebenda.

Sie erreichte das höchste - bis dahin festgestellte - Lebensalter: 122 Jahre, 5 Monate und 14 Tage.

Sie war eine illustre Dame und um ihr Leben ranken sich zahlreiche Geschichten und Legenden. Eine davon löst selbst bei Rechtsanwälten und Notaren ein Lächeln der Schadenfreude aus:

 


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13. Juli 2013

Streichholz

 

 

Er war aus dem Geschlecht jener, die einen Wald fällen mußten, um ein Streichholz zu produzieren.

 

Marcel Reich-Ranicki über Isaac Babel, heute vor 119 Jahren geboren

 

 


09. Juli 2013

Mehr Ideen als PS II



Wenn möglich bin ich mit dem Rad auch

beruflich unterwegs:

Seit Ende April 2011 habe ich 5055 km

zurückgelegt; macht fast 200 km im Monat und gut

6 km pro Kalendertag !

                 

            


08. Juli 2013

Millionen-Erbe an Sohn

 

 

«Sopranos»-Star Gandolfini vererbt Millionen an Sohn

Die beiden Kinder von «Sopranos»-Star James Gandolfini erhalten den Löwenanteil seines Erbes. Der Schauspieler war kürzlich in Rom im Alter von nur 51 Jahren an einem Herzinfarkt gestorben.

Sohn Michael (13) aus Gandolfinis erster Ehe soll neben dem gesamten Schmuck und Kleidungsstücken seines Vaters Teile des auf 70 Millionen Dollar geschätzten Vermögens erben. Bis zu seinem 21. Lebensjahr ist der Nachlass aber unter Verschluss.

             


23. Juni 2013

Ewige Jagdgründe

 

Pierre Brice, Schauspiele (Winnetou), will nach Bayern ziehen. "Meine Frau Hella und ich haben uns schweren Herzens entschlossen, unser Haus in Frankreich zu verkaufen. Bald wollen wir uns in der Nähe von München niederlassen.

Meine ewigen Jagdgründe liegen in Deutschland. Wenn ich gehe, will ich, dass meine liebe Frau bei ihrer Familie ist. Ich will nicht, dass sie alleine ist".

                                                          


12. Juni 2013

Müll & Schlamm

 

"Müll schleppen statt Jura" und "Schlamm schaufeln statt Jura"

heißt es in Passau und anderswo... na, machen wir denn sonst etwas anderes als (anderer Leute) Müll schleppen und (ihren) Schlamm schaufeln ? :-)

Und, manch Jura-Student entdeckt vielleicht seine praktische Begabung:

Es würde gewiß ein lustiger Plan werden, wenn man jeden Menschen in seine rechte Stelle setzen wollte. Manch schlechter Jurist würde alsdann ein guter Holzhacker werden.

(Immanuel Kant)

                           


23. April 2013

Quiz II



Ärzte, Hand auf Herz - wer von Euch kennt die "Grundsätze für die ärztliche Sterbebegleitung"
- hatte ich gefragt.

Der mir persönlich bekannte Dr. med. Matthias Thöns, Arzt für Anästhesiologie, Notfall- & Palliativmedizin, in Witten, antwortete mir wörtlich:

"Die sind sehr gut, ich habe schon mehrere Artikel mit Verweis darauf geschrieben, aber sie sind leider sehr, sehr unbekannt !"

Er war übrigens gerade bei hartaberfair und ist im Internet noch anzuschauen.


20. April 2013

Vocatus

 

Vor einem Jahr war hier zu lesen:

Vocatus atque non vocatus deus aderit - Gerufen oder nicht gerufen, Gott wird da sein!

Zwei Männer im Rentenalter hatten bei mir eine gegenseitige Vorsorgevollmacht mit Patientenverfügung beurkundet. Sie lebten - ledig und kinderlos - zusammen. In meinen Vorträgen mit Dr. Günnewig habe ich sie mindestens zwei Mal gesehen. Kluge Leute, die sich im Gesundheitswesen auskennen. Anlass dafür, daß "es nun geschehen" sollte, war, daß für den Älteren eine Operation an einem Aneurysma der Aorta bevorstand. Minimal-invasiv solle die vor sich gehen, man befürchte nichts, aber man könne ja nie wissen.

Jetzt treffe ich den jüngeren von beiden; bleich sieht er aus, denke ich sofort. Sein Freund war wenige Tage nach Karneval gestorben. Minimal-invasiv hatte nicht geklappt, es mußte klassisch-chirurgisch operiert werden. Das überlebte er nicht...

                   


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17. April 2013

Fröhlich lebensmüde

 

Der Schauspieler Hilmar Thate war bereits mit 75 "fröhlich lebensmüde"
Seit über 50 Jahren stehe er auf der Bühne.

"Irgendwann hat man doch alles mal satt. Sogar das Leben",

sagte er in einem Interview der Zeitschrift "Super Illu" schon anlässlich seines 75. Geburtstages im Jahr 2006. Heute wird er 82 Jahre alt.

Sollte man mal drüber nachdenken:

Der Mensch hat ein Recht dazu, zu sagen: Es ist genug !

                  

               


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13. April 2013

Bin ja nicht Kafka



Per Testament zu bestimmen, daß meine Tagebücher verbrannt werden, wäre dann doch zu pathetisch.Ich bin ja nicht Kafka.

Inge Feltrinelli



10. April 2013

Frühling

 

 

Wie Samen, die unter der Schneedecke

träumen, träumen unsere Herzen vom

Frühling.

 

Khalil Gibran, heute vor 82 Jahren verstorben

 

                  


26. März 2013

Hoppe & Borasio



Für Sie gelesen - heute vor sechs Jahren:

"Sterben ist nicht normierbar"

Der (damalige) Präsident der Bundesärztekammer Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe - und der Palliativmediziner Prof. Dr. Gian Domenico Borasio in einem

 

"Spiegel"-Streitgespräch über die schweren Entscheidungen am Sterbebett, die Angst vor der Apparatemedizin und das - damals -  geplante Gesetz zur Patientenverfügung.

 


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22. Februar 2013

Digitaler Tod

 

Der digitale Tod – eine Aufgabe für den Gesetzgeber ?!

Facebook zählt mittlerweile über 800 Mio Nutzer; die weltweite Verbreitung von Social Media, Websites etc. lässt nun auch den "Digitalen Tod und digitale Vererbung" ins Blickfeld rücken.

Was passiert mit Accounts von E-Mail Diensten oder Sozialen Netzwerken bei Versterben des Nutzers ? Gehen die Inhalte, E-Mails und Einträge auf die Erben über ? Welche Regelungen finden sich in den Nutzungsbedingungen der Provider ?

Diese Fragen und Antworten werden auf dem 64. Deutschen Anwaltstag am 7. Juni 2013 präsentiert und diskutiert.

                                                            


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19. Januar 2013

Mit Anwalt... II

 

 

Heute vor 90 Jahren, am 19. Januar 1923, schrieb Adele Bloch-Bauer  "im stillen Kämmerlein" ihr Testament.

Hier können Sie´s nachlesen.

Man kann es getrost als Lehrbeispiel ansehen dafür, wie ein Laie gut gemeint ("bei klarem Bewußtsein"), aber schlecht gemacht die "letzten Dinge" regelt und so langwieriges und kostspieliges Unheil anrichtet.

 


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19. Januar 2013

Mit Anwalt...

 

 

 

"Aber bitte mit Anwalt !" - möchte man folgende Episode überschreiben.

Heute vor 90 Jahren schreibt eine österreichische Dame folgendes Testament:

„Die 2 Portraits und die 4 Landschaften, die in

meinem Zimmer hängen, bitte ich meinem Ehe-

gatten, nach seinem Tod der Staatsgalerie in...(?) zu hinterlassen.“

Die Dame starb am 24.01.1925. Es begann eine erbrechtliche Auseinandersetzung, die erst 81 Jahre später durch einen Schiedsspruch vom 15.01.2006 beendet werden sollte.

 

 


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17. Januar 2013

Mehr Rechte bei Ärztepfusch


Vor 1 Jahr war hier zu lesen:


Siebzehntausend Patienten jährlich versterben an Behandlungsfehlern. Neue Regeln sollen ihnen und ihren Angehörigen den Rücken stärken und ihre Möglichkeiten verbessern, für ihr Recht zu streiten. So sollen die Krankenkassen verpflichtet werden, ihr Wissen zur Verfügung zu stellen und zu helfen, gegen Ärzte und Krankenhäuser vorzugehen.

Mehr darüber in einem Gespräch der Süddeutschen mit den MInistern Bahr und Leutheusser-Schnarrenberger.

          


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12. Dezember 2012

Schnapszahl - Schnapsidee ?!

 

Der 12. Dezember 2012 ist ein begehrter Heirats-Termin !

Auf den Standesämtern dürfte rege Betriebsamkeit herrschen: 12.12. er Termine in RE wurden lange im vorhinein vergeben...

Viele wollen den ultimativen Glücks-Termin zum Heiraten.

                                         


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04. Dezember 2012

Mit Testament helfen !

 

 

 

 

 

Mit  Ihrem Testament für UNICEF ermöglichen Sie Kindern ein menschenwürdiges Aufwachsen.

 

 

Ihr

Notar und

Fachanwalt für Erbrecht

sagt Ihnen wie´s geht !

 

 

 


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25. November 2012

Spitze

 

 

Gut elf Monate ist das Jahr "alt".

Zwischenbilanz dieser Internetseiten:

rund 83 000 Besucher machten über 1 Million 880 Tausend mal Klick !

Das ist Spitze ! Vielen Dank für Ihr Interesse !

                        

 


23. November 2012

Schlüssel

 

 

 

Ihr Erbgut entschlüsseln kann ich nicht ...

 

 

 

 

 

 

... wohl aber Ihren Erbfall ! :-)

 

            


17. November 2012

Schöngeist

 

"Link-Tipps

 


Internet-Recherche leicht gemacht: Wir haben für Sie informative, interessante und unterhaltsame Online-Angebote zusammengestellt."

 

So weist die Redaktion Planet-Wissen  von WDR / SWR  / br alpha auf meine Web-Site hin.:

 

"Kein Widerspruch: juristisch und schöngeistig

 

Anwalt Gisbert Bultmann beschäftigt sich nicht nur mit den Gesetzen, sondern auch mit einem bunten Allerlei zum Thema Erben. Auf den Internetseiten hat er interessierten Schöngeistern ein breites Sammelsurium bereitgestellt. Ein Blick darauf lohnt sich. Hier finden sich eine Zitatensammlung aus literarischen Werken, gesammelte Anekdoten sowie Informationen und einen Einblick in berühmte Erbfälle und Testamente."


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08. November 2012

Schau-Spiel Anwalt

 

 

Berlin ist immer eine Reise wert, sei es beruflich oder privat:

Freitag und Samstag, den 9. und 10. November nehme ich an einem Kurs der Anwaltsakademie im Deutschen Anwalt Verein teil.

Er findet statt an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und lautet "Schau-Spiel Anwalt". Er handelt von Gestik, Mimik, Rhetorik sowie Fremd- und Selbstwahrnehmung des Anwalts. Wenn es auch nichts nützt, so besteht wenigstens die Hoffnung, daß es Spaß bringt ! :-)

                                                 


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05. November 2012

Demenz Betreuung II




Auf zwei neue Angebote für Menschen, die Demente betreuen, hatte ich hingewiesen.

Einen Klassiker, der längst zum Alltag gehört, muss man auch mal (wieder) erwähnen:

das AB-Café:

Angehörige von Dementen und Betroffene können im Caritas-Haus an jedem ersten Mittwoch-Nachmittag des Monats bei Kaffee und Kuchen und Plauderei verschnaufen. Ihre Schützlinge werden derweil von Fachkräften in der Tagesklinik der Geriatrie des Prosper betreut.

Info über den nächsten Treff lesen Sie hier !

               
                  

31. Oktober 2012

Überraschungs-Ei

 

Heute vor 4 Jahren war hier zu lesen:

Die Anwaltsrobe ist immer noch schwarz, sie hat eine Seitentasche mit Taschenbeutel und einen Satinbesatz aus hundert Prozent Polyester.

... der rechtliche Rat ist ein handelbares Wirtschaftsgut, das auf dem Markt so angeboten wird wie der Joghurt und die Diät-Margarine – manchmal sogar in Nähe der Regale.

Es gibt die juristischen Ferkelstecher in den Hinterzimmern, es gibt die hochqualifizierten Spezialisten, die europaweit agieren. Es gibt den leutseligen Provinzanwalt in der Kleinkanzlei ...


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18. Oktober 2012

Mehr Ideen als PS II



Wenn möglich bin ich

mit dem Rad auch beruflich unterwegs:


Seit Ende April 2011 habe ich 3512 km zurückgelegt; macht gut 200 km im Monat und knapp 7 km pro Kalendertag !

 

                             

                                                                 



17. Oktober 2012

Der Herr stirbt gerade...



Vor einem Jahr war hier zu lesen:

Der alte Herr stirbt gerade, und das gestatten wir ihm jetzt...

... wunderbares Zitat der Autorin Nina von Hardenberg in der Süddeutschen.

Es stammt aus dem Buch von Michael de Ridder "Wie wollen wir sterben ?", das ich meinen Lesern "ans Herz lege".

                                 


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15. Oktober 2012

Fachanwalt für Erbrecht

 

Ganze 1076 Fachanwälte für Erbrecht wurden - bei rd. 153 000 Anwälten bundesweit - am 1.1.2012 gezählt. So die Daten der BRAK (Bundesrechtsanwaltskammer).

In der Anwaltskammer Hamm sind es gerade mal 144, im Landgerichtsbezirk Bochum nur ca. 20.

                              


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02. September 2012

Bis daß der Tod...



Radio-Hörtipp:
WDR 5,  Lebenszeichen, heute um 22.35 h

Bis daß der Tod Euch scheidet... und dann ein neues Glück ?

Sich noch einmal verlieben? Mit einem anderen Menschen als dem verstorbenen Partner zusammenleben? Die meisten Verwitweten können sich das erst einmal nicht vorstellen. Frauen zögern länger als Männer - wenn sie sich überhaupt in eine neue Partnerschaft wagen.

Habe die Sendung - sie kommt sonntags immer zuerst um 8.30 h auf WDR III - gehört: sehr zu empfehlen !

       
                

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11. August 2012

Erfinder des Hospiz


Hans Overkämping feiert sein 40-jähriges Priesterjubiläum. Gelegenheit, ihn als "Erfinder des Hospiz" zu würdigen:

"Auf Deutschlands erster Krebsstation im Elisabeth-Krankenhaus wurde er mit Menschen am Lebensende konfrontiert. Seine Erfahrung: Die Sterbenden haben Angst vor Schmerzen, möchten bei ihrem letzten Weg nicht allein sein. Er suchte nach einem Weg, „menschenwürdiges Sterben“ möglich zu machen und fand einen. Mit Schwester Reginalda und Krankenhaus-Chef Norbert Homann gründete er damals die deutsche Hospizbewegung. In Recklinghausen-Süd eröffnete kurz darauf das Franziskus-Hospiz."


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29. Juli 2012

Trockengebiet ?

 

 

Klar, wenn eine Viva-Moderatorin in ihrem Buch schreibt, daß sie lieber müffelt als ein Deo zu benützen - und manch anderes, was viele nicht einmal zu denken wagen - erobert sie schnell eine Miilion Leser oder mehr.

 

Die Juristerei dagegen gilt als unsexy und uncool, ein Trockengebiet gewissermaßen; zumal dann, wenn es um Alter, Tod und Erbenstreit geht. Könnte man meinen. Doch diese Seite hat Tag für Tag 200 bis 300 Besucher; gut 51.000 von Januar bis heute, die ca. 860.000 mal Klick machten.



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30. Juni 2012

Alles Jogi oder was ?



Alles wie Jogi - überschreibt die WAZ in einer Glosse unseren Katzenjammer.

Und es ist wirklich eine "Katze" - die Hauptsache-gesund-Autorin  und Heilpraktikerin Petra Koruhn (pek)

Zum Schmunzeln.


09. Juni 2012

Beihilfe zur Selbsttötung ?

 

 Für Sie gelesen -  vor 1 Jahr:

Ärzte beschließen Verbot zur Sterbehilfe

Der Deutsche Ärztetag in Kiel stimmte für ein Verbot der Beihilfe zur Selbsttötung, auch nicht bei todkranken Patienten. Der Vorstandsantrag fand nach kontroverser Debatte eine Mehrheit.

Dafür stimmten 166 Delegierte, dagegen 56, es enthielten sich 7. Mehrere Delegierte hatten sich vehement gegen ein Verbot gewandt. Nach der bisherigen Berufsordnung dürfen Ärzte das Leben des Sterbenden „nicht aktiv verkürzen“. Nun heißt es: „Sie dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten.“

 


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05. Juni 2012

Netzwerk für Alte



Prof. Dr. Dr. Klaus Dörner spricht am Dienstag, den 5. Juni 2012 um 18 Uhr in der Evangelischen Akademie (deren Mitglied ich bin) in Recklinghausen.

Thema: Netzwerke für Alte - wir werden den vielen alten Menschen nicht gerecht werden, wenn nicht viele mithelfen ! Eine Idee, die mich seit längerem beschäftigt. Hier erfahren Sie mehr.

Unbedingt hingehen ! Allein die Rhetorik des Mannes ist ein Erlebnis.


02. Mai 2012

Tennis-Testament

 

Heute vor 103 Jahren wurdeTeddyStauffer, der Swing-König, geboren. Er komponierte Hits wie "Goody-Goody" und "Good Night Ladies". Die Nazis vertrieben ihn 1938; leitete er die Kapelle eines Luxusdampfers, später eine Jazz-Band, galt als Lebenskünstler, schuf Luxushotels und Nightclubs in Acapulco, liebte die Frauen und war fünf mal verheiratet. Mit 66 Jahren machte er ein ungewöhnliches Testament: Falls er bei einem Tennis-Match das Zeitliche segnen sollte, erhielte "sein Partner" - wenn es eine Dame ist - 50 000 $ aus dem Erbe.


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12. April 2012

Herzilein

 

 

Darf ich Ihnen einen meiner Allzeit-Lieblings-Cartoons vorstellen ? :-)

 

            



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02. April 2012

Trockengebiet ?

 

 

Klar, wenn eine Viva-Moderatorin in ihrem Buch schreibt, daß sie lieber müffelt als ein Deo zu benützen - und manch anderes, was viele nicht einmal zu denken wagen - erobert sie schnell eine Miilion Leser oder mehr.

 

Die Juristerei dagegen gilt als unsexy und uncool, ein Trockengebiet gewissermaßen; zumal dann, wenn es um Alter, Tod und Erbenstreit geht. Könnte man meinen. Doch diese Seite hat Tag für Tag 200 bis 300 Besucher; gut 23.000 von Januar bis heute, die ca. 436.000 mal Klick machten.



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26. Februar 2012

Roter Faden



Ein freundlicher Leser schickte mir - wohl mit Blick auf meinen Text  "Power Point ?" ( vom 17.02.) - folgende Zeilen:

Fragen eines redenden Rechtsanwalts



Jesus hielt die Bergpredigt.
Hatte er keinen PC dabei ?

Martin Luther rief: Hier stehe ich; ich kann nicht anders !
Hatte er keine Boxen zur Verstärkung ?

Abraham Lincoln hielt seine Gettysburg-speech.
Und das ohne USB-Stick ?

Und Barack Obamas "Yes we can !"
How did he without Power Point ?

So viele Redner,
so viele Fragen.

Die Antwort heißt:
Der rote Faden !

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09. November 2011

In memoriam

 

Heute vor 1 Jahr: 

Angst vor dem Tode hatte sie nicht. Das Bewusstsein, dass er näher kommt, schreckte sie nicht. "Kann man noch Bestellungen bei Dir aufgeben?" - mit dieser beinahe heiteren Frage nahm sie mich vor Jahren für den heutigen Anlass in´s obligo und hat mir während eines langen Nachmittags aufgetragen, was ihr wichtig ist.

aus der bewegenden Trauerrede des Notars Henning Voscherau auf Loki Schmidt


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05. November 2011

Mediation im Erbrecht

 

Machen Sie eigentlich auch Mediation im Erbrecht ?

werde ich eher selten gefragt. Das liegt schon daran, daß Mediation generell noch immer ein Geheimtipp, ein Thema für gut Informierte ist.

Das wird sich ändern: seit dem 1. Januar 2010 bietet auch das Landgericht Bochum die sogenannte richterliche Mediation an. Bei Eingang einer Klage prüft man, ob sich die Mediation als eine andere Art der Streitbeilegung eignet; besonders in Erbsachen wird das kommen.

Eben habe ich meine erste Mediationssitzung dort hinter mich gebracht. Dauer: zwei Stunden. Ich werde berichten...


31. Oktober 2011

Freundlicher Tod

 

 

Todesanzeigen spulen oft enttäuschend fade das Einerlei der üblichen Floskeln ab. "Plötzlich und unerwartet" starb der Verblichene: Ach, da kann er ja froh sein, daß die Angehörigen nicht auf seinen Tod "gewartet" haben...

Es geht auch anders. Den Tod einer 88-Jährigen beschrieben die Hinterbliebenen jetzt so:

"Der Tod kann auch freundlich kommen. Zu Menschen, die lebenssatt sind. Deren Hand nicht mehr festhalten will. Deren Augen müde wurden. Deren Stimme nur noch sagt: Es ist genug. Das Leben war schön".

Das hat Stil - nach Aussage und Ausdruck !



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23. Oktober 2011

Testament gemacht ?

 

Der Arzt wird mitten in der Nacht gerufen. Er untersucht den Patienten:

Haben Sie schon Ihr Testament gemacht ?

Nein, Herr Doktor, ist es denn wirklich so schlimm ?

 


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07. Oktober 2011

Lehrstück für Erbrechtsseminare

 

 Ein Lehrstück für Erbrechtsseminare...

nennt Hans Leyendecker in der Süddeutschen die Auseinandersetzungen in der WAZ-Gruppe nach dem Tod der Gründerwitwe Brost. Der andere - konservative - Zweig der WAZ-Eigner Funke / Grotkamp hatte den - sozialdemokratischen - Brost-Erben angeboten, ihren hälftigen Anteil am Konzern für 470 Mio. € kaufen. 

Dr. Peter Heinemann, Sohn des Alt-Bundespräsidenten Gustav Heinemann, als Rechtsanwalt auch Testamentsvollstrecker der Brost-Kinder, hatte angekündigt, das Angebot sorgfältig zu prüfen. Nun streckt der Springer-Konzern seine Finger nach dem drittgrößten Zeitungshaus Deutschlands aus und unterbreitet verlockende Angebote.

Man darf gespannt sein wie "die causa" ausgeht...


 


01. Oktober 2011

Merkelokratie

 

 

Es gibt keine Merkelokratie, sondern eine Regierung, in der Kanzlerin und Außenminister, Wirtschafts- und Finanzminister an einem Strick ziehen sollten - und zwar nicht nur, wenn der gerade um den Hals eines Koalitionspartners liegt.

Kurt Kister


30. September 2011

Was für Greise ?

 

 

Wer früher stirbt, lebt länger ewig ! (Manfred Lütz)

Sein Testament zu machen ist was für Greise, keinesfalls hip oder cool ! Wer jung ist, mag so denken.

Dieser smarte junge Mann wäre in diesem Jahr 80 geworden - wenn nicht ein Autounfall ihn mit 24 - heute vor 56 Jahren - das Leben gekostet hätte...

James Dean  würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er erführe, daß sein verhaßter Vater den postmortalen Geldsegen seines Nachruhms erntete. Warum? James Dean starb "untestiert" - ohne Testament.                                                                   


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17. September 2011

Aussitzen ?

 

 

Mancher macht es zur Maxime seines Handelns: das Aussitzen !


Beim Erbe können Sie sich das nicht
leisten:

 

Irgendwann kommt dieses Prinzip zum "Erliegen".  :-)

 


 

 


 


14. September 2011

Live-Diskussion: Organspende

 

 

Organspende – Ringen um neues Gesetz

Tausende Patienten warten auf eine Transplantation, viele von ihnen vergeblich. Wie lässt sich die Zahl der Spender erhöhen? Über Sorgen der Krankenhäuser, zögernde Ärzte und die Ängste potenzieller Spender diskutiert der Medizinjurist und Studienpreis-Nominierte Sebastian Rosenberg mit dem gesundheitspolitischen Sprecher der SPD im Bundestag Karl Lauterbach, dem Transplantationsmediziner Hermann Reichenspurner und der Betroffenen Jutta Riemer.

Es moderiert Ralf Müller-Schmid, DRadio Wissen. In Kooperation mit Deutschlandfunk und Süddeutscher Zeitung.

Die Veranstaltung können Sie am 14. September ab 19 Uhr
live als Videostream
verfolgen.


17. Juli 2011

Klopfet an !

 

Szene aus der Beisetzung Otto von Habsburgs:

Dort schirmt nach der Tradition zunächst die "Anklopf-Zeremonie" die zahlreichen in der Familiengruft liegenden Kaiser von Neuankömmlingen ab:

Ein Geistlicher fragt an der Pforte "Wer begehrt Einlass?", woraufhin der Zeremonienmeister die adeligen Titel Habsburgs referieren soll. 

Daraufhin antwortet der Geistliche "Wir kennen ihn nicht." Auch die Aufzählung aller Ehrungen und Auszeichnungen hilft nicht weiter. Erst wenn der Zeremonienmeister den einstigen Kronprinzen beim dritten Versuch als "sterblichen, sündigen Menschen" vorstellt, heißt es "So komme er herein."

 



14. Juli 2011

Waffen für die Welt ?

 

Wer heute in die Zeitung blickt, den springt eine Zahl an: 11 Millionen Menschen hungern am Horn von Afrika -  wegen der Dürre.

Darunter die Meldung: Angela Merkel in Angola; sie verhandelt über Patrouillenboote für die Potentaten. Zuvor die Panzer an die Saudis !

Statt Waffen  - wie wäre es mit Brot für die Welt ?



25. Juni 2011

Who´s dead ?

 

 

25. Juni - zweiter Todestag von Jacko - ich schrieb 2009:

"Michael Jackson ist tot - 

wollen wir wetten, daß das Gezerre um sein Erbe losgeht, bevor er unter der Erde ist ?"  Und hatte recht. Jetzt, zwei Jahre nach seinem Tod, machen die Erben Kasse.

Lesen Sie selbst !

 

 

 


11. Juni 2011

Pfingsten

 

Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen.

 

Goethe, Reineke Fuchs

 

 


30. Mai 2011

Herr Doktor

  

Beim Vortrag vor den Senioren der Telekom stellte mich der Versammlungsleiter als "Herr Dr. Bultmann" vor.

Ich  bedankte mich artig  für die Promotion im Schnellverfahren und ergänzte, daß unser aller Freund Karl Theodor sich an meiner Stelle glücklich schätzen würde, und ich fügte hinzu - einem Kalauer von Hilmar Kopper, dem Ex-Chef der Deutschen Bank (der mit den "Peanuts"), folgend - "Ich bin kein Doktor. ich sehe nur so aus !" 

Ernst wurde es aber auch noch: über eine Stunde lauschten ca. 60 Zuhörer den Ausführungen zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung...


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26. Mai 2011

Warum ich ?

 

Sie glauben,

"die Vorsorgevollmacht für Mutter" hat noch Zeit ?

Sie haben doch ihre Kontovollmacht, reicht das nicht ?

Und überhaupt:

Warum soll ich das eigentlich alles machen; sind da nicht auch noch meine Geschwister...?

 


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23. Mai 2011

Geburtshelfer II

.

Rock-Göre Kelly Osbourne hat die Nase voll von Hetero-Männern.

Aber Kinder will sie trotzdem haben. Einen potenziellen Vater hat sie auch schon.

Allerdings möchte die Tochter des Rockmusikers Ozzy Osbourne kein Kind von einem heterosexuellen Mann. "Ich habe genug von heterosexuellen Männern. Ich hätte gerne ein Baby mit meinem schwulen besten Freund Nate".

Der Frau kann geholfen werden. Lesen Sie meine Texte Geburtshelfer und Plattes Land !

 


18. Mai 2011

Strauss-Kahn II

 

 

Meinen Text Strauss-Kahn kann ich jetzt vergessen ! Dem cleversten Anwalt sind die Hände gebunden, wenn der Mandant sagt: ich war es nicht, ich hab´ ein Alibi; und wenn doch, dann geschah "es" einvernehmlich...

Da sei ebenfalls auf den grandiosen Dr. Sperber verwiesen, der hier laut den Seufzer ausgestoßen hätte: Herr Vorsitzender, mein Klient verblödet mir unter der Hand !


16. Mai 2011

Strauss-Kahn

 

 

Morgens im Radio höre ich von der angeblichen Sex-Eskapade Dominique Strauss-Kahn´s - reflexartig wünsche ich ihm einen cleveren Verteidiger; einen, der einen Funken Chuzpe mitbringt.

Etwa von der Art: "Beim Preis der Hotel-Suite von 3000 € pro Nacht ist mein Mandant davon ausgegangen, daß das zum Roomservice gehört..."

Genau so einen scheint er nun gefunden zu haben. Der behauptet von sich:

"Die meisten, die zu mir kommen, sind in einer sehr, sehr verzweifelten Lage... Ich habe wohl mehr Menschen vor dem Selbstmord bewahrt als jeder Psychiater der Welt."


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20. Januar 2011

Juristin, unvermittelbar ?

 

 

Das Web lästert über das Online-Portal Elite Partner - das wirbt seit eineinhalb Jahren mit einundderselben Frau:

 

Juristin, unvermittelbar

 

Tja, nicht alle sind so bestrickend wie die beiden Jura-Studentinnen, die einst mit selbst geschneiderten Tragetaschen für den "Schönfelder" (Deutsche Gesetze) auffielen...

 

 


18. Januar 2011

Geld & Pflege

 

 

Thema Geldanlage - schlechte Zinslage allenthalben. Nicht so bei dem Betreiber eines Altenheimes in Marl.

Der verspricht bei sicherer Auslastung über 20 Jahre 5 % Zinsen. Zwei kleine Anzeigen  - versteckt zwischen "Familienanzeigen" - sagen mehr über Pflege in Zeiten der auf dem Kopf stehenden "Alterspyramide" als manch kluge Abhandlung...

 


26. November 2010

Langeweile

 

Heute vor vierundvierzig Jahren verstarb das Multi-Talent  Siegfried Kracauer

Er war Dr. Ing. und Architekt, Philosoph und Sozialwissenschaftler, Publizist und Journalist.

Er arbeitete zusammen mit Ernst Bloch und Walter Benjamin; er begründete die Film-Soziologie.

Passend  zum trüben November schrieb er einmal in sein Tagebuch einen winzigen Text über Nachmittage, an denen man umhüllt sei  von Langeweile...


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24. November 2010

Jurist oder Seeräuber

 

 

Zitat des Tages in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung  (WAZ) vom 23. November 2010 - in Anspielung auf den Prozeß gegen die somalischen Piraten...

 


17. November 2010

Berlin, Berlin

 

 

Berlin ist immer eine Reise wert, sei es beruflich oder privat:

Donnerstag, Freitag, den 11. und 12. November tagte die Arbeitsgemeinschaft Kanzleimanagement im Deutschen Anwalt Verein, deren Mitglied ich (u.a.) bin.

Es galt zunächst, einen Kollegen zu ehren - und leider auch zu verabschieden -, der sich um die Anwaltschaft als Unternehmer und ihre Strategie verdient gemacht hat wie kein anderer, Prof. Dr. Benno Heussen, Gründer einer Sozietät, die zu den Top 50 im Lande zählt.

Lesen Sie hier mehr darüber ! Das Bild zeigt u.a. den Geschäftsführer des DAV (60 000 Mitglieder), Cord Brügmann.


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09. November 2010

Bestellung

 

 

Angst vor dem Tode hatte sie nicht. Das Bewusstsein, dass er näher kommt, schreckte sie nicht. "Kann man noch Bestellungen bei Dir aufgeben?" - mit dieser beinahe heiteren Frage nahm sie mich vor Jahren für den heutigen Anlass in´s obligo und hat mir während eines langen Nachmittags aufgetragen, was ihr wichtig ist.

aus der bewegenden Trauerrede des Notars Henning Voscherau auf Loki Schmidt


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15. Oktober 2010

Habe nun ach...

 

 

Schlecht vorbereitet, aber voller Zuversicht erscheint ein Student im Sommer 1771 vor der Prüfungskommission der Juristischen Fakultät der Universität Straßburg.

Das Semester über hat er Gedichte geschrieben, an einem Drama „Götz“ gearbeitet und etliche Ausflüge ins elsässische Sesenheim unternommen, wo sich eine kleine Liebschaft anzubahnen schien.

Jetzt saust er mit Pauken und Trompeten durch die Prüfung.

Als er draußen, im Innenhof der Universität, von anderen Studenten verhöhnt wird, entlädt sich sein Ärger in einem grotesken... Ballettauftritt: Der junge Mann verbeugt sich wie rasend vor seinen verblüfften Kommilitonen und vollführt einen sarkastischen Veitstanz der Kratzfüße, an dessen Ende er in großen Buchstaben drei Worte in den Schnee geschrieben hat.

Zuerst das „Götz“-Zitat: „Lecket mich“. Dann folgt die Unterschrift: „Goethe“.



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21. September 2010

Welt-Alzheimer-Tag

 

Welt-Alzheimer-Tag -

heute, am Dienstag, den 21.September 2010 finden überall Veranstaltungen der örtlichen Gesellschaften statt.

 

Ich bin Gründungsmitglied in Recklinghausen und darf Ihnen hier den Flyer mit den Aktivitäten in Recklinghausen vorstellen.

 

Hier geht´s zum Internetauftritt der Alzheimer-Gesellschaft in Recklinghausen.

 

 


12. September 2010

Wallace Nachlaß




Die University of Texas in Austin hat den Nachlass von

David Foster Wallace ("Unendlicher Spaß")


e
rworben. Am 12. September 2008, heute vor zwei Jahren nahm er sich das Leben.

Zum Bestand gehören handschriftliche Manuskripte, Juvenilia sowie die mit persönlichen Anmerkungen übersäte Bibliothek des Schriftstellers.

Eine Kuriosität bilden Listen mit ungewöhnlichen Wörtern wie "primipara" (Erstgebärende), die sich Wallace herausschrieb, um sie später in eigenen Werken zu benutzen.

02. September 2010

Lebendspende

 

 

Oft ist die Lebendspende einer Niere der einzige Ausweg, einem Kranken das Überleben zu geben.

Es fehlen in Deutschland dramatisch viele Spenderorgane. Das liegt auch an der gesetzlichen Regelung, die besagt, daß eine Einwilligung erforderlich ist - während zum Beispiel in Spanien das Umgekehrte gilt: wer nicht widersprochen hat, stimmt zu.

Jeder sollte sich mit dem Thema befassen und einen Organspendeausweis (bei sich) haben.

Lesen Sie meinen Text  Love, me Spender !

 


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20. Juli 2010

Beruf: Erbe ?

 

Meine Familie hat drei Erbteilungen durchgemacht, die zu Streit führten. Wenn ich sterbe, will ich nicht, dass sich meine Kinder streiten. Deshalb wissen sie, dass bei mir nichts übrig bleibt. Ich wünsche jedem eine gute Ausbildung, ein anständiges Einkommen und ein Leben in Würde und Sicherheit. Aber man muss kein Vermögen ansammeln. Für junge Menschen sind Vermögen eher negativ.

 


17. Juli 2010

Wahrheit



Alle reden vom Wetter, wir nicht ! - Unter den Talaren, der Muff von tausend Jahren ! - zwei der guten Sprüche von SDS und APO.

Angeklagter, stehen Sie auf !  -

Wenn´s der Wahrheitsfindung dient  !

das war einer der besten: er stammt von Fritz Teufel, der am 6. Juli dieses Jahres verstarb. Seiner wollen wir gedenken.

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10. Juli 2010

Für den Hund...



Für die Katz - für den Hund...

... falls Sie ein Haustier beerben wollen, müssen Sie beachten, daß Tiere nach deutschem Erbrecht nicht erbfähig sind. Man hilft sich dann, indem ein Mensch Erbe wird oder Vermächtnisnehmer - mit der Auflage, für das Tier zu sorgen.

Nicht so in den USA - dort können Tiere erben; geht es um stattliche Summen, passiert´s bei den Reichen und Schönen, dann berichtet nicht nur der Boulevard gerne darüber, hier die WAZ vom 23. Juni 2010.

 

 


08. Juli 2010

Patientenverfügung & Behandlungswunsch

 

 

Fünf Vorträge habe ich mir - von Pontius bis Pilatus reisend  - angehört über das neue Gesetz zur Patientenverfügung, einige neue Bücher und Aufsätze gelesen, Rezensionen verfolgt; ein paar Vorträge habe ich selbst gehalten, für Laien aber auch für Ärzte und Pflegepersonal, z.B. beim Elisabeth-Krankenhaus in Recklinghausen Süd und im Prosper-Hospital.

Resumee:

Wenige haben begriffen, was neu ist an dem Gesetz, das seit 1.September 2009 gilt - es ist der Beginn einer neuen Zeit für die Beachtung des Patientenwillens !


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05. Juli 2010

Sera italiana

 

Kollege Nette, Spezialist für Vergaberecht, und Frau hatten zur "Sera italiana", einem italienischen Abend, geladen. Unter sommerlichem Himmel vergnügten sich die Gäste bei leckerem Essen, frischen Cocktails von der Bar, Ramazotti-Gesängen und Geplauder. Als Mitbringsel diente ein roter Bordeaux, der auch im wohlsortierten Weinkeller auffällt, durch sein Etikett nämlich: es ist ein "Chateau Clos du Notaire" aus der Region Côte de Bourg.


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04. Juli 2010

Don´t cry Argentina



 


04. Mai 2010

Griechische Pein



Schlagzeile aus der WAZ von heute:

Hilfe für Griechen rettet Nordrhein-Westfalen vor Fiasko


Schließlich hatte die Landesregierung 300 Millionen Euro in griechische Anleihen investiert. Nachdem das Kabinett gestern in Berlin das Hilfspaket auf den Weg brachte, sind auch 300 Millionen Euro aus dem Pensionsfonds der NRW-Beamten abgesichert. Die Düsseldorfer Regierung hatte das Geld in griechische Anleihen investiert...

 


17. März 2010

Fundsache

 

 

Betrunken, mit Handy am Ohr und einem Gipsbein haben Polizisten einen 45 Jahre alten Autofahrer auf der Autobahn 60 bei Prüm, Rheinland-Pfalz, gestoppt. Der Mann war zunächst beim Telefonieren beobachtet worden. Als er ausstieg, entdeckten die Beamten sein Gipsbein. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,33 Promille...

dpa


02. März 2010

Für die Katz



Millionen für die Katz.

Frau in Spanien vererbt drei Millionen Euro an bedrohte Luchs-Art

Die Frau hatte aus ihrem Erbe neun Millionen Euro für Tierschutzorganisationen zur Verfügung gestellt.

Davon sollen drei Millionen für den Iberischen Luchs verwendet werden. Diese Wildkatzenart gehört zu den bedrohtesten weltweit.

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28. Februar 2010

Big-Dick-Contest

 

 

Es ist ein "Big-Dick-Contest". Wenn jemand allein unterwegs ist, würde er nicht 1000 Pfund für eine Flasche Champagner ausgeben; aber wenn fünf oder sechs Banker feiern, will der eine den anderen imponieren. Er gibt einfach mehr aus als seine Mitstreiter. Viele Frauen finden das toll, und plötzlich erfahren die Jungs zum ersten Mal Aufmerksamkeit der Mädels. 

 

Barbara Stcherbatcheff


18. Februar 2010

Schwulen- und Lesben-Adoption

 

Ein Gutachten belegt die verfassungsrechtiche

 

Zulässigkeit der Schwulen- und Lesben- Adoption.

 

Es entstammt dem wissenschaftlichen Dienst des Bundestages; hinkt aber etwas hinterher, denn das Bundesverfassungsgericht hatte bereits in 2009 so geurteilt.


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12. Februar 2010

Erbenschutzprogramm ?




Für Heinrich Alt von der Bundesanstalt für Arbeit, bietet Hartz IV Spielräume:

Ein Ehepaar, beide um die sechzig Jahre, könne heute schon eine selbstgenutzte Immobilie, Barvermögen und ein gebrauchtes Auto im Wert von gut einer Viertelmillion Euro behalten und Arbeitslosengeld II beziehen.

Eine Verdreifachung des Freibetrages setze einen hohen Anreiz, Hartz IV zum Übergang in die Rente zu nutzen. Hartz IV muss Altersvorsorge berücksichtigen, dürfe aber nicht zum Erbenschutzprogramm werden.


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20. Januar 2010

Adel vernichtet

 

"Adel vernichtet" - eine Erbgeschichte wie sie im Buche steht, des Finanz-Adels (wenn´s den gibt):

Sohn der Bankiers-Familie von Finck, Milliardäre, läßt sich nach einer Jugend mit Drogen-Eskapaden für das väterliche Erbe mit "läppischen" 65 Mio. € abfinden. 

Nun macht er geltend, der Vertrag sei unwirksam, weil er damals geschäftsunfähig gewesen sei. Seine Stiefbrüder hätten ihn "über den Tisch gezogen".

Außerdem seien sie erbunwürdig, weil sie die Bank entgegen dem letzten Willen des Vaters an Barclay´s verkauft hätten; nun sei er der alleinige Erbe...


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11. Januar 2010

LiVe

 

LiVe - Lebensfreude im Vest .-

ein neues Magazin, das die Generation 50 plus im Auge hat und Themen wie Gesundheit und Vorsorge behandelt. Es entstand mit beachtlichen Zuschüssen von Stadt und Kreis.

Startauflage: 60 000 Stück !

Heft 1 enthält ein Interview mit mir zu

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Schauen Sie selbst !


12. Dezember 2009

Sind wir Nobel ?

 

 

Wir sind Papst - jubelte Bild, als Bene es wurde. Der Boulevard war schier aus dem Häuschen; ich sah damals mit ungläubigen Gefühlen auf den weißen alten Mann der Inquisition, der sich da auf dem Balkon des Vatikan zeigte.

Wir sind Nobel - jubelt Bild so, nachdem eine deutsche Autorin den begehrtesten Preis bekam ? Mitnichten - schauen Sie selbst. Das Bild einer gestrengen 56-jährigen, die über Ceaucescu und Securitate schreibt, taugt nicht für Gefühlstaumel: achselzuckend nehmen wir´s zur Kenntnis !


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08. Dezember 2009

Juristen

 

Sogar der Jurist kann ein nützliches Glied der Gesellschaft sein. Zwar gibt es viele Beispiele, die gegen diese Theorie sprechen. Aber man hat schon sympathische Rechtsanwälte, nette Richter und auch gefühlsbegabte Juristen im Staatsdienst oder in der unfreien Wirtschaft kennengelernt...

Aus einer Kolumne der Süddeutschen


13. November 2009

Luft & Liebe

 

 

Marcel Reich-Ranicki widmet in der FAS Mascha Kaleko, der jüdischen Lyrikerin, eine kleine Hommage.

Sie, die gleichsam von Luft und Liebe lebte, also praktisch nichts besaß, schrieb folgendes

"Temporäres Testament":

Post Scriptum / Schont die guten Taschentücher./ Ihr Herrn Verleger meiner wenigen Bücher. / Mein "letzter Wunsch" - man mag ihn übelnehmen : / Zahlt meinem Kind die fälligen Tantiemen !


05. November 2009

Erbe

 

 

Zwei Kriege, ein Planet in höchster Gefahr, die schwerste Finanzkrise seit  einem Jahrhundert ...

 

Barack Obama vor einem Jahr


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29. Oktober 2009

Kompression

 

 

Statt Kindergärten bauen wir Altenheime; der Streit um den Kinderwagen im Hausflur wurde vom Streit um den Rollator im Hausflur abgelöst.

Nur konsequent also, wenn Wolfgang Joop keine neue junge Mode entwirft, sondern Kompressions-Strümpfe...

Nein, wir haben noch nicht den 1. April, nicht einmal den (vorgezogenen) 11.11.

Überzeugen Sie sich selbst !


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23. Oktober 2009

Versicherter Abgang ?

 

 

Sterbeversicherungen sind nicht mehr zeitgemäß -

ihre Rendite ist mager, andere Sparformen bringen mehr - und sind ehrlicher.

Zu diesem Urteil kommen Verbraucherschützer seit langem. Selbst mit Mini-Beiträgen zu Hülfskassen u.ä. altfränkischem Zeug wird Schindluder getrieben.

Lesen Sie hierzu in der Süddeutschen Zeitung vom 22.10.2009 !


21. Oktober 2009

Clooney

 

 

Tiefschürfende Weisheit verkündet "the sexiest man alive",  George Clooney:

bevor er sterbe, wolle er lieber altern... aha !

Ach, Clooney, die Frauen lieben Dich doch jetzt schon mit Deinen grauen Haaren - und wenn Sie einen Philosophen wollten, dann würden sie sich an Peter Sloterdijk halten.

Du könntest taubstumm sein, und sie würden Dich klo(o)nen lassen !


20. Oktober 2009

Elternunterhalt - wer zahlt ?

 

Wer zahlt Elternunterhalt ?

- unter dieser Überschrift erörtert die Recklinghäuser Zeitung vom 17. Okt. 2009 ein Thema, dem - leider - immer mehr Bedeutung zukommt:

Mutter oder Vater müssen ins Heim, die Einkünfte reichen aber nicht aus, bei Pflegestufe zwei oder drei die Kosten zu tragen. Dann tritt das Sozialamt ein, fragt aber nach den vorrangig zum Elternunterhalt verpflichteten Kindern.

Ein Thema, das die Beteiligten regelmäßig in helle Aufregung versetzt...


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15. Oktober 2009

Abwracken ?!

 

Die Abwrackprämie bei Autos ist so erfolgreich wie peinlich; selbst Bruno-Banani-Unterhosen bekommt  man(n) billiger, wenn er seine alten Schätzchen zurückbringt . . .

 

Ihr Testament müssen Sie nach zehn Jahren nicht verschrotten, sondern nur Ihrer jetzigen Lage anpassen. Die "Prämie" erhalten Sie, indem Sie feststellen: Das notarielle Testament kostet weniger als erwartet und Sie sparen sogar die Kosten eines Erbscheins  . . .


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06. Oktober 2009

Vortrags-Nachlese

 

"Kultur ist, wenn der Saal voll ist" -

ist ein alter Veranstalter-Kalauer. Ginge es danach, wäre der Tandem-Vortrag zur Patientenverfügung mit Chefarzt Dr. Günnewig schon ein Erfolg gewesen.

Über 45 Zuhörer füllten die Cafeteria des Elisabeth-Krankenhauses in der Röntgenstraße in Recklinghausen-Süd. Etliche Ärzte und Pfleger aus vier Abteilungen ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, an der innerbetrieblichen Fortbildung zum neuen Gesetz über die Patientenverfügung mitzuwirken. Nach einer kurzen Begrüßung durch GF Christoph Kortenjann stellte ich das neue Gesetz vor - und die Auswirkungen auf die klinische Praxis. Hier mein Kurz-Manuskript !


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04. Oktober 2009

Selbstanzeige


 

Am Donnerstagnachmittag fahre ich - vom Vortrag in Süd kommend - auf die City zu: steht dort zornig drohend minutenlang ein Hubschrauber in der Luft. Will gar nicht wieder weg.

Rätselraten, was es damit auf sich hat; morgens die Auflösung: Zwei Maskierte waren mit vorgehaltener Schußwaffe in die Hauptstelle der Sparkasse Vest eingedrungen und hatten sie ebenso wieder verlassen. Riesenpolizeiaufgebot, Großfahndung, Ausnahmezustand - kein Täter gefaßt, vielmehr spurlos verschwunden...


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22. September 2009

Geier

 

Messner´s Bestattungswunsch :

Ich habe in Tibet einer Himmelsbestattung beigewohnt. Der Tote wird auf einen Hügel gelegt, dann schneidet man ihm die Haut in Streifen. Schließlich kommen Hunderte von Geiern von den nahen Bergen und fressen den gesamten Leichnam auf. Für mich wäre das die schönste Art, bestattet zu werden.

 

Reinhold Messner - soeben 65 geworden - zu BILD


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14. September 2009

Lagerfeld´s Erbe

 

 

Karl Lagerfeld erregt Aufsehen mit der Wahl seines

 

Wunsch-Erben - wenn er ´s denn ernst meint.

 

 Sehen Sie selbst !

 

 

 


13. September 2009

Mehr Ideen als PS !

 

Sie können Ihren Anwalt danach aussuchen, was er für einen Schlitten fährt ...

 

 

 

 ... oder danach, was einer kann und wofür er steht !

 


21. August 2009

Richtig erben

 

 Erben Sie richtig !

 - so titelt der aktuelle Focus.

Und wenn man auch den Eindruck hat, das alles schon hundert  Mal gelesen zu haben - einschließlich der "üblichen Verdächtigen", den Erbrechtern Groll, Tanck usw...


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03. Juli 2009

Grupp´s Grab

 

Kennen Sie den ?

Sie wollen in Ruhe Tagesschau gucken, haben bewußt spät eingeschaltet, damit man Sie nicht nicht mit "Börse im Ersten" (der Sendung mit der Maus für Erwachsene) behelligt. Dann erklärt Ihnen ein sprechender Schimpanse, was der Trigema-Hersteller Herr Grupp so meint.

Nun läßt er sich ein Grab schaufeln, ach was, ein Mausoleum, 45 x 15 Meter, so groß, daß mancher Adeliger vor Neid erblasste.  


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30. Juni 2009

Uschi Glas´ Wunsch

 

 

Uschi Glas will leidend sterben

Die Schauspielerin wünscht sich ein langsames Sterben, heißt es. Ich möchte lieber leiden, als plötzlich aus dem Leben gerissen zu werden, sagt die 65-jährige. Ihr an Lungenkrebs erkrankter Vater habe sich von seiner Familie verabschieden können. Ihre Mutter hingegen sei "einfach gestorben". Furchtbar sei das gewesen.


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22. Juni 2009

Sitte & Anstand

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


21. Juni 2009

Verschnupfte Haie

 

 

Drogendealer werden immer erfinderischer: Der mexikanische Zoll  fand in den Leibern von 30 tiefgefrorenen Haien die Menge von 1 Tonne Kokain (1000 Kilogramm !). Da waren die Drogen-Haie bestimmt  zutiefst verschnupft !

Schönes Mandat  ("dicker Fisch") für einen Strafverteidiger - nichts für den Fachanwalt für Erbrecht ! :-)


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13. Juni 2009

Weichen stellen !

 

Stellen Sie die Weichen auf Erbschaftsteuer sparen.

 

 

 

Ihr Notar und Fachanwalt für Erbrecht sagt Ihnen

wie.

 


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08. Juni 2009

Arcandor

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


08. Juni 2009

Schwule Pinguine

 

 

Schwule Pinguine - wer das liest, fühlt sich verkackeiert. Aber es kommt noch besser:

Schwule Pinguine adoptieren Küken.

So lautet - allen Ernstes - eine Überschrift in der Recklinghäuser Zeitung vom 4. Juni 2009.

Und der Familien- und Erbrechtler ertappt sich bei dem Gedanken: Stimmt, (gleichgeschlechtliche) Lebenspartner dürfen neuerdings auch adoptieren (§ 9 VII LPartG). (So was nennt man, glaube ich, deformation professionelle . . . )


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04. Juni 2009

Wer lebt, hat Recht !

 

Für Sie gelesen - vor drei Jahren:

Über ein skurril-schauriges Testament aus einer Erzählung von Ambrose Bierce in dem (fast ebenso skurril anmutenden)

Aufsatz von Privatdozentin  Dr. Inge Kroppenberg "Wer lebt hat Recht" - Lebzeitiges Rechtsdenken als Fremdkörper in der Inhaltskontrolle von Verfügungen von Todes wegen", aus:


Deutsche Notar-Zeitschrift 2006, S. 86-105 .


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02. Juni 2009

2. Juni 67

 

2. Juni 67- so hieß ein Lied von Franz Josef Degenhardt

Ich konnte es auswendig singen.

Nach der Enthüllung, daß der Todesschütze IM gewesen sei, meinen manche, die Geschichte müsse neu geschrieben werden. Muss sie nicht: Die APO war Kind der BRD, nicht der DDR ! 

Das Lied. Hier ist es:

Da habt ihr es, das Argument der Straße.
Sagt bloß jetzt nicht: Das haben wir nicht gewollt.
Zu oft verhöhnt habt ihr die sogenannte Masse,
die euch trotz allem heut noch Beifall zollt.
Nun wisst ihr es: Uns ist es nicht genug,
in jedem vierten Jahr ein Kreuz zu malen.
Wir rechnen nach und nennen es Betrug,
wenn es gar keine Wahl gibt bei den Wahlen.


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29. Mai 2009

Messias

 

 

Georg Friedrich Händel - vor 25o Jahren verstorben -

vermachte in seinem Testament die Original-Partitur seines

"Messias" einem Waisenhaus.

 

 

 

Auch wenn Sie keinen "Messias" hinterlassen, können Sie

etwas für die Nachwelt tun:

mit einemTestament für einen wohltätigen Zweck

legen Sie den Baustein einer besseren Welt !


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20. Mai 2009

Deutsche & Amerikaner

 

 

 Fundsache - FAZ vom 8. Februar 2000 - aus meinem Archiv :

 

"Der Deutsche baut ein Haus und stellt sich vor, wie seine Enkelkinder eines Tages einziehen.

 

Der Amerikaner baut ein Haus und stellt sich schon vor, wie er es bei günstiger Gelegenheit gegen ein noch schöneres oder größeres Haus eintauschen wird."

 

 

 Jean K. Gregory, Professorin für Maschinenbau an der Technischen Universität München


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13. Mai 2009

Knigge

 

"Verlassen Sie den Raum so wie Sie ihn vorzufinden wünschen."

 

In höflichem Knigge-Tonfall mahnen uns Schilder an gewissen Orten...

 

Es gibt so etwas wie einen "Vorsorge-Knigge":

 


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09. Mai 2009

Im Tunnel

 

Bahnfahren, zumal im ICE, kann richtig Freude machen. Ruhiges Reisen, lesen, schlummern oder  tatenlos auf die vorbeifliegende Landschaft schauen - all´ das wird einem allerdings vermiest von einigen  Willi Wichtigs, die im Großraumabteil Dauertelefonate führen und per Handy alle davon in Kenntnis setzen, wen sie um 11 Uhr in München zu welchem Thema zu sprechen und zu treffen gedenken. . .  

Andere klappern mit ihrer Maus oder dem Laptop, wieder andere bearbeiten manisch-hektisch mit einem Stift die klickende Tastatur ihres PDA (Personal-Digital-Assistant), wenn sie damit nicht gerade lauthals telefonieren. Dabei weiß heute jeder Erstklässler, daß man die Töne abschalten kann.

Die FAZ  hat sich nun des Thema´s "Handy im Zug" angenommen - Balsam für geplagte Seelen !


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05. Mai 2009

Würde


Es ist wahr, dass das Sterben  menschenunwürdig geworden ist. Es findet  in Häusern statt, die nicht fürs Sterben, sondern fürs Geheiltwerden da sind. In der Klinik wird gegen den Tod gekämpft. Der Kampf endet mit Kapitulation, aber die geschieht oft viel zu spät. Nachdem Kranke oder Alte zum Leben gezwungen wurden, bleibt ihnen keine Zeit und kein Raum, „das Zeitliche zu segnen“. Sterben degeneriert zum bloßen Verenden. Die Sterberituale verkümmern. Angehörige verdrücken sich, wenn es ernst wird. Die Folge ist, dass mehr Menschen sterben, die niemals einen Sterbenden gesehen haben. Das ist ein unnatürlicher Zustand, und er fördert die stumme Angst vor dem Tod.


Robert Spaemann, heute vor 82 Jahren geboren


03. Mai 2009

Verbrennen ?

 

Die Gewissensfrage an Dr. Dr. Rainer Erlinger im Süddeutsche-Zeitung-Magazin:

Ich würde mich aus hygienischen, pragmatischen und Platzspargründen nach meinem Tod am liebsten verbrennen lassen. Seit der Diskussion um Klimawandel und CO2-Bilanzen frage ich mich allerdings, ob das unter dem Aspekt der Klimaverträglichkeit überhaupt noch verantwortbar ist; schließlich werden bei einer Feuerbestattung Schadstoffe in die Luft geblasen...


 ... stellt (ausgerechnet) Ralf W. aus Recklinghausen


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30. April 2009

Reihe

 

 

Wenn Sie Ihr Haus gebaut haben. . .

 

... kriegen Sie Ihr Testament auch noch auf die Reihe ! :-)

 


20. April 2009

Trend

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ?


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04. April 2009

Performance

 

  Die beste Performance ...

                                                                                                      ... ist am Schreibtisch !


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13. März 2009

Ratlose Stille

 

Für Sie gelesen: Borasio über angehende Ärzte

Im Gespräch mit Studierenden der Medizin im zehnten Semester, das heißt am Ende ihrer theoretischen Ausbildung und unmittelbar vor dem sogenannten praktischen Jahr, pflege ich oft zu fragen, welche denn die maßgeblichen ethischen Grundsätze für das ärztliche Handeln seien.

Unbeschadet der Tatsache, dass Medizinethik in der neuen Approbationsordnung zum Pflichtfach aufgewertet wurde, herrscht bei fast allen Studierenden in dieser Frage eine komplette Ahnungslosigkeit. Die grundlegenden medizinethischen Prinzipien sind den meisten unbekannt. Auf die Frage, ob sie etwas zum Begriff der medizinischen Indikation als Voraussetzung jedweder ärztlichen Maßnahme sagen könnten, herrscht ebenfalls in der Regel ratlose Stille.


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05. März 2009

Cartoon

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


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03. März 2009

Pflegemarkt

 

Die Lage am Pflegemarkt hat sich entspannt,

meldet die Recklinghäuser Zeitung am 2. Februar 2009 und meint die Situation in den örtlichen Altenheimen.

Der Artikel enthält eine - praktische - Aufzählung aller Altenheime - und ein beeindruckendes Foto vom Flur des Hauses Abendsonne: Lauter Rollatoren . . . !


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28. Februar 2009

Lied vom Tod

 

Seminar über das neue Erbrecht in Saalfelden / Österreich. Malerisch verschneite Alpen, vormittags Theorie, nachmittags Ski. Kollege Dr. Bonefeld, der Referent, ist locker und gewitzt:

Als mittendrin bei einem der 11 Kolleginnen und Kollegen das Handy bimmelt, nein nicht bimmelt, sondern irgendein Sound ertönt, reagiert er nicht genervt, sondern bemerkt schlagfertig:

"Ein Erbrechtler hat als Klingelton doch entweder "Spiel mir das Lied vom Tod" oder "Es lebe der Zentralfriedhof" von Wolfgang Ambros."


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28. Februar 2009

Yves Saint Laurent & Pierre Berge

 

 Sammlung Yves Saint Laurent / Pierre Bergé:

"Hätte ich Erben, ich hätte vielleicht anders entschieden" soll Berge, Laurents Lebensgefährte, gesagt haben.

Ein einzigartiges Ensemble von Kunstwerken und Antiquitäten wird nun versteigert und in alle vier Winde verstreut; einige Kostbarkeiten werden in Privathäusern und Panzerschränken von Superreichen verschwinden.


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23. Februar 2009

Küng über Jens

 

Der Theologe Hans Küng über seinen dementen Freund Walter Jens:

Mein Freund, der große Rhetor Walter Jens, lebt noch unter uns und mit uns, aber eingeschlossen in seine eigene Welt. Zum ersten Mal erlebe ich solches aus der Nähe:

diese Art des Absterbens des Hirns mit verheerenden Folgen. Es ist mit diesem Geistesmann kaum noch eine geistige Kommunikation möglich, allerdings eine emotionale, etwa wenn ich ihm seine geliebte Schweizer Schokolade bringe, und er lächelt.


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20. Februar 2009

Die tun was !

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


14. Februar 2009

Nachschlag

 

Die Hypo Real Estate erhält einen Nachschlag von 10 Milliarden Euro vom Staat. Damit ist die Rettungssumme auf 102 Milliarden Euro angewachsen, stand jetzt in den Gazetten.

Man muß sich die Dimension klarmachen:

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer bringt den Ländern (nicht dem Bund) derzeit ca 4,2 Milliarden Euro - mehr nicht. Dafür muß aber erst noch ein Heer von Finanzbeamten in Marsch gesetzt werden . . .


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10. Februar 2009

Sterbe-Drama in Italien

 

Berlusconi will das Sterben der Wachkomapatientin Eluana Englaro abbrechen. Präsident lehnt ab.


Eluana Englaro liegt seit ihrem Autounfall vor 17 Jahren im Wachkoma. Seit fünfzehn Jahren liegen die Gesetzentwürfe zur Regelung des Lebensendes im italienischen Parlament - nun soll innerhalb von drei Tagen ein Spezialgesetz das Sterben von Eluana Englaro verhindern. So hat es Silvio Berlusconi immer wieder betont. Hier stehe, sagte Berlusconi, "die Kultur des Todes einer Kultur des Lebens und der Freiheit gegenüber".


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09. Februar 2009

Tappert´s Tod

Ehefrau ließ Tappert sterben

 
Horst Tapperts Witwe Ursula hat enthüllt, dass sie mit einer Patientenverfügung die ärztliche Versorgung stoppte.

Er sei im Alter von 85 Jahren im Beisein seiner Frau Ursula in einem Münchner Krankenhaus gestorben, so hieß es in den Nachrufen auf den Schauspieler Horst Tappert.

Über die näheren Umstände dieses Todes wurde zunächst nichts bekannt, hier und da war von einem langen, qualvollen Leiden die Rede. Nun hat die Witwe mitgeteilt, dass sie ihrem krebskranken Mann ein allzu langes Dahinsiechen erspart habe - mit Hilfe einer Patientenverfügung.


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30. Januar 2009

Lebenssituation

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


26. Januar 2009

Familien-Drama Erbfall

Am 25.01.2009 im WDR - Radio:

Streit ums ErbeStreit um Anerkennung

Das Erbe bringt Familienkonflikte an den Tag

Eine Schwester verdächtigt die andere, die hochbetagte Mutter zur Änderung des Testaments genötigt zu haben und und und. Geschwister, die sich zu Lebzeiten der Eltern leidlich verstanden haben, stehen sich plötzlich als erbitterte Feinde gegenüber.


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21. Januar 2009

Gänseschwarm

 

Wir danken Gott und dem Piloten . . .

hieß es nach der glücklichen Notwasserung des Airbus mit 155 Passagieren auf dem Hudson River.

Der eine oder andere dürfte in Gedanken bereits sein Testament gemacht haben - aber eben nur in Gedanken !

 

Also, vielfliegende Männer, dann tut´s doch endlich:

 

Macht Euer Testament ! Eure Liebsten werden es Euch danken ... und Eurem Fachanwalt für Erbrecht ! :-)


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15. Januar 2009

Elternunterhalt

 

Sandwich-Generation

Bei der Recherche zum Elternunterhalt interviewte mich die WAZ-Redakteurin Andrea Müller:

Zwischen 2500 und 3600 Euro monatlich kostet ein Pflegeheimplatz, die Pflegeversicherung schießt max. 1470 Euro zu. Mit einer kleinen Rente ist der Rest nicht zu bezahlen. Also muß der Kreis mit Sozialhilfe einspringen. „In 2008 haben 3018 Heimbewohner solche Leistungen erhalten. Es gibt ca. 5900 Heimplätze, das sind das rund 51 Prozent”, erklärt Fachdienstleiterin Irmgard Dieckmann.

Dann steht die Frage nach dem Elternunterhalt . . .


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31. Dezember 2008

Guten Rutsch !

 

Ich wünsche allen einen Guten Rutsch und ein gesundes und friedliches neues Jahr !

 


23. Dezember 2008

Weihnachtsgeschenke versteuern ?

 

Auch das noch:

Weihnachtsgeschenke sind zu versteuern !

Kann doch wohl nicht wahr sein.

 ("Sind die in Berlin jetzt völlig übergeschnappt ?").

 Ist es aber ! Oder doch nicht ?


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21. Dezember 2008

Finanzamt

 

 

Darf ich Ihnen meinen - augenblicklichen - Lieblings-Cartoon vorstellen ? :-)


21. Dezember 2008

Lichtinghagen

Lichtinghagen gibt auf -

können Sie jetzt überall lesen. Obwohl wir nur zwanzig Autominuten von der Gerichtskantine Bochum entfernt sind, kenne ich keinerlei Tratsch, weiß also nicht mehr als der Zeitungleser in Hamburg oder München.

 

Was lehrt der Fall ? Erstens: profiliert sich jemand in der Justiz, gibt es Neider - und die werden aktiv. Zweitens: Irgendetwas findet sich immer !

 

Hier gibt´s was Neues: Verfahren wie gegen Zumwinkel spülen plötzlich Millionen-Gelder in die Bußgeld-Töpfe der Justiz. Das verlangt  - drittens - nach einer Verteilung, die rechtsstaatlichen Ansprüchen genügt !


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20. Dezember 2008

Angst essen Ärzte auf !

 

Nicht nur Patienten, auch viele Ärzte haben Angst.

 

Sie kennen zwar die Patientenverfügung, lassen den Kranken aber trotzdem nicht sterben, auch wenn dieser bei lebendigem Leib verfault. Sie haben Angst vor dem Strafrecht, obwohl es sie weniger bedroht, als sie meinen.

 

Es ist nämlich weniger das Recht, es ist eher ihr Nichtwissen vom Recht, das den Ärzten zu schaffen macht; viele von ihnen glauben fälschlicherweise, es sei aktive Sterbehilfe, ein Gerät abzuschalten. Deshalb missachten sie die Patientenverfügung . . .


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16. Dezember 2008

Eins-komma-fünf

 

Das Echo aus Köln von Unicef für den Vortrag "Erben und Vererben" vom 25. November 2008 ist in Recklinghausen angekommen :

 

Unicef dankt - auch im Namen der Zuhörer -  und teilt mit, die Auswertung der Fragebögen habe ergeben, daß die Zuhörer sehr zufrieden waren.


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14. Dezember 2008

Herr Doktor

 

Mitten im Berufsleben wird kaum einer Doktor; es sei denn, er kauft sich einen. Ich wurde jetzt "im Eilverfahren promoviert".

Und das kam so: Beim Vortrag bei der IG BCE in meiner Heimatstadt Westerholt hörten 72 Frauen und Männer konzentriert über eine Stunde lang zu. Anschließend gab es viel Lob.


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13. Dezember 2008

Goldfisch

 

Der Deutsche Anwaltverein hat Goldfisch... 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

... ich bin meine eigene Kreativagentur ! :-)

 

 

 


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25. November 2008

Keine Angst !

 

Filmemacher Wim Wenders (63) ohne Angst vor dem Tod

Als junger Mann habe er ein Erlebnis gehabt, bei dem er dem Tod sehr nahe gewesen sei:

Damals wusste ich in meinem Herzen, dass ich sterben würde.
Dann habe ich das Bewusstsein verloren und bin durch diese Tür gegangen, auf das Ende zu, wo alles hell wurde. Da war von Angst keine Spur, nur ein einziges großes Staunen über so viel Licht und Freiheit.


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17. November 2008

Ethik des Dialogs

 

Für Sie gelesen - heute vor vier Jahren :

Es kam so, wie der alte Mann befürchtet hatte: Er wurde durch einen Schlaganfall vollständig gelähmt und war nicht mehr ansprechbar. Eine Aussicht auf Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben bestand nicht. Für diesen Fall hatte er eine Patientenverfügung verfasst und festgelegt, dass er in einer solchen Situation keine lebensverlängernden Maßnahmen, insbesondere keine künstliche Ernährung wollte. Die vom Gericht zur Betreuerin bestellte Tochter versuchte vergebens, den Willen des Vaters bei den Ärzten durchzusetzen.


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16. November 2008

IRAQ WAR ENDS

 

 

Im Irak wird nicht mehr gekämpft, George W. Bush ist des Hochverrats angeklagt und jagt bin Laden persönlich - zumindest in einer perfekt gefälschten New York Times.

Aus der in insgesamt 1,2 Millionen kostenlos verteilten New-York-Times-Imitaten mit dem Aufmacher, dass der Krieg im Irak beendet sei. Die "Ausgabe" ist auf den 4. Juli 2009 datiert, den Unabhängigkeitstag der USA.


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15. November 2008

Was sagt Herr Gropp dazu ?

 

Die Meinungen über den Kompromiß der Großen Koalition zur Erbschaftsteuer gehen scharf auseinander - quer durch alle Lager, Unternehmer, Parteien, Steuerberater und Juristen.

Jetzt mehren sich die Stimmen, die anmahnen, daß die Reform verfassungsrechtlich Flickwerk sei, weil je nach der beliebigen Zusammensetzung größere Vermögen völlig steuerfrei auf die Erben übergehen könnten.


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12. November 2008

Erbe

 

 

Zwei Kriege, ein Planet in höchster Gefahr, die schwerste Finanzkrise seit  einem Jahrhundert ...

 

Barack Obama vor einer Woche


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09. November 2008

Webber`s Kids

 

Andrew Lloyd Webber: Kids erben wenig

Andrew Lloyd Webber will seine Kinder in Sachen Erbe weitgehend ausklammern. Der Musical-Guru verfügt über ein Vermögen von stattlichen 1,3 Milliarden Dollar.

Er erklärte, er wolle seinen fünf Kindern sein Geld vorenthalten: "Das macht ihnen nichts aus. Sie denken nicht so. Es geht darum, eine Arbeitsmoral zu haben - ich glaube absolut nicht an geerbtes Geld. Ich bin nicht dafür, dass Kindern plötzlich viel Geld beschert wird, weil sie dann keine Motivation zu arbeiten haben.


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05. November 2008

Willen respektieren !

 

Kirche & Leben, mir von Kindheit an als sogenannte "Kirchen-Zeitung" vertraut, buhlt um Annoncen auch von Anwälten. Hier inseriere ich gern auf Anzeigen-Seiten mit den Themen Erbe und Vorsorge. So auch wieder in der Ausgabe vom 12.10.2008.

Der kleine Text

Den Willen Betroffener respektieren

ist die redaktionell gekürzte Fassung eines Beitrags von mir.

Es ist nichts Neues, zu fordern, daß der Wille der Patienten respektiert wird. Neu wäre es, wenn er geschähe. Also werben wir Anwälte, Fachanwälte für Erbrecht und Notare dafür, daß der Wille der Menschen aufgeschrieben und umgesetzt wird.


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04. November 2008

Vortrags-Echo

 

Die katholische Erbschaftsinitiative "Ein Vermächtnis für die eine Welt" hat das Echo zum Vortrag "Wie schreibe ich mein Testament?" vorgelegt.

 

Von über 60 Zuhörern hatten 32 den Fragebogen ausgefüllt. Guter Rücklauf.

 

Der Aufforderung, den Redner "nach Schulnoten" zu bewerten, entsprachen 15 mit der Note "1", 17 mit der Note "2". Keiner vergab die Note "3" oder schlechter.

 

Hervorgehoben wurde der angenehme, weil klare und verständliche, Vortragstil.


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22. Oktober 2008

Madonna !

 

Für Sie gelesen:

 

Was qualifiziert eine Anwältin / einen Anwalt, Madonna oder Paul McCartney zu scheiden ?

 

"Berühmte Scheidungsanwälte kommen nicht immer als glänzende Juristen zur Welt. Manchmal sind sie bloß Töchter aus gutem Hause mit einem mittelmäßigen Schulabschluss und mit einem Studieneifer, der eher auf Partys statt auf Paragraphen zielt. Fiona Shackleton, geborene Charkham, in deren Händen das Scheidungsschicksal der „Queen of Pop“ Madonna Louise Ciccone liegt, wollte eigentlich Ärztin werden...


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19. Oktober 2008

Mandantenversteher

 

Sie sind Gattin oder Gatte, Partnerin oder Partner, Freundin oder Freund, Vater oder Mutter, Bruder oder Schwester einer Anwältin oder eines Anwalts - vielleicht "einfach" nur Mandant?

 

Herzlichen Glückwunsch - da haben Sie was auszuhalten. Der Anwalt ist "immer im Einsatz" (selbständig= 1. selbst und das 2. ständig) und nie ganz privat. Seine beruflichen Vorlieben, Eigenheiten und Macken nimmt er mit nach Hause, läßt sein Umfeld dran teilhaben.

 

Warmduscher, Frauenversteher und Turnbeutelvergesser & Co kannten wir ja schon. Doch das "Anwalts-Weichei" ist ein ganz besonderes Ei...


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18. Oktober 2008

Vertrauen II

 

 

Vertrauen ist der Anfang von allem !

 

           Slogan der Deutschen Bank

 

 

Wir zocken nicht - schon gar nicht mit Ihrem Geld !

          

            Ihr Fachanwalt für Erbrecht


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17. Oktober 2008

Vertrauen I

 

 

Vertrauen ist der Anfang von allem !

 

           Slogan der Deutschen Bank

 

 

Vertrauen reduziert Komplexität !

                                     Niklas Luhmann

 

            Ihr Fachanwalt für Erbrecht


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15. Oktober 2008

Geteiltes Leid

 

 

Die Aufhebung der Gemeinschaft erfolgt durch Teilung in Natur, wenn der gemeinschaftliche Gegenstand ... sich ohne Verminderung des Wertes in gleichartige, den Anteilen der Teilhaber entsprechende Teile zerlegen lässt. (§ 752 Satz 1 BGB)


Was aber, wenn sich der "Gegenstand" nicht "zerlegen" läßt, z.B. ein Haus ?


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08. Oktober 2008

Vertrauen

 

 

Was wir gerade beobachten, ist die komplette Auflösung des Marktvertrauens.

 

Joseph Granville


18. September 2008

Börse

 

 

Die Börse gibt´s, die Börse nimmt´s.

 

Hilmar Kopper

 


12. September 2008

Fachanwalt für Erbrecht

 

Ganze 793 (Vorjahr 540) Fachanwälte für Erbrecht wurden - bei knapp 147 000 Anwälten bundesweit - am 1.1.2008 gezählt.

 

So die Daten der BRAK (Bundesrechtsanwaltskammer).

 

In der Anwaltskammer Hamm sind es gerade mal 114, im Landgerichtsbezirk Bochum nur 17 (Vorjahr 14) .


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07. September 2008

10 Jahre Google

 

 

Glückwunsch Google ! Heute vor zehn Jahren ging Google online; in zehn Jahren solch´ eine Stellung, das ist beeindruckend.

 

Ohne Google ist das Internet schlechthin nicht mehr vorstellbar. Wer im Netz etwas finden will, wer sucht - der "googelt".

 

Übrigens: Googeln Sie doch mal den Namen "Bultmann" - der gar nicht so selten ist ! Ergebnis: zweite Position ! Bei CheckPageRank immerhin 3 von zehn !

 


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01. September 2008

Feel the difference - beim Notar !



Feel the difference ! Make the most of now ! We love to entertain you !

 

Deutsche Unternehmen schmücken sich gerne mit Anglizismen. Studien haben allerdings ergeben, daß der Kunde zumeist railway station versteht, zu deutsch: Bahnhof !

 

 

 

Dem Mandanten dürfte es nicht anders ergehen: Ob der Anwalt und Notar etwas von seinem Fall versteht, weiß er oft so recht nicht. Ihm käme die Aufforderung "feel the difference" - fühl´ den Unterschied - genauso nebulös vor wie dem Autokäufer, der angesichts der sich immer mehr ähnelnden Autotypen den Überblick längst verloren hat.


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30. August 2008

Verstand

 

 

Den Verstand hat meine Tochter von ihrem Vater - ich hab´ meinen noch ...

 

Frauen-Stammtisch


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28. August 2008

Hans Flick 80 !

 

Rechtsanwalt Dr. Hans Flick, Bonn, feíert heute seinen 80. Geburtstag.

 

                      

 

Er ist Experte für Erbrecht und Vermögensnachfolge, dort besonders des Erbschafts- und Schenkungsteuerrechts. 

 

Er stammt aus der Finanzverwaltung, wurde später Anwalt und begriff früh, daß auf die Deutschen eine Erbwelle zurollt. Also begann er, Schwimmwesten und Rettungsinseln zu fertigen... Er versteht es, in populär und pointiert, aber fachlich und praktisch fundierten Artikeln für Handelsblatt oder FAZ - an die achthundert sollen es sein - das Thema "Erben ohne Streit und Steuerneinem breiten Publikum nahe zu bringen.             


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19. August 2008

Schlaflos wegen Bochum

 

Für Sie gelesen - vor zwölf Monaten:

 

"Jens Obrig wird langsam nervös. Seit mehr als 20 Jahren hat er Geld auf einem Schweizer Konto.

 

Die Zinserträge hat er beim deutschen Fiskus nie angegeben. Doch der 75jährige denkt an seine Töchter, denen er das Geld vererben will. Schreibt er das Konto ins Testament, erfährt es bei seinem Tod sofort das Finanzamt, und die Kinder haften."


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08. August 2008

Adoption IV

Wenn der kinderlose Onkel keine Erben hat

Der ledige und kinderlose Onkel Alfred möchte seiner Nichte Beate ein Einfamilienhaus im Wert von 400.000 Euro vererben. Nach geltendem Recht muss Beate dafür Erbschaftsteuer in Höhe von 85 734 Euro entrichten. Träte die Reform wie geplant in Kraft, wären es 114 000 Euro.


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07. August 2008

Adoption III

 

 

Anruf des WDR-Fernsehens, Redaktion "aktuelle stunde", ich hätte doch auf meiner - übrigens sehr interessanten -  Website auf den Artikel aus der FAZ verwiesen mit dem Zitat von Groll.

 

Ob ich denn auch einen spürbaren Aufschwung bei Adoptionen verzeichnen könne. Ich bejahte: während das ganze AG Recklinghausen 2007 nur 5 Adoptionen hatte, führe ich im Augenblick allein 12 Adoptionen beim hiesigen und bei anderen Amtsgerichten.


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04. August 2008

Adoption II

 

Wahlverwandtschaften 

Erst adoptieren, dann vererben

lautet eine Überschrift in der FAZ vom 3.08.2008

 

Rechtsanwalt Prof. Dr. Klaus Michael Groll, Verfasser angesehener Handbücher zum Erbrecht und Präsident des Deutschen Forums für Erbrecht, wird mit der Bemerkung zitiert:

 

Für viele Menschen stellt die Erbschaftsteuer-Reform eine gewaltige Bedrohung dar; ich  persönlich kann es verstehen, wenn die Leute nach Auswegen suchen. Von Berufs wegen helfe ich dabei: Ich betrachte es als meine Aufgabe, als Berater Gestaltungsmodelle dafür zu liefern, wie sich Steuern verhindern oder zumindest minimieren lassen. Adoption ist da einer der Ansatzpunkte.


04. August 2008

Scheidung - durch Tod

 

Für Sie gelesen - heute vor 2 Jahren erschienen - preisgekrönt:

 

Bis dass der Tod euch scheidet

 

So überschreibt Sebastian Glubrecht seinen Text im SZ-Magazin vom 4.08.2006. Er handelt vom tragischen Ende einer Liebe zwischen Mann und Frau. Herbert Bauer tötet sein Gretchen auf ihr Flehen, sie von ihren Leiden zu erlösen...


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03. August 2008

Adoption I

 

Meinem Artikel über Steuer-Spar-Modelle wie
Adoption begegnete man mit Schmunzeln
- und mit Skepsis.

 
Im Jahr 2007 wurden beim Amtsgericht
Recklinghausen nur 5 Adoptionen geführt.

 
Aufgrund meiner Tipps haben wir allein zur Zeit zwölf Sachen beim hiesigen und bei anderen Amtsgerichten. Das erste ist  "durch".

 
Der Beschluß erfolgte sogar ohne die - von Mandanten gefürchtete - "Anhörung".


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03. August 2008

Rüstig

 

 

Ich weiss nicht, was Sie haben, wundert sich der Scheidungsanwalt, Ihr Mann ist doch für sein Alter noch sehr rüstig ! ?

Für sein Alter schon, meint die junge Frau, aber nicht für meins !   :-)


29. Juli 2008

Abstammung

 

Sohn: Papa, stammt der Mensch wirklich vom Affen ab ?

 

 

Vater: Du vielleicht, ich nicht !

 

 

alter Witz


25. Juli 2008

Reicher Mann

 

 

Fundsache - aus meinem Archiv:

 

Anzeige unter "Verschiedenes" in der Recklinghäuser Zeitung:

 

"Reicher Mann sucht Frau, braune lange Haare, 55 kg./Gr. 38 , Zuschr..."

 

Man ist versucht, zu fragen:

 

Wie hätten Sie´s denn gerne - geschnitten oder am Stück ?  :-)


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23. Juli 2008

Dackel

 

 

Kann man seinen Dackel zum Erben einsetzen?

 

Um das zu beantworten, brauchen Sie mich nicht. Auf die Beantwortung solcher Fragen kann man einen deutschen Schäferhund dressieren...

 

Nein, im Ernst:

 

Solche Fragen bekommen Sie leicht im Internet beantwortet. Sollten Sie der Frage bei Günter Jauch begegnen, dürfen Sie mich als Telefon-Joker benennen...


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21. Juli 2008

Akku aufgeladen !

 

Der Urlaub am Atlantik in Frankreich - nahe der Gironde-Mündung und dem Medoc-Rotweingebiet - ist um: Ihr Anwalt hat sich gut erholt - der Akku ist aufgeladen ! Ab heute, Montag, den 21. Juli 2008, ist er wieder für Sie da !


20. Juli 2008

"Trouble´s" Erbe geschmälert

 

 

 

«Trouble», Schosshund der verstorbenen Milliardärin Leona Helmsley, muss auf  zehn von zwölf ererbten Millionen Dollar verzichten. Die Enkel haben das Testament ihrer Oma erfolgreich angefochten.

Der neun Jahre alte weisse Malteser könne den Rest seines Lebens mit zwei Millionen Dollar zurecht kommen, beschied ein Richter in Manhattan.

Die superreiche Helmsley war im August 2007 mit 87 Jahren gestorben. Der Löwenanteil ihres Vermögens von fünf bis acht Milliarden Dollar ging an die nach ihr und ihrem Mann Harry benannte Stiftung. Diese bezweckt die "Förderung sozial benachteiligter Hunde"...


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10. Juli 2008

Steuer-Spar-Modelle


Schläft ein Lied in allen Dingen, heißt es bei Eichendorff; und die Welt hebt an zu singen, triffst du nur das Zauberwort.

 

Das könnte lauten Adoption, genauer gesagt: Volljährigen- oder Erwachsenen-Adoption.

 

Unser oberster Hüter der Finanzen, Minister Steinbrück, hatte uns allen den Steuerspar-Tipp gegeben, als er die neue Erbschaftsteuer vorstellte.


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07. Juli 2008

Mit Testament helfen !

 

Mit  Ihrem Testament für UNICEF ermöglichen Sie Kindern ein menschenwürdiges Aufwachsen.

 

 

 

Ihr

Notar und

Fachanwalt für Erbrecht

sagt Ihnen wie´s geht !


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03. Juli 2008

Zankapfel Haus ?

 

Bei Erbe oder Schenkung kann ein

 

Hausgrundstück

 

 

selbst "unter Pastoren-Töchtern" schon mal zum

 

Zankapfel werden !

 

 


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01. Juli 2008

Was für Greise ?

 

 

Wer früher stirbt, lebt länger ewig ! (Manfred Lütz)

 

Sein Testament zu machen ist was für Greise, keinesfalls hip oder cool! Wer jung ist, mag so denken.

 

Dieser smarte junge Mann wäre in diesem Jahr 77 geworden - wenn nicht ein Autounfall ihn mit 34 das Leben gekostet hätte...

 

James Dean  würde sich im Grabe herumdrehen, wenn er erführe, daß sein verhaßter Vater den postmortalen Geldsegen seines Nachruhms erntete. Warum? James Dean starb "untestiert" - ohne Testament.                                                                   


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30. Juni 2008

Wir machen so was !

 

 

Wer sorgt dafür, daß Ihr letzter Wille gilt ?

 

 

 

 

 

 

Wir machen so was ! :-)


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29. Juni 2008

Nichten, Neffen, Nichtverwandte

 

 

Für Sie gelesen:

 

Erbende Nichten und Neffen werden nach der neuen Erbschaftsteuer stärker zur Kasse gebeten!

 

Auf diesen Nenner kann man die Eckpunkte bringen: Ehegatte und Kinder, nahe Angehörige also, bleiben "ungeschoren". Hohe Freibeträge machen´s möglich. Entfernte Verwandte müssen das Manko ausgleichen. Nur so bleibt das Aufkommen der Erbschaftsteuer letztlich gleich.


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27. Juni 2008

Testier it !

 

 

Schlüssiges Konzept:

 

 

 

Testier it ! ©


21. Juni 2008

Letztes Wort

 

 

Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde - so beginnt das Alte Testament.

 

Am Anfang war die Tat - so steht´s in Goethe´s Faust.

 

Am Anfang war das Wort - heißt es im Neuen Testament.

 

Ein alter Streit - wie dem auch sei:

 

Am Ende steht jedenfalls das Wort - Ihr Wort, zumindest im Hinblick auf Ihren Nachlaß.


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17. Juni 2008

Stiften

 

 

Lieber Stiften als stiftengehen -  

 

 

 

 

 

lieber Lichtenberg als Liechtenstein !

 

 

 


15. Juni 2008

Es ist genug !

Bernhard Schlink, Romanautor und Jura-Professor, über Sterben und Tod:

 

Ich glaube, nach dem Tod kommt nichts mehr, und das ist auch recht so. Ein Leben reicht. Und das Sterben - meine Tante, die ich sehr geliebt habe, hat sich, als sie alt war, das Leben genommen.

 

Sie hatte das Gefühl: Jetzt ist es genug.

 

Das Leben zu Hause war ihr beschwerlich geworden und sie hatte sich ein Altersheim ausgeguckt, ein gutes, in dem sie ihre eigene Wohnung und ihre eigenen Möbel gehabt hätte.


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12. Juni 2008

Menschenfreund

 

 

Warum bin ich Notar?

Aus dem "Poesie-Album" eines Landnotars aus der Zeit um die  - vorletzte -Jahrhundertwende.

„Dadurch unterscheidet sich der Notar von allen anderen akademischen Berufen, dass wir am Wohlergehen, andere aber am Unglück und der Schlechtigkeit der Menschen interessiert sind.


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11. Juni 2008

Love me, Spender !

 

Drei Patienten täglich werden in Deutschland von der Liste gestrichen. Von der Warteliste des Todes.

 

Sie werden nicht gestrichen, weil sie überlebt haben, sondern weil sie gestorben sind.

 

Warum ?



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06. Juni 2008

Schenken

 

 

Eiffel hinterließ der Welt seinen Turm. Nobel stiftete einen Preis; der Schokola-denfabrikant Ludwig baute ein Kunst-museum für Köln.

 

In Hamburg spendet Versandhaus-Chef Otto 55 Mio. € für die Elbphilharmonie, Hasso Plattner, Ex-Boss von SAP, gibt 2o Mio. € für das Potsdamer Stadtschloß.

 

Zum "Tag der Schenkung" 2007 erklärte Kasper König, Chef des Museum Ludwig in Köln: "Ohne Schenkungen sind Museen nicht überlebensfähig."


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30. Mai 2008

Geistesbrot

 

 "Große deutsche Juristen werden vornehm die Achseln zucken über den den dürftigen Zuschnitt alles dessen, was ich hier hervorbringe.

 

Aber sie mögen gefälligst bedenken, dass das wenige, was ich sage, ganz klar und deutlich ausgedrückt ist, während ihre eigenen Werke zwar sehr gründlich, unermeßbar gründlich, stupend tiefsinnig, aber ebenso unverständlich sind.

 

Was helfen dem Volk die verschlossenen Kornkammern, wozu es keinen Schlüssel hat ? Das Volk hungert nach Wissen und dankt mir für das Stückchen Geistesbrot, das ich ehrlich mit ihm teile."


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27. Mai 2008

Kauderwelsch

 

 

Im Streit um Patientenverfügungen hält es Volker Kauder, der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, für möglich, dass kein Gesetz verabschiedet wird.

 

Vielleicht müsse die Politik „erkennen, dass es Lebenssituationen gibt, die sich einer allgemeinen gesetzlichen Regelung entziehen“,

 

sagte er dem FOCUS. Er schließe deshalb „nicht aus, dass wir zu keiner gesetzlichen Regelung kommen“.


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23. Mai 2008

Wir machen so was !

 

 

Wer füllt Ihnen den Fragebogen zum Wert des Nachlasses aus ?

 

 

(Wer sorgt also dafür, daß Sie wieder ruhig

schlafen können ?)

 

 

 

Wir machen so was ! :-)


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21. Mai 2008

Wir machen so was !

 

 

Die meisten Fehler beim Erben und Vererben liegen in der menschlichen Natur, sie entziehen sich weitgehend rationaler Betrachtung und sind Versäumnisse, die (auch) aus der Angst vor dem Tod entstehen.

 

 

 

Auch darüber müßte man mal reden können. Aber

welcher Anwalt macht das schon ?

 

 

 

 Wir machen so was ! :-)


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14. Mai 2008

Drei Dinge

 

Was lernen wir daraus ?

 

Drei Dinge braucht der Mann... und die Frau...


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13. Mai 2008

Kluge Köpfe

 

 

"Eine Gesellschaft, deren Alter in nie gekannte Größen steigt, in der sich die Mehrheit mit den vorletzten und letzten Dingen befasst; in der das Kollektiv die Sinnkrise erlebt durch das Altern der eigenen Eltern, die ihre Kinder länger begleiten als je zuvor. Nicht nur die ökonomischen, auch die ethischen Fragen - von der Rente bis zur Patientenverfügung - haben ihren Antrieb darin, dass ein stark wachsender Teil der Gesellschaft mit ihnen konfrontiert wird."

 

(Entschlackter) Auszug aus einem Artikel des FAZ-Herausgebers Frank Schirrmacher über den Erfolg von Hape Kerkelings Buch "Ich bin dann mal weg"


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13. Mai 2008

Erbe für Schüler

 

 

Aus meinem Archiv, aber von zeitlosem Interesse:

 

Eine Lehrerin aus Orsogna in Mittelitalien hat ihren ehemaligen Schülern die Summe von 25.000 Euro vermacht, "um die Klasse wiederzuvereinen."

Im Testament stehe deshalb eine ungewöhnliche Klausel:


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12. Mai 2008

Kauderwelsch

 

 

Für Sie gesehen  - heute vor zwei Jahren ging online:

 

Das Kauderwelsch 

 

Loriot´s Kult-Video mit Helmut Schmidt.

 

Wieso der Ex-Bundeskanzler seine Gehaltsabrechnung nicht versteht.


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06. Mai 2008

Nase

 

"Vererben Sie mehr als Ihre Nase" -

rät Ihnen die Werbung der Sparkassen.

 

 

 

Aber, wie Sie das machen, verrät Ihnen

Ihr Fachanwalt im Erbrecht!

 


03. Mai 2008

Blechdose

 

 

Das größte - bis dato -  von einer finanzkräftigen Frau hinterlassene Vermögen waren die 95 Mio. Dollar von Hetty Green Wilks, die im März 1952 im Alter von 80 Jahren starb.

 

Allein in einer Bank hatte sie über 31,4 Mio. Dollar auf dem Konto. Ihr Testament fand man in einer Blechdose zusammen mit vier Seifenstücken. 


14. April 2008

Feuer

 

 

Viele haben kein Testament - obwohl es etwas zu vererben gibt.

 

 

Jeder hat eine Feuerversicherung für sein Haus -

obwohl Häuser selten brennen. 

 

 

Wer kein Testament hat, legt Feuer an sein Vermögen

 

 

Testier it! ©


11. März 2008

Habe Sie vermißt...

 

"Ich habe Sie vermißt ", erzählt mir anschließend ein Mandant, der auch in der Zeitung zitiert wird.

 

Die Notarkammer hatte eine kostenlose Information zu Fragen von Erben und Vererben im Ratskeller veranstaltet.

 

Ich hatte mich angemeldet, um dem Publikum Rede und Antwort zu stehen. Aber - manchmal sind andere Dinge wichtiger: Die Tochter feierte ihren achtzehnten Geburtstag ! So ging das gepflegte Abendessen mit der Familie vor...


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03. März 2008

Ärzte lassen leiden

 

Am Lebensende setzen Ärzte zu wenig Schmerzmittel ein


Zehntausende Menschen müssen qualvoll unter Schmerzen sterben, weil Mediziner zu selten Schmerzmittel verabreichen. „Das Vorurteil unter Ärzten, Morphin mache abhängig und dürfe Sterbenden nicht gegeben werden, ist durchlöchert worden, doch noch verabreichen deutsche Ärzte nur 22 Prozent der etwa in Dänemark verordneten Morphin-Mittel”, so Eugen Brysch von der Deutschen Hospiz-Stiftung.


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02. März 2008

Nicht unwillkommen ?

 

 

 Heute in der WAZ im Interview:

 

 Staatsanwältin Lichtinghagen,

die "Frau, die Zumwinkel holte" !

 

"Teilweise zeigten sich die Beschuldigten erleichtert, weil das Versteckspiel mit dem Finanzamt beendet ist...

 

Dies vor allem bei älteren Leuten, die ihren Kindern ein unbelastetes Erbe hinterlassen wollen...!"


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29. Februar 2008

Gut aufgestellt

 

...unser neues

Schild:

 

 

 

 

 

Vier Anwälte -

 

 

 

 

acht

Fachanwalts-

titel -

soeben

komplett !

 

 

 

 

Zwei sind Notare -

 

 

 

alle Kollegen

mit OLG-

Zulassung!

 

 

 


18. Februar 2008

Testament mit 36 ?

 

Testament? Mach´ ich, wenn ichSiebzig bin! Das mag jemand sagen, der (nur) an sein Vermögen denkt. Denn:

 

Sie können so arm sein wie eine Kirchenmaus. Sie sind weiblich, Sechsunddreissig und haben eine nichteheliche Tochter von 9 Jahren? (Dann sind Sie "reich".)


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14. Februar 2008

Erben statt arbeiten?

 

Heute vor einem Jahr:

 

Der SPIEGEL überrascht mit kritischen Tönen zur niedrigen Besteuerung der Erben.

 

Er argumentiert, daß so Ungleichheit von Geburt an gefördert werde. Deswegen sei z.B. in den USA, England  und Frankreich die Erbschaftsteuer wesentlich höher.

 


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13. Februar 2008

Zauberwort Adoption

 

"Insider rechnen mit einem Boom bei Adoptionen von Erwachsenen". Diesen Satz las ich jetzt..

 

Das dürfte übertrieben sein. Denn: Bei einem Amtsgericht mit Tausenden von Verfahren wie dem AG Recklinghausen gibt es fünf Adoptionen im Jahr. Was soll sich daran ändern?

 

Nun, es liegt was in der Luft, das ist richtig. Wie heißt es bei Eichendorff: ...die Welt hebt an zu singen, trifftst du nur das Zauberwort. Das lautet für manchen - in der Tat - Adoption...


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11. Februar 2008

Null-Acht-Null-Acht-Null-Acht

 

Der  8. August 2008 ist ein begehrter Heirats-Termin !

 

Auf den Standesämtern dürfte rege Betriebsamkeit herrschen: In elf Minuten waren alle 8.8.-er Termine in RE vergeben...

 

Viele wollen den ultimativen Glücks -Termin zum Heiraten.


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22. Januar 2008

Ideal

 

 

Fachanwalt für Erbrecht

 

und

 

Notar  ...             

 


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29. Dezember 2007

Paris enterbt

 

"Paris Hilton ziemlich enterbt" -

 

eine Schlagzeile, die aufmerken läßt:

 

Schlechte Nachrichten für Partygirl Paris Hilton:

 

Ihr Großvater Barron Hilton (80) will sein Milliardenvermögen nicht der Familie vererben, sondern der von seinem Vater gegründeten Stiftung.


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27. Dezember 2007

Familienwohnheim

 

 

Überall können Sie jetzt lesen wie die neue Erbschaftsteuer die einen begünstigt - und die anderen beutelt.

 

Doch selbst der klügste Autor hat nicht alles im Blick: So gibt z.B.ein Artikel von Biallo & Team wertvolle Hinweise, keine Frage. Und doch wird Panik gemacht (schließlich will man seine Artikel verkaufen, daher gilt "only bad news are good news").

 

Das wird hieran deutlich:

 


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11. Dezember 2007

Das Allerletzte

 

 

Es gibt noch viel zu tun, wenn nichts mehr zu machen ist.

 

aus der Anzeige eines Bestatters

 


10. Dezember 2007

iPhone

 

iPhone des Erbrechts -

 

was es kann, kann es besser - lautet das Fazit des Tech-Talks von Michael Spehr in der FASZ.

 

Was er kann, kann er besser - wäre ein schönes Prädikat für meine Arbeit in Erbrecht und Vorsorge !

 

Wir arbeiten dran...!   


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05. Dezember 2007

Fürsorgliche Entmündigung

 

 

Fürsorgliche Entmündigung

 

Unter diesem Titel schrieb Matthias Hannemann in brand eins 01/07 einen beachtlichen Artikel über die rechtliche Betreuung:


"In Deutschland soll niemand gegen seinen Willen seine Selbstständigkeit verlieren. So steht es im Gesetz.

Die Wirklichkeit sieht anders aus."


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27. November 2007

Nobel

 

 

Heute vor 112 Jahren schrieb Alfred Nobel sein berühmtes Testament.

 

 

Er errichtete darin die wohl bekannteste Stiftung der Welt, die jährlich begehrte Preise vergibt für hervorragende Leistungen in Wissenschaft, Kultur und für den Frieden.


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26. November 2007

Blues

 

Hat Sie der November-Blues auch so richtig erwischt? Gehen Ihnen Schnell und Mehdorn gehörig auf die Nerven?

 

Haben Sie auch schon überlegt, sich für 20 T€ ein Spritsparmodell zuzulegen, um Bahn und BP ein Schnippchen zu schlagen?

 

Haben Sie neben Merkel, Münte (ach nee, der nicht mehr...) auch die Globalisierung global in Verdacht, für Ihre Saulaune verantwortlich zu sein? Ja?

 


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21. November 2007

Zeugma

 

 

Ein lieber Leser spendet Trost:

 

"Danke für den drittschönsten Satz! Hat gegen November-Blues geholfen.

 

Rhetorisch ein Zeugma. Beispiel für Juristen:

"Nach der Verhandlung schlug der Angeklagte den Weg zum Bahnhof und zwei Fensterscheiben ein." Gruß, J. S."


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19. November 2007

Goethe

 

 

Nur jeder Dritte macht sein Testament. Goethe war - auch hier -  anders:

 

Sorgfältig hielt er sogar Vorüberlegungen für seinen letzten Willen schriftlich fest, klar erkennend, daß die gesetzliche Erbfolge "großes Unheil" anrichten würde.

 

Heute vor 177Jahren schrieb er das auf:


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13. November 2007

Alles verzehrt !

 

 

"Alles verzehrt am End´macht das beste Testament!"

 

meinte schon Altmeister Goethe - sicher nicht ohne   . (Er selbst verhielt sich ganz anders!)

 

Ein anderer Altmeister - wie Goethe am 28.August im Zeichen der Jungfrau geboren - ist Rechtsanwalt Dr. Hans Flick in Bonn.

 

Zu seinem Achtzigsten hatte ich ihn gewürdigt. In seinem Buch "Erben ohne Streit und Steuern" läßt er auch dem Humor etwas Raum - im Sinne Goethe´s.


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13. November 2007

Verjubeln statt vererben ?!

 

In den USA lesen Sie Aufkleber an den Hecks riesiger Wohnmobile:

 

We spend the heritage of our children. / Wir verbraten das Erbe unsrer Kinder!

 

Ein neuer Rentner-Typ ist entstanden: Zum Arbeiten zu alt, zum Sterben zu jung, zum Reisen gerade richtig ! Kreuzfahrten aller Kategorien, Langzeiturlaube boomen.

 


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11. November 2007

Goethe und Bismarck

 

 

Hier kann ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen:

 

Was habe ich mit Goethe und Bismarck gemeinsam; was - neben anderem  -  trennt uns ?

                                                                          

Sie haben in ihrem Jura-Studium den Repetitor - für viele wichtiger als die Uni - aufgesucht und zumindest geglaubt, ihn zu benötigen.

 

Ich dagegen habe nicht eine D-Mark zum "Rep" getragen - und die Examina konnten sich trotzdem sehen lassen... 


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30. Oktober 2007

Patientenrechte

 

 

Für Sie gelesen:

 

Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Selbstbestimmtes Sterben

Von Wolfgang Putz, Rechtsanwalt, und Beate Steldinger, Rechtsanwältin 

Im Juli 2007 erschien die 3. aktualisierte Auflage.

Ein Klassiker -  es gibt nichts Besseres!

 


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25. Oktober 2007

Lokführer

 

Für Sie gelesen:

 

"Lukas hat nie gestreikt. Von einer Gewerkschaft hat man auf Lummerland ebenfalls noch nie gehört, obwohl die Arbeitsbedingungen im internationalen Vergleich skandalös sind. Gegen Alfons den Viertel-vor-Zwölften ist Hartmut Mehdorn ein lupenreiner Demokrat. Während der König von Lummerland den ganzen Tag mit Schlafrock, Pantoffeln und Krone dasitzt und in sein goldenes Telefon spricht, müssen seine Lokführer ohne Arbeitszeitkonten und irgendwelche Tarifverträge unermüdlich ihre Runden durch die fünf Tunnel der Insel drehen...


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17. Oktober 2007

Leben verlängern ?

 

 

Das Leben verlängern? Wer wollte das nicht, unser ganzes Tun ist darauf ausgerichtet. Bewegung, Schlaf, gesunde Kost sollen uns ein hohes Alter in Gesundheit ermöglichen.

 

Was aber, wenn die Kräfte schwinden und ein Lebensende in Würde nach den eigenen Wünschen unmöglich scheint.

 

Dann wollen viele Menschen keine künstliche Ernährung, weil sie erlebt haben, daß sie das Sterben, nicht das Leben, verlängert.

 


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12. Oktober 2007

Befängnis

 

 

Szene einer Ehe: Die Gattin grinst bei der Zeitung zum Frühstück. Der Gemahl wird neugierig; was er vorgelesen bekommt, klingt nach einer ARD/ZDF-Schnulze am Montagabend, ist aber wahr:

 

"Liebesbrief an den Angeklagten

 

Prozess gegen einen mutmaßlichen Millionenbetrüger in Bochum geplatzt. - Laienrichterin verguckte sich in den Mann und schob ihm in der Gerichtskantine einen folgenschweren Zettel zu.


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07. Oktober 2007

Flick

 

 

Vor einem Jahr - für Sie gelesen:

 

Etwas Realsatire gefällig?

 

Über Leben, Sterben und Erben eines der reichsten Männer Deutschland´s schreibt BILD am 7.10.2006  - kein Klischee auslassend - wörtlich:

 

"Friedrich Karl Flick starb mit 79 Jahren an Krebs


Die Milliarden machten ihn einsam


Er schloss die Augen hinter Panzerglas. Friedrich Karl Flick (79) ist tot. Er war 6,8 Milliarden reich. Ein großer Name, ein großer Mann.

Er starb am Donnerstagabend an multiplem Organversagen, an Krebs.

Er spürte keine Schmerzen. Seine Frau Ingrid (46) war bei ihm in der 1200-qm-Villa am Wörthersee (25 000 qm Garten).

Erbt die 33 Jahre jüngere Witwe alle Milliarden? Jetzt beginnt das große Rätselraten.


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05. Oktober 2007

... do it longer !

 

 

"Anwälte do it longer - und zwar schnell" könnte das Motto der am Berlin-Marathon 2007 teilnehmenden Rechtsanwälte sein.

Bei optimalen Bedingungen konnte nicht nur Haíle Gebrselassie einen neuen Weltrekord in der Zeit von 2 Stunden, 4 Minuten und 26 Sekunden laufen, auch die Kolleginnen und Kol-legen glänzten mit Zeiten, die sich sehen lassen können.


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22. September 2007

Eheverfügung

 

 

Frau Pauli mit "ihrer" Ehe auf Zeit bringt mich auf die Kreation einer Mischung aus Ehevertrag und Patientenverfügung. Die Ehe als "Patient".

 

 Ich nenne es mal Eheverfügung. Kern der Regelung:

 

"Nach sieben Jahren keine eheverlängernden Maßnahmen  - Beendigung des rein vegetativen Zustandes!"

 

 


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18. September 2007

Pavarotti

 

 

Rätsel um Pavarotti-Erbe


Nach Berichten über eine Ehekrise und eine mögliche Testa-mentsänderung durch den an Krebs gestorbenen Luciano Pavarotti (71) hat sein Notar klargestellt, dass der Opernstar ohnehin nur über ein Viertel seines Nachlasses selbst bestimmen konnte.

 

Die Hälfte des Vermögens werde laut Gesetz unter seinen vier Töchtern aufgeteilt, sagte Luciano Buonanno. "25 Prozent gehen an die Ehefrau.


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15. September 2007

Assauer

 

Assauer plante aktive Sterbehilfe

Der Ex-Fußballmanager Rudi Assauer wollte seiner schwer-kranken Mutter Sterbehilfe leisten. „Es war nichts mehr zu heilen, nichts mehr zu retten. Sie hat apathisch im Pflegeheim gelegen, es war eine Katastrophe. Ich konnte das schlecht mitansehen", so der 63-jährige in der ARD-Talkshow "Beckmann". "Ich hätte es getan, ich hätte sie davon erlöst."


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04. September 2007

Bohlen

 

Kennen Sie den Ursprung der Ruhrfestspiele? Richtig: In den kalten Nachkriegswintern lieferten Kumpels aus dem Revier Kohlen für Hamburgs Schauspielhaus. Die spielten zum Dank Theater für die Kumpels...

 

Im Herbst 2006 dachten sich zwei arme Recklinghäuser Würstchen, das geht auch anders herum:

 

Wir machen ein bißchen Theater in Hamburg, genauer: bei Bohlens in Blankenese, und die liefern dann die "Kohlen" nach Recklinghausen. Leider war die Inszenierung so laienhaft, daß jetzt der Vorhang aufging für ein Nachspiel in Recklinghausen, nur nicht auf dem Festspielhügel, sondern in der Reitzensteinstraße bei der Jugendstrafkammer...


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26. August 2007

Ohne Richter !

 

Die WAZ-Recklinghausen schreibt über das Betreuungsrecht. Welche Bedeutung das hat, macht schon die Zahl deutlich: 1,3  Millionen in Deutschland stehen unter Betreuung. Tendenz aufgrund der Alterung steigend.

 

Die Schreiberin will es richtig machen, besucht Vormundschaftsrichter und Betreuungsvereine. Auf die Idee, einen Notar zu befragen, kommt sie nicht. Warum?

 

Auch 15 Jahre nach Schaffung des neuen Betreuungsrechts zum 1.1.1992 ist nicht im Bewußtsein, daß man mit der Vorsorgevollmacht die gerichtliche Betreuung verdrängt. Diese private Vorsorge hat schlicht Vorrang.


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25. August 2007

Sterbehilfe?

 

Sterbehilfe - was immer das ist, aktive oder passive, direkte oder indirekte, Hilfe zum Sterben, Hilfe beim Sterben - selbst der Fachmann verfügt nicht über klare Definitionen: viele haben ihre eigenen Begriffe.

 

Umfragen zu diesem Thema sind heikel, weil kein Mensch genau weiß, was die Befragten darunter verstehen.

 

In der WAZ, Tageszeitung im Ruhrgebiet, wird deutlich, daß die Menschen  jedenfalls Selbst- statt Fremdbestimmung wünschen. 


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18. August 2007

Top ten

 

"Geht mein Erbe für die Pflege drauf?"

 

gehört zu den Top Ten der Fragen, die Leser der WAZ, Tageszeitung im Ruhrgebiet, gestellt haben. 

 

Sie sollen sagen, was sie "auf dem Herzen" haben. Wenn die WAZ will, hat man Chance, auf einem Plakat zu erscheinen.

 

Hier geht´s zur WAZ Fragebogenaktion!


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13. August 2007

Monday, Monday!

 

Monday, Monday! Hilfe, ich versuche gerade in Tritt zu kommen, da trudeln mit der Post gleich sieben juristische Zeitschriften herein ...


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14. Juli 2007

Klaviertestament

 

Kennen Sie das Alte und das Neue Testament der Klaviermusik?

 

Das Wohltemperierte Klavier von Johann Sebastian Bach ist das Alte, die 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven sind das Neue Testament.

 

Neu war mir, daß es ein Klaviertestament Beethovens geben soll:

Das Heiligenstädter Testament Beethoven´s ist eine Legende...


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29. Juni 2007

Proll´s Voice

 

Klaus Jürgen Wussow ist  tot.

 

 

Anstatt die arme Seele endlich in Ruh` zu lassen, prangt in fetten Lettern auf dem BILD - Titel:

 

"Geheimes Testament"

 

 

BILD sorgt dafür, daß das nicht so bleibt...


26. Juni 2007

Kein Blog

 

Bloggen ist "in"; ich blogge nicht, nicht hier, nicht anderswo. Ich habe keine Zeit dazu.


Diese Seite gestalte ich von A bis Z allein. (Lob und Kritik - per Kontaktformular -  erwünscht!) Das ist  Arbeit
genug.


Und sie trägt Früchte: Im Monat Mai hatte ich knapp 13500
Besucher, also im Schnitt 435 täglich.


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03. Juni 2007

Flott, falsch & futsch ?

 

"Unter der Überschrift „Flott und Falsch“ hat die Zeitschrift „Finanztest“ im März die Erfahrungen ihrer Journalisten mit Stichproben in sechs Filialen zusammengefasst.

 

Nur einmal sei der „Finanztest“-Reporter gut beraten worden. Fünfmal sei der Rat für seine zwei Problemfälle lückenhaft oder einfach falsch gewesen. Die einzige Beratung, die „top“ gewesen sei, habe der Tester gratis bekommen."

 

Die Rede ist  von der Anwalts-Kette jura xx - nun ist sie pleiteI


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17. Mai 2007

Erbrechtsberatung 2007

 

Siebtes Wissenschaftliches Symposium des Instituts für Notarrecht an der Universität Würzburg


Erbrechtsberatung 2007


 

Aktuelle Entwicklungen im Erbrecht und Erbschaftsteuerrecht


 

Freitag, den 4. Mai 2007,


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16. Mai 2007

Tod abschaffen ?

 

Den Tod abschaffen?  Wer wollte das nicht.

 

Aber kein Anti-Aging, kein Jogging, kein Botox und keine Bio-Kost hat das je vermocht!

 

Kunst-enfant-terrible Bazon Brock stört das nicht.:


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15. Mai 2007

Erbschaftsteuer: Was tun?

 

Der bundesdeutsche Michel ist verstört und verwirrt:

 

Was folgt denn nun aus dem Urteil aus Karlsruhe in Sachen Erbschaftsteuer? Muß man jetzt handeln - oder abwarten? Werden díe Steuern nun erhöht - oder vielleicht doch ganz abgeschafft - wie in anderen Ländern der EU? Wie werden Grundstücke in Zukunft bewertet?

 

Fragen über Fragen...


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11. Mai 2007

Fachanwalt für Erbrecht

 

Heute  vor einem Jahr verkündete ich stolz:

 

 

"Nun ist es "amtlich":

 

 

Die Urkunde der Rechtsanwaltskammer Hamm über die Ernennung zum

 

Fachanwalt für Erbrecht

 

liegt vor und ich zeige sie zusammen mit dem

 

                        Zeugnis über die erfolgreiche Teilnahme

                             an dem Fach-Lehrgang für Erbrecht,


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08. Mai 2007

100 000 Euro - Anwalt

 

100 000 Euro-Anwalt - wer wäre das nicht gern? (Ich nicht - aber ich bin auch kein Berufsanfänger, denn um deren Einstiegsgehälter geht´s...  )

 

So hat jedenfalls die Süddeutsche Zeitung einen Artikel überschrieben.

 

Allerdings hält der Inhalt das "Versprechen" nicht ein: Auch mit LL.M oder Doktortitel verdient man selbst in den großen internationalen Sozietäten nur ausnahmsweise so viel Anfangsgehalt.

 

Der Alltag sieht anders aus:


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03. Mai 2007

Rekord

 

Im Vergleich zum Vormonat stieg die Zahl der Besucher meiner Website um 11 % auf 12 508; in der Spitze waren es 590 am Tag. 

 

Diese klickten 18 %  mehr Seiten an, nämlich

78 562, im Schnitt also 6 Seiten.

 

Herzlichen Dank für Ihr Interesse!


29. April 2007

Einzig ?

 

"In Recklinghausen sterben

jährlich 2100 Menschen.

 

Das sind 2100 Erbfälle.

 

Es gibt in Recklinghausen aber nur

Fachanwalt für Erbrecht.

 

Sie befinden sich gerade auf seiner Website...


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20. April 2007

Lob der Funkuhr

 

 

Eine Funkuhr ermöglicht es einem Menschen, der seine Zeit nicht gestohlen hat, die Tagesschau dann einzuschalten, wenn der Gong ertönt, nämlich in der Sekunde 59 auf 60, also exakt um 20 Uhr.

 

Warum ist das wünschenswert?

 

Aus drei Gründen:

 


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13. April 2007

Beistand der Alten

 

 

"2030 - Aufstand der Alten", der ZDF-Dreiteiler  war in aller Munde.

 

"Alt, arm, abgehängt" titelte Focus reißerisch im Dezember. Nicht ohne anzumerken, die Koalition habe "kein Konzept".

 

Ich arbeite seit Ende der 80-er Jahre im Bereich Erbrecht, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und  - jetzt auch - Pflegefallregreß.

 


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10. April 2007

Von Nichten und Neffen

 

Kein Ehegattentestament, keine Kinder? Dann erben sogar Nichte oder Neffe!

 

Das glauben Sie nicht? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Mich hätte es beinah´ ein Mandat gekostet. Und das kam so:

 

Einem Mandanten war der Vater verstorben - ohne Testament. Kein Problem, denn er war das einzige Kind, also Alleinerbe.

 

Die zweite Ehefrau des Vaters, also die Stiefmutter des Mandanten, war einen Monat vor dem Vater  verstorben;  kinderlos - ebenfalls ohne Testament. Kein Problem?


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09. April 2007

Picasso-Prinzip

 

 

Der Maler Pablo Picasso wurde in Paris von einer jungen Frau gebeten, ein Portrait von ihr zu malen – sie würde ihm einen fairen Preis zahlen.

 

Picasso zeichnete sie in drei Minuten – und verlangte ein Honorar von 500 000 Francs. Daraufhin die junge Dame: „Aber Sie haben doch nur ein paar Minuten gebraucht.“ „Nein“, antwortete Picasso, „es hat 40 Jahre gedauert.“

 

Einem erfahrenen Anwalt ergeht es "im Prinzip" nicht anders:

 

Sie kommen zu mir und schildern ein erbrechtliches Problem...


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30. März 2007

Gesetz zur Patientenverfügung?

 

 

Brauchen wir überhaupt ein Gesetz zur Patientenverfügung?

 

Gestern debattierte hierüber der Bundestag. Lesen Sie den Bericht und Debattenbeiträge in der Ärztezeitung nach.


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28. März 2007

Bardolino

 

Die Arbeitsgemeinschaft Anwaltsmanagement hält ihre Frühjahrstagung in Bardolino am Gardasee / Italien ab,

 

und zwar zum Thema

 

"Die erfolgreiche Anwaltskanzlei  - Professionelle Mandantengewinnung und - bindung"


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26. März 2007

Second Life?

 

Ein zweites Leben nach dem ersten?

 

Ein uralter Menschheitstraum!

 

Angeblich ist er jetzt Realität geworden, wenn auch nur virtuell - natürlich im Internet. Avatare - so heißen die menschenähnlichen Wesen - kaufen Grundstücke oder ganze Inseln (da kann man es), Mazda bietet Probefahrten an, Adidas und Nike wetteifern um den Absatz ihrer Turnschuhe, eine Währung gibt´s auch, den Linden-Dollar...


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13. März 2007

86 komma 9

 

 

Auf welches Durchschnittsalter kommen die Geburtstagskinder des Monats März in einem der größten Recklinghäuser Altenheime?

 

Woher soll ich das wissen, fragen Sie?

 

Nun, man muß nur die Augen offen halten. Immer mal wieder habe ich bei den Senioren in den Altenheimen zu tun, meist zu Beurkundungen von Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen...


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20. Februar 2007

AIDA statt Altenheim

 

 

"Ich will nie ins Altenheim"

 

- unter dieser Überschrift macht eine Glosse in RE-solut,

der Zeitschrift des Seniorenbeirates  Recklinghausen,

eine interessante Rechnung auf :

 

Bei 200 Euro Kosten pro Tag im Altenheim mietet man sich doch lieber auf dem Kreuzfahrtschiff AIDA ein...

 

Mehr dazu !


18. Februar 2007

Ausgezeichnet

 

Sie fragen sich vielleicht,  was der Button JIPS zu bedeuten hat:

 

Das Internetprojekt des Juristischen Fachbereichs der Uni Saarbrücken hat meine Web-Site in seine Anwalts-Liste aufgenommen.

 

Das geschieht nur dann, wenn man dort der Meinung ist, daß die Internet-Seite einen besonderen Informationsgehalt ("Anwalts - Website mit Informations-Mehrwert") hat.

 

Man ist dann berechtigt, den extra geschaffenen Button auf seiner Seite zu führen.


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03. Januar 2007

China

 

"Ich sage nur Kina!" war ein oft persiflierter Ausruf des Kanzlers der Großen Koaltion in den Sechzigern, Kurt Georg Kiesinger.

 

Man machte sich lustig über den Schwaben. Auch ein wenig über das Land, das er meinte, nämlich China.

 

Heute macht sich niemand mehr lustig. China und Globalisierung. Zwei Wörter - ein Synonym!  Vieles ist diffus, manches unbestreitbar, so  z.B. enorme Wachtstumsraten. Jubel könnten unsere neuerlichen Wachstums-Prognosen von 2,5 % in China nicht auslösen.


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28. November 2006

Vortrag bei UNICEF

 

Der Vortrag bei UNICEF am 15.11.2006  im Festspielhaus fand unerwartet viele Zuhörer. Etliche Stühle mußten herbeigeholt werden, damit 68 Zuhörer Platz fanden.

 

Hier das Echo der Veranstalter:

 

"Sehr geehrter Herr Bultmann,


nochmals herzlichen Dank für Ihren informativen Vortrag und

Ihre große Geduld bei der Beantwortung der anschließenden Fragenflut...


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31. Oktober 2006

Gasthaus

 

 

"Unterschicht" - man kann das - diskrimierende - Wort schon nicht mehr hören.

Doch es gibt Menschen und Einrichtungen, die nicht nur reden, sondern handeln.

 

Zum Beispiel das "Gasthaus" in Recklinghausen , wo täglich Essen und günstige Lebensmittel ausgegeben werden für Menschen, die es dringend nötig haben.

 

Wer kinderlos ist und ein kleines Vermögen sein eigen nennt, weiß oft nicht, wem er dieses nach seinem Tod zu kommen lassen soll. Ich habe schon des öfteren Testamente beurkundet, in denen der Verein als Träger des Gasthauses zum Erben oder Vermächtnisnehmer eingesetzt wurde.

 

Sicher eine sinnvolle, soziale Verwendung von Nachlässen! So kann jederetwas tun -es bleibt nicht beim Reden!


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27. Oktober 2006

Rätsel

 

 

In der altehrwürdigen Deutschen Notar-Zeitschrift, Heft Oktober 2006 lese ich folgende Sätze:

 

 

 

"Kein Ehevertrag.

Noch nicht einmal eine mündliche Vereinbarung.

Und trotzdem werden Sie ihm ewig die Treue halten."

 

 

 

Was, liebe Leser, mag das sein?


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25. Oktober 2006

Ärzte

 

 

Gestern der Vortrag vor dem Hausarzt-Zirkel:

 

Erstaunlich rege Beteiligung; prima. Als erster referiert nicht Herr Diekhöfer von der Fa Pharmdisan, sondern deren kaufmännischer Leiter. Das war für mich enttäuschend, für die Ärzte jedoch schlüssig: Denn sie waren ausschließlich an Fragen der Abrechnung, der Kosten und des Budgets interessiert.

 

Zum anschließenden Imbiß hatte übrigens die Fa Pharmdisan geladen. Noch Fragen? Mir wurde klar:

 

Was für Otto-Normalverbraucher bei seinem Apothekenbesuch der Werbe-Kuli ist, das ist für den Arzt die Einladung von Pharmaunternehmen zu Essen, Seminaren, Kongressen in Hotels auf  Palma di Mallorca etc. (Wenn Sie denen das sagen, bekommen Sie lauthals Klagen zu hören, das sei alles gar nicht mehr so wie früher... jaja, früher, sagt Karl Valentin, war die Zukunft auch besser.)


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20. Oktober 2006

Freud

 

Altmeister Freud hätte seine Freud´ gehabt an dem, was mir jetzt widerfuhr:

Zum early-morning-coffee lese ich auf der Lokalseite der Recklinghäuser die Überschrift

 

"Experten erklären Patientenverfügung"

 

Nanu, denke ich, sind die Kollegen etwa "aufgewacht" - und dann gleich mehrere?

Die Verwirrung legte sich sogleich beim Weiterlesen:

 

Die Zeitung kündigt meinen eigenen Vortrag an, den ich - gemeinsam mit  Dr. Günnewig (Chefarzt Geriatrie/Neurologie am Elisabeth-Krankenhaus) halten werde...

 


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20. Oktober 2006

Schwanenflaum 2

 

Kollege Strate schrieb mir zum Tagebuch "Schwanenflaum"  vom 16.10.2006:

 

"Das Zitat von Leyendecker ist leider etwas verkürzt.

 

Ich hatte in dem Plädoyer die beiden Handlungen näher analysiert, aus denen die Bundesanwaltschaft eine Beihilfe herleiten will. Es handelte sich um eine (mehr als ein Jahr vor den Anschlägen getätigte) Überweisung von 5000 DM, welche irgendwann auf einem Konto in den USA anlangten, welches einen Kontostand von insgesamt 162.000 USD aufwies.


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16. Oktober 2006

Schwanenflaum

 

Die Juristen-Szene schaut gebannt nach Karlsruhe. Über drei Stunden Verhandlung in der Revision gegen das Motassadeq-Urteil des OLG Hamburg.

 

Einer der drei Verteidiger ist Revisionsspezialist Gerhard Strate aus Hamburg, bundesweit bekannt aus den Verfahren gegen Monika Weimar, wo er eine Wiederaufnahme erreichte. Die Chancen hierfür sind etwa so groß wie beim Versuch, den letzten Jack-Pot zu knacken.

 

Jetzt hat er seinen Mandanten gegen die Eröffnung des Senatsvorsitzenden Tolksdorf zu verteidigen, der angedeutet hatte, daß Motassadeq Beihilfe zum Massenmord geleistet habe.


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08. Oktober 2006

Quote

 

Bei meinem  Vortrag "Vererben, verschenken oder stiften" des VDK wurden die Zuhörer um ihre Meinung zum Referenten befragt.

 

Das Ergebnis liegt vor.

 

Von  über 60 Teilnehmern füllten 28 den Fragebogen aus, also fast die Hälfte.

 

Bei der Wertung ( "nach Schulnoten" ) vergaben 10 die Note "sehr gut", 18 die Note "gut".  Keiner vergab die Noten "befriedigend",  "ausreichend" oder schlechter.

 

Auch der VDK ist sehr zufrieden.

 

Nächstes Jahr kommt vermutlich das Thema  "Vorsorgevollmacht".


01. Oktober 2006

Patientenverfügung

 

 

Am Samstag, den 30.09.2006, habe ich an einer Tagung der Notarkammer zur "Patientenverfügung" teilgenommen.

 

Nach fast zehn Jahren intensiver Diskussion "vor Ort" die erste Veranstaltung dieser Art von "unsrer" Kammer...


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12. September 2006

Preis-Frage

 

 

Wonach richtet sich der Preis der anwaltlichen

Dienstleistung?

 

Eine Frage, die nicht nur Mandanten, sondern

auch die Anwälte selbst umtreibt.

 

Ein kluger Kopf  fand jetzt die ultimative Formel:

 

In fast allen Rechtsordnungen habe sich heraus-

geschält:

 

"Schwierigkeit des Falles x Aufwand x Kompetenz des Anwaltes im Verhältnis zur Bonität des Kunden und des Wertes der Angelegenheit"


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11. August 2006

Ausbildung

 

 

Zur Zeit werden die neuen Auszubildenden eingearbeitet.

 

Wir arbeiten mit vier Sozien und beschäftigen ständig fünf Vollzeit-Fachangestellte und regelmäßig neun Auszubildende, in jedem Ausbildungsjahr drei - so auch jetzt seit dem 1. des Monats.

 

Seit Gründung der Sozietät im Jahr 1993 macht  dies zusammen 39 fertig ausgebildete Rechtsanwalts- und Notarfachangestellte in dreizehn Jahren.

 


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19. Juni 2006

WM-Splitter 3

 

 

Englische Fans haben in Frankfurt die Justitia auf dem Römerberg

entwaffnet, indem sie ihr das Schwert stahlen.

 

 

Nun steht Justitia nur mit  Waage da - wehr- und harmlos!

 

 

Wohin soll das mit der WM noch führen...?!  


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10. Juni 2006

WM-Splitter /2

 

Der Anwalt als virtueller Verteidiger in einer Fussball-Mannschaft - weil sich in diesen Tagen alles "um den Ball" dreht.

 

Siehe mein Tagebuch WM-Splitter vom 9. Juni 2006

 

Hier können Sie das Ergebnis anschauen...

 


23. Mai 2006

Google

 

Es liegt mir fern, Werbung für den STERN zu machen, aber die Titelstory GOOGLE  sei doch allen jungen Leuten - auch Juristen, wärmstens empfohlen. Weshalb?

 

Weil erzählt wird, wie zwei junge Mathematiker eine Unternehmens-Weltmacht begründet haben auf Algorithmen, also auf  Wissen pur.

 

Getreu dem  Motto von Mark Getty, dem Enkel des Oel- Milliardärs Paul Getty:

 

"Geistiges Eigentum ist das Oel des 21.Jahrhunderts"


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16. Februar 2006

Die Idee

 

 

Knokke. Um ihrer Mutter einen Umzug aus dem geliebten Altersheim zu ersparen, will eine Belgierin das Haus kaufen.

 

Der Seniorenresidenz im Seebad Knokke droht eine Umwandlung in ein Appartmenthaus.

Das will Beatrijs Lietaert verhindern und bot 5 075 000 Euro.

"Mein einziges Ziel ist, daß die Bewohner - und damit auch meine Mutter - dort bleiben, wo sie glücklich sind", sagte sie.

WAZ vom 15.02.2006     


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05. Februar 2006

Heinrich Heine

 

Gestern Abend - die Gattin schaut im Cineworld "Walk the line" an, den Film über Johnny Cash - sitze ich bildungsbeflissen vor dem "Literarischen Quartett" auf 3sat, aufgezeichnet vor erlauchtem Publikum im Hamburger Schauspielhaus. Kult pur!

 

Das Thema lautet: Heinrich Heine - am 17.Februar begehen wir den 150.Todestag. Im Quartett: Licht und Schatten - manches zum Mitschreiben, anderes kaum zu ertragen.

 

Monika Maron ("Flugasche") eine glatte Fehlbesetzung - nur abstraktes Geschwafel (Kosmopolit usw.). Rudernde Gesten, die nichts besagen. Sie bringt ihn uns nicht näher.

 

Offenbar auf Geheiß von Reich-Ranicki stellt Iris Radisch das Gedicht von dem Fräulein am Meer vor, Helmut Karasek das vom "verliebten Jüngling" und der alten Geschichte...

 

Am besten ist  Reich-Ranicki selbst,  wenn er zusammenfaßt:

Heine - das war "Vernunft gegen romantische Schwärmerei", die "Synthese von Gesang und Gedanke". Treffender wäre gewesen: Zweiklang - das fanden auch die Komponisten; über 8000 Vertonungen soll es von Heine geben!


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14. Januar 2006

Schutzengel

 

Die Metropolitan Opera in New York hat die höchste private Spende in ihrer Geschichte bekommen. 25 Mio $ (20 Mio €).

 

Die „New York Times“ berichtete, das Geld stamme von den Ölmagnaten Mercedes und Sidd Bass aus Texas.

 

"Der Schutzengel der Met hat sein Gesicht gezeigt“, sagte Geschäftsführer Joseph Volpe. Nun könne er nach 42-jährigem Dienst ruhigen Gewissens in Rente gehen. Bisher war man für die Saison von einem Millionen Defizit ausgegangen.

WAZ  vom 6.01.2006

 

 


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14. November 2005

Edel & Starck

 

 

Jeden Montagabend suchen wir Erholung vom Wochenanfang bei Edel & Starck auf SAT 1.

  

Lesen Sie die köstlich - neiderfüllte  Hommage einer Kollegin aus Wetter an der Ruhr auf  das Treiben von Sandra und Felix.


09. Juni 0201

Interview: Organspende

Vor neun Jahren - Interview in der WAZ:

"Im Grenzbereich

Der Recklinghäuser Rechtsanwalt Gisbert Bultmann stand vor 13 Jahren vor der Frage, ob er die Organe seines Bruders spenden würde

"Spricht etwas dagegen, wenn ich noch 'ne Runde mit dem Rad drehe?" 


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Gisbert Bultmann

Hertener Straße 21
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Tel.  0 23 61 . 93 17 60
Fax  0 23 61 . 18 38 18

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